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Die Alben

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HI-RES28,99 Fr.
CD20,49 Fr.

Pop - Erschienen am 1. Mai 2020 | Polydor Records

Hi-Res
"You float in the pool where the soundtrack is canned / You go ask your questions like 'What makes a man?' / Oh it's 2020, so it's time to change that / So you go make an album and call it Dreamland". Glass Animals eröffnen die Traumreise ihres dritten Studioalbums mit einem Abriss der Themen, die die Hörer in den den folgenden 45 autobiographischen Minuten erwarten. Sänger und Produzent Dave Bayley lädt ein, mit ihm zwischen Pop, R'n'B und Trap zu wandeln und dabei Stationen seiner Jugend zu besuchen. "Space Ghost Coast To Coast" behandelt die schwierige Beziehung zu einem ehemaligen Freund, der versucht hat, mit einer Waffe in eine Schule einzudringen. Bedrückt flüsternd fragt Bayley nach den Gründen, wie sich diese einst so nahe Person so weit entfernen konnte. Zwischen Pokemon und Dr. Dre schlich sich etwas ein, das die ehemaligen besten Freunde für immer trennen sollte. "Tokyo Drifting" hingegen nimmt die Perspektive von Bayleys Alter Ego Wavey Davey an, nach eigener Aussage die Person, die all das kann, was ihm selbst unmöglich ist: Party, Tanzen, spontan sein. Wavey Davey ist on fire und lässt das alle wissen. Der von Bläsern ergänzte Trapbeat bietet dann auch Denzel Curry das Fundament, um die letzten Zweifel an der Coolness der Musiker zu tilgen. Curry haut einem auf seinem leider sehr kurzen Vers die Bars dermaßen um die Ohren, man möchte sich fast ducken. Bayley war 17, Curry 11, als "The Fast And The Furious: Tokyo Drift" erschien und die Wildheit der Jugend durchleuchtet diesen Song. "I'm back on my bullshit, like Jordan on Pippen / If this is my life then I'm Tokyo drifting." Glass Animals firmieren als Band, sind dabei jedoch weit von gängigen Besetzungen entfernt. Elektronische Drums und Synthesizer bilden die zentralen Elemente vieler Songs, Effekte und Samples ergänzen das Soundbild. Dominierend ist dabei stets die markant helle Stimme von Bayley, mal im Falsett, mal rappend. Vier als "Home Movie" betitelte Skits unterbrechen die Songs, die - passend zum Thema - Aufnahmen eines Kindes beinhalten. "It's All So Incredibly Loud" spannt ein sanftes Geflecht von Soundflächen und tickenden Percussions, das sich immer eindringlicher um den Hörer legt. Dabei stehen die Sounds für das ohnmächtige Dröhnen der Stille, die sich nach dem Aussprechen einer traurigen Nachricht einstellen. "Heartbreak was never so loud", singt Bayley, und man spürt den Schmerz. Die paar Sekunden Stille ziehen sich wie eine Ewigkeit, in der man hofft, es wäre alles nur ein Traum. Doch auch in "Dreamland" enden Beziehungen schmerzhaft. Ebenso handelt "Domestic Bliss" von einer Beziehung, diesmal jedoch geprägt von Misshandlungen. Der Song sei am schwierigsten zu schreiben gewesen, so Bayley in einem Interview, war er doch selbst nur Zuschauer, als die Mutter eines Freundes vom Vater misshandelt wurde. In klassischen Synthpop gehüllt, zeichnet er hier ein düsteres Bild, überlagert von dem Wunsch, die Mutter möge sich endlich aus dieser Lage befreien. Diese geht jedoch, geleitet von der Vorstellung eines stabilen Familienlebens, immer wieder zurück in die Arme ihres Peinigers. Ein beklemmendes Stück. Besonders diese zwei Liedern belegen die Fähigkeit von Glass Animals, mit teilweise fragmentarischen Lyrics Geschichten zu erzählen, diese aber auch in sehr stimmige Liedkonstrukte einzubetten. So harmoniert die Stimme Bayleys immer gut mit der zeitgenössischen Produktion. Kurz vor Ende des Albums zieht die Band nochmal das Bassregister und packt mit "Heat Waves" eine leicht melancholische Hymne für lange Sommernächte aus. Der Beat rollt durch den tanzbaren Song und will, wie zuvor schon "Tangerine" und "Hot Sugar", dass man aufspringt. Den Abschluss bilden leiernde Synths und Gitarren auf "Helium". Hier glänzen Glass Animals nochmal mit wunderschönen Harmonien und einer in Echo getränkten Referenz auf den Opener. Die besungenen Ballons erscheinen aufgrund der Leichtigkeit des Sounds förmlich vor Augen und danach entschwebt die Band wieder sanft ins Land der Träume. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 28. August 2016 | Wolf Tone

Hi-Res
After releasing their debut album ZABA, Glass Animals spent the better part of two years on tour, an experience that had a significant impact on their music. Not only did they translate ZABA's aloof ambient pop for ever-bigger audiences, the stories they heard from people they met on the road inspired How to Be a Human Being, a more ambitious, more engaged, and more engaging follow-up that makes a strong case for interacting with the world instead of hiding in a bedroom making beats. Written within weeks of finishing the tour, How to Be a Human Being sprung from an intensive creative process that involved imagining its characters, down to their favorite foods and hobbies, and recruiting photographer Neil Krug to bring its visuals to life. Despite this attention to detail, these character studies aren't especially literal. Only a handful of songs, like the wannabe-populated "The Other Side of Paradise," offer much in the way of narrative or world-building. Instead, Glass Animals focus on a very human mix of emotions, particularly on the album's bookends: "Life Itself"'s protagonist describes himself as "Northern Camden's own Flash Gordon," capturing the innocent swagger of starting out in a way that feels equally endearing and ridiculous, while "Agnes" records someone's final moments with bittersweet majesty. Though How to Be a Human Being' lyrics are more straightforward than ZABA's abstracts musings, Glass Animals' vivid music does more to convey their characters. They use their animated arrangements more purposefully than they did before, even though the rippling "Cane Shuga" feels like the bridge between this album and their debut. The different guises allow the band new nuances: "Take a Slice" and "Poplar St" are two of their sexiest songs, but the former exudes seductive femininity, the latter a masculine strut. Elsewhere, the R&B and hip-hop influences that percolated through ZABA finally bubble to the surface. "Pork Soda" plays like a distant cousin of Blackstreet's "No Diggity," while "Season 2, Episode 3," a love song to someone whiling her life away in front of the tube, is a mashup of R&B and chiptune that makes it one of the album's most adorably bittersweet moments. Indeed, despite its high-concept origins, the album doesn't take itself too seriously, and its vignettes are more cheerful than gritty: "Youth"'s tale of motherly nostalgia and loss is one of the album's most joyous-sounding songs. How to Be a Human Being's sense of wonder and joie de vivre feels as instructive to Glass Animals as their listeners, and their willingness to try anything results in some truly great moments. © Heather Phares /TiVo
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Alternativ und Indie - Erschienen am 9. Juni 2014 | Wolf Tone

Hi-Res
Wenn Glass Animals-Mastermind Dave Bayley in "Gooey", einem der zentralen Stücke auf "Zaba", geflissentlich die "peanutbutter vibes" beschwört, dann passt im Moment dieser überkryptischen Message einfach alles zusammen. Alles im Dienste des minutiös vermessenen Klangbilds: Ruhige Drums tänzeln ihren Weg zu den Synths, die glockenklar an die Oberfläche des Songs steigen. Letzteres ist wohl auch der Grund für die vielen Alt-J-Vergleiche, die von allen Seiten im Vorfeld des Debüts "Zaba" bemüht wurden. Und in der Tat verstehen es die Glass Animals gleichsam wie ihre britischen Kollegen, möglichst viele Melodien direkt ins Ohr zu befördern. Im Gegensatz zu Alt-J tun sie dies jedoch etwas weniger nachdrücklich, weniger bohrend, was auch an der ruhigen, zeitweise gar besonnenen Stimmfarbei Barkleys liegt. Ein hartes "fitzpleasure" könnte der Gute einem nie um die Ohren hauen, stattdessen bekleistert er uns ebene mit Erdnussbutter und Fantasietexten – der Klang muss eben passen. Auch deshalb tut man dem Quartett aus Oxford unrecht, wenn man sie sofort in eine Schublade mit eben erwähnten Alt-J oder den Wild Beasts steckt. Denn streng genommen bleibt die einzige Ähnlichkeit zu eben diesen die, dass der Sound der Glass Animals ähnlich schwer in Worte zu fassen ist. Irgendwie klingt "Hazey" nach Soul und R'n'B, "Cocoa Haves" begnügt sich mit wenigen puristisch eingesetzten Soundelementen – und der Schlusstrack "Jdnt" kreuzt dann einen Folk-Chor mit Post-Dubstep-Beat und erinnert nicht zuletzt deshalb ein wenig an SOHN. Doch "Zaba" stellt schließlich weit mehr dar als das perfekte Konsensalbum zwischen Folk und Synthesizern. Nicht zuletzt dafür verantwortlich: Paul Epworth (u.a. Adele, Coldplay), der das Album produzierte: Vom Spielzeug seiner Tochter inspiriert, haben es viele kleine Klangspielereien schlussendlich aufs Album geschafft. Dennoch wirkt "Zaba" nie überfrachtet, ein klarer und geordneter Sound steht immer im Vordergrund. Und fügt sich schlussendlich zum großen, hypnotischen Ganzen. Ein Ganzes, das für sich selbst steht. © Laut
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CD17,99 Fr.

Alternativ und Indie - Erschienen am 9. Juni 2014 | Wolf Tone

Wenn Glass Animals-Mastermind Dave Bayley in "Gooey", einem der zentralen Stücke auf "Zaba", geflissentlich die "peanutbutter vibes" beschwört, dann passt im Moment dieser überkryptischen Message einfach alles zusammen. Alles im Dienste des minutiös vermessenen Klangbilds: Ruhige Drums tänzeln ihren Weg zu den Synths, die glockenklar an die Oberfläche des Songs steigen. Letzteres ist wohl auch der Grund für die vielen Alt-J-Vergleiche, die von allen Seiten im Vorfeld des Debüts "Zaba" bemüht wurden. Und in der Tat verstehen es die Glass Animals gleichsam wie ihre britischen Kollegen, möglichst viele Melodien direkt ins Ohr zu befördern. Im Gegensatz zu Alt-J tun sie dies jedoch etwas weniger nachdrücklich, weniger bohrend, was auch an der ruhigen, zeitweise gar besonnenen Stimmfarbei Barkleys liegt. Ein hartes "fitzpleasure" könnte der Gute einem nie um die Ohren hauen, stattdessen bekleistert er uns ebene mit Erdnussbutter und Fantasietexten – der Klang muss eben passen. Auch deshalb tut man dem Quartett aus Oxford unrecht, wenn man sie sofort in eine Schublade mit eben erwähnten Alt-J oder den Wild Beasts steckt. Denn streng genommen bleibt die einzige Ähnlichkeit zu eben diesen die, dass der Sound der Glass Animals ähnlich schwer in Worte zu fassen ist. Irgendwie klingt "Hazey" nach Soul und R'n'B, "Cocoa Haves" begnügt sich mit wenigen puristisch eingesetzten Soundelementen – und der Schlusstrack "Jdnt" kreuzt dann einen Folk-Chor mit Post-Dubstep-Beat und erinnert nicht zuletzt deshalb ein wenig an SOHN. Doch "Zaba" stellt schließlich weit mehr dar als das perfekte Konsensalbum zwischen Folk und Synthesizern. Nicht zuletzt dafür verantwortlich: Paul Epworth (u.a. Adele, Coldplay), der das Album produzierte: Vom Spielzeug seiner Tochter inspiriert, haben es viele kleine Klangspielereien schlussendlich aufs Album geschafft. Dennoch wirkt "Zaba" nie überfrachtet, ein klarer und geordneter Sound steht immer im Vordergrund. Und fügt sich schlussendlich zum großen, hypnotischen Ganzen. Ein Ganzes, das für sich selbst steht. © Laut
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Pop - Erschienen am 7. August 2020 | Polydor Records

Hi-Res
"You float in the pool where the soundtrack is canned / You go ask your questions like 'What makes a man?' / Oh it's 2020, so it's time to change that / So you go make an album and call it Dreamland". Glass Animals eröffnen die Traumreise ihres dritten Studioalbums mit einem Abriss der Themen, die die Hörer in den den folgenden 45 autobiographischen Minuten erwarten. Sänger und Produzent Dave Bayley lädt ein, mit ihm zwischen Pop, R'n'B und Trap zu wandeln und dabei Stationen seiner Jugend zu besuchen. "Space Ghost Coast To Coast" behandelt die schwierige Beziehung zu einem ehemaligen Freund, der versucht hat, mit einer Waffe in eine Schule einzudringen. Bedrückt flüsternd fragt Bayley nach den Gründen, wie sich diese einst so nahe Person so weit entfernen konnte. Zwischen Pokemon und Dr. Dre schlich sich etwas ein, das die ehemaligen besten Freunde für immer trennen sollte. "Tokyo Drifting" hingegen nimmt die Perspektive von Bayleys Alter Ego Wavey Davey an, nach eigener Aussage die Person, die all das kann, was ihm selbst unmöglich ist: Party, Tanzen, spontan sein. Wavey Davey ist on fire und lässt das alle wissen. Der von Bläsern ergänzte Trapbeat bietet dann auch Denzel Curry das Fundament, um die letzten Zweifel an der Coolness der Musiker zu tilgen. Curry haut einem auf seinem leider sehr kurzen Vers die Bars dermaßen um die Ohren, man möchte sich fast ducken. Bayley war 17, Curry 11, als "The Fast And The Furious: Tokyo Drift" erschien und die Wildheit der Jugend durchleuchtet diesen Song. "I'm back on my bullshit, like Jordan on Pippen / If this is my life then I'm Tokyo drifting." Glass Animals firmieren als Band, sind dabei jedoch weit von gängigen Besetzungen entfernt. Elektronische Drums und Synthesizer bilden die zentralen Elemente vieler Songs, Effekte und Samples ergänzen das Soundbild. Dominierend ist dabei stets die markant helle Stimme von Bayley, mal im Falsett, mal rappend. Vier als "Home Movie" betitelte Skits unterbrechen die Songs, die - passend zum Thema - Aufnahmen eines Kindes beinhalten. "It's All So Incredibly Loud" spannt ein sanftes Geflecht von Soundflächen und tickenden Percussions, das sich immer eindringlicher um den Hörer legt. Dabei stehen die Sounds für das ohnmächtige Dröhnen der Stille, die sich nach dem Aussprechen einer traurigen Nachricht einstellen. "Heartbreak was never so loud", singt Bayley, und man spürt den Schmerz. Die paar Sekunden Stille ziehen sich wie eine Ewigkeit, in der man hofft, es wäre alles nur ein Traum. Doch auch in "Dreamland" enden Beziehungen schmerzhaft. Ebenso handelt "Domestic Bliss" von einer Beziehung, diesmal jedoch geprägt von Misshandlungen. Der Song sei am schwierigsten zu schreiben gewesen, so Bayley in einem Interview, war er doch selbst nur Zuschauer, als die Mutter eines Freundes vom Vater misshandelt wurde. In klassischen Synthpop gehüllt, zeichnet er hier ein düsteres Bild, überlagert von dem Wunsch, die Mutter möge sich endlich aus dieser Lage befreien. Diese geht jedoch, geleitet von der Vorstellung eines stabilen Familienlebens, immer wieder zurück in die Arme ihres Peinigers. Ein beklemmendes Stück. Besonders diese zwei Liedern belegen die Fähigkeit von Glass Animals, mit teilweise fragmentarischen Lyrics Geschichten zu erzählen, diese aber auch in sehr stimmige Liedkonstrukte einzubetten. So harmoniert die Stimme Bayleys immer gut mit der zeitgenössischen Produktion. Kurz vor Ende des Albums zieht die Band nochmal das Bassregister und packt mit "Heat Waves" eine leicht melancholische Hymne für lange Sommernächte aus. Der Beat rollt durch den tanzbaren Song und will, wie zuvor schon "Tangerine" und "Hot Sugar", dass man aufspringt. Den Abschluss bilden leiernde Synths und Gitarren auf "Helium". Hier glänzen Glass Animals nochmal mit wunderschönen Harmonien und einer in Echo getränkten Referenz auf den Opener. Die besungenen Ballons erscheinen aufgrund der Leichtigkeit des Sounds förmlich vor Augen und danach entschwebt die Band wieder sanft ins Land der Träume. © Laut
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CD23,49 Fr.

Pop - Erschienen am 1. Mai 2020 | Polydor Records

Hi-Res
"You float in the pool where the soundtrack is canned / You go ask your questions like 'What makes a man?' / Oh it's 2020, so it's time to change that / So you go make an album and call it Dreamland". Glass Animals eröffnen die Traumreise ihres dritten Studioalbums mit einem Abriss der Themen, die die Hörer in den den folgenden 45 autobiographischen Minuten erwarten. Sänger und Produzent Dave Bayley lädt ein, mit ihm zwischen Pop, R'n'B und Trap zu wandeln und dabei Stationen seiner Jugend zu besuchen. "Space Ghost Coast To Coast" behandelt die schwierige Beziehung zu einem ehemaligen Freund, der versucht hat, mit einer Waffe in eine Schule einzudringen. Bedrückt flüsternd fragt Bayley nach den Gründen, wie sich diese einst so nahe Person so weit entfernen konnte. Zwischen Pokemon und Dr. Dre schlich sich etwas ein, das die ehemaligen besten Freunde für immer trennen sollte. "Tokyo Drifting" hingegen nimmt die Perspektive von Bayleys Alter Ego Wavey Davey an, nach eigener Aussage die Person, die all das kann, was ihm selbst unmöglich ist: Party, Tanzen, spontan sein. Wavey Davey ist on fire und lässt das alle wissen. Der von Bläsern ergänzte Trapbeat bietet dann auch Denzel Curry das Fundament, um die letzten Zweifel an der Coolness der Musiker zu tilgen. Curry haut einem auf seinem leider sehr kurzen Vers die Bars dermaßen um die Ohren, man möchte sich fast ducken. Bayley war 17, Curry 11, als "The Fast And The Furious: Tokyo Drift" erschien und die Wildheit der Jugend durchleuchtet diesen Song. "I'm back on my bullshit, like Jordan on Pippen / If this is my life then I'm Tokyo drifting." Glass Animals firmieren als Band, sind dabei jedoch weit von gängigen Besetzungen entfernt. Elektronische Drums und Synthesizer bilden die zentralen Elemente vieler Songs, Effekte und Samples ergänzen das Soundbild. Dominierend ist dabei stets die markant helle Stimme von Bayley, mal im Falsett, mal rappend. Vier als "Home Movie" betitelte Skits unterbrechen die Songs, die - passend zum Thema - Aufnahmen eines Kindes beinhalten. "It's All So Incredibly Loud" spannt ein sanftes Geflecht von Soundflächen und tickenden Percussions, das sich immer eindringlicher um den Hörer legt. Dabei stehen die Sounds für das ohnmächtige Dröhnen der Stille, die sich nach dem Aussprechen einer traurigen Nachricht einstellen. "Heartbreak was never so loud", singt Bayley, und man spürt den Schmerz. Die paar Sekunden Stille ziehen sich wie eine Ewigkeit, in der man hofft, es wäre alles nur ein Traum. Doch auch in "Dreamland" enden Beziehungen schmerzhaft. Ebenso handelt "Domestic Bliss" von einer Beziehung, diesmal jedoch geprägt von Misshandlungen. Der Song sei am schwierigsten zu schreiben gewesen, so Bayley in einem Interview, war er doch selbst nur Zuschauer, als die Mutter eines Freundes vom Vater misshandelt wurde. In klassischen Synthpop gehüllt, zeichnet er hier ein düsteres Bild, überlagert von dem Wunsch, die Mutter möge sich endlich aus dieser Lage befreien. Diese geht jedoch, geleitet von der Vorstellung eines stabilen Familienlebens, immer wieder zurück in die Arme ihres Peinigers. Ein beklemmendes Stück. Besonders diese zwei Liedern belegen die Fähigkeit von Glass Animals, mit teilweise fragmentarischen Lyrics Geschichten zu erzählen, diese aber auch in sehr stimmige Liedkonstrukte einzubetten. So harmoniert die Stimme Bayleys immer gut mit der zeitgenössischen Produktion. Kurz vor Ende des Albums zieht die Band nochmal das Bassregister und packt mit "Heat Waves" eine leicht melancholische Hymne für lange Sommernächte aus. Der Beat rollt durch den tanzbaren Song und will, wie zuvor schon "Tangerine" und "Hot Sugar", dass man aufspringt. Den Abschluss bilden leiernde Synths und Gitarren auf "Helium". Hier glänzen Glass Animals nochmal mit wunderschönen Harmonien und einer in Echo getränkten Referenz auf den Opener. Die besungenen Ballons erscheinen aufgrund der Leichtigkeit des Sounds förmlich vor Augen und danach entschwebt die Band wieder sanft ins Land der Träume. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 6. Juni 2014 | Wolf Tone

Wenn Glass Animals-Mastermind Dave Bayley in "Gooey", einem der zentralen Stücke auf "Zaba", geflissentlich die "peanutbutter vibes" beschwört, dann passt im Moment dieser überkryptischen Message einfach alles zusammen. Alles im Dienste des minutiös vermessenen Klangbilds: Ruhige Drums tänzeln ihren Weg zu den Synths, die glockenklar an die Oberfläche des Songs steigen. Letzteres ist wohl auch der Grund für die vielen Alt-J-Vergleiche, die von allen Seiten im Vorfeld des Debüts "Zaba" bemüht wurden. Und in der Tat verstehen es die Glass Animals gleichsam wie ihre britischen Kollegen, möglichst viele Melodien direkt ins Ohr zu befördern. Im Gegensatz zu Alt-J tun sie dies jedoch etwas weniger nachdrücklich, weniger bohrend, was auch an der ruhigen, zeitweise gar besonnenen Stimmfarbei Barkleys liegt. Ein hartes "fitzpleasure" könnte der Gute einem nie um die Ohren hauen, stattdessen bekleistert er uns ebene mit Erdnussbutter und Fantasietexten – der Klang muss eben passen. Auch deshalb tut man dem Quartett aus Oxford unrecht, wenn man sie sofort in eine Schublade mit eben erwähnten Alt-J oder den Wild Beasts steckt. Denn streng genommen bleibt die einzige Ähnlichkeit zu eben diesen die, dass der Sound der Glass Animals ähnlich schwer in Worte zu fassen ist. Irgendwie klingt "Hazey" nach Soul und R'n'B, "Cocoa Haves" begnügt sich mit wenigen puristisch eingesetzten Soundelementen – und der Schlusstrack "Jdnt" kreuzt dann einen Folk-Chor mit Post-Dubstep-Beat und erinnert nicht zuletzt deshalb ein wenig an SOHN. Doch "Zaba" stellt schließlich weit mehr dar als das perfekte Konsensalbum zwischen Folk und Synthesizern. Nicht zuletzt dafür verantwortlich: Paul Epworth (u.a. Adele, Coldplay), der das Album produzierte: Vom Spielzeug seiner Tochter inspiriert, haben es viele kleine Klangspielereien schlussendlich aufs Album geschafft. Dennoch wirkt "Zaba" nie überfrachtet, ein klarer und geordneter Sound steht immer im Vordergrund. Und fügt sich schlussendlich zum großen, hypnotischen Ganzen. Ein Ganzes, das für sich selbst steht. © Laut
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CD1,49 Fr.

Pop - Erschienen am 29. Juni 2020 | Polydor Records

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CD6,49 Fr.

Alternativ und Indie - Erschienen am 1. Januar 2013 | Wolf Tone

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CD2,99 Fr.

Pop - Erschienen am 19. Februar 2020 | Polydor Records

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HI-RES3,99 Fr.
CD2,99 Fr.

Pop - Erschienen am 17. April 2020 | Polydor Records

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Pop - Erschienen am 13. November 2019 | Polydor Records

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CD1,49 Fr.

Alternativ und Indie - Erschienen am 28. Mai 2012 | Kaya Kaya Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 1. Januar 2014 | Wolf Tone

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Pop - Erschienen am 29. Juni 2020 | Polydor Records

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CD6,49 Fr.

Alternativ und Indie - Erschienen am 1. Januar 2013 | Wolf Tone

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CD19,49 Fr.

Alternativ und Indie - Erschienen am 28. August 2016 | Wolf Tone

After releasing their debut album ZABA, Glass Animals spent the better part of two years on tour, an experience that had a significant impact on their music. Not only did they translate ZABA's aloof ambient pop for ever-bigger audiences, the stories they heard from people they met on the road inspired How to Be a Human Being, a more ambitious, more engaged, and more engaging follow-up that makes a strong case for interacting with the world instead of hiding in a bedroom making beats. Written within weeks of finishing the tour, How to Be a Human Being sprung from an intensive creative process that involved imagining its characters, down to their favorite foods and hobbies, and recruiting photographer Neil Krug to bring its visuals to life. Despite this attention to detail, these character studies aren't especially literal. Only a handful of songs, like the wannabe-populated "The Other Side of Paradise," offer much in the way of narrative or world-building. Instead, Glass Animals focus on a very human mix of emotions, particularly on the album's bookends: "Life Itself"'s protagonist describes himself as "Northern Camden's own Flash Gordon," capturing the innocent swagger of starting out in a way that feels equally endearing and ridiculous, while "Agnes" records someone's final moments with bittersweet majesty. Though How to Be a Human Being' lyrics are more straightforward than ZABA's abstracts musings, Glass Animals' vivid music does more to convey their characters. They use their animated arrangements more purposefully than they did before, even though the rippling "Cane Shuga" feels like the bridge between this album and their debut. The different guises allow the band new nuances: "Take a Slice" and "Poplar St" are two of their sexiest songs, but the former exudes seductive femininity, the latter a masculine strut. Elsewhere, the R&B and hip-hop influences that percolated through ZABA finally bubble to the surface. "Pork Soda" plays like a distant cousin of Blackstreet's "No Diggity," while "Season 2, Episode 3," a love song to someone whiling her life away in front of the tube, is a mashup of R&B and chiptune that makes it one of the album's most adorably bittersweet moments. Indeed, despite its high-concept origins, the album doesn't take itself too seriously, and its vignettes are more cheerful than gritty: "Youth"'s tale of motherly nostalgia and loss is one of the album's most joyous-sounding songs. How to Be a Human Being's sense of wonder and joie de vivre feels as instructive to Glass Animals as their listeners, and their willingness to try anything results in some truly great moments. © Heather Phares /TiVo
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Alternativ und Indie - Erschienen am 4. April 2014 | Wolf Tone

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CD24,49 Fr.

Pop - Erschienen am 1. Mai 2020 | Polydor Records

"You float in the pool where the soundtrack is canned / You go ask your questions like 'What makes a man?' / Oh it's 2020, so it's time to change that / So you go make an album and call it Dreamland". Glass Animals eröffnen die Traumreise ihres dritten Studioalbums mit einem Abriss der Themen, die die Hörer in den den folgenden 45 autobiographischen Minuten erwarten. Sänger und Produzent Dave Bayley lädt ein, mit ihm zwischen Pop, R'n'B und Trap zu wandeln und dabei Stationen seiner Jugend zu besuchen. "Space Ghost Coast To Coast" behandelt die schwierige Beziehung zu einem ehemaligen Freund, der versucht hat, mit einer Waffe in eine Schule einzudringen. Bedrückt flüsternd fragt Bayley nach den Gründen, wie sich diese einst so nahe Person so weit entfernen konnte. Zwischen Pokemon und Dr. Dre schlich sich etwas ein, das die ehemaligen besten Freunde für immer trennen sollte. "Tokyo Drifting" hingegen nimmt die Perspektive von Bayleys Alter Ego Wavey Davey an, nach eigener Aussage die Person, die all das kann, was ihm selbst unmöglich ist: Party, Tanzen, spontan sein. Wavey Davey ist on fire und lässt das alle wissen. Der von Bläsern ergänzte Trapbeat bietet dann auch Denzel Curry das Fundament, um die letzten Zweifel an der Coolness der Musiker zu tilgen. Curry haut einem auf seinem leider sehr kurzen Vers die Bars dermaßen um die Ohren, man möchte sich fast ducken. Bayley war 17, Curry 11, als "The Fast And The Furious: Tokyo Drift" erschien und die Wildheit der Jugend durchleuchtet diesen Song. "I'm back on my bullshit, like Jordan on Pippen / If this is my life then I'm Tokyo drifting." Glass Animals firmieren als Band, sind dabei jedoch weit von gängigen Besetzungen entfernt. Elektronische Drums und Synthesizer bilden die zentralen Elemente vieler Songs, Effekte und Samples ergänzen das Soundbild. Dominierend ist dabei stets die markant helle Stimme von Bayley, mal im Falsett, mal rappend. Vier als "Home Movie" betitelte Skits unterbrechen die Songs, die - passend zum Thema - Aufnahmen eines Kindes beinhalten. "It's All So Incredibly Loud" spannt ein sanftes Geflecht von Soundflächen und tickenden Percussions, das sich immer eindringlicher um den Hörer legt. Dabei stehen die Sounds für das ohnmächtige Dröhnen der Stille, die sich nach dem Aussprechen einer traurigen Nachricht einstellen. "Heartbreak was never so loud", singt Bayley, und man spürt den Schmerz. Die paar Sekunden Stille ziehen sich wie eine Ewigkeit, in der man hofft, es wäre alles nur ein Traum. Doch auch in "Dreamland" enden Beziehungen schmerzhaft. Ebenso handelt "Domestic Bliss" von einer Beziehung, diesmal jedoch geprägt von Misshandlungen. Der Song sei am schwierigsten zu schreiben gewesen, so Bayley in einem Interview, war er doch selbst nur Zuschauer, als die Mutter eines Freundes vom Vater misshandelt wurde. In klassischen Synthpop gehüllt, zeichnet er hier ein düsteres Bild, überlagert von dem Wunsch, die Mutter möge sich endlich aus dieser Lage befreien. Diese geht jedoch, geleitet von der Vorstellung eines stabilen Familienlebens, immer wieder zurück in die Arme ihres Peinigers. Ein beklemmendes Stück. Besonders diese zwei Liedern belegen die Fähigkeit von Glass Animals, mit teilweise fragmentarischen Lyrics Geschichten zu erzählen, diese aber auch in sehr stimmige Liedkonstrukte einzubetten. So harmoniert die Stimme Bayleys immer gut mit der zeitgenössischen Produktion. Kurz vor Ende des Albums zieht die Band nochmal das Bassregister und packt mit "Heat Waves" eine leicht melancholische Hymne für lange Sommernächte aus. Der Beat rollt durch den tanzbaren Song und will, wie zuvor schon "Tangerine" und "Hot Sugar", dass man aufspringt. Den Abschluss bilden leiernde Synths und Gitarren auf "Helium". Hier glänzen Glass Animals nochmal mit wunderschönen Harmonien und einer in Echo getränkten Referenz auf den Opener. Die besungenen Ballons erscheinen aufgrund der Leichtigkeit des Sounds förmlich vor Augen und danach entschwebt die Band wieder sanft ins Land der Träume. © Laut
Ab
HI-RES3,99 Fr.
CD2,99 Fr.

Pop - Erschienen am 16. Oktober 2020 | Polydor Records

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