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Ähnliche Künstler

Die Alben

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Kammermusik - Erschienen am 26. Mai 2017 | Ricercar

Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Eigentlich hat Joseph Bodin de Boismortier nicht als Musiker seine berufliche Laufbahn begonnen, da er 1713 Schatzmeister der Königlichen Tabakverwaltung für die im Roussillon stationierten Truppen war; da er sich aber immer schon für Musik begeistert hatte, riskierte er es im Jahre 1720, einige Partituren an einen Pariser Verlag zu schicken. Sein Versuch hatte Erfolg, woraufhin er Perpignan hinter sich ließ, um sich 1723 als Komponist und Virtuose in Paris niederzulassen. Ab diesem Zeitpunkt komponierte Boismortier pausenlos, und zwar so viel, dass er von seiner Musik leben konnte, ohne in aristokratischen Kreisen um Fürsprache bitten zu müssen. Seine ersten Kompositionen widmete er fast ausschließlich den Duos für Querflöte. Diese beweisen seine lebenslänglich dauernde, große Vorliebe für dieses Instrument, auf dem die Franzosen damals mit „ganz besonderem Feingefühl“ spielten, wie ein damaliger Chronist es beschrieb. Zwischen 1724 und 1747 schrieb er jedes Jahr etwa vier Bände, sodass es schließlich ungefähr 102 Opus-Nummern gab, in denen er in allen möglichen musikalischen Formen (Solos, Duos, Trios, Quartette, Sonaten, Suiten und Solokonzerte) sämtliche, damals in den Musiksalons beliebte Klangfarben kombinierte. Geigen, Querflöten, Cellos, Gamben, Fagotten, Oboen, Musetten, Drehleiern oder Cembalo spielten in seinen Werken um die Wette und beglückten so bewanderte Musikliebhaber bei ihren Zusammenkünften. Daher findet man zwischen 1732 und 1736, also in der Zeit, als der Künstler am Höhepunkt seines instrumentalen Schaffens angelangt ist (anschließend wendet er sich dem Ballett, der Oper, der Kantate, dem Mottet usw. zu) zahlreiche Sammlungen, aus denen die drei Einspielungen hier stammen und die alle von der italienischen Variante der Sonata da chiesa inspiriert sind: langsam-schnell-langsam-schnell. Das Ensemble Le Petit Trianon, mit Amandine Solano, Geige, d’Oliver Riehl, Flöte, Cyril Poulet, Cello, Xavier Marquis, Fagott, und Paolo Corsi, Cembalo, präsentiert uns diese unsäglich lieblichen Werke mit einer wahren Freude. © SM/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 3. September 2021 | Ricercar

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Pierre-Gabriel Buffardin, ein in Frankreich geborener Flötist, war am Dresdner Hof tätig. Es ist bekannt, dass er der Lehrer von Johann Joachim Quantz und ein Freund von Johann Sebastian Bach war, der für Buffardin einige konzertante Arien in seinen Kantaten schrieb. Buffardin galt als einer der größten Virtuosen seiner Zeit. Die vorliegende Aufnahme ist die Weltpremiere einer erst kürzlich entdeckten Sammlung von Sonaten. Begleitet vom Concerto à cinq parties, bieten diese Sonaten dem Flötisten Olivier Riehl und dem Ensemble Le Petit Trianon ein musikalisches Terrain, das Virtuosität, Energie und Ausdruckskraft zu einer an Farben und Neuheiten reichen Aufnahme genussvoll vereint. © Ricercar
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Klassik - Erschienen am 14. August 2020 | Ricercar

Hi-Res Booklet
François Devienne (1759-1803) ist vor allem als Komponist von Konzerten und Kammermusik mit Flöte oder Fagott bekannt geworden, und so spielen diese beiden Instrumente auch in den Trios op. 17 (Fagott, Violine und Violoncello) und op. 66 (Flöte, Violine und Violoncello) eine prominente Rolle. Diese 1782/83 publizierten Werke atmen einerseits noch den Geist der Behaglichkeit des Ancien Régime, sind andererseits aber so ernst und tiefgründig, dass von oberflächlicher Unterhaltung nicht die geringste Spur vorhanden ist. Devienne meidet das Floskelhafte, entwickelt seine Motive und Melodien frei von jedwedem Schematismus und sucht in der Modulation immer ein sehr organisch wirkendes Espressivo. Eben diese Qualitäten kommen im Vortrag des Petit Trianon vorzüglich zur Geltung. Wie bei so vielen Produktionen des Labels Ricercar spürt man auch hier eine ehrliche Hingabe und eine geradezu selbstlose Versenkung in die Musik. Ungemein aufmerksam und liebevoll treten Olivier Riehl (Traversflöte), Xavier Marquis (Fagott), Amandine Solano (Violine) und Cyril Poulet (Violoncello) in ihren musikalischen Dialog, gewissermaßen mit leuchtenden Augen präsentieren sie, was sie an interessanten Details und Wendungen entdeckt haben, aber ihre Darbietung hat nie etwas Demonstratives, schon gar nichts Selbstgefälliges. Hinzu kommt, dass der Flötist über einen ausnehmend schönen Ton verfügt, klar artikuliert und doch immer warm und rund, zudem auch in der Höhe niemals aufdringlich. Damit kann er Barthold Kuijken das Wasser reichen, der 2003 eine mustergültige Interpretation einiger Flötenquartette vorgelegt hat. Diese beiden CDs bilden zusammen das beste Plädoyer, das man sich für Devienne vorstellen kann. © Hengelbrock, Matthias / www.fonoforum.de
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Klassik - Erschienen am 26. Mai 2017 | Ricercar

Hi-Res Booklet
Mit einer Produktivität, die nur mit der Telemanns zu vergleichen ist, bot Joseph Bodin de Boismortier dem Pariser Publikum Kammermusik, in der die Traversflöte eine prominente Rolle einnimmt. Die Stücke sind überwiegend leichtfüßig, elegant und liebenswürdig, was in der Darbietung des Petit Trianon (einem französischen Ensemble, das hier sein CD-Debüt gibt) vorzüglich zum Ausdruck kommt. Hier stimmt jede artikulatorische Nuance, hier wirken die charmanten Gesten sehr verbindlich, hier ist die Konversation geistreich und zugleich diskret. Erneut erfreut, dass sich an dieses eher spezielle Repertoire heute auf CD nur heranwagt, wer davon auch wirklich etwas versteht. © Hengelbrock, Matthias / www.fonoforum.de
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Klassik - Erschienen am 14. August 2020 | Ricercar

Hi-Res Booklet
François Devienne (1759-1803) ist vor allem als Komponist von Konzerten und Kammermusik mit Flöte oder Fagott bekannt geworden, und so spielen diese beiden Instrumente auch in den Trios op. 17 (Fagott, Violine und Violoncello) und op. 66 (Flöte, Violine und Violoncello) eine prominente Rolle. Diese 1782/83 publizierten Werke atmen einerseits noch den Geist der Behaglichkeit des Ancien Régime, sind andererseits aber so ernst und tiefgründig, dass von oberflächlicher Unterhaltung nicht die geringste Spur vorhanden ist. Devienne meidet das Floskelhafte, entwickelt seine Motive und Melodien frei von jedwedem Schematismus und sucht in der Modulation immer ein sehr organisch wirkendes Espressivo. Eben diese Qualitäten kommen im Vortrag des Petit Trianon vorzüglich zur Geltung. Wie bei so vielen Produktionen des Labels Ricercar spürt man auch hier eine ehrliche Hingabe und eine geradezu selbstlose Versenkung in die Musik. Ungemein aufmerksam und liebevoll treten Olivier Riehl (Traversflöte), Xavier Marquis (Fagott), Amandine Solano (Violine) und Cyril Poulet (Violoncello) in ihren musikalischen Dialog, gewissermaßen mit leuchtenden Augen präsentieren sie, was sie an interessanten Details und Wendungen entdeckt haben, aber ihre Darbietung hat nie etwas Demonstratives, schon gar nichts Selbstgefälliges. Hinzu kommt, dass der Flötist über einen ausnehmend schönen Ton verfügt, klar artikuliert und doch immer warm und rund, zudem auch in der Höhe niemals aufdringlich. Damit kann er Barthold Kuijken das Wasser reichen, der 2003 eine mustergültige Interpretation einiger Flötenquartette vorgelegt hat. Diese beiden CDs bilden zusammen das beste Plädoyer, das man sich für Devienne vorstellen kann. © Hengelbrock, Matthias / www.fonoforum.de