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Die Alben

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Jazzgesang - Erschienen am 4. Dezember 2020 | JazzSick Records

Eine Sängerin und ein Bassist durchstreifen die Song- und Liederlandschaft, ihre Ernte ist ein großer Mischmasch (engl.: „hodgepodge“). Für ein Jazzduo immerhin bemerkenswert: Standards aus dem American Songbook nehmen sie gar nicht erst in den Blick. Aber wann hört man schon mal einen Disco-Hit der Jackson 5 neben sarkastisch-kritischen Liedern von Franz Josef Degenhardt? Inga Lühning und André Nendza machen’s möglich. Ihre eklektische Ausbeute ergänzen sie noch durch Eigenes, und das Schöne ist: Es funktioniert. Statt heilloses Durcheinander zu produzieren, finden sie für ihren Mischmasch einen gemeinsamen Nenner, und der heißt: Konzentration, Reduktion, Klarheit. Inga Lühning trat in den Nullerjahren mit ihrem Pop-/Lounge-Jazz-Quartett Lühning hervor, dann als Sängerin der Band [re:jazz] mit akustischen Jazzversionen von elektronischer Musik sowie als Studio- und Background-Sängerin, durchweg an der Schnittstelle von Pop und Jazz. André Nendza, einer der führenden Bassisten im Lande, ist Leader diverser Formationen und, nicht zuletzt, Mitinhaber des Labels JazzSick. Im Duo setzen sie außer Stimme und E- bzw. Kontrabass auch Loops, virtuelle Chöre, Pfeifen, Händeklatschen, Fingerschnippen und diverses Kleinzeug ein, was den Eindruck von Klarheit und Sparsamkeit aber nie zerstört. So klingt etwa Paul Simons „Graceland“ mit Lühnings gerader, kühler Stimme, groovigem Bass-Ostinato und rhythmischem Klackern von der Schlitztrommel geradezu minimalistisch – trotz des geloopten Background-Chors. Dank des reduktionistischen Konzepts wirken Gegensätze wie Jackson 5’s „Blame It On The Boogie“ und Degenhardts „Wölfe mitten im Mai“ auf einmal wie Facetten derselben Sache. Und wenn Lühnings „Take Heart“ mit viel bekannteren Songs durchaus mithalten kann, spricht dies nur für ihr Songwriting. © Klostermann, Berthold / www.fonoforum.de
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Jazz - Erschienen am 24. November 2017 | JazzSick Records

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Pop - Erschienen am 30. Mai 2008 | Herzog Records