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Die Alben

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Klassik - Erschienen am 13. September 2019 | Sony Classical

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Vor sechs Jahren erregte der junge Igor Levit, Jahrgang 1987, beträchtliches Aufsehen, als er für sein CD-Debüt die fünf „späten“ Sonaten Beethovens wählte und sie pianistisch und musikalisch in einer Weise ablieferte, die keinen Vergleich zu scheuen brauchte. Wohl auch auf Grund des Erfolgs dieser Premiere entschlossen er und Sony sich schon bald danach, die Fünfer-Serie zu einer Gesamtaufnahme aller 32 Klaviersonaten zu erweitern. Das Ergebnis liegt jetzt auf neun ansprechend aufgemachten und ausführlich kommentierten CDs vor. Was diese erste große Beethoven-Auseinandersetzung an der Schwelle zum Jubiläumsjahr seines 250. Geburtstags angeht, so muss Levit vorab attestiert werden, dass er die Sonaten auf Punkt und Komma vorbildlich genau wiedergibt: Wenn ich beim Abhören hin und wieder durch ein ungewohntes kleines Crescendo, ein Ritardando oder eine Akzentuierung aufgeschreckt wurde, so zeigte sich beim Mitlesen in der Urtextausgabe doch jedes Mal, dass er nur ernst genommen hatte, was meist überlesen oder überspielt wird. Glänzend hat Levit auch Beethovens ja erstaunlich häufige Pianissimo-Forderungen klanglich umgesetzt, zieht aus der Zurücknahme der Lautstärke bis an die Grenze des Machbaren nicht selten sogar besonders schöne, eindringliche Wirkung. Überhaupt fällt auf, dass er es vermeidet, den gängigen Beethoven-Klischees zu folgen. Er verzichtet durchgehend darauf, seinem Spiel einen forciert heroischen, pathetischen oder auch nur düsteren Charakter zu geben. Statt kerniger Forcierungen des Anschlags herrscht über weite Strecken ein vergleichsweise weicher, harmonisch ausgeglichener Klavierklang. Vor allem in den frühen Sonaten klingt dadurch vieles eher unbeschwert. Zu dieser gleichsam „natürlichen“, schlanken, auf jeden Fall niemals dräuend oder gehetzt wirkenden Spielweise passt auch, dass Levit sich keinerlei Manieriertheiten leistet. Neben gern etwas kurz, aber nicht unwirsch abgerissenen Schlussakkorden und „non legato“ gespielten Legato-Begleitungen (zum Beispiel im populären Tempo di Menuetto aus der kleinen G-Dur-Sonate op. 49/2) fällt allein eine Vorliebe für leichte Dehnungen von Pausen innerhalb der Sätze auf. Er lässt hier gern für Augenblicke „den Atem stocken“, um die musikalische Spannung zu erhöhen oder um größere Formteile deutlicher gegeneinander abzusetzen. Der Gesamteindruck von Levits Beethoven wird dann aber vor allem von seiner werkübergreifenden Tempo-Disposition bestimmt. Er gehört zum „schnellen Flügel“ der Beethoven-Pianisten, orientiert sich in etwa an den fordernden Metronom-Angaben des alten Frederic Lamond aus dem 20. oder des noch älteren Hans von Bülow aus dem 19. Jahrhundert. Manchmal geht er sogar darüber hinaus, nimmt schnelle Sätze noch schneller, wobei ihm gelegentlich, so im Schluss-Allegro der „Trauermarschsonate“ op. 26, dank seiner überragenden manuellen Gewandtheit schier Traumhaftes gelingt. Ebenso zwingend wie verblüffend wirkt auch, wie blitzschnell, ohne die geringste grifftechnisch erzwungene Verzögerung, die für Beethoven so charakteristischen unvorbereiteten Forteschläge „kommen“. Mit beidem unterstreicht Levit die Stringenz von Beethovens Komponieren, dessen Verdeutlichung ihm bei den Aufnahmen offenbar das primäre interpretatorische Anliegen war und die sein Klavierspiel in den hochfliegenden Ecksätzen der Waldsteinsonate, der „Appassionata“ oder auch der abschließenden großen Fuge aus der Hammerklaviersonate zu leidenschaftlichen, beinahe ekstatisch verdichteten Höhepunkten führt: Da herrscht Beethoven-Flair pur. Eine (klanglich hochrangige) Auseinandersetzung mit einem der großen Werkkomplexe der Klaviermusik, in der es auf spielerisch denkbar hohem Niveau gelungen ist, die 32 Sonaten in einem weitgehend optimalen Ineinander von unanfechtbarer Texttreue und persönlich durchglühter Interpretation darzustellen. © Harden, Ingo / www.fonoforum.de
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Klassik - Erschienen am 13. September 2019 | Sony Classical

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 4F de Télérama - 5 Sterne Fono Forum Klassik
2020, Beethovens 250. Geburtstag! Neben zahlreichen Reeditionen von Pianisten von gestern und sogar vorgestern wird diese neue Gesamtaufnahme der 32 Beethoven-Sonaten von einem Musiker von 32 Jahren präsentiert. Igor Levit, geboren in Russland zum Ende der Sowjetunion, hat seine musikalische Ausbildung in Hannover und Salzburg absolviert, bevor er zahlreiche internationale Wettbewerbe gewann. Seine erste Einspielung von 2013 bei Sony Classical widmete sich den letzten Sonaten Beethovens (Nr. 28 - 32, die sich auch auf dieser Einspielung wiederfinden) und erhielt beste Kritik. Er spielt für ein zweites Album mit großem Erfolg zwei große Variations-Zyklen, Bachs Goldberg Variationen sowie Beethovens Diabelli, ein. Für sein aktuelles gigantisches Projekt, das er von 2013 bis 2019 umsetzte, wurden die Aufnahmen in ganz Deutschland durchgeführt. Die Unterschiede in der Akustik stören dabei in keinster Weise die Kohärenz der gesamten Aufnahme und haben auch keinen Einfluss auf die Schönheit in Igor Levits Klang und Anschlag. Auf diese lang ersehnte Platte folgen Konzerte in Hamburg, Stockholm und Luzern im Laufe des nächsten Jahres. © François Hudry/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 1. November 2007 | Naxos

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Klassik - Erschienen am 4. November 2016 | Sony Classical

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Klassik - Erschienen am 26. August 2013 | Sony Classical

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Igor Levit makes his debut on Sony in the last six piano sonatas of Ludwig van Beethoven, a part of the repertoire that is usually reserved for mature artists, not rising stars. Yet in spite of some signs of youthful enthusiasm, and a possible loss of objectivity from playing these pieces on a busy recital schedule, Levit has a good feeling for Beethoven's late style, and his 2013 release is a promising beginning for his recording career. The excessive use of rubato is something Levit should watch, because too much alteration of the tempo dissipates Beethoven's energy, and even though these sonatas have their moments of reverie and trance-like passages that can be interpreted as mystical experiences, too much elasticity can make them seem like idle daydreams, or worse, forgetfulness. On the whole, though, Levit shows his thorough mastery of the notes, and he can handle Beethoven's myriad syncopations and unconventional counterpoint with great agility. Ultimately, what proves Levit's preparedness for playing these sonatas has less to do with his technical abilities and more to do with his expression and understanding of Beethoven's rarefied sound world. Levit has captured the otherworldly quality that is a hallmark of the late works, and he grasps the forms that give the music meaning, whether in the labored fugues or the sublime variations. It will be interesting to see if Levit revisits these sonatas at a future date, if only to discover how he will grow with them, which he surely will. Sony's recording is up close and personal, so the occasionally faint dynamics are entirely Levit's doing. © TiVo
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Klassik - Erschienen am 12. Februar 2021 | Naxos

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Klassik - Erschienen am 18. Dezember 2020 | Sony Classical

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Klassik - Erschienen am 20. März 2020 | Sony Classical

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