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Die Alben

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Metal - Erschienen am 11. Oktober 2019 | Century Media

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Metal - Erschienen am 27. Mai 2016 | Century Media

Was erwartet man von einer Band, die schon zwei wirklich großartige Alben abgeliefert hat? Natürlich ein weiteres, das mindestens mit dem vorangegangenen mithalten kann. Mir fallen auf Anhieb unzählige Bands ein, die an diesem Anspruch gnadenlos gescheitert sind und sich lieber auf etwas anderes konzentriert haben. Lacuna Coil treten dem aber entschlossen entgegen und trumpfen erneut auf. Nachdem der bärenstarke Vorgänger "Comalies" vor allem in den USA durch die Decke ging, standen die Italiener vor dem Problem, an den Erfolg des Albums anzuknüpfen, wenn nicht gar noch zu übertreffen. Davon hat sich das Sextett aber nicht unterkriegen lassen, sondern hat sich mit seinem Stammproduzenten Waldemar Sorychta einfach genügend Zeit gelassen. So legen sie mit "Karmacode" ein sehr abwechslungsreiches und reifes Album vor. Orientalische Klänge scheinen es Lacuna Coil genauso angetan zu haben wie ziemlich fette Grooves und fast schon Nu Metal-lastige Gitarren und Bässe. Das macht schon der Opener "Fragile" klar. Die leichten Synthies erinnern schon fast an In Flames. Sänger Andrea hat seine Leistung ein weiteres Mal steigern können. Beim folgenden "The Edge" schießt einem erst einmal der Name Korn durch den Kopf, doch mit einem Gesangsduo wie Cristina und Andrea drückt die Band dem Song schnell ihren eigenen Stempel auf. Für manch einen mag sich das seltsam anhören, doch diese sehr modernen Klänge stören im Lacuna Coil-Universum überhaupt nicht. Auch die immer wieder auftretenden orientalischen Klänge ("Our Truth", "You Create") passen sich genauso in den Sound ein wie die eingestreuten orchestralen Elemente. Es ist erstaunlich, wie vielschichtig die Songs sind. Jeder Durchlauf offenbart eine neue Facette. Verträumt zeigen sich die Dame und Herren aus Mailand zum ersten Mal bei "Within You" und führen das bei "In Visible Light" genauso gekonnt fort. "What I See" läst den Bass wieder richtig knarzen. Drums und Gitarren klingen zunächst verdammt amerikanisch, ehe ihnen zum Chorus hin wieder die Kurve zu herrlichen Melodien gelingt. Diese beherrschen "Fragments Of Faith" komplett und machen die Nummer zu meinem heimlichen Favoriten. Mit "Without Fear" wagen sie sich tatsächlich wieder an einen Song mit italienischen Lyrics, was wohl keine schlechte Entscheidung ist, denn in den Staaten dürften sie damit noch einen zusätzlichen Exotenbonus bekommen, zumal die Ziehharmonika am Schluss ganz witzig ist. Abschließend noch von Depeche Mode "Enjoy The Silence" zu covern, ist zwar in etwa so innovativ wie eine Darmkrümmung, aber zumindest ist die Version gut gelungen und somit nicht so überflüssig wie befürchtet. Amerika dürfte Lacuna Coil mit "Karmacode" aus der Hand fressen und die Scheibe in die Billboard-Charts heben. Auch in Deutschland sollte dem Erfolg nichts im Wege stehen. Es sei denn, irgendwelche Einzeller rufen schon wieder Ausverkauf, weil einmal mehr eine Band den Durchbruch geschafft hat, den sie auch verdient. © Laut
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Metal - Erschienen am 16. Oktober 2002 | Century Media

Auch wenn sich einige in der Redaktion jetzt schlapp lachen werden, so ein Wort aus meinem Munde zu hören, aber das einzige treffende Wort, das mir zu "Comalies" einfällt, lautet: Ergreifend. Es gibt bei dieser Scheibe nur ein Problem: Ich hab "Unleashed Memories" schon die Bestnote gegeben. "Comalies" ist jetzt aber noch ne Spur besser. Nu steh ich also da, mit der abgesägten Hose und dem Unterkiefer auf'm Boden. Was ist anders, bzw. besser? Es soll ja immer noch Leute geben, die der Meinung sind, dass Sänger Andrea Ferro nicht mit seiner Kollegin Cristina Scabbia konkurrieren könne. Das mag vielleicht stimmen, aber nichts desto trotz hat der Mann enorm an Ausdrucksstärke gewonnen. War "Unleashed Memories" eher auf Cristinas Gesang zugeschnitten und Andrea schon beinahe zum Lückenfüller degradiert, so stimmt die Verteilung der Gesangslinien auf "Comalies" eher wieder. "Self Deception" beispielsweise lebt von Andreas rauer Stimme und wird von Cristinas engelsgleichem Gesang nur etwas abgerundet, nicht aber getragen. Ganz anders sieht das natürlich beim verträumten "Aeon" aus, welches mir jedes Mal wieder Gänsehaut auf die Arme treibt und mich daran erinnert, dass die Frau dummerweise schon vergeben ist (damn!). Wie selbstsicher Cristina aber mit ihrer Stimme umgeht, zeigt sich schon beim Opener "Swamped", wo sie die Tonleiter hoch und runter trällert. Lacuna Coil haben glücklicherweise nicht den Fehler gemacht, den Gitarrenanteil zurück zu schrauben und verstärkt auf Keyboards zu setzen. Das Gegenteil ist der Fall. Stammproduzent Waldemar Sorychta hat wieder einen fetten und druckvollen Gitarrensound produziert, der dem Album den letzten Schliff gibt. Alles andere wäre bei den zum Teil überraschend groovenden Klampfen auch gar nicht möglich gewesen. Die beiden Klampfer Cristiano und Marco verstehen es auch nur zu gut, sich neben den beiden großartigen Stimmen in Szene zu setzen. Verdammt, auf "Comalies" stimmt wieder mal alles und ich bin wahrscheinlich wieder der Depp, wenn die Italiener es wirklich schaffen sollten, diese Scheibe noch zu toppen. Wundern würde es mich nicht mehr. © Laut
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Pop - Erschienen am 24. Juli 2012 | Century Media

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Metal - Erschienen am 13. Juli 2009 | Century Media

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Metal - Erschienen am 9. November 2018 | Century Media

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Metal - Erschienen am 1. April 2014 | Century Media

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Metal - Erschienen am 13. Juli 2010 | Century Media

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Metal - Erschienen am 13. Juli 1999 | Century Media

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Metal - Erschienen am 13. Juli 2010 | Century Media

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Metal - Erschienen am 13. Juli 2007 | Century Media

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Metal - Erschienen am 10. Oktober 2011 | Century Media

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Metal - Erschienen am 9. Dezember 2016 | Century Media

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Pop - Erschienen am 18. September 2009 | Century Media

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Pop - Erschienen am 30. August 2002 | Century Media

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Metal - Erscheint am 25. Juni 2021 | Century Media

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Pop - Erschienen am 8. April 2016 | Century Media

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Metal - Erschienen am 6. Mai 2016 | Century Media

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Pop - Erschienen am 22. April 2016 | Century Media

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Pop - Erschienen am 18. März 2014 | Century Media