Ihr Warenkorb ist leer!

Genre :

Ähnliche Künstler

Die Alben

CD15,99 Fr.

Electronic - Erschienen am 1. September 1999 | Ninja Tune

Auszeichnungen Qobuz' perfekte Schallplattensammlung
CD15,99 Fr.

Electronic - Erschienen am 1. September 1996 | Ninja Tune

CD12,99 Fr.

Hip-Hop/Rap - Erschienen am 2. April 2007 | BBE Music

Manche Platten entfalten ihre Wirkung völlig unspektakulär. Ohne vordergründige Effekthascherei schummeln sich sie sich ins Bewusstsein, machen es sich dort gemütlich und belegen, ehe man versteht, was passiert, sämtliche Schaltkreise. "More than a speech, more than a talk, far more than a story." Wie Recht DJ Vadim mit seinem "Intro" behalten soll: Beim ersten Kontakt hatte ich nicht den blassesten Schimmer. Zum Einstieg gestattet "Fear Feats" Mitwippen im behäbigen Reggae-Rhythmus. Helle Bläser stehen in Kontrast zum dicken Bass. In gleicher Weise begegnen sich angenehmer Gesang und tief grollendes Toasting. Emo und Syrus bilden die Vorhut einer bunten Vokalisten -Reihe, die Vadims Soundkonstruktionen die Krone aufsetzen. In der Weite von "Talk To Me", die immer wieder unvermutet in Dub-, Jazz- oder Funk-Gefilde ausfranst, begegnen wir der körperlosen, fast unwirklichen Stimme Senas. Mit Abstract Rude geht im synthielastigen Titeltrack ein pointiert sprech-singender waschechter Westcoast-MC an den Start. Dianes Vocals in "Them Say", wo sich Karibik und Abendland mittels Percussions die Hände reichen, stehen dagegen wieder deutlich in einer Ragga-Tradition. "Like The Wind" reitet Deuce Eclipse den Sandsturm. Einer Karawane gleich durchziehen seine Zeilen die von Flöten, Bassschlägen und einem einsamen Cello geschaffene Landschaft, in der die eine oder andere akustische Fata Morgana nicht weiter verwundert. Handfester und kompakter präsentiert sich "Black Is The Night": Kathrin DeBoer behauptet sich mit ein wenig an Macy Gray erinnerndem Organ zwischen blechernem Hall und wie dickflüssiger Honig tropfenden Bässen. Eine gute Vorbereitung auf "Got To Rock", in dem einen Zion mit dem schrillen Klingeln eines Telefons zurück in der wirklichen Welt willkommen heißt. "Don't stop. We got to rock." Saxophon, Streicher und Chorgesänge in "Theme To Big Willy Dee", Killa Kelas Beatbox in "Ballistic Affairs", der klagende "Sufferin Blues" (eigenwilliger Gesang und Akustikgitarre inbegriffen), der Spoken Word-Charakter der Raps aus "Bath In Bleach" ... Eine Auflistung sämtlicher Details, die Erwähnung verdienen, würde vermutlich sogar diesen großzügigen Rahmen (ganz sicher jedoch die strapazierte Geduld des geplagten Endredakteurs) sprengen. Trotzdem komme ich nicht umhin, "Kill Kill Kill" zu erwähnen. Abartig rasende Flows von NTMs Big Red können in dieser Form einfach nur aus Frankreich stammen. Die Grande Nation hält den Geschwindigkeitsrekord offensichtlich nicht nur auf der Schiene. Auch bin ich nicht bereit, "SD4" unter den Tisch fallen zu lassen. "Where's the beat?" Eine berechtigte Frage, während Vadim auf der Klaviatur der Erwartungen spielt und sein Instrumental zerhackt, bis man sich nicht mehr sicher ist, ob man es nicht vielleicht mit einem Walzertakt zu tun hat. Hohe Produktions-Kunst manifestiert sich in Tracks wie "Milwaukee". Abstruse Samples lassen verblüfft verharren. Entstammt das einer Oper? Dem Gebetsruf eines Muezzins? Egal, die Funktion des Earcatchers erfüllt der Einstieg auf das Prächtigste. Atmosphärisches Knistern verleiht einem sich anschleichenden Rhythmus Textur. Bei aller Ruhe und Verhaltenheit baut sich doch greifbare Spannung auf. Ein Element nach dem anderen erscheint und findet seinen Platz im sich entwickelnden Gefüge, angeordnet von der Geisterhand eines meisterhaften Arrangeurs. Ein Blick auf den resultierenden dicken Soundteppich drängt die Frage auf: Woher nahm der Kerl in gerade mal vier Minuten nur all diese Fäden, die hier verwirkt wurden - und wohin hat er den Webstuhl verschwinden lassen? Das "Intro" versprach "an experience never to be forgotten." In der Tat. © Laut
CD14,39 Fr.

Reggae - Erschienen am 19. Februar 2016 | Soulbeats Records

Auf dem Cover versichert der DJ und Produzent bereits: "You Nah Haffy Worry". Und damit soll er recht behalten. 16 Tracks irgendwo zwischen Dub, Hip Hop, Grimey Rap und Roots-Reggae liefert Vadim ab, und auch die Features können sich hören lassen: Von Legenden wie Max Romeo und Earl 16 über die zur Zeit überall präsenten französischen Musiker Pupajim und Big Red bis hin zu Newcomern ist auf der Platte alles vertreten. Deshalb ist "Dubcatcher 2 - Wicked My Yout" eben kein klassisches Dub-Album, sondern eine musikalische Verjüngungskur, die trotzdem Bezug zu ihren Wurzeln nimmt. Oder wie es DJ Vadim selber ausdrückt: "In fact this is more then just a reggae record. This is retro but also forward thinking. Think Massive Attack's first album vs. Wiley. Sly'n Robbie vs J Dilla". Der Opener "Fussin N Fighting" kommt musikalisch im klassischen Roots-Gewand und lässt die Vielfalt des Albums noch nicht erahnen. Einzig das Ende des Songs überrascht, wenn DJ Vadim eine kleine Jungle-Version des Stückes anhängt. Doch schon in "Sometimes" offenbart sich die versprochene Mischung aus "retro and forward". Ein dubbiger Beat trifft auf Raps von Inja und auf Trompeten, die für den nötigen Latin-Flavour sorgen. Die Trompeten scheinen es dem Londoner angetan zu haben. Bei "Shine Ya Light" kommen sie wieder zum Einsatz. Der Kontrast zwischen der tiefen, bassigen Stimme von Syross im Vers und der souligen Hook von Graziella Affinata macht den Song rund. Auch hier liefert DJ Vadim beim Outro des Songs wieder einen kleinen Jungle-Remix, was dem Album einen gewissen Mixtape-Charakter verleiht. Für die klassischen Tunes ist Max Romeo mit an Board. "Judgement" ist definitiv der dubbigste Sound des Albums. Echos wohin man hört, dazu rappt Abstract Rude über den dubbigen Beat. Trompeten gibt es natürlich wieder gratis dazu. An Frankreich kommt derzeit kein europäischer Reggae-Artist vorbei. Deshalb verwundert es auch nicht dass es auf "Dubcatcher 2" nur so von französischen MCs wimmelt. Der Einfluss von Stand High Patrol bei "Originator" ist kaum zu überhören. Daddy Cookiz verpasst der Nummer einen französischen Part und Dynamite MC kickt ein paar Rhymes im Double-Time-Style. Taiwan MC, der gemeinsam mit Courtney Melody bei "Ruling Sound" zu hören ist, kennt man unter anderem von Chinese Man. Der satte Bass und der Part von Taiwan MC machen den Song zu einem der stärksten des Albums. "Rub-A-Dub-Style|Wicked And Wild". Zusammen mit Big Red serviert Vadim bei "Inner Lite" einen Steppas-Beat, den er mit Jungle-Drums unterlegt. Im Refrain verpasst Pupajim, alias Mr. Stand High Patrol dem Song seine eigene, unverkennbare Note. Die Kombination aus Dub und Jungle-Breaks reflektiert die beiden unterschiedlichen Styles der MCs. Mit "Dubcatcher 2 - Wicked My Yout" erfindet DJ Vadim das Rad nicht neu, sorgt aber zumindest dafür, dass es sich weiter dreht. Die Qualität der Features überzeugt genau so wie die Produktion und macht die Platte zu einer absolut runden Sache. © Laut
CD17,59 Fr.

Reggae - Erschienen am 21. September 2018 | Soulbeats Records

CD12,99 Fr.

Hip-Hop/Rap - Erschienen am 12. Mai 2009 | BBE Music

Auch beim fünften Solo-Album zeichnet sich schnell ab, dass Vadims Stärken im Facettenreichtum seines musikalischen In- und Outputs liegen und der Albumtitel nicht von ungefähr kommt. Vorstellungskraft lässt sich eben nicht erlernen – U Can't Learn Imaginashun! 2008 war kein einfaches Jahr für DJ Vadim. Obwohl er mit DJ Krush, Slick Rick oder Fat Freddy’s Drop international tourte und auch noch ein Album produzierte, war das Jahr von Rückschlägen geprägt. Familiäre Sorgen um Eltern und Ehefrau als auch der eigene Kampf gegen Augenkrebs bestimmen den Gefühlszustand des neuen Albums. Auf das Negative folgt das Positive. Während NTMs Big Red im ersten Track "Soldier" in gewohnt flotter Manier Double Time, seine französischen Raps über den aus dem Reggae entlehnten Beat zum Besten gibt, stellt 5Nizza mit seiner Hook die Message ganz klar: "I'm A Soldier". Statt Melancholie oder Drama findet der glückliche Ausgang des Kampfes in Form von harmonischen Streicher- und karibischen Orgel-Elementen Gehör. Vadim wäre jedoch nicht Vadim, wenn sich diese Aussage nun monoton, Track für Track, durch den gesamten Longplayer ziehen sollte. "R3 Imaginashun" fährt bereits das Gegenprogramm auf. Hier ein Bleep, dort ein verzerrter Vocoder-Effekt. Plötzlich begegnet einem hier eine Kombination aus Trip Hop, Dub, Hip Hop und der elektronischen Variante von Nightmares on Wax mit der Devise "Listen To The Futuristic Sounds". Gespickt von knisternden Samples aus der Soul/Funk Ära, äußerst guten Rap-Flows und zerhackten Streichern trifft man bei "That Lite" auf einen absoluten Clubtrack, der von Jay-Z persönlich stammen könnte. "You Are Yours", das mit funky Beats, einer schweren groovigen Bassline und guten Reimen von Yarah Bravo dem eigentlich eher langsamen Stück eine unglaubliche Dynamik verleiht, eignet sich ebenfalls bestens für die Tanzflächen. In eine ganz andere Richtung geht dagegen "Under Your Hat" und lässt fast schon Sades Smooth Operator wieder aufleben. Reggae Elemente gepaart mit hauchzarten aber doch rauhen Vocals von Kathrin Deboer machen den Track zur einem kleinen Nachtclub-Soundtrack für sich. Sei es Hip Hop, Reggae, Electro, Jazz, Dub, Ska oder Funk, DJ Vadim vereint alle Genre in beliebiger Kombination miteinander. Von der Oldschool Hip Hop Produktion mit einem Funk Sample bis hinzu dem viel gescholtenen Einsatz des Autotune-Effekts in "Saturday Night", vom Uptempo Kopfnicker zur lieblichen langsamen Nummer, die mit butterweichen weiblichen Vocals verziert wird ("Thrill Seeker", "I Want To Shout Out"), das Album vermengt alle Stile und tut sich tatsächlich nur in seiner eigenen Genrebezeichnung schwer. Hört man sich die Zutatenliste genauer an, so klingen die Kombinationen geradezu bizarr. Samples aus russischer Folklore, einem melancholischen Piano, einer Panflöte und sogar Italo Pop-Fragmenten dominieren beispielsweise "Beijos". Hört sich schrecklich an, klingt aber super und passt erstaunlich gut zusammen. In "Maximum" oder "Tu He Ma Ne Toddy" werden als tragendes Sample für Melodie und Hook indische Volkslieder herangezogen. "Hidden Treasure" überrascht dagegen auf einmal mit einer temporeichen Ska, Reggae, Rocksteady-Nummer. Der musikalische Kosmos des gebürtigen Russen scheint unendlich. Experimentelle und innovative Musikproduktionen, von Hochklasse-MCs unterstützt, sei es mit Flow oder Conscious Rap, zeichnen "U Can't Lurn Imaginashun" aus und versorgen jede Gefühlslage sowie jede Stilrichtung. Wie viel Vorstellungskraft und Kreativität muss man besitzen, um diese Samples miteinander zu kombinieren ... U Can't Lurn Imaginashun! © Laut
CD15,99 Fr.

Electronic - Erschienen am 23. September 2002 | Ninja Tune

CD5,49 Fr.

Funk - Erschienen am 19. März 2007 | BBE Music

CD15,99 Fr.

Hip-Hop/Rap - Erschienen am 1. Januar 1998 | Ninja Tune

HI-RES17,99 Fr.
CD12,99 Fr.

Soul - Erschienen am 20. Oktober 2017 | BBE Music

Hi-Res
CD14,39 Fr.

Hip-Hop/Rap - Erschienen am 26. Juni 2020 | mama do it records

CD11,19 Fr.

Hip-Hop/Rap - Erschienen am 24. März 2017 | Brapp Records

CD12,99 Fr.

Electronic - Erschienen am 9. Juni 2014 | BBE Music

CD6,39 Fr.

Reggae - Erschienen am 5. April 2019 | Soulbeats Records

CD14,39 Fr.

Hip-Hop/Rap - Erschienen am 19. Juli 2019 | Mivim

CD5,49 Fr.

Hip-Hop/Rap - Erschienen am 14. April 2009 | BBE Music

HI-RES7,99 Fr.
CD5,49 Fr.

Soul - Erschienen am 14. Juli 2017 | BBE Music

Hi-Res
CD11,99 Fr.

Hip-Hop/Rap - Erschienen am 28. Juli 2009 | BBE Music

Auch beim fünften Solo-Album zeichnet sich schnell ab, dass Vadims Stärken im Facettenreichtum seines musikalischen In- und Outputs liegen und der Albumtitel nicht von ungefähr kommt. Vorstellungskraft lässt sich eben nicht erlernen – U Can't Learn Imaginashun! 2008 war kein einfaches Jahr für DJ Vadim. Obwohl er mit DJ Krush, Slick Rick oder Fat Freddy’s Drop international tourte und auch noch ein Album produzierte, war das Jahr von Rückschlägen geprägt. Familiäre Sorgen um Eltern und Ehefrau als auch der eigene Kampf gegen Augenkrebs bestimmen den Gefühlszustand des neuen Albums. Auf das Negative folgt das Positive. Während NTMs Big Red im ersten Track "Soldier" in gewohnt flotter Manier Double Time, seine französischen Raps über den aus dem Reggae entlehnten Beat zum Besten gibt, stellt 5Nizza mit seiner Hook die Message ganz klar: "I'm A Soldier". Statt Melancholie oder Drama findet der glückliche Ausgang des Kampfes in Form von harmonischen Streicher- und karibischen Orgel-Elementen Gehör. Vadim wäre jedoch nicht Vadim, wenn sich diese Aussage nun monoton, Track für Track, durch den gesamten Longplayer ziehen sollte. "R3 Imaginashun" fährt bereits das Gegenprogramm auf. Hier ein Bleep, dort ein verzerrter Vocoder-Effekt. Plötzlich begegnet einem hier eine Kombination aus Trip Hop, Dub, Hip Hop und der elektronischen Variante von Nightmares on Wax mit der Devise "Listen To The Futuristic Sounds". Gespickt von knisternden Samples aus der Soul/Funk Ära, äußerst guten Rap-Flows und zerhackten Streichern trifft man bei "That Lite" auf einen absoluten Clubtrack, der von Jay-Z persönlich stammen könnte. "You Are Yours", das mit funky Beats, einer schweren groovigen Bassline und guten Reimen von Yarah Bravo dem eigentlich eher langsamen Stück eine unglaubliche Dynamik verleiht, eignet sich ebenfalls bestens für die Tanzflächen. In eine ganz andere Richtung geht dagegen "Under Your Hat" und lässt fast schon Sades Smooth Operator wieder aufleben. Reggae Elemente gepaart mit hauchzarten aber doch rauhen Vocals von Kathrin Deboer machen den Track zur einem kleinen Nachtclub-Soundtrack für sich. Sei es Hip Hop, Reggae, Electro, Jazz, Dub, Ska oder Funk, DJ Vadim vereint alle Genre in beliebiger Kombination miteinander. Von der Oldschool Hip Hop Produktion mit einem Funk Sample bis hinzu dem viel gescholtenen Einsatz des Autotune-Effekts in "Saturday Night", vom Uptempo Kopfnicker zur lieblichen langsamen Nummer, die mit butterweichen weiblichen Vocals verziert wird ("Thrill Seeker", "I Want To Shout Out"), das Album vermengt alle Stile und tut sich tatsächlich nur in seiner eigenen Genrebezeichnung schwer. Hört man sich die Zutatenliste genauer an, so klingen die Kombinationen geradezu bizarr. Samples aus russischer Folklore, einem melancholischen Piano, einer Panflöte und sogar Italo Pop-Fragmenten dominieren beispielsweise "Beijos". Hört sich schrecklich an, klingt aber super und passt erstaunlich gut zusammen. In "Maximum" oder "Tu He Ma Ne Toddy" werden als tragendes Sample für Melodie und Hook indische Volkslieder herangezogen. "Hidden Treasure" überrascht dagegen auf einmal mit einer temporeichen Ska, Reggae, Rocksteady-Nummer. Der musikalische Kosmos des gebürtigen Russen scheint unendlich. Experimentelle und innovative Musikproduktionen, von Hochklasse-MCs unterstützt, sei es mit Flow oder Conscious Rap, zeichnen "U Can't Lurn Imaginashun" aus und versorgen jede Gefühlslage sowie jede Stilrichtung. Wie viel Vorstellungskraft und Kreativität muss man besitzen, um diese Samples miteinander zu kombinieren ... U Can't Lurn Imaginashun! © Laut
CD5,49 Fr.

R&B - Erschienen am 22. April 2016 | BBE Music

CD3,99 Fr.

Electronic - Erschienen am 26. Mai 2014 | BBE Music