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Die Alben

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Rock - Erschienen am 6. Oktober 1992 | Sony Music CG

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Metal - Erschienen am 9. März 2018 | Columbia

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Neulich in der Metal-Kneipe: "Was ist nur mit den Metal-Dinos los? Dickinson veröffentlicht seine Memoiren und Tipton kann die Tour wegen seiner fortgeschrittenen Parkinson-Erkrankung nicht spielen", so der aufgeklärte Blabbermouth-Leser. Sein Kutten-Kumpel stiert mit glasigen Augen in sein Trooper-Bier. "Alles geht, nix bleibt", bekräftigt er mit einem Rülpser. "So Kinners. Trübsal blasen war gestern." Der kantige Wirt schiebt seinen Astralkörper hinter der Theke hervor und schiebt eine CD in den Player. "Das ist die neue Priest! Anschnallen, gleich gehts los!". "Och Nö, der Halfert singt doch mittlerweile wie ein kastrierter Kater", so der Typ mit den glasigen Augen. "Das heißt HALFORD", so der Blabbermouth-Besserwisser. "Ruhe jetzt ihr Tölen", raunzt der Wirt und drückt auf Play. "Jetzt gibts pure "Firepower" auf die Lauscher!" Mit dem Titeltrack und "Lightning Strikes" verwandelt sich der glasige Blick in glänzende Augen. Mr. Blabbermouth zieht die Mütze vom Kopf und bangt wie wild. "Klassischer Stoff! Britischer Stahl trifft Painkiller. Das Cover hat was von "Screaming For Vengeance und Tom Allom als Produzent, der schon die 80er Großtaten veredelte, hat ganze Arbeit geleistet", stammelt er. Bei "Never The Heros" und "Never Surrender" fangen die Patches auf den Kutten an zu schimmern. "Midtempo vom feinsten", kreischt der Hausherr, "so ne geile Hook gabs seit Touch Of Evil nicht." "Zu "Flame Thrower" und "Necromancer" hätte ich in den Achtzigern mit meiner Freundin Pferde stehlen können", so der Kutten-Kumpel. Dann steigert er sich in seiner Nostalgie: "Leider hat sie sich nen anderen Turbo Lover gesucht. Da tröstet der Kracher "Lone Wolf" sowie die Abschlussballade "Sea Of Red" über mein Singledasein hinweg." "Aber wenigstens haben sie die Synthies im Schrank gelassen und immerhin wirkt das Piano auf "Guardians" ansatzweise true, vor allem wenn danach die Band in "Rising From Ruins" feinsten Stahl zelebriert", ergänzt der Blabber-Typ. "Und der quasi-neue Gitarrist Richie Faulkner sieht KK wenigstens ähnlich und haut mit seinen Riffs und Soli in eine ähnliche Kerbe. Zudem wird die Messlatte, die sie mit "Redeemer Of Souls" gelegt haben, nicht gerissen." Etliche Durchläufe und Getränke später graut der Morgen. "Boah, "Firepower" weckt echt die Lebensgeister", gähnt der Wirt. "Heavy Metal ist ein Naturgesetz und die neue Platte gehört gemeinsam mit Halfords Solokracher "Resurrection" und "Painkiller" zu den besten Priest-Scheiben der letzten drei Dekaden", sinniert Mr. Blabbermouth mit Blick gen Himmel. "Den Metal God gibts ja wirklich", raunt der Kutten-Kumpel ehrfürchtig, bevor ihm die Augen zufallen. © Laut
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Metal - Erschienen am 26. September 1990 | Columbia

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Hard Rock - Erschienen am 5. Juli 1982 | Sony Music UK

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Rock - Erschienen am 3. Februar 2017 | Sony Music UK

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Metal - Erschienen am 26. März 1991 | Columbia

Motorräder brennen tiefe Spuren in den Teer, Kiefer brechen, Gitarren kreischen, Köpfe rollen und mitten durch die Raserei fräsen sich Rob Halfords Schreie im Stakkato-Takt. "Born to lead / At breakneck speed / With high octane / We're spitting flames / Freewheel burning". In klassischer Priest-Tradition von Hochgeschwindigkeitstracks wie "Exciter" oder "Rapid Fire" eröffnet das furiose "Freewheel Burning" das neunte Studioalbum der Band. Opener mit ordentlich Power unter der Haube erfreuen sich im Metal ja seitjeher hoher Beliebtheit. Fast scheint es, dass alle mit den ersten Takten versuchen, den gemeinen Headbanger gütig zu stimmen – und daher gleich zu Beginn die härtesten, straightesten Nackenbrecher auspacken. Iron Maiden sind dafür berüchtigt ("Aces High", "Be Quick Or Be Dead"), Accept ("Fast As A Shark") und Motörhead ("Ace Of Spades") nicht minder legendär, und Manowar treiben es mit dem ultraschnellen "Wheels Of Steel" vom "Kings Of Metal"-Werk wieder einmal auf die Spitze. Die Alltime-Opener-Liste strotzt nur so vor Qualität und Power, und trotzdem bleibt die "Defenders Of The Faith"-Eröffnung der Inbegriff der puren Heavy Metal-Lehre. Dave Holland drückt die Drums humorlos und mechanisch wie einst Schumi über den Asphalt, während sich Tipton und Downing auf ein neues Level fideln. Noch viel weiter oben zieht jedoch Rob Halford seine einsamen, spitzen Schreie. Seine "Freewheel Burning"-Performance inklusive Machine Gun-Gesang sucht bis heute ihresgleichen. "Ich wollte den Stakkato-Gesang um jeden Preis auf dem Track ausprobieren, aber es war extrem schwierig, die Aussprache klar und deutlich umzusetzen. Das war auch das erste Mal für uns", so Rob Halford im Interview mit dem Goldmine Magazin. Im Gegensatz zu vielen anderen Bands oder früheren Platten kennen Judas Priest auf "Defenders Of The Faith" auch im weiteren Verlauf keine Gnade – und machen das Album so zum stärksten Heavy Metal-Opus ihrer Karriere. Eine Metal-Up-Your-Ass-Hymne folgt der nächsten. "Jawbreaker" und "Eat Me Alive" ballern brutal aus den Boxen und "Some Heads Are Gonna Roll" und "Rock Hard, Ride Free" grooven mit göttlichem Gitarrenspiel. Wenn man einem Außerirdischen Heavy Metal näher bringen müsste, wäre dieses Album die richtige Wahl. Es definierte das, wofür Priest auf ewig stehen werden: Metal – ohne Power, Glam oder Thrash. "Wenn ich mir unseren umfangreichen Backkatalog so anschaue, ist 'Defenders' vor allem für eins wichtig gewesen: Es stärkte wirklich alles, für das wir mit Priest als klassische Heavy Metal-Band stehen", so Rob. Es spricht für die Klasse der Truppe, dass sich an der Frage nach dem besten, wichtigsten Album die Geister scheiden. Für die Fans der ersten Stunden haben "Sad Wings Of Destiny" und "Stained Class" die Nase vorn, seit Anfang der 80er feiern viele "Screaming For Vengeance", "British Steel" läutete den NWOBHM ein, der Synthie-Versuch auf "Turbo" überzeugte vor allem die Musiknerds und "Painkiller" – das Comeback nach dem klischeebeladenen Debakel "Ram It Down" – kommt "Defenders" in Härte und Power am nächsten. Das ist wie mit Zimmermännern, Klemptnern oder Politikern: eine Frage, drei Lösungen. Jeder weiß es besser. Fakt ist jedoch: "Defenders Of The Faith" läutet 1984 ein unglaublich starkes Metal-Jahr ein. Die ehemaligen NWOBHM-Partner Iron Maiden arbeiten sich mit "Powerslave" weiter in den Prog-Metal vor, Metallica fügen ihrer rohen Power auf "Ride the Lightning" Finesse und durchdachte Songstrukturen hinzu. Bathory und Queensryche droppen ihre Klassiker-Debüts und Twisted Sister ("Stay Hungry") und Scorpions ("Love At First Sting") sprengen im Hardrock-Bereich alle Grenzen. Um nur einige zu nennen. Trotzdem fällt es selbst Fans der anderen Bands auf Facebook und in diversen Forums-Diskussionen schwer, ihr jeweiliges 84er Album vor "Defenders Of The Faith" zu picken. Oder anders ausgedrückt: Welcher Song ist besser als "The Sentinel", das Meisterstück in Sachen Raffinesse, Rebeltum und Kraft? Tipton und Downing duellieren sich auf dem Mini-Epos wie The Mountain und The Viper, während Rob Halford als unterschätzter Lyriker mit wenigen Worten eine dunkle post-apokalyptische Stimmung à la Mad Max kreiert: "Along deserted avenues / the steam begins to rise". Ähnlich herausragend auf allen Ebenen bildet das folgende "Love Bites" mit Glockenschlägen, der minimalistisch-einfachen Gitarrenarbeit und dem gedrosselten Tempo gerade zu Beginn das perfekte Gegengewicht zu "The Sentinel". Der Track steigert sich jedoch zu einem wahren Groove-Monster und lässt Halford genügend Raum für eine seiner besten Leistungen. "Gliding on mist / Hardly a sound / Bring the kiss / Evils abound". Geschickt, wie so oft mit nur wenigen Zeilen, zieht er den Hörer in einen erotischen, vampierhaften Bahn, der Biss der Liebe wird förmlich spürbar. Die Ballade "Night Comes Down" und der Stampfer "Heavy Duty" schließen das Album danach gebührend ab. Ausfälle sucht man vergebens. Es gibt überhaupt nur drei Priest-Platten, von denen jeder Song mindestens einmal live gespielt worden ist. Eine davon: "Defenders Of The Faith". Auch der legendäre Autor Mathias Herr hebt die in der ersten Ausgabe seines Heavy Metal Lexikons hervor: "Auf früheren Werken war schon mal ein Langweiler mit dabei. Auf 'Defenders Of The Faith' sind jedoch nur Hits. Ob Freewheel Burning, Jawbreaker, alles Ohrwürmer. Es ist nicht nur Priest bestes, sondern auch ihr härtestes bislang." Oder um es als famous last words mit Rob Halford – kuttentauglich ausnahmsweise ohne deutsche Übersetzung - zu sagen: "It is all Metal, Metal, and Metal. You can never get enough Metal, man". © Laut
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Metal - Erschienen am 27. Oktober 1978 | Columbia

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Metal - Erschienen am 25. März 2016 | Columbia

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Metal - Erschienen am 26. März 1991 | Columbia

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Rock - Erschienen am 27. März 2015 | Columbia

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Metal - Erschienen am 16. Juni 1997 | Columbia

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Rock - Erschienen am 8. Juli 2014 | Columbia

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Metal - Erschienen am 7. Mai 2010 | Sony Music Entertainment

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Metal - Erschienen am 13. Juni 2008 | Columbia

Eines vorweg. Wer sich dem Opus "Nostradamus" wie einem normalen Priest-Werk nähert, dürfte aller Voraussicht nach enttäuscht aus der Wäsche schauen. Eine Metal-Oper - oder -Musical, je nach Sichtweise - musste es diesmal sein. Im Vorfeld zeigte sich bereits, dass nicht alle Priest-Fanatiker gewillt sind, diesen Weg mitzugehen. Was das Thema des Konzeptalbums angeht, finden sich hier Parallelen zu den Haggard-Alben "And Thou Shalt Trust ... The Seer" und "Awaking The Centuries " in denen die deutschen Klassik-Metaller das Leben des mythenumrankten Franzosen bereits abgekaspert haben. Die Herangehensweise von Priest ist musikalisch kaum mit den ausgetüftelten Stücken der Bayern vergleichbar, bemüht aber nichtsdestotrotz einen ambitionierten Ansatz. Die Kompositionen atmen jeden Buchstaben des Wortes 'Bombast' mit einer beeindruckenden Inbrunst. So, als wollten die Briten mittels instrumentaler Üppigkeit der epochalen Themenvorlage gerecht werden. Das funktioniert über weite Strecken erstaunlich gut. Da die Priester - was die textliche Seite anbelangt - bislang gänzlich unverdächtig waren, seriösen Stoff zu verarbeiten, nötigt ihr "Nostradamus" doch einigen Respekt ab. Die Arrangements sind dem angepasst: ausufernd episch. Die Instrumentierung gestaltet sich ebenso vielseitig. Üppiger Streicher-Einsatz, Akustik-Gitarren und Synthesizer erweitern das Hartwurst-Programm um etliche Nuancen. Mit der gestiegenen Abwechslung im Soundkostüm kann Sänger Rob Halford nicht ganz mithalten. Da sein Organ in den Extrembereichen nicht mehr so zuverlässig ist wie noch vor 20 Jahren, belässt es der Shouter bei vereinzelten Schrei-Attacken, die nicht allzu heftig ausfallen, orientiert sich ansonsten am Stimmbereich, den er noch gut bewältigen kann. Die typischen Priester offenbaren sich dem Hörer nur selten. Neben "Prophecy" verbucht man noch "Persecution" und besonders den ganz am Ende auftauchenden Titeltrack unter dem Aktenzeichen Metal. Dann aber auch richtig, mit ordentlich gniedelnden Tipton/Downing-Licks, schön wummernden Doublebass-Einsatz und einem Refrain mit Hymnen-Potenzial. Der überwiegende Rest des der Songs zuckelt im bedächtigeren Midtempo dahin. Dass Judas Priest es nicht nur bei der Ambition belassen, sondern auch Taten folgen lassen, zeigen Beispielhaft Tracks wie "War". Düster, mit industrialartigen Tom-Attacken versehen, baut sich eine unheilschwangere Soundtrack-Atmosphäre auf, die dem apokalyptischen Text zur Ehre gereicht. Mit ordentlichem Schmackes hallen Samples von Kampfgetümmel und Donnergrollen von Links nach rechts und veredeln eine ohnehin schon wunderbare Komposition. Dass Priest mit dem Doppelpack unter Umständen einige Fans überfordern, dürfte anhand der Vielseitigkeit des Materials letztlich kaum überraschen. Wer Dem Album jedoch eine faire Chance und einige Umläufe gibt, darf sich auf einen überaus unterhaltsamen Ohrenfilm gefasst machen, selbst wenn die musischen Ausdrucksmittel mit dem, was sich nicht wenige Priest-Anhänger gewünscht haben, kaum etwas gemein haben dürfte. Und selbst das Unwort 'Synthesized Guitars' ist nicht wirklich eines, denn im Gegensatz zu "Turbo"-Zeiten, als diese noch als tragende Säulen des Sounds agierten, sind sie Anno 2008 nur begleitende Elemente. Statt des straighten Dampfhammers agieren Judas Priest in progressiveren Gefilden und machen dabei letztendlich eine gute Figur. Das Unternehmen Konzeptalbum geht letztendlich mehr als in Ordnung. Fehlt in letzter Konsequenz nur noch eine aufwändige Bühnen-Umsetzung, die dem Projekt Musical/Oper auf visueller Ebene ebenso gerecht wird. © Laut
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Rock - Erschienen am 6. März 2015 | Sony Music UK

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Metal - Erschienen am 6. Mai 1979 | Columbia

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Metal - Erschienen am 3. Mai 1988 | Columbia

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Metal - Erschienen am 22. Januar 1998 | Columbia

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Pop/Rock - Erschienen am 28. Februar 2005 | Epic

"Ride to live, live to ride, wheels of fire, forever" Wenn das mal kein Metal ist, dann weiß ich auch nicht. Die Textzeile stammt aus "Wheels Of Fire" und steht stellvertretend für das, was uns Judas Priest anno 2005 servieren. Metal. Nicht Nu-, Rap- oder Wasauchimmer-Metal, sondern Heavy-Metal. Punkt. Ausrufezeichen. Neben der gerideten Harley dealen Priest mit dem Devil, hitten die Power, feelen das Adrenalin, cutten deep in den Bone. Hellrider und Painkiller jagen Hand in Hand übers Schlachtfeld und batteln auf die Kacke. Höhö. Sich über Priests Texte lustig zumachen, ist zwar nicht das Originellste unter der Sonne. Aber wer bitteschön kleidet die eigenen textlichen Unzulänglichkeiten derart liebevoll in Metal-Klischees wie die Briten? Eben, außer den Hammerfall-Kaspern keiner. Deshalb kann jeder wieder beruhigt seine Lederjacke vernieten, denn die Metal-Gods weilen wieder unter uns. Mit Rob Halford wohlgemerkt. Und das ist auch gut so. Wo die Fünf vor 15 Jahren mit "Painkiller" und dem Ausstieg ihres Frontmanns aufhörten, knüpfen sie nun nahtlos an, als hätte es die etwas in die (Leder)Hosen gegangenen Scheiben mit Ripper nicht gegeben. Sie halten es mit Konrad Adenauer: keine Experimente. Die Rückwärtsorientierung ist Programm. Auf der ganzen Linie. Fette Doublebass-Attacken wie im Opener "Judas Rising" tauchen immer wieder auf. "Painkiller" war seinerzeit ja sicher ein Opus für sich. Die teilweise gekünstelte Härte, die die Priester damals an den Tag legten, um mit der aufstrebenden jungen Konkurrenz Schritt halten zu können, fehlt hier zum Glück komplett. Plakatives Rumgebolze weicht kontrolliert offensivem Riff-Sport und durchdachtem Songwriting. Die bereits im Vorfeld in Fankreisen heftig geschmähte Single "Revolution" macht da keine Ausnahme. Scott Travis' begnadetes Schlagzeugspiel trägt den Song fast ganz alleine. Das Gitarren-Dreamteam Downing/Tipton rollt fette Riffs aus und Halford darf wieder in der Gegend herum schreien, auch wenn ihm die hohen Passagen nicht mehr so leicht aus der Kehle flitzen wollen wie noch in den seligen Metal-Achtzigern. Ebenso das nachfolgende, melancholisch dahin schwebende "Worth Fighting For" - mit der schön schnulzigen Ballade "Angel" und dem kurzen "Eulogy" ein seltener Ruhepol im stets unter Dampf stehenden Hochofen. Den Vogel schießen Priest zum Schluss mit dem über dreizehnminütigen "Lochness" ab. Ein wenig viel Pathos im Refrain kleistert den ansonsten grandiosen Kehraus mit einer etwas zu dicken Schicht Kitsch zu, rundet jedoch ein absolut gelungenes Album ab, das sich hinter Großtaten wie "British Steel", "Defenders Of The Faith" und "Klling Machine" nicht zu verstecken braucht. Zum Abschluss noch ein wenig Lyrik: "If you think it's over, better think again". Punkt. Aus. © Laut
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Metal - Erschienen am 15. November 1977 | Columbia