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Die Alben

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Alternativ und Indie - Erschienen am 23. Oktober 2020 | Bella Union

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Folk - Erschienen am 10. Februar 2015 | Raven Marching Band

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Alternativ und Indie - Erschienen am 11. Januar 2017 | Raven Marching Band

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Folk - Erschienen am 23. August 2005 | Raven Marching Band

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Alternativ und Indie - Erschienen am 13. April 2018 | Bella Union

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Die Singer/Songwriterin Laura Veirs bringt Karriere und Familie in Gleichklang. So machte sie Tucker Martine, den Produzenten ihres ersten Albums und allen folgenden, inklusive des vorliegenden, zu ihrem Ehemann. Im Wohnzimmer ihres Hauses nahm sie mit befreundeten Musikern ein Album für ihren gerade geborenen Sohn auf ("Tumble Bee", 2011), auch die Stücke für "The Lookout" schrieb sie über den Zeitraum von einem Jahr im Dachgeschoss ihres Hauses in Portland, Oregon. Wie gewohnt geborgen und in den eigenen vier Wänden, also. Auch wenn sich im Lauf der Zeit die eine oder andere Veränderung ergeben hat. "Vor zwanzig Jahren, als in einer Punk-Band alles begann, wäre ich nie auf die Idee gekommen, fünf Versionen eines Songs zu schreiben. Ich habe gelernt, wie biegsam Melodien und Texte sein können. Als Musikerin habe ich mich weiter entwickelt, also schreibe ich solange neue Versionen, bis alles zusammen passt". Von Laura Veirs' Punk-Anfängen ist schon längst nichts mehr zu hören. Auch ihr zehntes Album bietet verträumten Indie-Pop-Folk mit Country-Einflüssen. Doch schleicht sich diesmal eine ungewohnt melancholische Note ein. "In 'The Lookout' geht es darum, auf die vergänglichen, schönen Momente im Leben zu achten und nicht behäbig zu werden. Wir müssen aufeinander achten. Das Chaos in den USA nach der Wahl, die Diskriminierungen aufgrund der Hautfarbe, aber auch die persönlichen Befindlichkeiten, wenn man die Hälfte seines Lebens erreicht hat, haben alle eine Rolle gespielt", so Veirs. "Auch sind Freunde gestorben". Eine davon könnte "Margaret Sands" sein, deren Körper die Meereswellen wiegen ("now she's married to the swell / she's swaying in the shells / a whisper in the waves"), inspiriert vom Abschnitt "Der nasse Tod" aus T.S. Eliots Gedicht "Das Wüste Land". "Heavy Petals" ist eine Hommage an David Bowie ("ground control is not your dwelling place"), mit "Mountais Of The Moon" nimmt sie sich auch eines Stücks von Grateful Dead an. Die Botschaft, die Veirs mitgibt, ist aber doch eine der Hoffnung: "Gather the children / And hold them close / And teach of love / And peace devout / When it grows darkest / The stars come out", singt sie im vorletzten Stück. Wenn es am dunkelsten ist, erscheinen die Sterne - ein schönes Bild. Und so sorgen viele Gastmusiker, unter ihnen die alten Kumpels Jim James (My Morning Jacket) und Sufjan Stevens, dass die Botschaft auch in die Ferne gelangt. Am meisten prägt sich jedoch die jaulende Pedal Steele des altgedienten Multi-Instrumentalisten Jon Haye ein. "How can a child of the sun be so cold?" fragt Veirs dazu in "Seven Falls". Ein Kontrast zwischen Wärme (Musik) und Nachdenklichkeit (Texte), die das Album gut darstellt. © Laut
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Folk - Erschienen am 10. Februar 2015 | Raven Marching Band

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Alternativ und Indie - Erschienen am 19. August 2013 | Bella Union

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Alternativ und Indie - Erschienen am 11. Januar 2010 | Bella Union

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Folk - Erschienen am 17. März 2007 | Raven Marching Band

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Folk - Erschienen am 12. Januar 2010 | Raven Marching Band

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Alternativ und Indie - Erschienen am 28. September 2020 | Bella Union

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Folk - Erschienen am 7. November 2011 | Bella Union

2010 gelang Natalie Merchant mit "Leave Your Sleep" ein grandioses Comeback. Die Platte enthielt Gedichte, die sie ihrer kleinen Tochter vorgesungen und später sehr aufwändig vertont hatte. Aus Liebe zum Kind wurde Liebe zu Poesie und Musik. Ganz so weit ist Laura Veirs nicht gegangen, doch auch sie hat die Geburt ihres Sohnes zum Anlass genommen, mit Lebenspartner und Produzent Tucker Martine Plattenstapel nach kindertauglichem Material zu durchstöbern. Eine Auswahl davon nahmen sie im Frühjahr 2011 mit befreundeten Musikern in ihrem Wohnzimmer in Portland auf. Während Merchant durch die USA reiste und Studios buchte – die Sache also wie immer detailverliebt durchzog – scheint es bei Veirs spontaner und lustiger zugegangen zu sein. Ihre fröhliche, mädchenhafte Stimme passt jedenfalls perfekt zu den Stücken, die aus erstaunlich vielen Quellen stammen. Als Grundlage diente die in den USA in Folkkreisen verehrte Sammlung des Smithsonian Institutes, mit von der Partie sind aber auch Nick Drake ("All The Pretty Little Horses"), Woody Guthrie ("Why Oh Why") und Harry Belafonte ("Jamaica Farewell"). Sohnemann Tennessee, damals etwa ein Jahr alt, dürfte bei den Aufnahmen seinen Spaß gehabt haben. "Prairie Lullaby" klingt wie ein perfektes Einschlaflied, "Jack Can I Ride" ist mit seinem hämmernden Klavier eher zum Rumtoben geeignet. "King Kong Kitchie Kitchie Ki-Me-O" und "Jump Down Spin Around" sind nicht nur von Titel her Zungenbrecher, die nachdenklichen "All The Pretty Little Horses", "Why Oh Why" und "Jamaica Farewell" sorgen für ruhigere Momente. Niedlich, dennoch nicht eine Kinderplatte im eigentlichen Sinne, denn die Begleitung zwischen Folk und angedeutetem Indierock fällt auch für Elternohren durchaus erträglich aus. Colin Meloy (The Decemberists), Jim James (My Morning Jacket) und weitere Gäste sorgen dafür, dass die Stücke nicht zu lieblich ausfallen. Neben Klavier steuern sie Gitarren, Banjos, Geigen, Bläser; Ziehharmonika, Hände klatschen, Pfeifen und allerlei Weiteres bei. Selten kommen dagegen Schlagzeug und Bass zum Einsatz. Von Anspruch her sind "Leave Your Sleep" und "Tumblebee" grundverschiedene Platten, beiden gelingt es jedoch, jung und alt in ihren Bann zu ziehen. Wenn es hier etwas auszusetzen gibt, dann nur, dass das vorliegende Werk mit 30 Minuten viel zu kurz ausgefallen ist. © Laut
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Folk - Erschienen am 13. April 2018 | Raven Marching Band

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Die Singer/Songwriterin Laura Veirs bringt Karriere und Familie in Gleichklang. So machte sie Tucker Martine, den Produzenten ihres ersten Albums und allen folgenden, inklusive des vorliegenden, zu ihrem Ehemann. Im Wohnzimmer ihres Hauses nahm sie mit befreundeten Musikern ein Album für ihren gerade geborenen Sohn auf ("Tumble Bee", 2011), auch die Stücke für "The Lookout" schrieb sie über den Zeitraum von einem Jahr im Dachgeschoss ihres Hauses in Portland, Oregon. Wie gewohnt geborgen und in den eigenen vier Wänden, also. Auch wenn sich im Lauf der Zeit die eine oder andere Veränderung ergeben hat. "Vor zwanzig Jahren, als in einer Punk-Band alles begann, wäre ich nie auf die Idee gekommen, fünf Versionen eines Songs zu schreiben. Ich habe gelernt, wie biegsam Melodien und Texte sein können. Als Musikerin habe ich mich weiter entwickelt, also schreibe ich solange neue Versionen, bis alles zusammen passt". Von Laura Veirs' Punk-Anfängen ist schon längst nichts mehr zu hören. Auch ihr zehntes Album bietet verträumten Indie-Pop-Folk mit Country-Einflüssen. Doch schleicht sich diesmal eine ungewohnt melancholische Note ein. "In 'The Lookout' geht es darum, auf die vergänglichen, schönen Momente im Leben zu achten und nicht behäbig zu werden. Wir müssen aufeinander achten. Das Chaos in den USA nach der Wahl, die Diskriminierungen aufgrund der Hautfarbe, aber auch die persönlichen Befindlichkeiten, wenn man die Hälfte seines Lebens erreicht hat, haben alle eine Rolle gespielt", so Veirs. "Auch sind Freunde gestorben". Eine davon könnte "Margaret Sands" sein, deren Körper die Meereswellen wiegen ("now she's married to the swell / she's swaying in the shells / a whisper in the waves"), inspiriert vom Abschnitt "Der nasse Tod" aus T.S. Eliots Gedicht "Das Wüste Land". "Heavy Petals" ist eine Hommage an David Bowie ("ground control is not your dwelling place"), mit "Mountais Of The Moon" nimmt sie sich auch eines Stücks von Grateful Dead an. Die Botschaft, die Veirs mitgibt, ist aber doch eine der Hoffnung: "Gather the children / And hold them close / And teach of love / And peace devout / When it grows darkest / The stars come out", singt sie im vorletzten Stück. Wenn es am dunkelsten ist, erscheinen die Sterne - ein schönes Bild. Und so sorgen viele Gastmusiker, unter ihnen die alten Kumpels Jim James (My Morning Jacket) und Sufjan Stevens, dass die Botschaft auch in die Ferne gelangt. Am meisten prägt sich jedoch die jaulende Pedal Steele des altgedienten Multi-Instrumentalisten Jon Haye ein. "How can a child of the sun be so cold?" fragt Veirs dazu in "Seven Falls". Ein Kontrast zwischen Wärme (Musik) und Nachdenklichkeit (Texte), die das Album gut darstellt. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 1. Juli 2013 | Bella Union

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Alternativ und Indie - Erschienen am 26. August 2020 | Bella Union

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Folk - Erschienen am 20. August 2013 | Raven Marching Band

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Alternativ und Indie - Erschienen am 30. Juli 2020 | Bella Union

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Alternativ und Indie - Erschienen am 14. Februar 2020 | Bella Union

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Country - Erschienen am 29. Oktober 2008 | Raven Marching Band

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Folk - Erschienen am 8. November 2011 | Raven Marching Band

2010 gelang Natalie Merchant mit "Leave Your Sleep" ein grandioses Comeback. Die Platte enthielt Gedichte, die sie ihrer kleinen Tochter vorgesungen und später sehr aufwändig vertont hatte. Aus Liebe zum Kind wurde Liebe zu Poesie und Musik. Ganz so weit ist Laura Veirs nicht gegangen, doch auch sie hat die Geburt ihres Sohnes zum Anlass genommen, mit Lebenspartner und Produzent Tucker Martine Plattenstapel nach kindertauglichem Material zu durchstöbern. Eine Auswahl davon nahmen sie im Frühjahr 2011 mit befreundeten Musikern in ihrem Wohnzimmer in Portland auf. Während Merchant durch die USA reiste und Studios buchte – die Sache also wie immer detailverliebt durchzog – scheint es bei Veirs spontaner und lustiger zugegangen zu sein. Ihre fröhliche, mädchenhafte Stimme passt jedenfalls perfekt zu den Stücken, die aus erstaunlich vielen Quellen stammen. Als Grundlage diente die in den USA in Folkkreisen verehrte Sammlung des Smithsonian Institutes, mit von der Partie sind aber auch Nick Drake ("All The Pretty Little Horses"), Woody Guthrie ("Why Oh Why") und Harry Belafonte ("Jamaica Farewell"). Sohnemann Tennessee, damals etwa ein Jahr alt, dürfte bei den Aufnahmen seinen Spaß gehabt haben. "Prairie Lullaby" klingt wie ein perfektes Einschlaflied, "Jack Can I Ride" ist mit seinem hämmernden Klavier eher zum Rumtoben geeignet. "King Kong Kitchie Kitchie Ki-Me-O" und "Jump Down Spin Around" sind nicht nur von Titel her Zungenbrecher, die nachdenklichen "All The Pretty Little Horses", "Why Oh Why" und "Jamaica Farewell" sorgen für ruhigere Momente. Niedlich, dennoch nicht eine Kinderplatte im eigentlichen Sinne, denn die Begleitung zwischen Folk und angedeutetem Indierock fällt auch für Elternohren durchaus erträglich aus. Colin Meloy (The Decemberists), Jim James (My Morning Jacket) und weitere Gäste sorgen dafür, dass die Stücke nicht zu lieblich ausfallen. Neben Klavier steuern sie Gitarren, Banjos, Geigen, Bläser; Ziehharmonika, Hände klatschen, Pfeifen und allerlei Weiteres bei. Selten kommen dagegen Schlagzeug und Bass zum Einsatz. Von Anspruch her sind "Leave Your Sleep" und "Tumblebee" grundverschiedene Platten, beiden gelingt es jedoch, jung und alt in ihren Bann zu ziehen. Wenn es hier etwas auszusetzen gibt, dann nur, dass das vorliegende Werk mit 30 Minuten viel zu kurz ausgefallen ist. © Laut