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Die Alben

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Klassik - Erschienen am 19. Oktober 2018 | Warner Classics

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or de l'année - Diapason d'or - Le Choix de France Musique - 5 étoiles de Classica
Nach Bach und den französischen Meistern Rameau und Royer erkundet Rondeau, offenbar auf der Suche nach dem ganz anderen, nun Domenico Scarlatti. Fünfzehn Sonaten hat er zu einem Konzertprogramm geordnet. Und obwohl er mit über 79 Minuten bereits an der Grenze der Spieldauer einer CD kratzt, hat er noch ein wild-atonales Interludium von 30 Sekunden eingefügt, einzig um dem Hörer zu signalisieren, er solle jetzt eine Pause machen. Offenbar ist Rondeau bewusst, dass heutigen Ohren ein langes Cembaloprogramm schwer zuzumuten ist; er weiß auch, dass Scarlattis Tastenmusik den Reizklang des Instruments durch ihre Satzart auf die Spitze treibt. Wo Bach wohldisponierte Polyfonie treibt und die Clavecinisten durch Brechung und Ornament duftigen Charme ermöglichen, verlangt Scarlatti die rhythmische Attacke, den gnadenlosen Zusammenfall der starken Taktzeiten, oktavierende Bässe und eine Verdichtung der Akkordschläge bis zur prasselnd-dissonanten Tontraube. Rondeau verschärft das durch theatralisch auffahrende Gesten, aufreizende Verzögerungen oder scheinbar besinnungsloses Voranstürmen. Er nutzt Drastik und Einfallsreichtum Scarlattis für ein Programm kalkulierter Gegensätze. In dessen Zentrum steht die Sonate C-Dur K 132, die Rondeau breit ausspielt und mit allen Wiederholungen auf über zehn Minuten Länge bringt. Er schafft damit nach den vorangegangenen Kontrasten eine Oase der Ruhe. Die zweite „Konzerthälfte“ bekommt mit der Sonate C-Dur K 199 einen ähnlichen Ruhepunkt, gefolgt von der Sonate K 460, ebenfalls in C, als brillantem Finale – einem vorläufigen freilich, denn das letzte Wort hat, expressiv ausgespielt, die Sonate K 481 in klagendem f-Moll. Ihr Pendant ganz zu Beginn ist die geradezu zärtliche A-Dur-Sonate K 208. Rondeau zeichnet Scarlatti als Borderliner: voller funkensprühender Einfälle, manchmal von anstrengender Sprunghaftigkeit – am Ende aber unterwegs von süßer Melancholie zu dunkler Depression. © Sprondel, Friedrich / www.fonoforum.de
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Klassik - Erschienen am 3. Februar 2017 | Erato - Warner Classics

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 4F de Télérama - Gramophone Editor's Choice - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Mit leichtem Gepäck ist Jean Rondeau unterwegs, wenn er hier Cembalokonzerte aus der Bach-Familie erkundet. Jeweils einfach ist das Ripieno besetzt, nur im Bass kommen Fagott und Kontrabass hinzu, in Kammerensemblestärke zieht man also los. Das ist gut für die musikalische Beweglichkeit ebenso wie für das Cembalo als Soloinstrument, dessen zirpender Klang durch die kleine, feine Besetzung elegant gerahmt wird. Mit dem verringerten Ballast geht man intelligent um; dass Schnelles schnell ist, schließt nicht aus, dass Langsames auch langsam sein darf. Keine Selbstverständlichkeit in der Alte-Musik-Szene, wo bei den Aufführungen doch immer weiter beschleunigte Tempi zu beobachten sind. Wenn der erste Satz von Bachs d-Moll-Konzert hier sportlich-zügig erklingt mit elegantem Esprit, so folgt darauf doch ein langsamer Satz, den Rondeau zur ausgiebigen Introspektion nutzt: stockend im Tempo, tastend in der Agogik. Überhaupt sind die langsamen Sätze die großen Ereignisse dieser Aufnahmen, sie haben etwas von Traumgebilden, in denen die Zeit stillzustehen scheint. Hier zeigt der Cembalist ein Spiel von erheblicher Ausdrucksstärke, frei mit dem Rhythmus umgehend, immer die Hörerwartungen neckend, reizend, besänftigend. Allein mit agogischen Mitteln gelingt es Rondeau dabei, den musikalischen Spannungsverlauf nachzuzeichnen und nebenbei eine erstaunlich nahekommende Illusion von Legato zu erzeugen. Weniger davon – weil nicht mehr so sehr gefordert – hört man in den stürmenden und drängenden Konzerten der Bach-Söhne Johann Christian (f-Moll) und Carl Philipp Emanuel (d-Moll). Hier herrscht das Drama, der nervöse Schwung. Rondeau und seine Mitstreiter spielen das mitreißend, elegant, pointiert. © Haustein, Clemens / www.fonoforum.de
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Klassik - Erschienen am 19. Januar 2015 | Erato - Warner Classics

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Choc de Classica - Qobuzissime
Vorsicht, sehr, sehr heiß! Diese Aufnahme hat unser Qobuz-Thermometers in die Höhe schießen lassen. Jean Rondeau präsentiert sich der Welt mit einer ausgefallenen und abenteuerlichen Bach-Platte. Wir bei Qobuz sind außerordentlich erfreut über diese neue Generation an jungen Künstler, die alte Musik neu interpretieren und dabei eine neue Angehensweise zeigen, sich der Klassik zu nähern und uns diese zu vermitteln, enthusiastisch und ohne Scheu! Jean Rondeau ist einer dieser neuen Helden. Glauben Sie uns, Sie werden dieses Album lieben.Der Cembalo-Spieler beginnt mit der Suite BWV 997 von der man zwar annimmt, dass sie wirklich von Bach stammt, jedoch ohne dabei zu wissen, ob sie für das Klavier oder für die Laute geschrieben worden ist. Die Transkription stammt ohne Zweifel von einem seiner Söhne, wahrscheinlich Wilhelm Friedeman, von der ursprünglichen Sonate BWV 1003 für die Geige umgetauft in BWV 964 für die Überarbeitung für Klavier; Außer dem Schlussteil, der nur minimal bearbeitet wurde, wurde das Stück stark angepasst, um daraus ein wahres Werk für das Klavier zu erschaffen. Der Clou des Albums ist die Transkription für Klavier von der Sonate BWV 1013 für Flöte durch Stéphane Delplace. Das dabei herauskommende Werk ist dermaßen gelungen, dass man ihm beinahe schon seine eigene BWV Nummer geben möchte. Natürlich ist nicht einmal eine Note des Originals verändert worden, aber Delplaces Bearbeitung deckt die Harmonien, die in der Melodie mitenthalten sind, erst richtig auf. Nach einem kleinen Augenzwinkern in Richtung Brahms und der Transkription der Charconne Partita für die Sologeige in ein Pianostück für die linke Hand, zu der er noch einige Akzente für die rechte Hand hinzufügt, beendet unser Cembalo-Spieler mit den zerzausten Haaren sein Programm mit einem italienischen Concerto, oder genauer gesagt: einem „Concerto nach italienischem Geschmack“. Rondeau lässt es in der thematischen und harmonischen Hülle und Fülle erstrahlen, die viele andere Cembalospieler in den letzten Jahrzehnten durch ein zu dogmatisches Spiel übergangen haben. Begrüßen wir also dieses in jeder Hinsicht gelungene Meisterwerk!
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Klassik - Erschienen am 19. Februar 2016 | Erato - Warner Classics

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - Choc de Classica
Nein, hierbei handelt es sich nicht um die auf dem Cembalo gespielte Partitur aus Hitchcocks Vertigo von 1958. Doch vielleicht war es ein Gefühl von Vertigo (medizinischer Begriff für Schwindel), das der Cembalist Jean Rondeau angesichts der Werke, die Jean-Philippe Rameau und sein Zeitgenosse Joseph-Nicolas-Pancrace Royer geschaffen haben, empfand. Royer und Rameau: zwei geniale Pioniere, die man unter anderem mit der antiken Kunst Frankreichs von Lully und seiner Erben verbindet. Zwei Komponisten, die sich Duelle auf den Operbühnen lieferten, wie zum Beispiel im Jahre 1739: Zaide von Royer gegen Dardanus von Rameau. Diese beiden Zauberer und musikalischen Architekten gehörten zu den gleichsam brillantesten wie verrücktesten ihrer Zeit. Jean Rondeau interpretiert ihre Werke  auf dem berühmten Cembalo des berühmten Château d'Assas, ein monumentales französisches Instrument nach Pierre Donzelague des frühen 17. Jahrhunderts, das über einen satten und ausgefüllten Klang verfügt und auf dem auch schon Scott Ross seine legendären Rameau, Couperin et Scarlatti Werke aufgenommen hat. Auf solch einem Cembalo gelingt es besonders gut, uns die Schönheiten der französischen Musik der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts entdecken zu lassen. © SM / Qobuz
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Klassik - Erschienen am 29. Mai 2020 | Warner Classics

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Klassik - Erschienen am 7. Mai 2021 | Warner Classics

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Jean Rondeau ist ein musikalischer Träumer. Dem Irdischen entsagend, taucht er ein in einen Klangkosmos, den er mit überbordender Musikalität ausleuchtet. Durchaus exzentrisch, eigenwillig und introspektiv wirkt das, wenn er jedem Ton so lange nachhört, bis er ihn aus den Augen verliert. Bisweilen vermag er einen Akkord gar mit solcher Energie aufzuladen, als könne er ihn gleichsam in die Welt entlassen, auf dass dieser nun mit betörendem Zauber unendlich und unaufhörlich weiterklinge. Der Wechsel zwischen einem von Philippe Humeau nachgebauten italienischen Cembalo (2007) und einem originalen Arpicordo (Neapel, 1575) ermöglicht dabei immer auch einen willkommenen Wechsel der klanglichen Perspektive. In Frescobaldis „Toccatta settima“ exponiert Jean Rondeau den ersten Akkord als musikalisches Ereignis, adoriert ihn geradezu als metaphysisches Konstrukt, versenkt sich fast eine halbe Minute in ihm, entschwebt in die Tiefe des Klangs, erforscht ihn in allen Facetten, verliert sich, findet sich wieder und sondiert den tonalen Rahmen mit aller Kunstfertigkeit. Das klingt mutig, verwegen und stilistisch unglaublich kompetent. Wunderbar, wie Rondeau die sinnlichen Erregungspotenziale dieser neuen modernen Poetik Frescobaldis mit traumwandlerischer Gelassenheit ausmusiziert. Auch Luzzasco Luzzaschis „Toccata del IV tuono“ gelingt Rondeau mit arkanen Mitteln in idiomatischer Stringenz. Schön, dass Jean Rondeau aber nicht nur Frescobaldis Lehrer, sondern auch einen seiner glühendsten Verehrer vorstellt: Bernardo Storace veröffentlichte 1664 seine „Selva di varie Compositioni d ̓Intavolatura per Cimbalo ed Organo“, eine Sammlung, in der als Reverenz an Frescobaldi ein feines „Recercar di Ligature“ herausragt. Zum Träumen schön! © Hoffmann, Martin / www.fonoforum.de
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Klassik - Erschienen am 3. Februar 2017 | Erato - Warner Classics

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Klassik - Erschienen am 3. März 2017 | Warner Classics

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Klassik - Erschienen am 19. Februar 2016 | Erato - Warner Classics

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Klassik - Erschienen am 19. Oktober 2018 | Warner Classics

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Klassik - Erschienen am 16. April 2021 | Warner Classics

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Klassik - Erschienen am 7. Februar 2017 | Warner Classics

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Klassik - Erschienen am 2. April 2021 | Warner Classics

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