Ihr Warenkorb ist leer!

Genre :

Ähnliche Künstler

Die Alben

Ab
HI-RES37,99 Fr.
CD27,49 Fr.

Jazz - Erschienen am 16. Juli 2012 | ECM

Hi-Res Auszeichnungen 4F de Télérama - Choc de Classica - Indispensable JAZZ NEWS - Stereophile: Recording of the Month
Ab
HI-RES37,99 Fr.
CD27,49 Fr.

Jazz - Erschienen am 16. Juli 2012 | ECM

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 4F de Télérama - Choc de Classica - Indispensable JAZZ NEWS - Stereophile: Recording of the Month
Ab
HI-RES25,49 Fr.
CD17,99 Fr.

Jazz - Erschienen am 3. Mai 2010 | ECM

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Choc de Classica - Hi-Res Audio - Stereophile: Record To Die For
Die Sessions für „Jasmine” begannen, nachdem Keith Jarrett und Charlie Haden zum ersten Mal seit 30 Jahren gemeinsam in einer Aufführung für einen Dokumentarfilm über Haden gespielt hatten. Das Duo harmonierte gut miteinander und entschied, weitere Aufnahmen in Jarretts Heimstudio zu machen, ohne ein Endresultat im Hinterkopf zu haben. „Jasmine” umfasst eine Reihe von Lovesongs, die größtenteils marktgängig sind. Das Herausfiltern der Highlights ist schwierig, da die trockene Wärme dieser Darbietungen durch ein zutiefst intuitives Zuhören und die fast symbiotische telepathische Spielart verstärkt wird. Die gesamte Produktion geht nahtlos ineinander über. „Jasmine” ist letzlich Jazz, der auf die essentiellen Grundlagen reduziert wurde; Emotion und Schönheit werden nicht nur ausgedrückt, sondern zeigen sich in jedem Augenblick der Aufnahme. © Thom Jurek /TiVo
Ab
HI-RES37,99 Fr.
CD27,49 Fr.

Jazz - Erschienen am 1. Januar 1981 | ECM

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Elu par Citizen Jazz - Hi-Res Audio - Top du mois de Jazznews
Ab
HI-RES25,49 Fr.
CD17,99 Fr.

Jazz - Erschienen am 8. Mai 2015 | ECM

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Choc de Classica - Sélection JAZZ NEWS - 5 Sterne Fono Forum Jazz
Mit Creation präsentiert uns Keith Jarrett eine sehr persönliche Auswahl an Aufnahmen, die 2014 bei seinen Improvisationskonzerten in Japan, Kanada und Europa entstanden sind. Während vergangene Live-Aufnahmen den Improvisationsprozess eines ganzen Konzertabends wiederspiegeln, konzentriert er hier die wichtigsten Momente der 6 Konzerte in Tokyo, Toronto, Paris und Rom. Mit diesem « neuen » Ansatz, demonstriert er hier seine derzeitige, spontane musikalische Schaffensphase und zeigt einmal mehr, dass er ein Künstler ist, der sich auch mit 70 Jahren weiterentwickelt und voranschreitet. Beeindruckend. © CM/Qobuz
Ab
CD17,99 Fr.

Jazz - Erschienen am 1. Januar 1975 | ECM

Auszeichnungen Qobuz' Schallplattensammlung - Qobuz Referenz
Wie die Mona Lisa für den Louvre, so ist das Köln Concert von Keith Jarrett eine Vitrine für ECM. Mit 4 Millionen verkauften Exemplaren ist es nicht nur der größte Erfolg in der Geschichte des Labels sondern auch das meistverkaufte Klavier-Soloalbum! Und viele, die diese am 24. Januar 1975 in der Kölner Oper mitgeschnittene Live-Aufnahme kauften, besaßen in ihrer Schallplattensammlung noch kein Jazz-Album. Dabei hatte das Weltphänomen an jenem Abend denkbar ungünstige Voraussetzungen. Der amerikanische Pianist war von einer langen Autofahrt erschöpft, hatte Rückenschmerzen und fand auf der Bühne anstelle des bestellten Bösendorfer einen anderen, billigen Flügel vor. „Ich glaube, Keith hat gerade wegen dieses mittelmäßigen Klaviers so gut gespielt“, erzählte der Produzent Manfred Eicher später. „Weil er sich nicht in den Klang dieses Instruments verlieben konnte, hat er sein Spiel entsprechend angepasst, um trotz allem das Beste daraus zu machen.“ Aber was bleibt, über die Anekdoten und Rekorde hinaus, von dem, was die 1400 Zuhörer an jenem Abend gehört haben? Jarrett war damals 30 Jahre alt und hatte bereits eine erfolgreiche Karriere mit 15 Platten und zwei prägenden Erfahrungen in den Bands von Charles Lloyd und vor allem von Miles Davis gemacht. 1975 hatte er bereits eine sehr persönliche Ausdruckweise entwickelt. Wenn auch Bill Evans’ Einfluss unverkennbar ist, so waren seine Improvisationen einzigartig, wie dieses Köln Concert beweist. Lyrisches und Meditatives sind ineinander verwoben. Jarrett betont die Durchlässigkeit der Genres, indem er seinen Jazz (ist es überhaupt Jazz?) mit Elementen aus der klassischen Musik, dem Gospel, dem Folk oder bestimmten lateinamerikanischen Musikrichtungen nährt. Aus seinem Klavier sprudeln Noten hervor wie ein Sturzbach und singen eine Ode an die Improvisation. 1992 erklärte er dem Spiegel, dass das Köln Concert mit der Zeit zu einer Art Filmmusik geworden sei. „Wir müssen lernen, die Musik zu vergessen,“ fügte er hinzu. „Sonst werden wir süchtig nach der Vergangenheit.“
Ab
HI-RES25,49 Fr.
CD17,99 Fr.

Jazz - Erschienen am 13. Juni 2014 | ECM

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Choc de Classica - Indispensable JAZZ NEWS
Obwohl viele Themen aus „The Great American Songbook“ bereits von Legionen von Musikern aus dem Jazz und der leichten Muse in unterschiedlicher Qualität gespielt wurden, hatte das wenig Einfluss auf die unvergänglichen Melodien. Selbst aus dem dürftigsten Remake leuchtet immer noch ein Schimmer ihrer melodischen Essenz. Zum wahren Genuss geraten Evergreens-Interpretationen aber erst dann, wenn sie von Musikern aufgegriffen werden, die sie wie Keith Jarrett mit neuen kreativen Inhalten versehen. In der Vergangenheit nahm der Pianist mit dem Bassisten Charlie Haden zahlreiche Einspielungen in Trio- und Quartett-Besetzung auf. Dazu kam die im März 2007 entstandene Duo-Einspielung „Jasmine“, die auf Anhieb begeisterte. Daran schließt jetzt die CD „Last Dance“ an. Die bislang unveröffentlichten Stücke stammen von Cole Porter („Everytime We Say Goodbye“) und Kurt Weill & Ira Gershwin („My Ship“), um nur einige aufzuzählen. Sie werden von dem Duo in einer Eleganz reflektiert, die den Charme vergangener Zeiten mit einem zeitgemäßen improvisatorischen Ansatz verbindet. Zwei „klassische“ Themen aus dem Fundus des Modern Jazz, die von den Pianisten Thelonious Monk und Bud Powell stammen, schießen jedoch den Vogel ab: Eigentlich ist „’Round Midnight“ eine ruhige, atmosphärische Ballade. Jarrett spielt sie in einem swingenden Mediumtempo, wobei sich erst zum Schluss das Thema einstellt. In „Dance Of The Infidels“ knüpft er an Powells kristallklar akzentuierte Phrasierung an und kreiert eine überbordende Improvisation voll ereignisreicher Motivketten. Mit seinem wuchtigen, bevorzugt in tiefen Lagen angesiedelten Bass-Spiel begleitet Haden das Geschehen und fasziniert mit Soli, in denen jeder überflüssige Ton weggelassen wird. © Filtgen, Gerd / www.fonoforum.de
Ab
CD17,99 Fr.

Jazz - Erschienen am 4. Oktober 1999 | ECM

Auszeichnungen Qobuz' Schallplattensammlung - Qobuz Referenz
Ab
HI-RES25,49 Fr.
CD17,99 Fr.

Jazz - Erschienen am 30. November 1975 | ECM

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Qobuz' Schallplattensammlung - Qobuz Referenz
Es ist sicher keine Alltäglichkeit, wenn ein Album, das bei Jazz/Klassik einsortiert ist, knapp vier Millionen Exemplare verkauft. Das alles sogar ohne großen Werbeaufwand, nur aufgrund simpler Mundpropaganda. Das Album, um das es hier geht, avancierte vom schicken Geheimtipp zu einem popkulturellen Aushängeschild, das Conaisseure wie Hipster gleichermaßen auf dem heimischen Plattenteller zirkulieren lassen. Mit anderen Worten: Es dreht sich hier um Keith Jarretts "The Köln Concert". Rein formal betrachtet ist die Aufnahme ein Meilenstein des Jazz und der Improvisationskunst. Wer jedoch einen sinnlicheren Blick riskiert, entdeckt viel mehr. Hier geht es weder um Jazz noch Klassik oder irgendein Genre. Alles dreht sich um pure Schönheit und emotionalisierende Klänge, die sich jeder Kategorisierung erfolgreich verweigern. Ähnlich wie Oldfields "Tubular Bells" aus dem Rock/Pop-Sektor, ist Jarretts Solopiano-Performance ein Solitär, dessen Zauber so gut wie jeden erreicht. Vollkommen unwichtig, was genau der Hörer ansonsten konsumiert, und ob man Jazz bei geistiger Klarheit nicht mit der Kneifzange anfassen würde. "The Köln Konzert" ist eine der großen Integrationsplatten und Schubladenkiller des 20 Jahrhunderts. Die Geschichte dieser Kult-LP hingegen ist eine echte Horrorstory. Am Ende ist es ein Wunder, dass sie überhaupt existiert. 24. Januar 1975: Jarrett kommt nach einem Gig und tagelanger Schlaflosigkeit mit dem Auto aus der Schweiz. Es erwartet ihn ein Bild des Grauens: Die verantwortliche Konzertpromoterin ist minderjährig, das Hotelzimmer eine Zumutung. Das wenige ungenießbare Essen kommt erst Minuten vor Konzertbeginn an. Die Belegschaft verwechselt das Instrument, so dass Jarrett nur ein total verstimmter Schrotthaufen erwartet, der längst nicht mehr alle Tasten im Schrank hat sowie ein kaputtes Pedal. Zur Krönung brach damals ein akutes Rückenleiden Jarrets aus, das ihn zum Tragen eines Korsetts zwingt. Doch da ansonsten alles in bester Ordnung ist, lässt sich der Pianoman des Publikums wegen zum Auftritt überreden. Jarrett will in Ansehung solch haarsträubender Vorzeichen keine Liveaufnahme. Zum Glück entscheiden sich die Tontechniker heimlich für einen Mitschnitt. Ohne diese Courage gäbe es bis heute keinerlei Dokumentation des einmaligen Ereignisses. So sitzt der noch immer angepisste, komplett übermüdete, ausgehungerte und schmerzerfüllte Musiker etwas später vor 1.400 Gästen in der Kölner Oper und wartet auf die erlösende Inspiration. Vor ihm keine Band; nur ein Kasten, neben dem jedes durchlöcherte Saloonklavier aus dem Sezessionskrieg wie ein nagelneuer Boesendorfer wirkt. Man sieht es dem Cover der Platte im Grunde auch an. Ausgerechnet der Pausengong der Kölner Oper bricht alles Eis. Jarrett nimmt ihn kurzerhand als Intro. Urplötzlich sind alle Schleusen auf. Die typische, fast messianische Keith-Atmosphäre stellt sich augenbicklich ein. Schon die ersten zwölf Minuten von "Part 1" haben es in sich. Absolut perfekt für Einsteiger. Denn Jarrett spielt ausschließlich, um Gefühle zu vermitteln. Medien, Musikpolizei oder selbstverliebte Soli interessieren ihn nicht. So wandelt er seinen womöglich stressigsten Karrieremoment in eine der lieblichsten Passagen überhaupt um. Wie Strahlen von Mondlicht perlt das erste zwischendurch stets wiederkehrende Kernthema durch den Raum. Alles so geschlossen und eingängig, dabei so romantisch wie Chopin. Hieraus schält er eine Melodie zum Niederknien und perfekter Anspieltipp: Nach gut fünf Minuten baut sich eine Dramatik auf. Jarrett gibt mit kaputtem Pedal den Rhythmus dazu. Er lässt kurz nach der siebten Minute alles in einem der schönsten musikalischen Momente aller Zeiten kulminieren. Von hier an spielt sich der Mann, der kurz vorher noch mit Miles Davis eine Bühne teilte (u.A. "Live Evil") hörbar in totale Ekstase. Das akustische Wunder geschieht: Man bemerkt den miserablen Zustand des Instruments nicht eine Sekunde. Kein einziger der zahlreich fehlenden Töne wird vermisst. Dafür klingt der Amerikaner konstant, als habe er drei Hände. Besonders deutlich vernehmbar in "Part 2a", einem offensiven Boogie. Jarrett legt alle Wut und Pein in einen mitreißend aggressiven Anschlag. Mit "Part 2b" erzeugt er mittels repetitiver Klangmuster einen elegischen Malstrom, der sich in seiner zweiten Hälfte zum echten Hollywood-Melodram steigert. So wechseln sanfte und tobende Stimmungen einander ebenso ab, wie hundert Stile mehrerer Jahrhunderte. Ganz egal, ob groovy, rau oder soft. Mit unerschöpflichem Vorrat eingängiger Motive und Gegenfiguren geleitet er den Hörer sicher durch das akustische Gelände. Nach einem relaxten Finale klingt eines der größten Solokonzerte aller Zeiten aus. Nur wenige Monate später wird dieser ultimative "Pain-In-The-Ass"-Moment Keith Jarrett zu einem der wenigen, ewigen Popstars des Jazz- und Klassik-Genres machen. Das Genie selbst sieht alles deutlich nüchterner: Wenn die Musik schon in dir ist, dann sollst du sie gefälligst auch spielen." Weiterhören mit "Bremen/Lausanne" und dem tollen Spätwerk "La Scala". © Laut
Ab
HI-RES25,49 Fr.
CD17,99 Fr.

Jazz - Erschienen am 1. Januar 1968 | ECM

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Sélection FIP - Hi-Res Audio
Ab
HI-RES37,99 Fr.
CD27,49 Fr.

Jazz - Erschienen am 5. Oktober 2009 | ECM

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Elu par Citizen Jazz - Hi-Res Audio
Ranked #12 in JazzTimes' "Top 50 CDs of 2009." © TiVo
Ab
CD27,49 Fr.

Jazz - Erschienen am 4. November 2011 | ECM

Auszeichnungen Pianiste Maestro - Choc de Classica
Ab
HI-RES36,49 Fr.
CD25,99 Fr.

Klassik - Erschienen am 14. Juni 2019 | ECM New Series

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 Sterne Fono Forum Klassik
Im Rahmen einer von Keith Jarrett in Auftrag gegebenen, recht umfassenden Reihe von Aufnahmen von Werken des Leipziger Kantors wurde 1988 eine Interpretation von J. S. Bachs Band I des Wohltemperierten Klaviers auf dem Cembalo herausgegeben, die in Wirklichkeit bereits im Februar 1987 aufgenommen wurde. Aus der gleichen Zeit stammt auch die von ECM New Series herausgebrachte Neufassung – am Klavier –, die bei einem Konzert am 7. März 1987 in der Troy Savings Bank Music Hall mitgeschnitten wurde. Sie ist von dem gleichen Willen nach einem fließenden Diskurs und unwiderstehlichem Elan geprägt, was in bestimmten Fugen besonders erfreulich ist, die unter anderen Fingern derb klingen können (Cis-Dur). Alles scheint zu tanzen, in Bewegung sein zu wollen (D-Dur). Hier finden wir nicht die Farben, die von Pianisten wie Tatiana Nikolayeva, Samuel Feinberg oder sogar einem Cembalisten wie Gustav Leonhardt in der Polyphonie verwendet werden. Denn für Keith Jarrett triumphiert bei Bach letztlich die Struktur, und er spielt diese Werke, um sich insbesondere mit einem Element seiner eigenen Kunst auseinanderzusetzen: der polyphonen Ausarbeitung. Das Werk des Kantors unterstützt seine eigene musikalische Kreativität als Jazzmusiker und Improvisator. Poesie und Gefühl fehlen dabei jedoch nie. Diese Version wird Fans von Keith Jarrett begeistern. Sie können die beiden Versionen, die im Abstand von wenigen Wochen entstandenen sind, miteinander vergleichen. © Pierre-Yves Lascar/Qobuz
Ab
HI-RES32,49 Fr.
CD23,49 Fr.

Jazz - Erschienen am 19. Oktober 2018 | ECM

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 Sterne Fono Forum Jazz
Die etwa 25 Alben umfassende Diskografie, die Keith Jarrett seit Ende der sechziger Jahre im Alleingang geschaffen hat, ist eine nie versiegende Quelle. Ein wilder Sturzbach, und die Karriere des aus Allentown stammenden Pianisten sieht recht ähnlich aus. Im Jahre 2002 tritt Jarrett nach großen gesundheitlichen Problemen in Japan erneut als Solist auf. Vier Jahre später, am 19. Juli 2006, immer noch allein, steht er im Scheinwerferlicht des angesehenen Teatro La Fenice, dem Mekka der venezianischen Opernwelt schlechthin. Ganz anders als in seinen früheren Konzerten, die aus langen, dreißig-, ja sogar vierzigminütigen Improvisationen bestanden, präsentiert er nunmehr kürzere, oft untereinander in Verbindung stehende Stücke. Das ist auch bei diesem, an der Fenice aufgezeichneten Album der Fall. Es beginnt auf recht überraschende Weise, denn Jarrett stürzt sich Hals über Kopf in ein wahres Notenmeer, eine dieser 17 Minuten dauernden, ununterbrochenen Improvisationen, deren überwältigende Technik er wie kein zweiter im Griff hat. Atonalität und ziemlich melodische Sequenzen fahren auf Kollisionskurs und alle seine Ideen sind dabei von Jazz und klassischer Musik durchdrungen. Kurz gesagt, man sollte sich gut festhalten, will man nicht aus dem Sattel fallen. Seine Phrasierung ist aber dermaßen musikalisch und originell, dass man von dieser einzigartigen Kunst immer wieder von neuem fasziniert ist. Der bewanderte Zuhörer wird von diesem Stil genauso überwältigt wie der Neuankömmling. Und auch dann, wenn er Glanznummern wie My Wild Irish Rose, Blossom und vor allem Stella By Starlight hervorholt und sie neu interpretiert, ist seine Musik recht unwiderstehlich. © Marc Zisman/Qobuz
Ab
CD58,49 Fr.

Jazz - Erschienen am 4. November 2016 | ECM

Booklet Auszeichnungen Choc de Classica
Keith Jarrett ist ein Künstler von so proteischer Wandlungsfähigkeit, dass man versucht ist, ihn als einen Plural zu sehen. Der Jazzmusiker, der denkt, dass von den Erfindungen des BeBop gerade die Spitze des Eisbergs respektive nicht die wirklich fruchtbaren Seiten entdeckt sind. Der Interpret klassischer, sprich: komponierter Musik, und zwar in einer Bandbreite von Bach bis Samuel Barber oder Schostakowitsch, von Mozart bis Bartók. Jarrett, der Komponist eigener Werke. Jarrett, der Spiritualist, der sich mit dem Werk des Mystikers George Iwanowitsch Gurdjieff befasste. Jarrett, der interaktive Improvisator, in seinen Quartetten, vor allem aber mit seinem Trio „Standards“, das sich (von einigen freien Produktionen abgesehen) der Erforschung des kollektiven amerikanischen Unbewussten in Form der „Standards“, des sogenannten „Great American Songbooks“ widmete. Und Jarrett, der Protagonist von einzigartigen, radikal improvisierten Solokonzerten, in denen denn all die unterschiedlichsten musikalischen Erfahrungen zusammenfließen zu einem vielschichtigen Ganzen, einem Versuch der Selbstgründung des Improvisators als einer polystilistischen Identität zwischen urtümlich ostinaten magischen Elementen und klassischen Formen, zwischen Abstraktion und Einfühlung auch, Manifestationen eines sich voraussetzungslos entfaltenden Bewusstseinsstroms, der keinem Plan folgt, eines aus dem andern entwickelt und von einem ungewöhnlich sicheren Gespür für Dramaturgie und Kontraste gelenkt wird. In seinen größten Solokonzerten ist Keith Jarrett ein Geschichtenerzähler von überwältigender Überzeugungskraft. Die vier Konzerte, die er im Oktober 1996 in Modena, Ferrara, Torino und Genova gab, bezeichnet er selbst als „a pinnacle of my career“, als einen Gipfel seiner Laufbahn. Sie markieren einen Wendepunkt, einen nur zum kleineren Teil freiwilligen Umbruch. Es sind die letzten Solokonzerte, die der Pianist in zwei Teilen ohne Unterbrechung improvisierte. Alle späteren sind kleinteiliger, in schärfer konturierte Einzelstücke unterteilt und nicht mehr eingebunden in das, was die Magie der frühen Sololäufe ausmacht: den großen Atem, den in der Verfertigung der einzelnen Einfälle bei Spielen sozusagen von selbst gefundenen großen Bogen. Diese vier italienischen Konzerte waren für eine Leidenszeit von mehr als zwei Jahren überhaupt das Letzte, was Jarrett spielte – gleichviel, ob öffentlich oder privat. Er litt an dem damals noch kaum erforschten „chronical fatigue syndrom“, das ihm jegliche Anstrengung und schon gar jegliche Klavierkunst verunmöglichte. Die Krankheit, so erinnert sich Jarrett in den liner notes, muss ihre Schatten vorausgeworfen haben auf jene Konzerte. In ihrer Energie, wo sich die denn Bahn bricht, liegt ein Moment von trotzigem „und dennoch“. Bei all dem war Jarrett in jenen Tagen von einer Reihe glücklicher Umstände behütet, wie er sagt: Die Instrumente waren perfekt, das Publikum durchweg aufmerksam (worauf er bei seinem improvisatorischen Gang über dünnes Eis immer angwiesen war, nicht nur in jenen glücklichen letzten Zeiten vor dem Ausbruch des „Informationszeitalters“). Momente des Glücks. Aber unter den vielen Schutzengeln stand in den Kulissen jener italienischen Opernbühnen auch der dunkle Engel der sich ankündigenden Krankheit. Diese Auftritte waren auch so etwas wie „cérémonies des adieux“ – in den schmerzlich gestochenen Kantilenen der langgezogenen intensiven Melodielinien ebenso wie an den Stellen, wo Jarrett sich zurücknimmt bis ins geflüsterte Pianissimo. Oder ganz ins Schweigen, das die dunkle Folie, der Urgrund dieser Musik ist. Jarrett war immer ein Meister der dynamischen Gestaltung. Aber bei diesen vier in sich so unterschiedlichen Konzerten gilt für ihn mehr denn je, was der große Horowitz so unvergleichlich lapidar von seinem eigenen Klavierspiel sagte: „I play the pianoforte. That means: I play piano and I play forte“. Es gibt in diesen Konzerten grelle Dissonanzen, und es gibt Momente von unverschämter Schönheit, Augenblicke der Besänftigung und Versöhnung. Das eine bedingt bei diesem Pianisten das andere. An den ergreifendsten Stellen versucht der Virtuose, der er ist, nicht weniger als das Einfachste. Also das Schwierigste. © Rüedi, Peter / www.fonoforum.de
Ab
CD27,49 Fr.

Jazz - Erschienen am 9. Oktober 2000 | ECM

Auszeichnungen Qobuz' Schallplattensammlung
Ab
CD17,99 Fr.

Jazz - Erschienen am 13. Mai 2003 | ECM

Auszeichnungen Qobuz' Schallplattensammlung
Ab
HI-RES25,49 Fr.
CD17,99 Fr.

Jazz - Erschienen am 1. Januar 1976 | ECM

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Qobuz' Schallplattensammlung
Ab
HI-RES37,99 Fr.
CD27,49 Fr.

Jazz - Erschienen am 1. September 1976 | ECM

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Hi-Res Audio
Restlessly searching out new territory for improvisations, Keith Jarrett tackles the massive Karl Joseph Riepp "Trinity" Baroque pipe organ at the Benedictine Abbey in Ottobeuren, Germany. He starts out with a pastoral "Hymn of Remembrance," then embarks upon a long nine-movement series of "Spheres" before closing with a grand "Hymn of Release." The devotee of Jarrett's piano will quickly discover that his organ idiom has nothing to do with his piano performances; he likes slow-moving, pulseless, sometimes dissonant, sometimes reverent or ecstatic smears of sound (which makes practical sense in the hugely reverberant churches where pipe organs are found). In the ninth movement, Jarrett can fool you into thinking that he is playing floating electronic space music (on an 18th-century organ!). Yet if one must apply a category, despite the improvisatory element, this double-LP is contemporary classical organ music, much closer to that of Olivier Messiaen than anything in the jazz world -- and only intermittently as striking. © Richard S. Ginell /TiVo
Ab
CD25,99 Fr.

Jazz - Erschienen am 1. Mai 1977 | ECM

Auszeichnungen Stereophile: Record To Die For

Der Interpret

Keith Jarrett im Magazin