Ähnliche Künstler

Die Alben

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Kammermusik - Erschienen am 2. November 2018 | Aparté

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 étoiles de Classica
Die Concerti Op. 6 von Corelli sind das letzte Werk, das von ihm veröffentlicht wurde (im Jahr 1714), was jedoch nicht heißt, dass die zwölf Konzerte dieser Sammlung alle aus der letzten Reifephase des Komponisten stammen. Damals stellte man manchmal Werke aus ganz verschiedenen Epochen zusammen. Auf dem vorliegendem Album werden sechs von den zwölf Konzerten der Sammlung vorgestellt. Sie folgen der Sinfonia für das Oratorium Santa Beatrice d'Este. Aus der Konzertsammlung wurden für diese Aufnahme vorwiegend Konzerte mit dem Aufbau von „Kirchensonaten“ ausgesucht, mit der Satzfolge langsam-schnell-langsam-schnell, im Unterschied zu den „Kammer“-Konzerten, deren Aufbau aus einer Folge von Tanzsuiten-Sätzen besteht. Corellis Op. 6 enthält acht Konzerte der ersten (darunter das berühmte Weihnachtskonzert, das bei der vorliegenden Auswahl nicht dabei ist) und vier der zweiten Form. Die vorliegende Aufnahme des Freiburger Barockorchesters unter der Leitung von Gottfried von der Goltz weicht in einem grundlegenden Punkt radikal von vielen vorausgehenden Aufnahmen ab: In der gedruckten Partitur sind zwar nur Streicher erwähnt, aber wir wissen, dass es zu Corellis Zeit üblich war, die Orchester mit verschiedenen Blasinstrumenten und Continuo auszuschmücken. Aus Besetzungslisten, auch aus Gehaltszetteln, die uns aus diesem beginnenden 18. Jahrhundert überliefert wurden, geht hervor, dass oft Oboen, Fagott, auch Blechbläser hinzugefügt wurden. Genau das wird auf dieser Aufnahme reproduziert. Der Klang des Ensembles wird dadurch viel reicher. Für das Concertino hingegen, d.h. für die drei Solostimmen, wird natürlich die Besetzung mit zwei Geigen und einem Cello beibehalten. Nur das Orchester wird sinfonisiert! Sehr ungewöhnliche Klänge für diejenigen, die auch im Bereich der Barockmusik an traditionellere Aufnahmen gewöhnt sind. © SM/Qobuz
15,27 Fr.21,81 Fr.
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Messen, Passionen, Requiems - Erschienen am 23. März 2018 | Aparté

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
In den ersten Jahren des 18. Jahrhunderts entwickelte sich im lutherischen Deutschland die Tradition, jedes Jahr in der Karwoche ein Passionsoratorium aufzuführen. In Hamburg, wo Telemann sechsundvierzig Jahre lang Musikdirektor war, hat er also ebenso viele Passionen aufgeführt. An seinen früheren Stellen hatte er ebenfalls Passionsoratorien aufführen lassen, wodurch sich die Zahl seiner Werke zu diesem Thema auf ungefähr sechzig (!) beläuft. Diese Passionen konnten entweder rein liturgischen Charakter haben, das heißt, sich streng an den Text eines der vier Evangelisten halten, oder aber die Passionserzählungen durch die Erzählung eines zeitgenössischen Autors frei umschreiben, oder auch Meditationen über diese Ereignisse enthalten. So ist es beim Seligen Erwägen von Telemann der Fall, dessen ausführliche Überschrift präzisiert: Oratorium von der Passion oder spirituelle Betrachtung über das bittere Leiden und den Tod Jesu Christi als Anstiftung zum Gebet, in verschiedenen Meditationen aus der Passionsgeschichte. Keine lineare Passionserzählung also wie bei Bach, sondern eine Folge einzelner musikalischer Meditationen. Das Werk ist anscheinend 1719 in einer Urfassung entstanden, wurde dann drei Jahre später für Hamburg überarbeitet und ergänzt, wo es am 19. März 1722 zum ersten Mal aufgeführt worden ist. Es hatte großen Erfolg und wurde in den folgenden Jahrzehnten häufig wiederaufgenommen. Es war vielleicht sogar die am häufigsten gespielte Passion des 18. Jahrhunderts, noch vor der Brockes Passion desselben Telemann… Es gibt weder Evangelisten noch Erzähler, sondern nur eine Erwähnung der wichtigsten Ereignisse der Leidensgeschichte. Daher enthält das Werk nur zwei Hauptrollen: Christus mit sechs Arien und sechs Rezitativen sowie die Allegorie der Frömmigkeit (Sopran oder Tenor), die die Gedanken der Gläubigen in acht Arien und acht Rezitativen zum Ausdruck bringt. Ansonsten bleiben nur Petrus mit seiner Leugnung und Verzweiflung und Kaiphas, der Hohepriester, der Jesus verurteilen wird, mit einer einzigen, aber sehr dramatischen Arie. Es handelt sich also tatsächlich um eine Folge einzelner meditativer Andachten. Die Instrumentierung ist außerordentlich abwechslungsreich. Zu den Streichern, dem Continuo und den gewohnten Holzbläsern wurden, aufgrund ihrer besonderer Klangfarben zwei Hörner, zwei Chalumeaus, Vorfahren der Klarinette eingesetzt – wie schade, dass Bach diese Klangfarben niemals verwendet hat! –, Echoeffekte mit Blockflöten, ein wunderschönes Fagott-Solo, das sich um die Sopranstimme rankt... kurz, Telemann beweist uns wieder einmal, dass er keineswegs ein übersprudelnder barocker Vielschreiber, sondern eines der größten musikalischen Genies seiner Zeit war. Es spielen das vorbildliche Freiburger Barockorchester mit einer wunderbaren solistischen Besetzung. © Marc Trautmann/Qobuz
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Kammermusik - Erschienen am 2. Juni 2017 | Aparté

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Geminianis Die Kunst des Violinspiels Op. 9 erscheint 1751 in englischer Sprache und wird bald danach neu verlegt, und zwar auf französisch und deutsch. Das Werk bietet uns einen recht genauen Einblick in die musikalische Spielpraxis der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts, die damals von Italien stark beeinflusst war. Der Band begann mit etwa 28 Übungen, um Techniken wie Doppelgriffe, Arpeggios, Akkorde, Ornamente, Crescendo und Descrescendo, Triller und Bogenführung usw. zu perfektionieren, und endete mit zwölf „Beispielen“, „Zwölf Stücken in verschiedenen Stilarten für Violine und Cello mit Cembalo als Basso continuo". Mit „verschiedenen Stilarten" meinte er in Wirklichkeit Tanzformen seiner Zeit: eine Courante für die Nummer 4, eine Gavotte für die Nummer 8, eine Gigue für die Nummer 9, Fugen im Stile von Corellis Sonaten, wogegen die Nummern 9 bis 11 als eine Art Sonata da chiesa aufgefasst werden konnten. Einige langsame, ergreifendere Sätze muten wie Opernarien an, die für Instrumentalbesetzung umgeschrieben wurden. Der Violonist Gottfried von der Goltz spielt die zwölf Beispiele mit zahlreichen Ornamenten, so wie sie in den Übungen notiert sind – und im Booklet des Albums kann man lesen, dass dies anscheinend eine Premiere in einer Diskografie darstellt! Wir möchten darauf hinweisen, dass Goltz den Ball mit einer persönlichen Improvisation, einer Art Präludium eröffnet, und zwar auf eine Weise, wie es der stürmische Geminiani hätte ausführen können - nicht umsonst nannten ihn seine Schüler Il Furibondo. Der Violonist besetzt den Basso continuo regelmäßig anders. Cembalo, Orgel und Theorbe wechseln also einander ab, um beim Zuhörer nicht ein Gefühl von Einförmigkeit aufkommen zu lassen. Am Ende des Albums kann man zwei der Zwölf Sonaten Op. 4 für Violine und Basso continuo hören, die 1739 geschrieben wurden. Es handelt sich um zwei Werke, die zwischen dem italienischen Stil Corellis und Vivaldis einerseits und dem französischen Stil Leclairs und Boismortiers andererseits eine Brücke schlagen, und zwar viele Jahre vor dem verrückten Buffonistenstreit, der in Paris die Anhänger der italienischen und der französischen Musik gegeneinander aufbrachte. Das betraf zwar in erster Linie den lyrischen Bereich, aber es erfasste sämtliche Kategorien, u. a. auch die Instrumentalgattung. © SM/Qobuz
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Violinensolo - Erschienen am 7. September 2018 | Aparté

Hi-Res Booklet
Der Dirigent und Erster Geiger des Freiburger Barockorchesters hat sich nun diesem symbolträchtigen Werk für die Violine gewidmet. Auf seiner Geige des Mailänder Lautenisten Paolo Antonio Testore (1690-1767) beherrscht Gottfried von der Goltz dieses Korpus für Violine ohne jeglichen Bluff und Angeberei. Er spielt sie auf eine authentische, nüchterne (beinahe zu zurückhaltende?) und persönliche Art und Weise und mit der ständigen Sorge, ihre reiche Architektur und Polyphonie immer in einem tiefen Verständnis der Komposition zu präsentieren. © Qobuz 2018
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Instrumentalmusik - Erschienen am 1. Juli 2002 | naïve classique

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Klassik - Erschienen am 27. August 2009 | deutsche harmonia mundi

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Klassik - Erschienen am 1. Januar 2000 | Haenssler Classic

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Klassik - Erschienen am 23. Februar 1998 | deutsche harmonia mundi