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Die Alben

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Französischer Chanson - Erschienen am 22. März 2010 | Parlophone (France)

Auszeichnungen 3F de Télérama - 4 étoiles Rock and Folk - Sélection Les Inrocks
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Französischer Chanson - Erschienen am 5. November 2012 | Parlophone (France)

Auszeichnungen 4F de Télérama - Qobuz' perfekte Schallplattensammlung
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Französischer Chanson - Erschienen am 30. Juni 1962 | Vogue

Auszeichnungen Qobuz' perfekte Schallplattensammlung
Am 18. November 1962 sahen Millionen Zuschauer die damals 18-jährige Francoise Hardy zum ersten Mal im französischen Fernsehen: als Pausenfüller. Die Politiker des Landes wollten die Ergebnisse des Referendums zur Unabhängigkeit Algeriens bekanntgeben. Danach sollte Präsident Charles de Gaulle eine Rede halten. Doch der ließ lange auf sich warten. So nutzte die in Paris geborene Sängerin die Gunst der Stunde und verzauberte mit "Tous Les Garçons Et Les Filles" eine ganze Nation. Mit dem gleichnamigen Debüt, das noch im selben Monat in ihrer Heimat erschien, erlangte sie auch außerhalb ihrer Landesgrenzen Bekanntheit. Dem sich anschließenden Erfolgsdruck hätten wahrscheinlich viele Sängerinnen kaum standgehalten. Nicht aber die hochgewachsene Französin, die gemeinsam mit ihrer Schwester alles andere als in wohlbehüteten Verhältnissen aufwuchs. Der Vater ließ die Familie schon früh im Stich, so dass die Mutter, eine Bilanzbuchhalterin, alleine ihre Töchter durchbringen musste. Francoise verbrachte ihre Kindheit teilweise bei ihrer dominanten Großmutter, die ihr das Leben zur Hölle machte. Diese Erfahrungen spiegeln sich im zurückhaltenden, schüchternen Gemüt Hardys wieder. Zu ihrem 17. Lebensjahr dürfte sie als Familiengeschenk zwischen einem Radio und einer Gitarre wählen. Sie entschied sich für letzteres, da sie laut ihrer eigenen Aussage "schnell verstand, dass man darauf mit nur drei Akkorden schöne Melodien kreieren konnte." Eines der ersten Lieder, das an diesem Instrument entstand, war "Tous Les Garçons Et Les Filles". Die Eltern drängten Francoise trotzdem dazu, sich an der Sorbonne zu immatrikulieren. Dort studierte sie Germanistik und erhielt Gesangsstunden. Sie blieb dennoch hartnäckig und spielte "Tous Les Garçons Et Les Filles" in "drei Stunden mit den vier lausigsten Musikern von Paris ein", behauptete sie mal in einem Gespräch. Danach komponierte sie in ihrem Zimmer noch weitere Tracks an der Gitarre. Sie nahm an mehreren Talentwettbewerben teil, was sie eine Menge Überwindung kostete, und bewarb sich auf Annoncen diverser Plattenfirmen, die junge Talente suchten. Tatsächlich versprach sich Vogue von der melancholisch dreinblickenden Französin als weiblicher Verschnitt von Teenie-Schwarm Johnny Hallyday große Erfolgsaussichten. Die Vertragsunterzeichnung bei dem Label erfolgte 1961. Allein "Tous Les Garçons Et Les Filles" setzte so viele Einheiten ab wie Edith Piaf mit all ihren Platten in zwanzig Jahren Karriere. Der sanft dahingehauchte Song über ein Mädchen, das einsam durch die Straßen schlendert und von der ganz großen Liebe träumt, prägte das kollektive Bewusstsein einer ganzen Generation. Allerdings brachte die Plattenfirma die Nummer zunächst als B-Seite unter, da sie ihr kaum Hitpotential zutraute. Als A-Seite wählte sie das Stück "J'Suis D'Accord", das mit seinen tänzerischen Twist-Einschüben nicht weniger hinreißend klingt. Beide Songs findet man als Hörer ebenfalls auf dem Erstling, der insgesamt drei Singles, bestehend aus jeweils vier kurzen Einzeltracks, auf Albumlänge zusammenführt. Das spürbar von Buddy Holly, Elvis Presley und The Everly Brothers beeinflusste Werk vermengt Folk, Blues, Jazz, Rock und Chanson zu einer eigenständigen Mixtur. Es besteht zum großen Teil aus treibenden Rockabilly-Einflüssen, die sich mit dezenten Percussions und der Steelgitarre von Hardy kreuzen. Gleichzeitig verleiht Roger Samyn mit seinen lebhaften Orchesterarrangements der Platte eine gehörige Portion Verve. Genau genommen hätte sich jede Nummer auf der Scheibe als A-Seite geeignet. Daher avancierte Francoise schnell zum Sprachrohr der aufkommenden Yé-Yé-Bewegung, der französischen, spanischen und portugiesischen Antwort auf die britische Beat-Musik. Ihre Coverversion von Bobby Lee Trammels Rockabilly-Klassiker "Oh Oh Chéri" entspricht mehr der beiläufigen Lebensweise des laissez-faire als der wilden Aufbruchsstimmung, die vom Urheber wenige Jahre zuvor ausgegangen war. Auch die restlichen Nummern bilden einen Kontrast zum Bild des männlichen Draufgängers, das sich ab den 50er-Jahren allmählich in der Musikbranche etablierte. Die einprägsamen Melodien erinnern ohnehin in einigen Momenten an amerikanische Girl-Groups wie The Marvelettes. Ungeachtet dessen haftet fast allen Songs, die sich häufig um das Erwachsenwerden drehen, ein nachdenklicher und empfindsamer Charakter an. Zudem verzichtet die Französin auf lyrische Banalitäten durchgehend. Und sie benötigt nicht mehr als ein paar Akkorde und ihre Stimme, um Emotionalität zu erzeugen, wie etwa "Il Est Parti Un Jour" demonstriert, das mit jeder Note an Eindringlichkeit gewinnt. Höhepunkt der Platte bildet zum Schluss die sehnsüchtige Ballade "C'est À L'Amour Auquel Je Pense", die untermauert, dass ihre Stücke unter der melancholischen Oberfläche immer noch eine ganze Menge Hoffnung und Zuversicht beherbergen. Im ZEITmagazin sagte sie einmal: "Die wunderbarsten Melodien sind stets die traurigen". Demgegenüber fallen die Tracks auf der Scheibe nie zu schwermütig und zu resignierend aus. Der größte Hit von Francoise Hardy, "Tous Les Garçons Et Les Filles", kam 1963 als "Peter Und Lou" in einer deutschsprachigen Einspielung heraus. Ihre feinfühlige Poesie kommt in dieser Version noch einmal besonders zum Vorschein, wenn sie singt: "Nichts ist so schön, wie wenn zwei sich versteh'n, wenn ganz heimlich die Liebe erwacht." Nahezu zeitgleich veröffentlichte Vogue das französischsprachige Original doch noch als A-Seite. Im selben Jahr ging die Sängerin für Monaco beim Grand Prix d'Eurovision de la Chanson mit "L'Amour S'En Va" ins Rennen und landete auf Platz 5. Im Oktober kam ihr zweites Album "Le Premier Bonheur Du Jour" in die Läden, das genauso wie ihr Debüt einzelne Singleveröffentlichungen umfasste. Um nicht als One-Hit-Wonder in die Musikgeschichte einzugehen, musste sie sich jedenfalls neu erfinden. 1964 nahm sie mit "Mon Amie La Rose" eine Platte in London auf. Sie schrieb für das Werk nahezu sämtliche Songs im Alleingang. Von Mitmusikern wie Gitarrist Jimmy Page von Led Zeppelin ließ sie sich gar nichts sagen. Sie erlangte schlussendlich die volle künstlerische Kontrolle über ihre Musik. In der Folgezeit stylte sie ihr langjähriger Liebhaber Jean-Marie Périer für die Öffentlichkeit zurecht. Sie trug flache Schuhe und kein Make-Up. Sie modelte für zahlreiche bekannte Modemacher wie Yves Saint Laurent. Bob Dylan und Mick Jagger hielten um ihre Hand an. Sie entschied sich 1967 für den verkopften Chansonnier Jacques Dutronc. Sie verabschiedete sich nicht nur, weil ihrer Meinung nach ihre Looks "zu schlank und zu nerdig" ausfielen, 1968 für immer von der Bühne, sondern weil sie unheimliches Lampenfieber plagte. Heute lebt Hardy zurückgezogen in der Nähe der Champs-Élysées. Ihr Ehemann hat sein Domizil in Korsika. Nach wie vor überzeugt die mittlerweile 74-Jährige regelmäßig mit guten Alben, die frei von äußeren Zwängen entstehen. Mit "Personne D'Autre" kehrte sie erst vor Kurzem nach besiegter Krebserkrankung mit einem einfühlsamen Werk zurück. Danach soll höchstwahrscheinlich mit der Musik Schluss sein. Trotz allem legte Francoise Hardy mit "Tous Les Garçons Et Les Filles" den Grundstein für ihre lange Laufbahn als Sängerin und Musikerin. Das Titelstück coverten schließlich unzählige Bands, etwa Saint Etienne oder The Dresden Dolls. Als der wohl feinsinnigste Soundtrack zur ersten großen Liebe hat das Debüt der Französin, das unter anderem Cherry Red Records und Light In The Attic im Laufe der Zeit neu auflegten, sicherlich viele Menschen auf der ganzen Welt im positiven Sinne nachhaltig geprägt. © Laut
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Französischer Chanson - Erschienen am 24. November 1973 | Warner (France)

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Französischer Chanson - Erschienen am 24. November 1973 | Warner (France)

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Französischer Chanson - Erschienen am 15. Dezember 1968 | Parlophone (France)

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Französischer Chanson - Erschienen am 1. Juni 1970 | Parlophone (France)

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Französischer Chanson - Erschienen am 6. April 2018 | Parlophone (France)

Hi-Res Booklet
Françoise Hardy ist eine der Überlebenden des Pops. Und so klang ihr Album L’Amour fou aus dem Jahre 2012 wie ein Eingeständnis, dass ihre üppige, mehr als 50 Jahre lange Karriere sich bald dem Ende zuneigen würde. Doch als sie zufällig einen Song der finnischen Gruppe Poets of The Fall hörte, entschied sie sich dazu, ihn auf Französisch zu übersetzen. Und das ist der Auslöser für ein neues Album-Abenteuer. Die Interpretin von Message personnel hat ihre Alben schon immer mit vereinzelten Elementen geschmückt, die sie aus ihren verschiedensten Kollaborationen mitgenommen hat (egal, ob dies die Musiker oder die Texte betrifft). Und so entgeht auch Personne d’autre nicht dieser Gewohnheit. Eine Person sticht dabei ganz besonders heraus: Erick Benzi, der neun der Songs auf dem Album komponiert hat. Auch ein großer Teil der Arrangements stammt aus seiner Feder. Neben Benzi findet man darauf außerdem La Grande Sophie, Thierry Stremler und einen gewissen Michel Berger (für das Cover von Seras-tu là? ) als Komponisten.Wie nicht anders erwartet, beschäftigt sich Françoise Hardy auf Personne d’autre mit der Thematik des Todes, welchem sie Mitte der 2010er Jahre nur knapp entkommen ist. Aber anstatt sich davor zu fürchten, schaut die Sängerin ihm direkt in die Augen und begegnet ihm sogar manchmal mit einer überraschenden Leichtigkeit, wie in dem Abzählreim Trois petits tours – die einzig „muntere“ Musik auf dem Album. Mit Ausnahme dieses Songs erscheint das Werk wie ein sanftes Fegefeuer, indem die Sünde eher wie Etwas Angenehmes als wie Etwas Schmerzhaftes erscheint. Diese bittersüße Harmonie wird vor allem durch die wunderschönen Melodien erzeugt, die in jedem einzelnen Song zu finden sind: Zwischen dem zarten Wiegelied Dors mon ange, dem sehr melancholischen Personne d’autre oder auch dem eleganten Walzer Quel dommage beweist Françoise Hardy ein weiteres Mal ihre Zuneigung zu schönen und edlen Melodien. Manchmal ist die Todesmetapher doch etwas zu offensichtlich,  wie in dem Text zu Train spécial, ein Lied, dessen Arrangements auf köstliche Weise nach den 80ern schmecken. Und auch ihre Stimme wird hier und da mit einem etwas zu schweren Echo ausstaffiert, das sie so in eine Engelsfigur verwandelt, die geradewegs gen Himmel zu fliegen scheint. Doch im Großen und Ganzen klingt die wohlwollende Ausgeglichenheit des Albums, das dieses Mal noch ein wenig mehr nach Abschied klingt, sehr verführerisch. ©Nicolas Magenham/Qobuz
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Französischer Chanson - Erschienen am 16. Oktober 1971 | Parlophone (France)

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Französischer Chanson - Erschienen am 16. Oktober 1978 | Parlophone (France)

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