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Die Alben

HI-RES24,99 Fr.
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Klassik - Erschienen am 16. Oktober 2020 | Warner Classics

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Qobuzissime
"Vieux pays merveilleux des contes de nourrice" ("Altes wunderbares Land der Kindermärchen"): Diese wenigen Worte beschreiben die unwiderstehliche und eindrucksvolle Interpretation von Ravels Schéhérazade aus vergangenen Zeiten. Es ist vor allem die Klangfarbe, mit der die ägyptische Sopranistin Fatma Saiddie in Höhen und Tiefen in ihrer Stimme strahlt. Ihre Diktion ist beispielhaft, bei der nicht nur jedes Wort klar verständlich ist, sondern jeder Ton dem Wort Farbe verleiht und dadurch den durch das Wort hervorgerufenen Eindruck klanglich erfahrbar macht. Zweifellos würde die musikalisch äußerst vielseitige Sängerin - die an Regine Crespins lebhafte Darbietungen erinnert - in der Orchesterfassung eine noch größere Vielseitigkeit finden, wobei das herrlich klangvolle und präzise Klavierspiel von Malcolm Martineau sie etwas bremst.Das Programm führt uns nach Spanien, wo Martineau durch Rafael Aguirres subtiles Gitarrenspiel abgelöst wird. In den beiden Stücken von de Falla zeigen sich weitere Aspekte von Fatma Saids Gesangskunst: ihre außerordentliche Gewandtheit und Leichtigkeit! Ihr Gesang wird zur Liebkosung. In José Serranos Canción de Marinela verdichtet sich ihre Stimme und schafft unvergessliche Momente zarter Sinnlichkeit. Wenn Fatma Said sich eines Tages die eine oder andere große Rolle einer spanischen Zarzuela vornehmen würde… darin wäre sie einfach göttlich! In den drei Liedern aus der Sammlung 13 Canciones españolas antiguas von Federico García Lorca zeigt sie sich überraschend diskret, von einer edlen Eleganz, sogar in den sinnlichen Arabesken der Nana de Sevilla. Ein idealer Übergang zu den folgenden "arabischen" Musiken. Wir entdecken zum Beispiel ein wunderschönes Lied des Ägypters Gamal Abdel-Rahim (1924-1988) sowie Bizets prächtiges Adieux de l'hôtesse arabe, in dem Burcu Karadağs ney (eine Art Rohrflöte) kontrapunktisch zur Singstimme improvisiert. Die letzten vier Titel bieten ägyptische und libanesische Standards in einer leicht "jazzigen" und nostalgischen Atmosphäre, die in der Berliner Jesus-Christus-Kirche in Dahlem aufgenommen wurden. Ein bezauberndes Qobuzissime-Album, voller überwältigender Emotionen. © Pierre-Yves Lascar/Qobuz
HI-RES2,99 Fr.
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Klassik - Erschienen am 10. Juli 2020 | Warner Classics

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