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Die Alben

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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 24. Juli 2020 | Def Jam Recordings

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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 10. Mai 2019 | Def Jam Recordings

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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 28. September 2018 | Def Jam Recordings

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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 24. Juli 2020 | Def Jam Recordings

Mit seinem 2020 veröffentlichten sechsten Studioalbum No Pressure schließt Logic den Kreis zu seinem 2014 erschienenen Debütalbum Under Pressure: Der erfolgreiche Rapper, der mit den Platten Everybody (2017) und Confessions of a Dangerous Mind (2019) an die Spitze der US-Charts kam, erklärte vor der Veröffentlichung, es sei sein letztes Album, weil er sich nun um seine Familie kümmern wolle. So arbeitet er diesmal auch wieder mit Produzent No I.D., mit dem Under Pressure entstand, und liefert 15 neue Tracks, die als erfolgreiche letzte Etappe gelten können. Auf "Soul Food II" erzählt er von seinen Frustrationen hinsichtlich dem Musikgeschäft, "DadBod" dreht sich darum, wie er das Familienleben mehr genießt als das Aufrechterhalten einer Karriere, "Dark Place" setzt sich mit seinen Kritikern auseinander. Das Album kam auf Platz 2 der US-Charts. © TiVo
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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 9. März 2018 | Def Jam Recordings

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Ohne Fleiß kein Preis. Logic beendete das Jahr 2017 mehr als erfolgreich: Sein Album Everybody brachte ihm die dritte Goldene Schallplatte in Folge ein. Ohne großen Wirbel draus zu machen heizte der Rapper aus Maryland einen unglaublichen Erfolg mit 1-800-273-8255 ein, und auch seine Sensibilisierung für die suizidale Tendenz der jungen Generation kam sehr gut beim Publikum an. Das ganze Album ist äußerst gesellschaftskritisch und stellt eine Art künstlerische Antwort der Mittelklasse auf die Wahl des neuen Präsidenten Donald Trumps und die daraus hervorgehenden Konsequenzen dar.  Dieses zweite Volume der Bobby Tarantino – Reihe geht nun in eine neue Richtung. Bereits die Einleitung gibt einen ersten Hinweis auf den Ton, den Logic in diesem Album anschlägt: Darin sind Rick & Morty zu hören, zwei Figuren eines momentan sehr angesagten Comics, die über die Langeweile debattieren, die von Logics Musik ausgeht. Dieser doppeldeutige Humor, der nicht zu ernst genommen werden soll, findet sich auf dem ganzen Album wieder, von befreienden und derben Witzen bis hin zu verwirrenden Wortspielen. Auf Everybody schien es Logic am Herzen zu liegen, ein Sprachrohr seiner Generation zu sein; hier scheint er die Dinge entspannter und leichtfüßiger angehen zu wollen und vermeidet jegliche Provokation.  Unterstützt wird er dabei von seinem Produzenten 6ix. Und Logics Musik bleibt trotz allem auch weiterhin engagiert. Musikalisch passt er sich dem modernen Sound an und genau das wird ihm übrigens des Öfteren vorgeworfen: Es fehle ihm eine eigene Identität, zu sehr erinnere sein Elan an Kendrick Lamar und seine mitreißenden Melodien an Drake. Dabei scheint die Produktion der Tracks jedoch ganz genau auf den Rapper und seinen Stil angepasst worden zu sein. So besteht der sehr gelungene Song 44 more zum Beispiel aus einer einzigen Strophe mit 44 Takten. Und auch in Indica Badu, einer Zusammenarbeit mit dem zu Unrecht unterschätzten Rapper Wiz Khalifa, kommt sein Raptalent voll und ganz zur Geltung. Mit Bobby Tarantino II erlaubt sich Logic einen entspannten Ausflug in ruhigere Gebiete, der eine neue Facette seiner Persönlichkeit zum Ausdruck kommen lässt. Diese „Verschnaufpause“ stellt für Neulinge seiner Musik einen guten Einstieg in sein Schaffen dar, das auf unserer Seite des Atlantiks leider noch nicht allzu bekannt ist. © Aurélien Chapuis/Qobuz
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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 5. Mai 2017 | Def Jam Recordings

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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 13. November 2015 | Def Jam Recordings

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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 21. Oktober 2014 | Def Jam Recordings

Wer hätte das gedacht? Das bislang eher durchwachsene Rap-Jahr 2014 nimmt gegen Ende tatsächlich noch einmal mächtig Fahrt auf. Und wie! Nachdem Run The Jewels alles in Grund und Boden gestampft haben und Big K.R.I.T., Apollo Brown & Ras Kass ebenfalls amtlich ablieferten, legt Logic mit seinem Major-Debüt "Under Pressure" sowas von nach. Doch zunächst: alles auf Anfang. Den miesen Jahren in Maryland, die Logic bis zu seinem siebzehnten Lebensjahr durchgemacht hat, verdankt er, dass er auf seinem ersten großen Album eine packende Geschichte zu erzählen hat. Sie handelt von Familientragödien, Gewalt, Drogen, Gangs und Liebe. Wie reflektiert der erst 24-Jährige einschneidende Erlebnisse wiedergibt, einordnet und interpretiert, erinnert zuweilen an die Storytelling-Skills eines gewissen Kendrick Lamar. Bestes Beispiel: Logic versetzt sich im zweiten Part von "Gang Related" in die Rolle seines älteren Bruders Ralph, der sich, bewaffnet mit Barretta und Messer, auf nächtlichem Raubzug befindet: "Living life like this, hope little Bobby [Logic] never fight like this / Stab a motherfucker with a knife like this / All about the money on a night like this / Run up in the crib, put a bullet in your rib." Die Hektik des Geschehens verdeutlicht Logic über seinen dynamischen und zugleich wahnsinnig rasanten Vortrag. Ähnlich autobiographisch geht es im neunminütigen, in Eigenregie produzierten Titeltrack "Under Pressur" zu. Auf "Eazy Duz It"-Vocalsample und scheppernden Drums beschreibt Logic den Ausweg aus der Section 8. Doch nach knapp vier Minuten folgt der völlige Bruch: Der Beat entschleunigt sich, Logic blickt zurück und rappt wieder aus der Perspektive einiger Familienmitglieder. Etwa aus der der tablettenabhängigen Schwester, die vom gewalttätigen Mann sitzengelassen wurde und nun ihre ganze Hoffnung in den kleinen Bruder setzt. Oder der des Vaters, der es früher vorzog, die häusliche Küche zum Crackkochen zu verwenden, statt sich um seinen Sohn zu scheren. Gebessert hat sich anscheinend wenig: "Can I have some money for my new honey that's hella fine? / I forgot to mention I got divorced from your step-mom." Doch Logic spielt nicht nur lyrisch längst bei den ganz Großen mit. Ich wage zu behaupten, dass der Junge aus Maryland derzeit einen der besten fünf Flows im Game besitzt. Nichts mit routiniert-uninspirierter Standardleier: In quasi jeder Silbe merkt man ihm Willen und Biss an, die er in virtuose Stimmeinsätze und energiegeladene Doubletime-Parts verpackt. Als wär' das nicht schon beeindruckend genug, haut Logic einem noch ein Hook-Game vor den Latz, das nicht von dieser Welt zu sein scheint und in seiner Intensität und Sensibilität für Stimmungen und Melodiösität unweigerlich wieder Vergleiche zu "Good Kid, M.A.A.d. City" aufkeimen lässt. Grund dafür ist ein klassisches Credo, das Logic im Gegensatz zu so manchem Kollegen ohne Kompromisse befolgt: "But I'm not defined by the sales of my first week / Cause in my mind the only way I fail, if my verse weak." Deshalb beschränkt er sich auch nicht nur auf Selbstglorifizierung, sondern freut sich ganz sympathisch über Unterhaltungen mit Kindheitsvorbildern ("God damn, god damn, conversations with legends / Crazy how one day your idols can turn into your brethren") oder beschäftigt sich mit den veränderten Lebensumständen ("Look around, everything changes / It feels like I've been buried alive"). Das alles findet auf Beats statt, die zu großen Teilen organisch wirken und den Geist der goldenen 90er Jahre atmen. Obwohl sechzehn Produzenten ihre Finger im Spiel hatten (darunter 6ix, DJ Dahi und Tae Beast) präsentiert die Platte einen schlüssigen Sound, was wohl auf No I.D.s Tätigkeit als Exekutiv-Produzenten zurückzuführen ist. In den genau richtigen Momenten kommen Energie und satte Basslines ("Bounce") ins Spiel, das Album zeigt eine Mischung aus A Tribe Called Quests-Minimalismus und OutKasts Abgespacetheit. Hinzu kommen kleine Details wie Thalia, eine Erzählstimme, die zwischen den Tracks skitartig random facts zur Albumentstehung enthüllt. Zu verstehen ist das Ganze als Hommage an das Intro von ATCQs "Midnight Marauders". Den Status als belächelter Freshman dürfte Logic mit diesem kleinen Meisterwerk nun wohl endgültig abgelegt haben. "It's my time, put half a mill of my own money in this album / That's my dime / No rap features, just my rhymes / My story, it's all mine." Gut so! © Laut
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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 1. Juli 2016 | Def Jam Recordings

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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 24. Juli 2020 | Def Jam Recordings

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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 10. Mai 2019 | Def Jam Recordings

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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 24. Juni 2016 | Atlantic Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 26. März 2019 | Def Jam Recordings

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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 29. November 2017 | Atlantic Records

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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 21. Oktober 2014 | Def Jam Recordings

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Wer hätte das gedacht? Das bislang eher durchwachsene Rap-Jahr 2014 nimmt gegen Ende tatsächlich noch einmal mächtig Fahrt auf. Und wie! Nachdem Run The Jewels alles in Grund und Boden gestampft haben und Big K.R.I.T., Apollo Brown & Ras Kass ebenfalls amtlich ablieferten, legt Logic mit seinem Major-Debüt "Under Pressure" sowas von nach. Doch zunächst: alles auf Anfang. Den miesen Jahren in Maryland, die Logic bis zu seinem siebzehnten Lebensjahr durchgemacht hat, verdankt er, dass er auf seinem ersten großen Album eine packende Geschichte zu erzählen hat. Sie handelt von Familientragödien, Gewalt, Drogen, Gangs und Liebe. Wie reflektiert der erst 24-Jährige einschneidende Erlebnisse wiedergibt, einordnet und interpretiert, erinnert zuweilen an die Storytelling-Skills eines gewissen Kendrick Lamar. Bestes Beispiel: Logic versetzt sich im zweiten Part von "Gang Related" in die Rolle seines älteren Bruders Ralph, der sich, bewaffnet mit Barretta und Messer, auf nächtlichem Raubzug befindet: "Living life like this, hope little Bobby [Logic] never fight like this / Stab a motherfucker with a knife like this / All about the money on a night like this / Run up in the crib, put a bullet in your rib." Die Hektik des Geschehens verdeutlicht Logic über seinen dynamischen und zugleich wahnsinnig rasanten Vortrag. Ähnlich autobiographisch geht es im neunminütigen, in Eigenregie produzierten Titeltrack "Under Pressur" zu. Auf "Eazy Duz It"-Vocalsample und scheppernden Drums beschreibt Logic den Ausweg aus der Section 8. Doch nach knapp vier Minuten folgt der völlige Bruch: Der Beat entschleunigt sich, Logic blickt zurück und rappt wieder aus der Perspektive einiger Familienmitglieder. Etwa aus der der tablettenabhängigen Schwester, die vom gewalttätigen Mann sitzengelassen wurde und nun ihre ganze Hoffnung in den kleinen Bruder setzt. Oder der des Vaters, der es früher vorzog, die häusliche Küche zum Crackkochen zu verwenden, statt sich um seinen Sohn zu scheren. Gebessert hat sich anscheinend wenig: "Can I have some money for my new honey that's hella fine? / I forgot to mention I got divorced from your step-mom." Doch Logic spielt nicht nur lyrisch längst bei den ganz Großen mit. Ich wage zu behaupten, dass der Junge aus Maryland derzeit einen der besten fünf Flows im Game besitzt. Nichts mit routiniert-uninspirierter Standardleier: In quasi jeder Silbe merkt man ihm Willen und Biss an, die er in virtuose Stimmeinsätze und energiegeladene Doubletime-Parts verpackt. Als wär' das nicht schon beeindruckend genug, haut Logic einem noch ein Hook-Game vor den Latz, das nicht von dieser Welt zu sein scheint und in seiner Intensität und Sensibilität für Stimmungen und Melodiösität unweigerlich wieder Vergleiche zu "Good Kid, M.A.A.d. City" aufkeimen lässt. Grund dafür ist ein klassisches Credo, das Logic im Gegensatz zu so manchem Kollegen ohne Kompromisse befolgt: "But I'm not defined by the sales of my first week / Cause in my mind the only way I fail, if my verse weak." Deshalb beschränkt er sich auch nicht nur auf Selbstglorifizierung, sondern freut sich ganz sympathisch über Unterhaltungen mit Kindheitsvorbildern ("God damn, god damn, conversations with legends / Crazy how one day your idols can turn into your brethren") oder beschäftigt sich mit den veränderten Lebensumständen ("Look around, everything changes / It feels like I've been buried alive"). Das alles findet auf Beats statt, die zu großen Teilen organisch wirken und den Geist der goldenen 90er Jahre atmen. Obwohl sechzehn Produzenten ihre Finger im Spiel hatten (darunter 6ix, DJ Dahi und Tae Beast) präsentiert die Platte einen schlüssigen Sound, was wohl auf No I.D.s Tätigkeit als Exekutiv-Produzenten zurückzuführen ist. In den genau richtigen Momenten kommen Energie und satte Basslines ("Bounce") ins Spiel, das Album zeigt eine Mischung aus A Tribe Called Quests-Minimalismus und OutKasts Abgespacetheit. Hinzu kommen kleine Details wie Thalia, eine Erzählstimme, die zwischen den Tracks skitartig random facts zur Albumentstehung enthüllt. Zu verstehen ist das Ganze als Hommage an das Intro von ATCQs "Midnight Marauders". Den Status als belächelter Freshman dürfte Logic mit diesem kleinen Meisterwerk nun wohl endgültig abgelegt haben. "It's my time, put half a mill of my own money in this album / That's my dime / No rap features, just my rhymes / My story, it's all mine." Gut so! © Laut
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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 5. Mai 2017 | Def Jam Recordings

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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 21. Oktober 2014 | Def Jam Recordings

Wer hätte das gedacht? Das bislang eher durchwachsene Rap-Jahr 2014 nimmt gegen Ende tatsächlich noch einmal mächtig Fahrt auf. Und wie! Nachdem Run The Jewels alles in Grund und Boden gestampft haben und Big K.R.I.T., Apollo Brown & Ras Kass ebenfalls amtlich ablieferten, legt Logic mit seinem Major-Debüt "Under Pressure" sowas von nach. Doch zunächst: alles auf Anfang. Den miesen Jahren in Maryland, die Logic bis zu seinem siebzehnten Lebensjahr durchgemacht hat, verdankt er, dass er auf seinem ersten großen Album eine packende Geschichte zu erzählen hat. Sie handelt von Familientragödien, Gewalt, Drogen, Gangs und Liebe. Wie reflektiert der erst 24-Jährige einschneidende Erlebnisse wiedergibt, einordnet und interpretiert, erinnert zuweilen an die Storytelling-Skills eines gewissen Kendrick Lamar. Bestes Beispiel: Logic versetzt sich im zweiten Part von "Gang Related" in die Rolle seines älteren Bruders Ralph, der sich, bewaffnet mit Barretta und Messer, auf nächtlichem Raubzug befindet: "Living life like this, hope little Bobby [Logic] never fight like this / Stab a motherfucker with a knife like this / All about the money on a night like this / Run up in the crib, put a bullet in your rib." Die Hektik des Geschehens verdeutlicht Logic über seinen dynamischen und zugleich wahnsinnig rasanten Vortrag. Ähnlich autobiographisch geht es im neunminütigen, in Eigenregie produzierten Titeltrack "Under Pressur" zu. Auf "Eazy Duz It"-Vocalsample und scheppernden Drums beschreibt Logic den Ausweg aus der Section 8. Doch nach knapp vier Minuten folgt der völlige Bruch: Der Beat entschleunigt sich, Logic blickt zurück und rappt wieder aus der Perspektive einiger Familienmitglieder. Etwa aus der der tablettenabhängigen Schwester, die vom gewalttätigen Mann sitzengelassen wurde und nun ihre ganze Hoffnung in den kleinen Bruder setzt. Oder der des Vaters, der es früher vorzog, die häusliche Küche zum Crackkochen zu verwenden, statt sich um seinen Sohn zu scheren. Gebessert hat sich anscheinend wenig: "Can I have some money for my new honey that's hella fine? / I forgot to mention I got divorced from your step-mom." Doch Logic spielt nicht nur lyrisch längst bei den ganz Großen mit. Ich wage zu behaupten, dass der Junge aus Maryland derzeit einen der besten fünf Flows im Game besitzt. Nichts mit routiniert-uninspirierter Standardleier: In quasi jeder Silbe merkt man ihm Willen und Biss an, die er in virtuose Stimmeinsätze und energiegeladene Doubletime-Parts verpackt. Als wär' das nicht schon beeindruckend genug, haut Logic einem noch ein Hook-Game vor den Latz, das nicht von dieser Welt zu sein scheint und in seiner Intensität und Sensibilität für Stimmungen und Melodiösität unweigerlich wieder Vergleiche zu "Good Kid, M.A.A.d. City" aufkeimen lässt. Grund dafür ist ein klassisches Credo, das Logic im Gegensatz zu so manchem Kollegen ohne Kompromisse befolgt: "But I'm not defined by the sales of my first week / Cause in my mind the only way I fail, if my verse weak." Deshalb beschränkt er sich auch nicht nur auf Selbstglorifizierung, sondern freut sich ganz sympathisch über Unterhaltungen mit Kindheitsvorbildern ("God damn, god damn, conversations with legends / Crazy how one day your idols can turn into your brethren") oder beschäftigt sich mit den veränderten Lebensumständen ("Look around, everything changes / It feels like I've been buried alive"). Das alles findet auf Beats statt, die zu großen Teilen organisch wirken und den Geist der goldenen 90er Jahre atmen. Obwohl sechzehn Produzenten ihre Finger im Spiel hatten (darunter 6ix, DJ Dahi und Tae Beast) präsentiert die Platte einen schlüssigen Sound, was wohl auf No I.D.s Tätigkeit als Exekutiv-Produzenten zurückzuführen ist. In den genau richtigen Momenten kommen Energie und satte Basslines ("Bounce") ins Spiel, das Album zeigt eine Mischung aus A Tribe Called Quests-Minimalismus und OutKasts Abgespacetheit. Hinzu kommen kleine Details wie Thalia, eine Erzählstimme, die zwischen den Tracks skitartig random facts zur Albumentstehung enthüllt. Zu verstehen ist das Ganze als Hommage an das Intro von ATCQs "Midnight Marauders". Den Status als belächelter Freshman dürfte Logic mit diesem kleinen Meisterwerk nun wohl endgültig abgelegt haben. "It's my time, put half a mill of my own money in this album / That's my dime / No rap features, just my rhymes / My story, it's all mine." Gut so! © Laut
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Wer hätte das gedacht? Das bislang eher durchwachsene Rap-Jahr 2014 nimmt gegen Ende tatsächlich noch einmal mächtig Fahrt auf. Und wie! Nachdem Run The Jewels alles in Grund und Boden gestampft haben und Big K.R.I.T., Apollo Brown & Ras Kass ebenfalls amtlich ablieferten, legt Logic mit seinem Major-Debüt "Under Pressure" sowas von nach. Doch zunächst: alles auf Anfang. Den miesen Jahren in Maryland, die Logic bis zu seinem siebzehnten Lebensjahr durchgemacht hat, verdankt er, dass er auf seinem ersten großen Album eine packende Geschichte zu erzählen hat. Sie handelt von Familientragödien, Gewalt, Drogen, Gangs und Liebe. Wie reflektiert der erst 24-Jährige einschneidende Erlebnisse wiedergibt, einordnet und interpretiert, erinnert zuweilen an die Storytelling-Skills eines gewissen Kendrick Lamar. Bestes Beispiel: Logic versetzt sich im zweiten Part von "Gang Related" in die Rolle seines älteren Bruders Ralph, der sich, bewaffnet mit Barretta und Messer, auf nächtlichem Raubzug befindet: "Living life like this, hope little Bobby [Logic] never fight like this / Stab a motherfucker with a knife like this / All about the money on a night like this / Run up in the crib, put a bullet in your rib." Die Hektik des Geschehens verdeutlicht Logic über seinen dynamischen und zugleich wahnsinnig rasanten Vortrag. Ähnlich autobiographisch geht es im neunminütigen, in Eigenregie produzierten Titeltrack "Under Pressur" zu. Auf "Eazy Duz It"-Vocalsample und scheppernden Drums beschreibt Logic den Ausweg aus der Section 8. Doch nach knapp vier Minuten folgt der völlige Bruch: Der Beat entschleunigt sich, Logic blickt zurück und rappt wieder aus der Perspektive einiger Familienmitglieder. Etwa aus der der tablettenabhängigen Schwester, die vom gewalttätigen Mann sitzengelassen wurde und nun ihre ganze Hoffnung in den kleinen Bruder setzt. Oder der des Vaters, der es früher vorzog, die häusliche Küche zum Crackkochen zu verwenden, statt sich um seinen Sohn zu scheren. Gebessert hat sich anscheinend wenig: "Can I have some money for my new honey that's hella fine? / I forgot to mention I got divorced from your step-mom." Doch Logic spielt nicht nur lyrisch längst bei den ganz Großen mit. Ich wage zu behaupten, dass der Junge aus Maryland derzeit einen der besten fünf Flows im Game besitzt. Nichts mit routiniert-uninspirierter Standardleier: In quasi jeder Silbe merkt man ihm Willen und Biss an, die er in virtuose Stimmeinsätze und energiegeladene Doubletime-Parts verpackt. Als wär' das nicht schon beeindruckend genug, haut Logic einem noch ein Hook-Game vor den Latz, das nicht von dieser Welt zu sein scheint und in seiner Intensität und Sensibilität für Stimmungen und Melodiösität unweigerlich wieder Vergleiche zu "Good Kid, M.A.A.d. City" aufkeimen lässt. Grund dafür ist ein klassisches Credo, das Logic im Gegensatz zu so manchem Kollegen ohne Kompromisse befolgt: "But I'm not defined by the sales of my first week / Cause in my mind the only way I fail, if my verse weak." Deshalb beschränkt er sich auch nicht nur auf Selbstglorifizierung, sondern freut sich ganz sympathisch über Unterhaltungen mit Kindheitsvorbildern ("God damn, god damn, conversations with legends / Crazy how one day your idols can turn into your brethren") oder beschäftigt sich mit den veränderten Lebensumständen ("Look around, everything changes / It feels like I've been buried alive"). Das alles findet auf Beats statt, die zu großen Teilen organisch wirken und den Geist der goldenen 90er Jahre atmen. Obwohl sechzehn Produzenten ihre Finger im Spiel hatten (darunter 6ix, DJ Dahi und Tae Beast) präsentiert die Platte einen schlüssigen Sound, was wohl auf No I.D.s Tätigkeit als Exekutiv-Produzenten zurückzuführen ist. In den genau richtigen Momenten kommen Energie und satte Basslines ("Bounce") ins Spiel, das Album zeigt eine Mischung aus A Tribe Called Quests-Minimalismus und OutKasts Abgespacetheit. Hinzu kommen kleine Details wie Thalia, eine Erzählstimme, die zwischen den Tracks skitartig random facts zur Albumentstehung enthüllt. Zu verstehen ist das Ganze als Hommage an das Intro von ATCQs "Midnight Marauders". Den Status als belächelter Freshman dürfte Logic mit diesem kleinen Meisterwerk nun wohl endgültig abgelegt haben. "It's my time, put half a mill of my own money in this album / That's my dime / No rap features, just my rhymes / My story, it's all mine." Gut so! © Laut
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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 13. November 2015 | Def Jam Recordings

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