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Die Alben

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Alternativ und Indie - Erschienen am 7. Mai 2021 | Mexican Summer

Hi-Res Auszeichnungen Pitchfork: Best New Music
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Alternativ und Indie - Erschienen am 4. Mai 2018 | Matador

Auszeichnungen Pitchfork: Best New Music
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Alternativ und Indie - Erschienen am 6. Oktober 2014 | Matador

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Rock - Erschienen am 2. April 2020 | Escho

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Alternativ und Indie - Erschienen am 5. September 2011 | Abeano

Es rauschte durch die elektronische Welt der Untergrundszene, kurz darauf auch durch alte Schlachtrösser wie die New York Times: Wieder einmal soll Punk gerettet werden. Den fragte man natürlich nicht, ob er das will, attestiert jedoch die nötige Rettungsfähigkeit den vier Dänen von Iceage. Gerade mal an der Schwelle zum Erwachsenwerden zieht diese Kopenhagener Band schon den Rattenschwanz eines ausgewachsenen Hypes hinter sich her. Und siehe da. Es ist laut, schnell und kracht ordentlich. Zweiminütige Songs, eine eingestreute Harmonie immer wenn das Geschrammel Überhand zu nehmen droht, ein roher Sound fernab jeglicher Produktionstandards, dazu noch das Bild von blutjungen, schüchternen Dänen, die sich alle Emotionen von der Seele lärmen. Mit Instrumenten, die sie aus Langeweile zu spielen begannen und kaum noch einer richtig beherrscht. Den Dänen aber gänzlich musikalisches Dilettantentum zu unterstellen, täte ihnen Unrecht. So besitzen sie ein feines Gespür für die musikalische Handbremse, die sie immer ziehen, bevor sie in totale Soundanarchie eintauchen. ("Total Drench", "Rotting Heights"). Auch Rhythmuswechsel im höchsten Gang hätte man ihnen in dieser Art nicht zugetraut, zu sehr erwartete man hier kompromisslose Schrammelei. Dazu schieben sie noch große Dosierungen von Black Flag und anderen Hardcore- und Punkhelden in ihre 90-Sekünder. Es passiert also einiges auf diesem Debütalbum der neuen dänischen Härte. Vor allem aber auch Melodie und Harmonie, was sich schon beim Titeltrack manifestiert. Nach eineinhalb Minuten ist es an der Zeit, die Pogos aufzulösen und gemeinsam ein hymnisch anmutendes Liedchen zu trällern, das sicher auch live das Publikum zum Hans Christian Andersen-Chor transformiert. Überhaupt spielen Iceage die Melodiekarte öfter als das Haudrauf-Ass, was dem Album besonders beim eröffnenden Triumvirat an Songs zugute kommt. Bei "Remember" oder dem offbeatigen "Broken Bone" bleibt die Melodie trotz aller Gitarrenverzerrung und undurchsichtigem Mix nach kurzer Zeit im Ohr hängen. Auch wenn Iceage auf den ersten Hinhörer fast angestrengt unangepasst klingen wollen – wenn sie sich eine schöne Gesangslinie gönnen, sind sie kaum einen Steinwurf von den Vaccines entfernt. Allerdings geht es auch anders. Als Gegenpol zu dem harmonischen Schöngeist fliegen sie quasi durch "Eyes" und den wahren Punkbrecher "Count Me In" von der befreundeten Kopenhagener Band Sexdrome, wobei ohne Rücksicht auf Timing und Mitmusikanten hier flott durchgewütet wird. Da kann es schon mal passieren, dass die Struktur vollends aus den Fugen gerät und sie das Nervenkostüm ordentlich auf Stabilität testen. Hier passt der als roh fast noch schmeichelhaft bezeichnete Produktionsschuh perfekt. Ein glasklarer Sound hätte einiges von der ungestümen, entfesselten Attitüde genommen. Doch diese Seite ist ein großer Teil von Iceage. Ihre jugendliche Schnörkellosigkeit erlaubt es ihnen, einen der besten Songs des Albums als Rausschmeißer auf ihr Debüt zu packen. Bei der knappen Hälfte der Songs reißt eine fast versöhnliche Melodie das Image von Iceage als neue böse Punk-Buben wieder ein. Die andere Hälfte sorgt für Möglichkeit zum raumeinnehmenden Ausdruckstanz, in wenigen Fällen gelingt sogar beides ("New Brigade", "You're Blessed"). Ob man Iceage nun als Punk-Rettung, Post-Punk oder Noise bezeichnen will, relativiert sich in der halben Stunde, in der das Album im Player rotiert. Denn erfrischend ist diese junge Band allemal. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 18. November 2013 | Matador

"We're running out of time." Deutlicher könnte es Rønnenfelt, Sänger der dänischen Punk-Band Iceage, in "Awake" nicht darlegen. Wie um dies zu untermauern braucht "You're Nothing", das zweite Album der Dänen, gerade mal achtundzwanzig Minuten für zwölf Lieder. Über eine Vesper braucht auf diesem Trip der Zerstörung, dieser Kakophonie, gar nicht erst nachgedacht zu werden. Die Käsestulle bleibt zu Hause. Wir haben doch keine Zeit! Mit "New Brigade" haben sich Iceage noch nicht abreagiert. Ganz im Gegenteil. Kalt und herzlos rasen die Bengel, alle Anfang zwanzig, durch die Songs ihres selbst produzierten Zweitlings. Die Kompromisslosigkeit, mit der sie auf "You're Nothing" zu Werke gehen, flößt Respekt ein. Authentische Glanzlichter aus der Dunkelkammer, stilistisch von Black Flag, Dead Kennedys und Joy Division touchiert. Selbsthass bildet das zentrale Thema. Jähzorn und Pein stehen ihm zur Seite. "But bliss is momentary anyhow / yet worth living for." Bitter und ironisch, fast schon melodisch bricht "Ecstasy" durch eine Mauer aus Gitarren, Schlagzeugchaos und ständigen Tempowechseln. Bis zum Refrain könnte der Track als schmirgelpapierraues Shoegazing durchgehen, doch dann bricht dieser in einer Mischung aus Angst und Terror aus. "Pressure, pressure / oh God no / I can’t take this pressure!" "Morals", zum Teil basierend auf dem alten Gassenhauer "L'Utima Occasione" der italienischen Sängerin Mina, kommt wohl den Vorstellungen einer Iceage-Ballade am nächsten. Ein monotoner, stechender Schmerz, dessen elegisches Klavier Marschrhythmen unterstützen. "If I could leave my body then I would / bleed into a lake / dashing away / disappear." Der Aufruhr des Anti-Chorus bläst jeglichen Funken Hoffnung abrupt aus und zersetzt sämtliche Möglichkeiten auf Trost. Wir stinken allesamt wie die Pest. "Where's your moral?" Ohne Rücksicht auf Verluste preschen Iceage auf wütenden Riffs durch "In Haze". "This is the speed of youth." Ja, ich kann mich dunkel entsinnen. Ihre Direktheit und der unterschwellige Wahnsinn erinnert an die Metal Circus-Ära von Hüsker Dü. Auf den Spuren von Fugazi reitet "Burning Hand" in den bevorstehenden Abgrund. In "Rodfaestet" singt Rønnenfelt erstmals dänisch, was bei seinem ansonsten stark ausgeprägten Akzent, der "You're Nothing" nur noch spröder wirken lässt, kaum auffällt. Im Gegensatz zum oft noch leicht zerfahrenen "New Brigade", klingen Iceage mit dem Nachfolger in sich stimmiger und abgeschlossen. Längst haben sie sich in ihrer nasskalten Welt des Scheiterns, der Ohnmacht und der Resignation heimelig eingerichtet und gleichzeitig das Tempo forciert. So gelingt der zweite Gang der dänischen Delikatessen noch schmackhafter. Wir danken wie besessen für dieses tolle Fressen. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 22. April 2021 | Mexican Summer

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Alternativ und Indie - Erschienen am 24. März 2021 | Mexican Summer

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Alternativ und Indie - Erschienen am 26. November 2018 | Matador

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Alternativ und Indie - Erschienen am 15. Januar 2013 | Matador

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Alternativ und Indie - Erschienen am 2. Februar 2021 | Mexican Summer

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Alternativ und Indie - Erschienen am 18. April 2018 | Matador

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Alternativ und Indie - Erschienen am 22. März 2018 | Matador

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Alternativ und Indie - Erschienen am 5. November 2018 | Matador

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Alternativ und Indie - Erschienen am 12. Februar 2018 | Matador

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Alternativ und Indie - Erschienen am 23. September 2014 | Matador

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Alternativ und Indie - Erschienen am 18. November 2013 | Matador