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Ähnliche Künstler

Die Alben

Pop - Erschienen am 16. April 2021 | Numero Group

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Alternativ und Indie - Erschienen am 15. Juni 2021 | Hardly Art

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Alternativ und Indie - Erschienen am 25. August 2021 | Hardly Art

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Alternativ und Indie - Erschienen am 11. Mai 2018 | SUB POP

Los Angeles ist ein von Widersprüchen geprägter Raum. Lykke Li sagte kürzlich, es sei momentan das größte kreative Ballungsraum der Welt, aber eine furchtbare Stadt, um zu leben. In Filmen wie "Mulholland Drive" oder "The Neon Demon" haben David Lynch oder Nicolas Winding Refn unheimliche Portraits der ambivalenten Aura der Stadt geschaffen. Nun ist die Surf Rock-Band La Luz zur Arbeit an ihrem neuen Album "Floating Features" von Seattle nach LA gezogen – und reagiert auf den neuen Raum. Allen voran – mit Albträumen. Dass der deutlich von Takeshi Terauchi beeinflusste, selbst als Surf Noir beschriebene Stil schon immer einen düsteren Hauch in den psychedelischen Rock integriert hat, weiß man über die Formation ja bereits. Die Erfahrungen des neuen Standort vertiefen diese Züge aber noch einmal, so dass das entstandene Album dicht und hypnotisch ausfällt, faszinierend in der Textur und gewachsen im Songwriting. Das zeigt sich schon hervorragend an Tracks wie "The Creature". Nahezu dokumentarisch fängt Sängerin Shana Cleveland hier eine Schlafparalyse ein, in der sie sich den Aufstieg einer Kreatur aus der Wand erträumt, die ihr daraufhin zuflüstert, sie würde für immer mit ihr bleiben. Statt dramatischem Pathos begleitet die Band sie eher mit nokturnaler Monotonie und trügerischer Ruhe, die wie in den genannten Filmen die Divergenz zwischen der individuellen Emotion und der stoischen Statik der Stadt unheimlich gekonnt einfängt. Generell bildet die instrumentale Gestaltung von "Floating Features" ein Gefühl von alltäglicher Angespanntheit, von Schlaflosigkeit ab. Gefühle, die den sonst sehr harmonischen und glatten Surf Rock-Sound subversiv unterwandern und die Textur argwöhnisch brechen. Doch auch weitere Songwriting-Kniffe kommen überzeugend zum Einsatz: Weitläufiges Echo auf den Gitarren und kurze Einschübe von rhythmischen, aber hintergründigen Ambient-Synthesizern fächern die Soundkulisse von "Loose Teeth" auf, unterstützt wird die entstehende Verlorenheit durch verschwommene Vocal-Melodien und zurückhaltende Drumbeats. Gerade durch die sich hier und da wiederholende Struktur der Gesangsmelodien gewinnt die Textur besonders auf Tracks wie "Mean Dream" oder "My Golden One" etwas Labyrinth-haftes. Diesen "hier war ich doch schon einmal"-Moment, der dank instrumentaler Vielseitigkeit zwar nie in arger Repetition endet, aber zur Qualität der Platte beiträgt, den Hörer mit wenigen Mitteln tief versinken zu lassen. Ein weiterer Standout-Moment dürfte "California Finally" darstellen, auf dem La Luz' Vorstellung von Los Angeles irgendwo zwischen den Beach Boys und The Mamas & The Papas zu einem bestechend surrealen Collage-Werk geknüpft wird. Besonders überzeugt hier der Übergang von Strophe zu Riff, auf dem anschwellende Ambient-Synths in einen treibenden Drumbeat einbrechen, um der letzten Gitarreneinlage eine besondere Schwere zu verleihen. "Floating Features" klingt wie tief in der Nacht an einem kalifornischen Strand zu liegen. Auf den ersten Blick wohlig warm, fast ein bisschen wie Urlaub, aber mit jedem Detail spürt man deutlicher den lähmenden Atem der Metropole im Nacken. La Luz spielen ihren Surf Noir irgendwo zwischen Psych Rock-Staples, latenter Experimentierfreude und einer äußerst glücklichen Hand für Songwriting. Die entstehenden Songs klingen wie eine musikalisch Hommage zollende, aber atmosphärisch ins Negativ kopierte Extension von "California Dreaming". © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 21. Juli 2021 | Hardly Art

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Alternativ und Indie - Erschienen am 16. Juli 2013 | Suicide Squeeze Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 12. Februar 2018 | SUB POP

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Alternativ und Indie - Erschienen am 21. Oktober 2013 | SUB POP

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Alternativ und Indie - Erschienen am 3. August 2021 | Hardly Art

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Alternativ und Indie - Erschienen am 9. September 2021 | Hardly Art

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Alternativ und Indie - Erschienen am 11. April 2018 | SUB POP

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Alternativ und Indie - Erschienen am 8. März 2018 | SUB POP

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Alternativ und Indie - Erschienen am 7. August 2015 | SUB POP

La Luz are clearly not afraid to mix things up, taking the reverb-soaked guitars of vintage surf rock, the harmonies of '60s girl group pop, and the simple, revved-up melodies of first-generation garage rock and twisting them together into a sound that miraculously stays true to its influences without sounding like the musicians are struggling to live in the past. La Luz aren't trading in irony or misplaced nostalgia on their second long-player, 2015's Weirdo Shrine -- they've simply appropriated bits and pieces of rock & roll's past the way a kid might build a hot rod out of scattered parts found at a junkyard, and like that hot rod the band has created something that runs like a top and has a personality and swagger all its own regardless of how it was put together. While producer and engineer Ty Segall might have been expected to add some of his own speaker-blowing psychedelia to La Luz's formula on Weirdo Shrine, he's clearly put his own ego on the back burner at the service of the band's own approach, and he's given Weirdo Shrine a sound that's tight and uncluttered but also captures the energy and space of a live performance. The interplay between guitarist and lead vocalist Shana Cleveland, bassist Lena Simon, keyboardist Alice Sandahl, and drummer Marian Li Pino is excellent, just loose enough to suit the often languid mood of the surf-influenced tunes but tight enough to deliver when the band cranks up the amps and makes with the rock. And if the vocals are further back in the mix on Weirdo Shrine than they were on 2013's It's Alive (which was already a bit murky), making it hard to tell just what Cleveland is here to tell us, the harmonies are executed with skill, and the overall vibe is smart without forcing any particular issue. Weirdo Shrine shows La Luz are more than living up to the promise of their early work, and that they're still one of the most interesting and entertaining acts on the Pacific Northwest scene in 2015. © Mark Deming /TiVo