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Die Alben

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Alternativ und Indie - Erschienen am 26. Juni 2020 | Dead Oceans

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Khruangbin veröffentlicht ein weiteres Album beim Label Dead Oceans, Mordechai, und wie es aussieht, wird es wohl eines der besten Alben des Jahres 2020 werden. Khruangbin (wie „Kroongbin“ ausgesprochen, ein Wort aus dem Thailändischen das „Flugzeug“ bedeutet, wobei sie meinten, es sei ihnen egal, denn es würde ohnehin niemand danach fragen) ist ein Trio aus Texas mit recht sonderbaren, helmartig geschnittenen, dunklen Haaren. Sängerin Laura Lee spielt ebenfalls Bass - die Grundlage für ihre Musik. Die beiden anderen Bandmitglieder, Mark Speer und Donald Johnson, begegnen einander in Houston in einer Methodistenkirche, wo der eine ein paar Akkorde spielt und der andere an der Orgel sitzt. Sie begeistern sich für alles, was aus dem Nahen Osten kommt. Später treffen sie auf Laura und nach einer Tournee, bei der Speer und Lee im Vorprogramm von Bonobo spielen, veranstalten die drei in der Scheune einer 300-Seelen-Gemeinde eine Jam-Session. Dort spielen die grenzenlos neugierigen Freunde aus Texas auch das beeindruckende The Universe Smile Upon You ein, bei dem sie mit langen, recht psychedelischen Instrumentaleinlangen aus dem Thai-Funk der 60er Jahre schöpfen, und sich in Con Todo El Mondo von jamaikanischen Dub-Elementen und nahöstlichen Harmonien inspirieren lassen. Sieht man genauer hin, dann scheint dieses Wort "Flugzeug" eigentlich recht passend, denn Khruangbin flitzen mit unglaublicher Geschwindigkeit von einem Ort zum anderen, als hätten sie Lust, einfach immer unterwegs zu sein. Beim dritten Album schaltet das Trio einen Gang höher. Mordechai ist weniger hypnotisierend als das erste, weniger facettenreich als das zweite, aber immer noch so tiefgründig, was den Sound betrifft. Dieses Mal stellen sie die Sängerin in den Vordergrund und lassen ihre sanfte Stimme durch das gesamte Album klingen. Es fängt an mit dem auf Spanisch gesungenen Pelota und seinen Rumba-Klängen, geht weiter mit einer Art Pop-Funk in Time (You And I) und mit Jazz-Dub in One to Remember, und schließlich führt es uns wie auf einer Reise nach Afrika über Pakistan bis nach Korea. Es ist nicht nötig, und wäre pingelig, den musikalischen Reichtum dieses Opus anzupreisen, denn so etwas lässt sich erst beim kompletten Durchhören richtig schätzen. Die mal auf trockenen Bass-Drums-Fundamenten, mal auf Stilelementen aus weit entlegenen Klangwelten beruhende Stimmung steht unübersehbar im Mittelpunkt. Übrigens ist Mordechai für die Texaner „in erster Linie ein Lob auf Houston, auf die Vielseitigkeit dieser Stadt, die uns mit ihrem kulturellen Kaleidoskop bereichert und inspiriert hat, und in der man an einem einzigen Abend sowohl Country als auch Zydeco, Trap sowie avantgardistische Opern hören kann.“ © Charlotte Saintoin/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 7. Februar 2020 | Dead Oceans

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Alternativ und Indie - Erschienen am 26. Januar 2018 | Late Night Tales

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Alternativ und Indie - Erschienen am 6. November 2015 | Late Night Tales

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Alternativ und Indie - Erschienen am 4. Dezember 2020 | Late Night Tales

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Dub - Erschienen am 12. Juli 2019 | Night Time Stories

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Don’t be afraid if your windows are shaking: That’s just Khruangbin and the dub version of their second studio album Con Todo El Mundo. On the menu: Bass, bass, and more bass. Laura Lee and her 4 strings were already a formidable presence on the 2018 release, here she comes to test the limits on the most powerful subwoofers in the world. It’s not the first time the Texan trio have tried such an exercise: in 2016, they’d revisited People Everywhere in a similar style, then handed the steering wheel to dub artist Vuelo, with great beach-party-esque results. The mix of thaï funk, Iranian harmony and hip-hop rhythms on Hasta El Cielo might see your neighbours knocking on your door – only to ask who the geniuses behind that mystical groove could possibly be, of course. © Alexis Renaudat/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 6. August 2021 | Dead Oceans

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"Wir sind diese Beilage, die mit allem schmeckt. Wir sind Reis." Reis ist nun nicht gerade die schmeichelhafteste Umschreibung für eine Band, aber irgendwie trifft dieser Vergleich doch zu, den Laura Lee und Donald Johnson von Khruangbin im Interview mit The Forty Five anstellen. Gemeint war die Tatsache, dass Khruangbin auf Lineups wie dem des Bonnaroo Music & Arts-Festivals zwischen so unterschiedlichen Acts wie Young Thug und den Deftones auftauchen und anscheinend weder den Hip Hop- noch den Rock-Fans bitter aufstoßen. Was Reis vermutlich auch nicht tut. Der Vergleich passt aber auch noch in anderer Hinsicht: Khruangbins Musik eignet sich ganz hervorragend als Quelle für Samples und als Ausgangsmaterial für Neuinterpretationen. So rappten zum Beispiel Freddie Gibbs, Jay-Z und Jay Electronica auf Beats, die Khruangbin-Samples verwenden, während sich beispielsweise das Produzenten-Duo Maribou State aus England in der Vergangenheit erfolgreich an einem Remix von Khruangbins "People Everywhere" probierte. Die Beilage Khruangbin passt demnach auch zu anderen Genres und bietet den für den Geschmack verantwortlichen Produzenten reichlich Rezeptideen und Kombinationsmöglichkeiten. Mit den "Mordechai Remixes" lässt das texanische Trio aus Mark Speer (Gitarre), Laura Lee (Bass und Gesang) und Donald 'DJ' Johnson (Schlagzeug) erstmals ein komplettes Album von zehn verschiedenen Künstlern neu interpretieren. "Mordechai" ist jene Platte, die dafür sorgte, dass Khruangbins sperriger Name im Sommer 2020 plötzlich in den Top-10 verschiedener internationaler Charts (unter anderem auch in Deutschland) und seit einigen Monaten auch auf den Lineups namhafter Festivals zu lesen war. Exotisch, groovy, psychedelisch, mal entspannend und mal anregend war dieses Ausgangsmaterial, stets beschränkt auf Marks Gitarre, Lauras Bass und Gesang sowie DJs Drums. Die jeweiligen Stems, also sämtliche Einzelspuren, wurden an verschiedene Produzenten geschickt, die sich daran austoben und ihrer Kreativität freien Lauf ließen. Die Tracklist hat das Trio daraufhin neu angeordnet, um die jeweiligen Remixes im Kontext der LP passend in Szene zu setzen. Bei den verantwortlichen Produzenten handelt es sich um Künstler, die alle in irgendeiner Weise in Verbindung mit Khruangbin stehen: alte Tourbegleiter, Kollaborateure, Freunde und andere Weggefährten. Zu den bekanntesten Namen zählen sicherlich Knxwledge, der 2015 gemeinsam mit Anderson .Paak das Kollabo-Album "Yes Lawd!" veröffentlichte, und Quantic, seit mehr als 20 Jahren aktiver DJ und Produzent. Doch auch andere hier vertretene Künstlerinnen und Künstler wie Kadhja Bonet und Ginger Root weisen mehrere Hunderttausend monatliche Spotify-Hörer auf. Für eher unbeschriebene Blätter wie Natasha Diggs oder Mang Dynasty bietet diese Remix-CD eine willkommene Gelegenheit, ihr Publikum zu erweitern. Unabhängig davon, ob man mit dem Sound der jeweiligen Künstler vertraut ist oder nicht, wird deutlich, dass sie alle sehr respektvoll mit dem Ausgangsmaterial umgegangen sind und ihm gleichzeitig den eigenen Stempel aufdrücken wollten. Knxwledge flippt "Dearest Alfred" in einen zurückgelehnten Hip Hop-Beat mit LoFi-Vibe. Ebenfalls in Richtung Hip Hop bewegt sich Ginger Root mit seinem Boombap-Remix zu "Connaissais de Face", der anfangs sogar an den legendären J Dilla erinnert. Die Beiträge von Knxwledge und Ginger Root sowie das um geschmackvoll arrangierte Streicher erweiterte Intro "Father Bird, Mother Bird (Sunbirds)" von Kadhja Bonet bilden allerdings die einzigen Ausnahmen vom House-lastigen Rest des Albums. Disco, Latin, Deep House... sämtliche Kreuzungen mit Khruangbins mittlerweile international bekanntem Signature Sound funktionieren. Gerade die langen Songs ab "First Class (Soul in the Horn Remix)" entführen auf die Tanzfläche und regen mit hypnotisierenden Percussions (Ron Trents "Shida"-Remix) zum Träumen von feuchtfröhlichen, nie enden wollenden Nächten an. Der liebe- und geschmackvolle Umgang der jeweiligen Künstler mit der Band und ihrem Ausgangsmaterial ist den zehn Neuinterpretationen anzumerken, wobei dieser Respekt in bestimmten Fällen etwas zu groß gewesen sein muss. Der Remix zu "So We Won't Forget", eines der Highlights auf "Mordechai", klingt dem Original zum Beispiel noch entschieden zu ähnlich. Hier wäre etwas mehr Mut erforderlich gewesen, um Gründe zu liefern, diesen Remix dem Original vorzuziehen. Sich am Ausgangsmaterial verhoben oder dieses gar komplett verhunzt hat aber keiner der zehn Interpreten. Mark Speer, Laura Lee und DJ sind Virtuosen auf ihren jeweiligen Instrumenten. Mit zusätzlichen Sounds gehen sie sehr spärlich um. Es ist schon allein aus diesem Grund interessant zu hören, wie all diese lässigen Basslinien und Gitarrenmelodien in Kombination mit für Khruangbin völlig unüblichen Klängen funktionieren. Insgesamt handelt es sich bei den "Mordechai Remixes" eher um geschmackvoll angerichtete Erweiterungen und Verschiebungen in neue Genres als um bis zur Unkenntlichkeit modifizierte Neuinterpretationen. Durch die Wahl der zum Großteil aus den USA stammenden Interpreten überwiegt der House- und Club-Sound auf der LP deutlich. Es würde vielleicht noch besser zur Philosophie dieser exotischen und von Musik aus buchstäblich allen Teilen der Welt inspirierten Band passen, ihr rohes Material beim nächsten Mal einer heterogeneren Gruppe von Künstlerinnen und Künstlern anzuvertrauen, um noch vielseitigere und gewagtere Neuinterpretationen zurück zu bekommen. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 16. November 2018 | Dead Oceans - Night Time Stories

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Alternativ und Indie - Erschienen am 17. Juni 2020 | Dead Oceans

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Alternativ und Indie - Erschienen am 13. Oktober 2014 | Late Night Tales

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Alternativ und Indie - Erschienen am 19. Mai 2020 | Dead Oceans

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Electronic - Erschienen am 28. Oktober 2020 | Late Night Tales

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Alternativ und Indie - Erschienen am 28. Januar 2021 | Dead Oceans

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Alternativ und Indie - Erschienen am 26. Mai 2014 | Late Night Tales

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Alternativ und Indie - Erschienen am 28. April 2020 | Dead Oceans

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Alternativ und Indie - Erschienen am 24. Juni 2021 | Dead Oceans

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Alternativ und Indie - Erschienen am 1. November 2017 | Late Night Tales

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Dub - Erschienen am 12. Juni 2019 | Night Time Stories

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Alternativ und Indie - Erschienen am 13. Januar 2018 | Night Time Stories

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Alternativ und Indie - Erschienen am 4. September 2015 | Late Night Tales

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