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Die Alben

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Original Soundtrack - Erschienen am 12. Januar 2018 | Nonesuch

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Der Engländer Jonny Greenwood hat sich als eines der aktivsten Mitglieder von Radiohead einen Namen gemacht, aber er hat noch eine andere Funktion inne: er ist auch Filmmusiker. Seit There will be blood im Jahre 2008 komponiert er nämlich regelmäßig für Paul Thomas Anderson, der bei dem recht berühmten, 1999 angelaufenen Film Magnolia Regie geführt hat.  Für Phantom Thread (Der seidene Faden) hatte Greenwood eine große Aufgabe vor sich, da seine Musik in dem mehr als zweistündigen Film fast die ganze Zeit über zu hören ist. Sie umhüllt die Bilder genauso wie die Hauptfigur des Schneiders dauernd die Körper der Frauen mit seinen Kreationen kleidet. Aber diese Musik fungiert auch wie ein bleierner Mantel, den Zweifeln entsprechend, die den von Daniel Day-Lewis verkörperten Helden pausenlos quälen, weil er mit einem seiner Models (Vicky Crieps) eine komplizierte Liebesbeziehung durchzustehen hat. Greenwood gesteht, dass er sich beim Komponieren an Glenn Goulds Version der Goldbergvariationen von Bach inspiriert hat. Im Hintergrund erkennt man wirklich die hartnäckige Wiederholung (den berühmten „Basso ostinato“) im Werk des Komponisten. Auch damit versucht Greenwood den verängstigten Schneider anhand seiner Musik zu personifizieren. Der Film spielt im mondänen London der fünfziger Jahre, und der Regisseur und sein Komponist haben also auch die gestrige Schönheit dieser Zeit ganz einfach zum Ausdruck bringen wollen. Der Luxus, der Greenwood beim Einspielen seiner Musik geboten wurde (in der Abbey Road standen ihm mehr als 60 Musiker zur Verfügung) war wohl der ideale Rahmen, der haargenau zu dieser ganzen Schönheit passte. Zu den brillantesten Tracks dieses Albums zählen House of Woodcock und vor allem Phantom Thread I, wo die legato und in besonders hohen Lagen spielenden Streicher Glanz und Glamour des Films sowie seine versteckte Tragödie unterstreichen. Andererseits verzichtet Greenwood gelegentlich auf diese teilweise überwältigende Orchestrierung und setzt sich dann selbst ans Klavier, um alleine Themen mit impressionistischen Tönen zu interpretieren (I’ll Follow tomorrow). Egal ob er nun in Begleitung eines großen Orchesters oder nur allein am Klavier spielt, Jonny Greenwood hat dasselbe Ziel vor Augen wie bei Radiohead: er will das höchste der Gefühle erreichen. © Nicolas Magenham/Qobuz
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