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Die Alben

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Jazz - Erschienen am 20. September 2019 | ECM

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 Sterne Fono Forum Jazz
Zu den bevorzugten Arbeitsplätzen des französischen Künstlers Ernest Pignon-Ernest gehört der öffentliche Raum. Für die Platzierung seiner großformatigen schwarz-weißen Figurendarstellungen sucht er sich dafür passende Gebäude oder Mauern, wo sie für Betrachter eine spezielle Anziehungskraft haben. Louis Sclavis würdigte den Künstler bereits im Booklet seines im Jahr 2002 aufgenommenen ECM-Albums „Napoli’s Wall“. Auch in seinem neuesten Werk finden sich Fotos von dessen Arbeiten. Für den Ausnahmeklarinettisten sind Pignon-Ernests unmittelbar am Ort erstellten realistischen Gemälde oder Fotoinstallationen – von Paris bis Palästina – die Inspiration für seine magischen Kompositionen. Vergegenwärtigt man sich, wie diese allein schon unter diversen Wettereinflüssen jeweils anders wirken, findet sich schnell eine Parallele zu Sclavis’ Musik. In Kompositionen wie „L’heure Pasolini“ oder „La dame de Martigues“ sind es die reizvollen Schattierungen und die variantenreichen musikalischen Farben, die den Stücken ihre Faszination verleihen. Dabei gerät Sclavis nie in Versuchung, sich als Leader im Vordergrund zu positionieren. Erst im Zusammenspiel mit den Musikern seines Quartetts erhalten die Themen ihre besondere Form. Wie kongenial der Pianist Benjamin Moussay, die Bassistin Sara Murcia und der Drummer Christophe Lavergne auf Sclavis’ musikalische Vorstellungen eingehen, demonstriert das Quartett in den gemeinsam kreierten Stücken „Esquisse 1“ und „Esquisse 2“. Im Ausklang „Darwich Dans La Ville“ sind die brillanten Motive des Pianisten ebenso zu bewundern wie die Tonfiguren der Bassistin und die unaufdringlichen Rhythmen des Drummers. © Filtgen, Gerd / www.fonoforum.de
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Jazz - Erschienen am 17. März 2017 | ECM

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 Sterne Fono Forum Jazz
Das Motto des Filmemachers Robert Bresson, „faire du nouveau“, könnte auch von Louis Sclavis stammen. Neue Band, neues Konzept, neues Repertoire. Der Titel „Asian Fields“ findet sich unter einem magischen Sclavis-Foto eines Flussdeltas bei Mondschein von 2016. Für den Sohn eines Fotografen, der auf seinem Blog eigene Bilder ohne weitere Kommentare zeigt (http://louissclavis.blogspot.fr), ist Visuelles oft der Auslöser. Erinnert sei nur an das Album „Napoli’s Walls“, die Zusammenarbeit mit dem Fotografen Ernest Pignon-Ernest, bei dem der Cellist Vincent Courtois 2002 beteiligt war. Man kennt sich seit vielen Jahren, aber als Trio musizierten sie noch nie zusammen. Dominique Pifarély veröffentlichte bei ECM in den beiden letzten Jahren ein erstaunliches Soloalbum und stellte auf der CD „Tracé Provisoire“ sein neues Quartett vor. Die „asiatischen Feldforschungen“ der drei modernen Nomaden tragen jedoch unverkennbar die Handschrift des Klarinettisten. Sclavis hat sehr genau die Spielweisen der beiden Weggefährten studiert und liefert Stücke wie nach Maß, die ganze Platte ist wie eine einzige große Komposition. Im Opener „Mont Myon“ wird binnen Sekunden jene magische Atmosphäre der „folklore imaginaire“ spürbar, mit der Sclavis’ Stil assoziiert wird. Der schalmeienähnliche Ton beschwört die Melancholie der Ahnen, ob sie wohl aus Epiros oder Kasachstan kamen? Gleichzeitig verteidigt die Musik von Sclavis stets ihren innovativen Charakter, alles und nichts wird dem Zufall überlassen. Das Titelstück bietet Courtois eine starke Plattform für ein Pizzicato-Solo, und „Fifteen Weeks“ klingt wie der alte Sketch: „Hallo Echo! – Hallo Otto!“ In „Cèdre“ mahlt unaufhaltsam das Rad der Zeit, und Pifarélys Geige intoniert einen mehrstimmigen Gesang. Immer spürt man die Arbeit, das Können, das Engagement für den Jazz. Wie Künstler, die in harter Arbeit Holzschnitte herstellen, sind ihre Interaktionen gleichsam eingekerbt für alle Zeiten. © Lippegaus, Karl / www.fonoforum.de
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Jazz - Erschienen am 20. September 2019 | ECM

Booklet Auszeichnungen 5 Sterne Fono Forum Jazz
Zu den bevorzugten Arbeitsplätzen des französischen Künstlers Ernest Pignon-Ernest gehört der öffentliche Raum. Für die Platzierung seiner großformatigen schwarz-weißen Figurendarstellungen sucht er sich dafür passende Gebäude oder Mauern, wo sie für Betrachter eine spezielle Anziehungskraft haben. Louis Sclavis würdigte den Künstler bereits im Booklet seines im Jahr 2002 aufgenommenen ECM-Albums „Napoli’s Wall“. Auch in seinem neuesten Werk finden sich Fotos von dessen Arbeiten. Für den Ausnahmeklarinettisten sind Pignon-Ernests unmittelbar am Ort erstellten realistischen Gemälde oder Fotoinstallationen – von Paris bis Palästina – die Inspiration für seine magischen Kompositionen. Vergegenwärtigt man sich, wie diese allein schon unter diversen Wettereinflüssen jeweils anders wirken, findet sich schnell eine Parallele zu Sclavis’ Musik. In Kompositionen wie „L’heure Pasolini“ oder „La dame de Martigues“ sind es die reizvollen Schattierungen und die variantenreichen musikalischen Farben, die den Stücken ihre Faszination verleihen. Dabei gerät Sclavis nie in Versuchung, sich als Leader im Vordergrund zu positionieren. Erst im Zusammenspiel mit den Musikern seines Quartetts erhalten die Themen ihre besondere Form. Wie kongenial der Pianist Benjamin Moussay, die Bassistin Sara Murcia und der Drummer Christophe Lavergne auf Sclavis’ musikalische Vorstellungen eingehen, demonstriert das Quartett in den gemeinsam kreierten Stücken „Esquisse 1“ und „Esquisse 2“. Im Ausklang „Darwich Dans La Ville“ sind die brillanten Motive des Pianisten ebenso zu bewundern wie die Tonfiguren der Bassistin und die unaufdringlichen Rhythmen des Drummers. © Filtgen, Gerd / www.fonoforum.de
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Jazz - Erschienen am 8. Mai 2009 | ECM

Auszeichnungen Elu par Citizen Jazz
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Jazz - Erschienen am 2. August 2019 | JMS Productions

Von Louis Sclavis, der am 2. Februar fünfundsechzig Jahre alt wurde, sind 2017 gleich vier neue Alben erschienen. Ein ratloses Auf-der-Stelle-treten hat es bei ihm auch diesmal nicht gegeben. Mit dem vierten Album „Frontières“ legt der Komponist und Holzbläser – nach „Danses et autres scènes“ (1997), „Dans la nuit“ (2002) und vor allem „La moitié du monde“ (2007) – eine weitere Sammlung seiner Arbeiten fürs Kino und Tanztheater vor, diesmal für vier Dokus und eine Ausstellung. „Frontières“ hat alle Qualitäten von Sclavis’ unermüdlichem Forschen auf den Terrains der improvisierten Musik, vornehmlich als Klarinettist, der hier auch Sopran- und Baritonsaxofon einsetzt – alles aufs Feinste abgestuft, mit großem Sinn fürs Dramaturgische. Nach eben diesen Maßstäben artikulieren alle zehn Akteure schnörkellos, ungeschminkt und individuell. Die in eigentümlichen Schattierungen schillernden Melodien entstammen unverkennbar Sclavis’ Imaginärem, nie sind es Anleihen etwa aus der Folklore. „Frontières“ zeigt überdies einen anderen Umgang mit Filmmusik: Da wurden nicht einfach schöne Passagen aus diversen Soundtracks 1:1 auf CD gebracht, sondern gelegentlich auch neu instrumentiert, ganze Tonspuren neu eingespielt, „Passagen, die mir besonders reizvoll erschienen, hab’ ich auch mal verlängert“ – um den Solisten Lust und Raum zur Entfaltung zu geben. Diese Sammlung ist nicht nur, aber auch ein Appell an Filmemacher und reflektiert Sclavis’ Interesse an Themen wie Reisen, sozialem Wandel. Sie zeigt sein „fotografisches“ Gehör, perspektivenreich realisiert, von Formationen, die er in der letzten Dekade leitete (gegenwärtig sind es ein halbes Dutzend). Ob völlig solo oder als kollektives work in progress: Mit Benjamin Moussay, Gilles Coronado und Bruno Chevillon gelangen echte Hörfilme. © Lippegaus, Karl / www.fonoforum.de
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Klassik - Erschienen am 8. März 2016 | NoMadMusic

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Modern Jazz - Erschienen am 10. Juni 2003 | Label Bleu

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Modern Jazz - Erschienen am 1. Januar 1997 | Label Bleu

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Jazz - Erschienen am 15. November 2019 | JMS Productions

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Jazz - Erschienen am 19. Februar 2002 | ECM

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Jazz - Erschienen am 7. Oktober 2003 | ECM

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Modern Jazz - Erschienen am 1. Januar 1999 | Label Bleu

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CD17,99 Fr.

Jazz - Erschienen am 19. Januar 2007 | ECM

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Jazz - Erschienen am 1. Januar 1994 | ECM

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CD2,99 Fr.

Jazz - Erschienen am 23. August 2019 | ECM

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CD17,99 Fr.

Jazz - Erschienen am 17. März 2017 | ECM

Das Motto des Filmemachers Robert Bresson, „faire du nouveau“, könnte auch von Louis Sclavis stammen. Neue Band, neues Konzept, neues Repertoire. Der Titel „Asian Fields“ findet sich unter einem magischen Sclavis-Foto eines Flussdeltas bei Mondschein von 2016. Für den Sohn eines Fotografen, der auf seinem Blog eigene Bilder ohne weitere Kommentare zeigt (http://louissclavis.blogspot.fr), ist Visuelles oft der Auslöser. Erinnert sei nur an das Album „Napoli’s Walls“, die Zusammenarbeit mit dem Fotografen Ernest Pignon-Ernest, bei dem der Cellist Vincent Courtois 2002 beteiligt war. Man kennt sich seit vielen Jahren, aber als Trio musizierten sie noch nie zusammen. Dominique Pifarély veröffentlichte bei ECM in den beiden letzten Jahren ein erstaunliches Soloalbum und stellte auf der CD „Tracé Provisoire“ sein neues Quartett vor. Die „asiatischen Feldforschungen“ der drei modernen Nomaden tragen jedoch unverkennbar die Handschrift des Klarinettisten. Sclavis hat sehr genau die Spielweisen der beiden Weggefährten studiert und liefert Stücke wie nach Maß, die ganze Platte ist wie eine einzige große Komposition. Im Opener „Mont Myon“ wird binnen Sekunden jene magische Atmosphäre der „folklore imaginaire“ spürbar, mit der Sclavis’ Stil assoziiert wird. Der schalmeienähnliche Ton beschwört die Melancholie der Ahnen, ob sie wohl aus Epiros oder Kasachstan kamen? Gleichzeitig verteidigt die Musik von Sclavis stets ihren innovativen Charakter, alles und nichts wird dem Zufall überlassen. Das Titelstück bietet Courtois eine starke Plattform für ein Pizzicato-Solo, und „Fifteen Weeks“ klingt wie der alte Sketch: „Hallo Echo! – Hallo Otto!“ In „Cèdre“ mahlt unaufhaltsam das Rad der Zeit, und Pifarélys Geige intoniert einen mehrstimmigen Gesang. Immer spürt man die Arbeit, das Können, das Engagement für den Jazz. Wie Künstler, die in harter Arbeit Holzschnitte herstellen, sind ihre Interaktionen gleichsam eingekerbt für alle Zeiten. © Lippegaus, Karl / www.fonoforum.de
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Klassik - Erschienen am 21. Januar 2017 | Eben Productions