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Ich muss, wenn ein so persönliches Wort erlaubt ist, gestehen, dass dieses Scarlatti-Recital zum Anregendsten und Vergnüglichsten gehört, was mir seit langem via CD zu Ohren gekommen ist. Dabei pfeift Federico Colli, Italiener des Jahrgangs 1988 und erster Leeds-Preisträger 2012, auf alle „historical correctness“. Für ihn haben die Interpreten Scarlattis „leuchtendes kreatives Universum“ bisher immer noch nur unzureichend erfasst. Er erprobt daher einen neuen Ansatz: Er versucht, diese einmalige Sonatenlandschaft für uns heute aufzuschlüsseln, indem er sie sozusagen von der entgegengesetzten Seite her angeht und jede der Sonaten spielt, als sei sie ein klassisch-romantisches Charakterstück. Diese unhistorische Projektion von Werken der Bach-Zeit in die Zukunft ist sicherlich nicht ganz unproblematisch. Aber sie gibt Colli die Möglichkeit, den Stimmungsgehalt jeder einzelnen Sonate auf bisher buchstäblich unerhörte Weise auszuspielen. Pianistisch über alle Zweifel erhaben und fabelhaft flexibel, zieht er kapriziös alle Register des Konzertflügels, setzt eine üppige Palette an Klangfarben ein, geht in seiner Dynamik bis auf hauchzartes Piano-Pianissimo zurück, scheut in seiner Tempo-Wahl keine Extreme. Und auch sein Rubato kann an manchen Satzenden atemberaubende Ausmaße annehmen. Mit all dem geht er deutlich, manchmal weit über alle seine Vorgänger hinaus. Aber er tut dies mit untrüglichem Geschmack, Formsinn und vor allem mit viel Fantasie: Wie Colli Scarlatti in die Zukunft spielt, fesselt in jedem Augenblick durch die verblüffend unkonventionelle Frische und Originalität seiner Attacke. Was nicht davor bewahrt, dass man sich als Kritiker nach diesen 66 Minuten Scarlatti ein bisschen fühlt wie einst der legendäre Londoner Konzertgänger, der am Ende eines Furtwängler-Abends laut „Alles falsch!“ schrie – und gleichzeitig doch begeistert klatschte. © Harden, Ingo / www.fonoforum.de
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