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Die Alben

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Rock - Erschienen am 14. August 2020 | Cooking Vinyl Limited

Hi-Res Auszeichnungen 4F de Télérama
Bei der Biographie reiben sich Musikjournalisten die Hände, zementiert die Geschichte von Xavier Amin Dphrepaulezz doch mal wieder all die positiven Wirkungen, die man der Musik zuschreibt. Rehabilitation, Erlösung und Neuerfindung, für all das ist sie gut. Kurz abgerissen: Dphrepaulezz läuft im Alter von zwölf Jahren von Zuhause weg und wächst fortan bei Pflegefamilien auf. Er wird in das Straßenleben hineingezogen, erlebt Gewalt, Drogenmissbrauch, beginnt zu dealen. Im Jahr 2000 gerät er in einen Autounfall und fällt in ein Koma, kommt dem Tod nahe, aber überlebt und deutet das als zweite Chance. Der Amerikaner mit somalischen Wurzeln distanziert sich von seinem früheren Ich, von Egoismus und Gewalt und wendet sich der Blues-Musik zu. Es dauert allerdings weitere 14 Jahre, bis er unter dem Namen Fantastic Negrito auftritt. Der Durchbruch lässt gar noch länger auf sich warten: erst 2015 als Gewinner von NPRs Tiny Desk Contest erfährt er Aufwind. Die darauf folgenden Alben "The Last Days Of Oakland" und "Please Don't Be Dead" gewinnen 2016 und 2019 den Grammy als 'Best Contemporary Blues Album'. Mit der neuen Platte "Have You Lost Your Mind Yet?" legt er wieder einen Finger in die klaffende Wunde namens institutioneller Rassismus und Polizeigewalt. Diesmal erzählt er allerdings eher von individuellen Schicksalen, anstatt die Gesellschaft als Ganzes ins Visier zu nehmen. Im kurzen Skit "Justice In America" wird es dann aber doch mal allgemeiner: "In America there is justice / Only when you have money". Musikalisch bleibt Dhprepaulezz meistens in Blues-Gefilden, mischt seinen Songs aber auch Hip Hop-, Funk-, Soul- und Jazz-Elemente bei. Er selbst sieht sich als 'Black Roots Music'-Künstler, der die Musik weiterdenkt. Am spannendsten wird es immer dann, wenn Fantastic Negrito seinen lässigen Blues-Rock entsprechend aufbricht. In "Searching For Captain Save A Hoe" beispielsweise lässt er den Rapper E-40 den Song kapern und mit launigem Hip Hop ausschmücken. Der Track bezieht sich auf den Song "Captain Save A Hoe" des Feature-Gastes und beschäftigt sich mit Geschlechterbildern: "They say a woman ate an apple from a tree / Temptation is a very, very beautiful thing / The conservative man living inside of me / Is trapped inside a cage and he wanna be free". Die Kombi von Blues-Rock und Rap erinnert an das Black-Keys-Projekt Blakroc. Die Tracks "I'm So Happy I Cry" oder "All Up In My Space" mit seiner Trap-Hi-Hat gehen in eine ähnliche Richtung. Erster ist eine Ode an das Leben. Der Musiker ist dankbar dafür, seine Süchte überwunden zu haben: "I caught the devil in disguise / Still deep dished her in her pie / All them things that made me high / Now make me sit and wonder why?". Häufig bleibt die Musik aber doch sehr geradliniger Blues-Rock, wie ihn auch Gary Clark Jr. liefert. Das gelingt Fantastic Negrito mal bestens, wie im sehr launigen, nach vorne drängenden Opener "Chocolate Samurai" oder dem von Funk durchzogenen "Platypus Dipster". An anderer Stelle geraten die Songs aber auch mal zu lang, etwa "Your Sex Is Overrated", oder mäandern wie "King Frustration" ohne Höhepunkte dahin. Verkraftbar ist das, weil die Platte daneben so starke Stücke wie "How Long" bietet. Einem groovenden, melancholischen Stück, das sich mit dem Hintergrund von Gewalt beschäftigt und ein fesselndes Riff bietet. "To all my baby Al Capones / Out there screaming all alone / Full of shit, full of hope, holding on / We can repeat the same old lies", singt Dphrepaulezz mit seiner mächtigen Stimme. Ähnlich stark klingt "These Are My Friends" mit sehr eingängigem Background-Gesang im Refrain. Das Stück beschäftigt sich mit Einsamkeit und entwickelt einen angenehmen Sog: "Sometimes it’s hard to get along with everyone / Because the hardest thing in life / Is to find a good friend". So geht es häufig um die psychischen Probleme der heutigen Gesellschaft, die dazu führen, dass Menschen sich als Außenseiter fühlen und zu drastischen Maßnahmen greifen. Darauf spielt auch der Albumtitel an: Bist du auch schon verrückt geworden, in dieser Welt, in der das gar nicht schwer ist? Dphrepaulezz hat erlebt, wie schnell man in die Kriminalität rutscht, weiß, wie Gewalt entsteht, aber auch, dass man sein Leben wieder rumreißen kann. Seine Geschichten erzählt er in smoothen Songs, mit eingängigen Hooks und in stilistischer Vielfalt. © Laut
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Rock - Erschienen am 5. Oktober 2018 | Cooking Vinyl

Hi-Res Auszeichnungen Grammy Awards
Fanstactic Negrito ist nicht nur ein engagierter Musiker. Er ist auch das wunderbarste Ebenbild eines geschichtsträchtigen Blues, der die Leiden eines Volkes mit umwerfenden Worten zum Ausdruck bringt. Xavier Dphrepaulezz wuchs in Oakland, von arabischem Gesang und von Funk umgeben, in einer orthodox muslimischen Familie mit einem Vater somalisch-karibischer Abstammung und einer südamerikanischen Mutter auf und wurde so in den achtziger Jahren zum Zeugen eines richtigen Kulturschocks. Bevor er zu Fantastic Negrito wurde, musste er drei bedeutende Ereignisse erleben - drei schwere, aber notwendige Geburten. Bei der Ersten tauchte er in die Welt der Musik ein, als er seine ersten Kompositionen schrieb und seinen hybriden Stil mit Funk, Soul, R&B und Rock entwickelte. Die Zweite erfolgte nach einem vierwöchigen Koma aufgrund eines Autounfalls im Jahre 2000, wonach er viel Zeit brauchte, um seine Hand wieder einsatzfähig zu machen. Die dritte Geburt war dann die seines Sohnes, die der Anlass dazu war, Dphrepaulezz auf Fantastic Negrito umzutaufen und sich in ein von Blues und Lebenslust durchtränktes Wesen zu verwandeln. Please Don’t Be Dead überrascht also nicht besonders - abgesehen davon, dass dieses Album das wahre Gesicht des Sängers zeigt. Ein engagierter, manchmal von Gospel- oder Soulklängen durchsetzter Blues-Rock hat das Sagen. Fantastic Negrito hat so Einiges hinter sich gebracht - kein Grund also, sich als braver Junge zu zeigen. In Plastic Hamburgers denunziert er mit Riffs, die von Led Zeppelin sein könnten, die Folgen des Drogenkonsums in seinem Land, der allzu viele Leben vermasselt: American pills will wreck and kill. Dieses nach Niedergang und Elend riechende Amerika möchte er schlachten, um es neu auferstehen zu lassen. Inmitten all dieser Schicksale ist eine hoffnungsspendende Botschaft herauszuhören: der Wunsch, sich von seit allzu langer Zeit herrschenden Ängsten zu befreien. Fantastic Negrito vergisst nicht, wie wichtig seine Herkunft ist und fügt Gesänge aus Afrika ein, wenn er in A Boy Named Andrew hineinschlüpft und im Hintergrund rasselnde Ketten erklingen lässt. Alles hier ist ein herrlicher Eintopf verschiedener Klänge und geschichtlicher Ereignisse. Eine aus dem Megafon erschallende Stimme mit alter Bluesmusik, wie man es von Robert Johnson kennt: Das ist also das Werkzeug, mit dem er eine von Ungerechtigkeiten geplagte Gesellschaft voller Transgender Biscuits, wie er sie nennt, beschreibt. Deshalb ruft er ganz laut und deutlich: All the people with love in your heart, get unified, get organized (change, change, change). © Clara Bismuth/Qobuz
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Rock - Erschienen am 30. Juni 2017 | Cooking Vinyl

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Rock - Erschienen am 15. Juni 2018 | Cooking Vinyl

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Fanstactic Negrito ist nicht nur ein engagierter Musiker. Er ist auch das wunderbarste Ebenbild eines geschichtsträchtigen Blues, der die Leiden eines Volkes mit umwerfenden Worten zum Ausdruck bringt. Xavier Dphrepaulezz wuchs in Oakland, von arabischem Gesang und von Funk umgeben, in einer orthodox muslimischen Familie mit einem Vater somalisch-karibischer Abstammung und einer südamerikanischen Mutter auf und wurde so in den achtziger Jahren zum Zeugen eines richtigen Kulturschocks. Bevor er zu Fantastic Negrito wurde, musste er drei bedeutende Ereignisse erleben - drei schwere, aber notwendige Geburten. Bei der Ersten tauchte er in die Welt der Musik ein, als er seine ersten Kompositionen schrieb und seinen hybriden Stil mit Funk, Soul, R&B und Rock entwickelte. Die Zweite erfolgte nach einem vierwöchigen Koma aufgrund eines Autounfalls im Jahre 2000, wonach er viel Zeit brauchte, um seine Hand wieder einsatzfähig zu machen. Die dritte Geburt war dann die seines Sohnes, die der Anlass dazu war, Dphrepaulezz auf Fantastic Negrito umzutaufen und sich in ein von Blues und Lebenslust durchtränktes Wesen zu verwandeln. Please Don’t Be Dead überrascht also nicht besonders - abgesehen davon, dass dieses Album das wahre Gesicht des Sängers zeigt. Ein engagierter, manchmal von Gospel- oder Soulklängen durchsetzter Blues-Rock hat das Sagen. Fantastic Negrito hat so Einiges hinter sich gebracht - kein Grund also, sich als braver Junge zu zeigen. In Plastic Hamburgers denunziert er mit Riffs, die von Led Zeppelin sein könnten, die Folgen des Drogenkonsums in seinem Land, der allzu viele Leben vermasselt: American pills will wreck and kill. Dieses nach Niedergang und Elend riechende Amerika möchte er schlachten, um es neu auferstehen zu lassen. Inmitten all dieser Schicksale ist eine hoffnungsspendende Botschaft herauszuhören: der Wunsch, sich von seit allzu langer Zeit herrschenden Ängsten zu befreien. Fantastic Negrito vergisst nicht, wie wichtig seine Herkunft ist und fügt Gesänge aus Afrika ein, wenn er in A Boy Named Andrew hineinschlüpft und im Hintergrund rasselnde Ketten erklingen lässt. Alles hier ist ein herrlicher Eintopf verschiedener Klänge und geschichtlicher Ereignisse. Eine aus dem Megafon erschallende Stimme mit alter Bluesmusik, wie man es von Robert Johnson kennt: Das ist also das Werkzeug, mit dem er eine von Ungerechtigkeiten geplagte Gesellschaft voller Transgender Biscuits, wie er sie nennt, beschreibt. Deshalb ruft er ganz laut und deutlich: All the people with love in your heart, get unified, get organized (change, change, change). © Clara Bismuth/Qobuz
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Rock - Erschienen am 29. Juni 2017 | Cooking Vinyl

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Rock - Erschienen am 28. März 2020 | Cooking Vinyl Limited

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Rock - Erschienen am 25. Juni 2020 | Cooking Vinyl Limited

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Rock - Erschienen am 11. Mai 2018 | Cooking Vinyl

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Rock - Erschienen am 15. Mai 2020 | Cooking Vinyl Limited

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Rock - Erschienen am 23. März 2018 | Cooking Vinyl

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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 22. September 2017 | Cooking Vinyl

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Blues - Erschienen am 4. August 2017 | Cooking Vinyl

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Rock - Erschienen am 21. September 2018 | Cooking Vinyl

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Rock - Erschienen am 7. September 2018 | Cooking Vinyl

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Blues - Erschienen am 4. August 2017 | Cooking Vinyl

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Blues - Erschienen am 4. August 2017 | Cooking Vinyl