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Rock - Erschienen am 21. August 2015 | Reprise

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Die erste Single "The Vengeful One" braucht keine zwei Durchläufe, da war ich schon Feuer und Flamme. Endlich war sie wieder da, diese einzigartig groovende Präsenz der Anfangstage, die Disturbed auf dem letzten Album fehlte. Auch die zweite Auskopplung überzeugte mich. "Immortalized" reibt sich an altbekannten Mauern, übrig bleiben nur Schutt und Geröll, wenn die Herren Draiman, Donegan und Co. ihren zweiten Modern-Metal-Frühling einläuten. Großartig! Die vierjährige Pause hat der Band hörbar gut getan. Disturbed beleben alte Proberaum-Vibes wieder, statt sich gegenseitig mal ein paar Files rüberzuschicken. Diese Herangehensweise lässt ihr Universum in neuem Glanz erstrahlen. Man spürt während der krachenden Songs, dass hier wieder eine Einheit zu Werke geht. "Open Your Eyes" oder das zackige, mit dynamischen Aufs und Abs aufgepeppte "What Are You Waiting For" gehören sicherlich zum Besten, das die Band seit Jahren aufgenommen hat. Der von Kevin Churko (Ozzy Osbourne) maßgeschneiderte Sound, David Draimans unverwechselbare Stimme, sowie der bandtypische Groove-Metal-Mix lassen den zuletzt gesetzten, eher müffelnden Haufen namens "Asylum" schnell in Vergessenheit geraten. Disturbed sind voll bei der Sache. Es gibt kein Konzept. Jeder Song steht für sich. So darf auch jeder Song seine eigene Geschichte erzählen. Am Ende hinterlassen aber nicht die muskelbepacktesten Anekdoten die größten Spuren: Umgeben von altbewährtem Bombast und epischem Gebolze muss sich der Großteil des Materials auf "Immortalized" in der Zielgeraden ungewohnt Melancholischem geschlagen geben. Da wäre beispielsweise die Halbballade "The Light": ein Song, der im engeren Zirkel der eingefleischten "The Guy"-Kuttenträger auf viel Widerstand treffen wird. Da kommen plötzlich ganz andere Emotionen zum Vorschein. Mit honigsüßen Harmonien aus der Tupperdose und seichtem Geriffe aus der Rock-Radio-Schatulle präsentiert sich die Band von ihrer handzahmen Seite. Geht gar nicht? Und wie das geht. Engstirnige Headbanger mögen mich verteufeln, aber ein geiler Song bleibt nun mal ein geiler Song. "The Light" ist einfach ein geiler Song. Ohne Berührungsängste schüttelt der Vierer eine in sich stimmige Melange aus hart und zart aus dem Ärmel, die man auch nach Stunden nicht aus dem Ohr bekommt. Kurz vor Torschluss legen Disturbed mit der Neuinterpretation des Simon & Garfunkel-Gassenhauers "Sound Of Silence" sogar noch eine Schippe drauf. Während sich alle gängigen Instrumente in die Kaffeepause verabschieden, holt David Draiman in Begleitung Süßholz raspelnder Piano-Klänge zum großen Wurf aus. Wer hier keine Gänsehaut bekommt, der zieht sich wahrscheinlich schon vor dem Frühstück drei Folgen "The Walking Dead" rein. Großes Klangkino einer Band, die sich genau zum richtigen Zeitpunkt wieder aufgerappelt hat. Welcome back! © Laut
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Rock - Erschienen am 9. September 2016 | Reprise

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Rock - Erschienen am 7. Oktober 2011 | Reprise

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Hard Rock - Erschienen am 25. Februar 2000 | Reprise

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Rock - Erschienen am 19. September 2005 | Reprise

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Huppala! An eine Sitar erinnernde Klänge eröffnen das neueste Album der Chicagoer Lärmtruppe. Im Anschluss an die gemächliche Eröffnung ballern einem dann Rhythmus-Folgen um die Ohren, die genauso gut auf einem Dream Theater-Album hätten auftauchen können. Erst wenn Shouter Draiman das Szepter an sich reißt, ist klar, wer hier wieder das Haus rockt. Mit seinem unnachahmlichen Gesangsstil setzt David die entscheidenden Kontrastpunkte, die den Sound Disturbeds über das Gros der Nu Metal-lastigen Hartwurstfraktion erhebt. "Ten Thousand Fists", ein Albumtitel, der doch arg klischeebeladen klingt. Und auch die Covergestaltung lässt nichts Gutes erahnen. Schimmert hier doch so etwas wie das dicke Hose-Gehabe einer Limp Bizkit-Scheibe durch. Wer es dennoch wagt, die Platte in den Player zu legen, erlebt sein blaues Wunder. Mit Biss, Wut im Bauch und erfrischender Spielfreude startet das Quartett den Titeltrack und bleibt auch in der Folgezeit am Ball. "Just Stop" spiegelt Draimans Vorliebe für einen abgehackten Gesangsstil wieder. Im Refrain blitzt gleichzeitig die beim Vorgänger entdeckte Liebe für zu (nicht zu) pathetischen Melodiesport auf. Aggressivität und Harmonie verbinden sich zu einer schlagkräftigen Einheit. Das produziert Hymnen-Material am laufenden Band. Den ersten großen Höhepunkt liefert in dieser Hinsicht "Deify". Obwohl man beim erklingen eines George Bush-Samples spontan Pickel im Ohr bekommen könnte, zählt dieser Song locker zu den besten fünf, die je aus der Disturbed-Feder das Tageslicht erspähten. Düster und dräuend rollt und grollt sich die Band durch einen wahrhaften Hochkaräter. "Deify you, they view you as the new messiah, deify you renew belief in some demented man". Wer genau der Adressat dieser anklagenden Worte sein soll, bleibt im Dunkeln, der Text bleibt bewusst auf der spekulativen Ebene. Dem kann die Single-Auskopplung "Stricken" nicht ganz das Wasser reichen. "I'm alive!" Jepp, lebendig in jeder Hinsicht. "Sons Of Plunder" sticht abermals durch eine gelungene Melodieführung hervor. Der schleppende Track glänzt mit einem David Draiman in gesanglicher Topform. Dieser Mann stellt mit seiner Stimme eine Ausnahmeerscheinung dar, spielt er doch die Klaviatur der Emotionen mit höchster Versiertheit. Gitarrist Dan Donegan stellt seine Fähigkeiten auch nicht mehr so unter den Scheffel, wie in der Vergangenheit, sondern dudelt öfters denn je als Solist durch die Gegend, was der Platte hörbar gut tut. Mit "Land Of Confusion" haben sie wieder ein Cover eines bekannten Songs am Start. An das geniale "Shout" kann es zwar nicht anknüpfen, tönt aber dennoch launig. Phil Collins auf Metal. Auch nicht schlecht. Gegen Ende scheinen die Songs ein wenig abzuflachen, aber auch ein auf den ersten Eindruck nicht sonderlich einprägsamerTitel wie "Sacred Lie" oder "Pain Redefined" entwickeln sich nach mehreren Durchlaufen zu veritablen Sound-Hämmer. Wer Disturbed bereits abschreiben wollte, muss umdenken. Mit Album Nummer drei erspielen sich die Amis einen Platz in der oberen Hartwurst-Liga. © Laut
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Rock - Erschienen am 19. Oktober 2018 | Reprise

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Rock - Erschienen am 16. September 2002 | Reprise

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Marilyn Manson versucht sich ja seit neuestem als Dali der Musikszene und eröffnet eine Ausstellung mit eigenen Bildern. Abgesehen davon sollte man Mister Shockrock dankbar dafür sein, dass er auf der letzten Tour durch deutsche Lande eine feine Combo mit im Gepäck hatte, die auf den Namen Disturbed hört. Ihr Debüt "The Sickness" sorgte schon für einiges Aufsehen, mehr als das Setzen einer ersten Duftmarke war aber hierzulande nicht drin. In den USA konnten sie dagegen Doppel-Platin einfahren und gelten dort seitdem als das "Next Big Thing". Nun müssen Disturbed beweisen, dass sie den positiven Resonanzen gerecht werden. "Believe" heißt die Bewährungsprobe. Wie gehabt stottert David Draiman seine Shouts ins Mikro, man kann sich ob dieser geballten Kraft ungefähr vorstellen, wie sich der Aufsatz eines Presslufthammers fühlen muss, wenn erst einmal die Leitung zum Kompressor gelegt ist. Andeutungsweise konnte man bei "The Sickness" sein gesangliches Können erahnen, mit Album Nummer zwei setzt der Glatzkopf noch vier Karat oben drauf und hat sich mit einem Schlag in der Champions-League der ausdrucksstärksten Shouter etabliert. Nicht nur die Stakkato-Raps, die für Disturbed schon fast typisch sind, überzeugen voll und ganz, denn Melodie wird bei den Gestörten mit einem ganz großen M geschrieben. Und so kommt es, dass sägende Gitarren im Verbund mit tightem Schlagzeugspiel einen Abgehrocker nach dem anderen aufs Parkett legen. Wenn mal wieder eine Indie-Compilation an den Start geht und versucht, die besten Zappelnummern aus den Clubs auf Silberling zu bannen, gibt "Believe" locker ein halbes Dutzend Nummern her. Der Opener "Prayer", "Liberate" und das rotzegeile "Rise" seien als grobe Referenzpunkte erwähnt. Draiman schafft es immer wieder spielend, durch akzentuierte Vocals die Stimmung der Tracks auf ein sehr hohes Level zu heben, und verheddert sich nicht in heiserem Gebrülle. Die furztrockene Produktion kommt ohne übertriebenen Schnickschnack aus und ist weit davon entfernt, das Songwriting zu überlagern. Ein Bonbon haben sie sich bis ganz zum Schluss aufgehoben. Das balladeske "Darkness" ist mit seiner sparsamen Instrumentierung der ideale Abschluss eines hervorragenden Albums. Disturbed werden zwar gerne in die New Metal-Ecke gestellt, wenn es darum geht, den Sound der Band zu beschreiben. Aber ob solcherlei Kategorisierung dazu taugt, den Cocktail zu beschreiben, den sich der Vierer mixt, darf bezweifelt werden. Zu sehr hebt sich "Believe" vom Einerlei der üblichen Verdächtigen ab. Aber ob Neumetall oder nicht haben Disturbed den Beweis vorgelegt, dass sie zu mehr taugen als nur zum kurzlebigen Hype-Objekt. © Laut
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Metal - Erschienen am 29. April 2008 | Reprise

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Endlich! Wieder mal haben sich Disturbed drei Jahre lang Zeit gelassen, um den Nachfolger von "Ten Thousand Fists" in die Regale zu stellen. Aber was soll's, ich bin mir ziemlich sicher, dass mit sämtliche Fans der Band aus Chicago zustimmen werden: Die Wartezeit hat sich auf jeden Fall gelohnt. Sirenengeheul setzt ein, ein Hubschrauber kreist über der Stadt und schon setzen die ersten Riffs des Openers und Titeltracks "Indestructible" ein. Kritiker der Band werden sich schon mit diesem Track bestätigt sehen, denn die Jungs sind ihrem Sound zu 100 % treu geblieben. Vor allem Sänger David Drainman gibt hier schon seine sehr akzentuierte Art zu singen zum Besten, die von jeher Markenzeichen von Disturbed war. Von einer sogenannten Weiterentwicklung ist somit keine Spur zu hören, aber mal ganz ehrlich: wenn die so aussieht wie bei Godsmack, die doch mal mit einem ähnlichen Sound angefangen haben, dann ziehe ich die Stagnation auf diesem Niveau deutlich vor. Was die einen als Kritik verwenden werden, dürfte für die Fans (und zu denen zähle auch ich mich) das maßgeblich ausschlaggebende Argument sein. Die Band setzt auch auf "Indestructible" alle ihre Trademarks sehr bewusst ein und dazu gehört auch - und insbesondere - die Fähigkeit, großartige Melodien zu schreiben. Das bleibt nicht nur Sänger David vorbehalten, auch Gitarrist Dan Donegan hat neben seinen verdammt eingängigen Riffs ein paar fantastische Leads und Soli zu bieten. Gerade in einem eher sperrigen Song wie "The Night" oder dem sonst eher etwas belanglosen "Torn" lässt Dan ein richtig geiles Solo ab, das man in der Art von ihm bislang selten zu hören bekam. Epische Refrains wie in "Deceiver" und dem gerade erwähnten "The Night" sind natürlich ebenso zu hören wie richtig hart rockende Tracks der Marke "Perfect Insanity" oder "Divide", die live mächtig abgehen und in jedem Club für eine volle Tanzfläche sorgen dürften. Zwischendrin geht den Chicagoern zwar mit dem sehr poppigen "Enough" und dem bereits erwähnten "Torn" ein wenig die Puste aus, doch spätestens mit dem massiv groovenden "Criminal" zeigt die Kurve wieder deutlich nach oben. Zwar sind hier, genau wie bei "Divide" deutliche Nu Metal-Elemente zu vernehmen, doch sorgen die für mächtigen Drive. Auch mit dem abschließenden "Facade" legen sie noch mal ein ganz gutes Tempo und vor allem eine weitere, potentielle Single vor. Balladesker Stoff findet sich (von "Torn" mal abgesehen) somit keiner auf "Indestructible" und auch auf eine Coverversion haben sie dieses Mal verzichtet. Deswegen ist die Scheibe aber keinesfalls schwächer als ihrer Vorgänger, sondern etabliert die Band auch weiterhin an der Spitze der Modern Rock-Bewegung. © Laut
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Rock - Erschienen am 18. November 2016 | Reprise

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Rock - Erschienen am 21. August 2015 | Reprise

Die erste Single "The Vengeful One" braucht keine zwei Durchläufe, da war ich schon Feuer und Flamme. Endlich war sie wieder da, diese einzigartig groovende Präsenz der Anfangstage, die Disturbed auf dem letzten Album fehlte. Auch die zweite Auskopplung überzeugte mich. "Immortalized" reibt sich an altbekannten Mauern, übrig bleiben nur Schutt und Geröll, wenn die Herren Draiman, Donegan und Co. ihren zweiten Modern-Metal-Frühling einläuten. Großartig! Die vierjährige Pause hat der Band hörbar gut getan. Disturbed beleben alte Proberaum-Vibes wieder, statt sich gegenseitig mal ein paar Files rüberzuschicken. Diese Herangehensweise lässt ihr Universum in neuem Glanz erstrahlen. Man spürt während der krachenden Songs, dass hier wieder eine Einheit zu Werke geht. "Open Your Eyes" oder das zackige, mit dynamischen Aufs und Abs aufgepeppte "What Are You Waiting For" gehören sicherlich zum Besten, das die Band seit Jahren aufgenommen hat. Der von Kevin Churko (Ozzy Osbourne) maßgeschneiderte Sound, David Draimans unverwechselbare Stimme, sowie der bandtypische Groove-Metal-Mix lassen den zuletzt gesetzten, eher müffelnden Haufen namens "Asylum" schnell in Vergessenheit geraten. Disturbed sind voll bei der Sache. Es gibt kein Konzept. Jeder Song steht für sich. So darf auch jeder Song seine eigene Geschichte erzählen. Am Ende hinterlassen aber nicht die muskelbepacktesten Anekdoten die größten Spuren: Umgeben von altbewährtem Bombast und epischem Gebolze muss sich der Großteil des Materials auf "Immortalized" in der Zielgeraden ungewohnt Melancholischem geschlagen geben. Da wäre beispielsweise die Halbballade "The Light": ein Song, der im engeren Zirkel der eingefleischten "The Guy"-Kuttenträger auf viel Widerstand treffen wird. Da kommen plötzlich ganz andere Emotionen zum Vorschein. Mit honigsüßen Harmonien aus der Tupperdose und seichtem Geriffe aus der Rock-Radio-Schatulle präsentiert sich die Band von ihrer handzahmen Seite. Geht gar nicht? Und wie das geht. Engstirnige Headbanger mögen mich verteufeln, aber ein geiler Song bleibt nun mal ein geiler Song. "The Light" ist einfach ein geiler Song. Ohne Berührungsängste schüttelt der Vierer eine in sich stimmige Melange aus hart und zart aus dem Ärmel, die man auch nach Stunden nicht aus dem Ohr bekommt. Kurz vor Torschluss legen Disturbed mit der Neuinterpretation des Simon & Garfunkel-Gassenhauers "Sound Of Silence" sogar noch eine Schippe drauf. Während sich alle gängigen Instrumente in die Kaffeepause verabschieden, holt David Draiman in Begleitung Süßholz raspelnder Piano-Klänge zum großen Wurf aus. Wer hier keine Gänsehaut bekommt, der zieht sich wahrscheinlich schon vor dem Frühstück drei Folgen "The Walking Dead" rein. Großes Klangkino einer Band, die sich genau zum richtigen Zeitpunkt wieder aufgerappelt hat. Welcome back! © Laut
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Rock - Erschienen am 21. August 2015 | Reprise

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Die erste Single "The Vengeful One" braucht keine zwei Durchläufe, da war ich schon Feuer und Flamme. Endlich war sie wieder da, diese einzigartig groovende Präsenz der Anfangstage, die Disturbed auf dem letzten Album fehlte. Auch die zweite Auskopplung überzeugte mich. "Immortalized" reibt sich an altbekannten Mauern, übrig bleiben nur Schutt und Geröll, wenn die Herren Draiman, Donegan und Co. ihren zweiten Modern-Metal-Frühling einläuten. Großartig! Die vierjährige Pause hat der Band hörbar gut getan. Disturbed beleben alte Proberaum-Vibes wieder, statt sich gegenseitig mal ein paar Files rüberzuschicken. Diese Herangehensweise lässt ihr Universum in neuem Glanz erstrahlen. Man spürt während der krachenden Songs, dass hier wieder eine Einheit zu Werke geht. "Open Your Eyes" oder das zackige, mit dynamischen Aufs und Abs aufgepeppte "What Are You Waiting For" gehören sicherlich zum Besten, das die Band seit Jahren aufgenommen hat. Der von Kevin Churko (Ozzy Osbourne) maßgeschneiderte Sound, David Draimans unverwechselbare Stimme, sowie der bandtypische Groove-Metal-Mix lassen den zuletzt gesetzten, eher müffelnden Haufen namens "Asylum" schnell in Vergessenheit geraten. Disturbed sind voll bei der Sache. Es gibt kein Konzept. Jeder Song steht für sich. So darf auch jeder Song seine eigene Geschichte erzählen. Am Ende hinterlassen aber nicht die muskelbepacktesten Anekdoten die größten Spuren: Umgeben von altbewährtem Bombast und epischem Gebolze muss sich der Großteil des Materials auf "Immortalized" in der Zielgeraden ungewohnt Melancholischem geschlagen geben. Da wäre beispielsweise die Halbballade "The Light": ein Song, der im engeren Zirkel der eingefleischten "The Guy"-Kuttenträger auf viel Widerstand treffen wird. Da kommen plötzlich ganz andere Emotionen zum Vorschein. Mit honigsüßen Harmonien aus der Tupperdose und seichtem Geriffe aus der Rock-Radio-Schatulle präsentiert sich die Band von ihrer handzahmen Seite. Geht gar nicht? Und wie das geht. Engstirnige Headbanger mögen mich verteufeln, aber ein geiler Song bleibt nun mal ein geiler Song. "The Light" ist einfach ein geiler Song. Ohne Berührungsängste schüttelt der Vierer eine in sich stimmige Melange aus hart und zart aus dem Ärmel, die man auch nach Stunden nicht aus dem Ohr bekommt. Kurz vor Torschluss legen Disturbed mit der Neuinterpretation des Simon & Garfunkel-Gassenhauers "Sound Of Silence" sogar noch eine Schippe drauf. Während sich alle gängigen Instrumente in die Kaffeepause verabschieden, holt David Draiman in Begleitung Süßholz raspelnder Piano-Klänge zum großen Wurf aus. Wer hier keine Gänsehaut bekommt, der zieht sich wahrscheinlich schon vor dem Frühstück drei Folgen "The Walking Dead" rein. Großes Klangkino einer Band, die sich genau zum richtigen Zeitpunkt wieder aufgerappelt hat. Welcome back! © Laut
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Hard Rock - Erschienen am 11. September 2020 | Reprise

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Rock - Erschienen am 20. August 2010 | Reprise

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Sind Disturbed im Geschwindigkeitsrausch? Anstatt sich wieder drei Jahre Zeit zu lassen mit einem Album, liegen zwischen "Indestructible" und "Asylum" gerade mal zwei und gibt es mit "Decade Of Disturbed" auf der Limited Edition noch eine Banddoku-DVD obendrauf (die man sich beim Kauf der regulären Version auch per Code runterladen kann). Während eine Band wie Linkin Park in Interviews gerne erklärt, dass sämtliche nach vergangenen Taten klingende Songs direkt in die Tonne gekloppt werden, gehen Disturbed die Sache vom ganz anderen Ende her an. Abgesehen vom Intro "Remnants" strahlt "Asylum" die komplette Länge über sämtliche Disturbed-Trademarks aus, was manch einer den Jungs aus Chicago beinahe schon wieder zum Vorwurf machen könnte. Doch so lange die Songs auf durchweg hohem Niveau angesiedelt sind, habe ich weder ein Problem damit, dass die Riffs von Gitarrist und Produzent Dan Donegan unverschämt nach Disturbed klingen, noch dass David Drainmans Gesang gleich im eröffnenden Titeltrack mit der bekannten, charakteristischen Intonation loslegt. Der Fronter gibt sich in seinen Texten gewohnt sozialkritisch, was ebenfalls zu den Trademarks der Band zählt und mit Sicherheit nicht als negativ zu bezeichnen ist. Schon die Single "Another Way To Die" hatte die globale Erwärmung zum Thema und in "Never Again" befasst sich Drainman mit den Holocaust-Erlebnissen, die seine eigene Familie durchmachen musste. Aber auch wer sich um die Lyrics eher weniger kümmert, kommt mit Songs wie "The Infection", "The Animal" oder dem heftigen "Innocence" auf seine Kosten. Nach ein paar Minuten Pause gibt es abschließend noch U2s "I Still Haven't Found What I'm Looking For" auf die (möglicherweise nur bedingt) entzückten Ohren. Ansonsten gibt es an "Asylum" aber nicht viel auszusetzen. © Laut
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Rock - Erschienen am 19. Oktober 2018 | Reprise

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Rock - Erschienen am 4. November 2011 | Reprise

Irgendwie ein seltsamer Zeitpunkt, um "The Lost Children" zu veröffentlichen. "Asylum" liegt gerade mal ein Jahr zurück - schon verwundert diese Zusammenstellung mit für die meisten Fans doch unbekannten Songs. Zumal Disturbed ja selber eine längere Pause angekündigt haben, in der sich erst noch zeigen muss, ob die Band eine gemeinsame Zukunft hat. Eine Veröffentlichung in ein, zwei Jahren hätte sich da eher angeboten. Sozusagen als Appetizer auf mögliches neues Material oder eben als Tröster in den Jahren ohne Disturbed. Nach der noch laufenden Tour ist erst einmal Ruhe angesagt, und über die hilft "The Lost Children" tatsächlich hinweg. Anstatt nämlich nur eine Best-Of zu veröffentlichen, packen die Jungs aus Chicago lieber eine ganze Anzahl an B-Seiten und anderen Raritäten auf das Album. Es steht wohl außer Zweifel, dass die Mannschaft um David Draiman über einen sehr eigenständigen Sound verfügt, der nicht zuletzt auf die markante Intonation des Fronters zurückzuführen ist. Entsprechend hört man den meisten Titeln auch unmissverständlich an, aus welcher Feder sie stammen, jedoch kaum, aus welcher Periode der Band. Das mag manch einer als mangelnde Variation abstrafen, andere sprechen einfach von Trademarks. Zumal man behaupten darf, dass vier von fünf Bands einen Großteil der 16 Songs auf ihre regulären Alben gepackt hätten, anstatt sie nur als Bonustracks zu verwenden. Interessant wird es dabei natürlich vor allem dann, wenn einzelne Nummern wie "Leave It Alone" oder "Dehumanized" aus dem typischen Muster ausbrechen und auch gesanglich auf Varianz setzen. Während der ein oder andere fanatische Sammler vielleicht sogar tatsächlich 15 der vorhandenen Titel bereits kennt und sein eigen nennt, ist "Mine" eine wirklich nagelneue Nummer. "3" gab es erst vor ein paar Monaten als Download, und die Coverversionen von Faith No More ("Midlife Crisis") und Judas Priest ("Living After Midnight") dürften auch den Wenigsten bekannt sein. Alles andere gab es theoretisch bereits auf Limited Editions oder Import-Scheiben, aber wer tatsächlich noch über ein reales Leben verfügt und nicht nur für den Erwerb wirklich jeder Veröffentlichung seiner Lieblingsband lebt, wird auf "The Lost Children" sicher noch die ein oder andere Perle entdecken. Für den durchschnittlichen Fan von Disturbed lohnt sich der Kauf auf jeden Fall. © Laut
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Hard Rock - Erschienen am 7. März 2000 | Reprise

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Die erste Single "The Vengeful One" braucht keine zwei Durchläufe, da war ich schon Feuer und Flamme. Endlich war sie wieder da, diese einzigartig groovende Präsenz der Anfangstage, die Disturbed auf dem letzten Album fehlte. Auch die zweite Auskopplung überzeugte mich. "Immortalized" reibt sich an altbekannten Mauern, übrig bleiben nur Schutt und Geröll, wenn die Herren Draiman, Donegan und Co. ihren zweiten Modern-Metal-Frühling einläuten. Großartig! Die vierjährige Pause hat der Band hörbar gut getan. Disturbed beleben alte Proberaum-Vibes wieder, statt sich gegenseitig mal ein paar Files rüberzuschicken. Diese Herangehensweise lässt ihr Universum in neuem Glanz erstrahlen. Man spürt während der krachenden Songs, dass hier wieder eine Einheit zu Werke geht. "Open Your Eyes" oder das zackige, mit dynamischen Aufs und Abs aufgepeppte "What Are You Waiting For" gehören sicherlich zum Besten, das die Band seit Jahren aufgenommen hat. Der von Kevin Churko (Ozzy Osbourne) maßgeschneiderte Sound, David Draimans unverwechselbare Stimme, sowie der bandtypische Groove-Metal-Mix lassen den zuletzt gesetzten, eher müffelnden Haufen namens "Asylum" schnell in Vergessenheit geraten. Disturbed sind voll bei der Sache. Es gibt kein Konzept. Jeder Song steht für sich. So darf auch jeder Song seine eigene Geschichte erzählen. Am Ende hinterlassen aber nicht die muskelbepacktesten Anekdoten die größten Spuren: Umgeben von altbewährtem Bombast und epischem Gebolze muss sich der Großteil des Materials auf "Immortalized" in der Zielgeraden ungewohnt Melancholischem geschlagen geben. Da wäre beispielsweise die Halbballade "The Light": ein Song, der im engeren Zirkel der eingefleischten "The Guy"-Kuttenträger auf viel Widerstand treffen wird. Da kommen plötzlich ganz andere Emotionen zum Vorschein. Mit honigsüßen Harmonien aus der Tupperdose und seichtem Geriffe aus der Rock-Radio-Schatulle präsentiert sich die Band von ihrer handzahmen Seite. Geht gar nicht? Und wie das geht. Engstirnige Headbanger mögen mich verteufeln, aber ein geiler Song bleibt nun mal ein geiler Song. "The Light" ist einfach ein geiler Song. Ohne Berührungsängste schüttelt der Vierer eine in sich stimmige Melange aus hart und zart aus dem Ärmel, die man auch nach Stunden nicht aus dem Ohr bekommt. Kurz vor Torschluss legen Disturbed mit der Neuinterpretation des Simon & Garfunkel-Gassenhauers "Sound Of Silence" sogar noch eine Schippe drauf. Während sich alle gängigen Instrumente in die Kaffeepause verabschieden, holt David Draiman in Begleitung Süßholz raspelnder Piano-Klänge zum großen Wurf aus. Wer hier keine Gänsehaut bekommt, der zieht sich wahrscheinlich schon vor dem Frühstück drei Folgen "The Walking Dead" rein. Großes Klangkino einer Band, die sich genau zum richtigen Zeitpunkt wieder aufgerappelt hat. Welcome back! © Laut
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Die erste Single "The Vengeful One" braucht keine zwei Durchläufe, da war ich schon Feuer und Flamme. Endlich war sie wieder da, diese einzigartig groovende Präsenz der Anfangstage, die Disturbed auf dem letzten Album fehlte. Auch die zweite Auskopplung überzeugte mich. "Immortalized" reibt sich an altbekannten Mauern, übrig bleiben nur Schutt und Geröll, wenn die Herren Draiman, Donegan und Co. ihren zweiten Modern-Metal-Frühling einläuten. Großartig! Die vierjährige Pause hat der Band hörbar gut getan. Disturbed beleben alte Proberaum-Vibes wieder, statt sich gegenseitig mal ein paar Files rüberzuschicken. Diese Herangehensweise lässt ihr Universum in neuem Glanz erstrahlen. Man spürt während der krachenden Songs, dass hier wieder eine Einheit zu Werke geht. "Open Your Eyes" oder das zackige, mit dynamischen Aufs und Abs aufgepeppte "What Are You Waiting For" gehören sicherlich zum Besten, das die Band seit Jahren aufgenommen hat. Der von Kevin Churko (Ozzy Osbourne) maßgeschneiderte Sound, David Draimans unverwechselbare Stimme, sowie der bandtypische Groove-Metal-Mix lassen den zuletzt gesetzten, eher müffelnden Haufen namens "Asylum" schnell in Vergessenheit geraten. Disturbed sind voll bei der Sache. Es gibt kein Konzept. Jeder Song steht für sich. So darf auch jeder Song seine eigene Geschichte erzählen. Am Ende hinterlassen aber nicht die muskelbepacktesten Anekdoten die größten Spuren: Umgeben von altbewährtem Bombast und epischem Gebolze muss sich der Großteil des Materials auf "Immortalized" in der Zielgeraden ungewohnt Melancholischem geschlagen geben. Da wäre beispielsweise die Halbballade "The Light": ein Song, der im engeren Zirkel der eingefleischten "The Guy"-Kuttenträger auf viel Widerstand treffen wird. Da kommen plötzlich ganz andere Emotionen zum Vorschein. Mit honigsüßen Harmonien aus der Tupperdose und seichtem Geriffe aus der Rock-Radio-Schatulle präsentiert sich die Band von ihrer handzahmen Seite. Geht gar nicht? Und wie das geht. Engstirnige Headbanger mögen mich verteufeln, aber ein geiler Song bleibt nun mal ein geiler Song. "The Light" ist einfach ein geiler Song. Ohne Berührungsängste schüttelt der Vierer eine in sich stimmige Melange aus hart und zart aus dem Ärmel, die man auch nach Stunden nicht aus dem Ohr bekommt. Kurz vor Torschluss legen Disturbed mit der Neuinterpretation des Simon & Garfunkel-Gassenhauers "Sound Of Silence" sogar noch eine Schippe drauf. Während sich alle gängigen Instrumente in die Kaffeepause verabschieden, holt David Draiman in Begleitung Süßholz raspelnder Piano-Klänge zum großen Wurf aus. Wer hier keine Gänsehaut bekommt, der zieht sich wahrscheinlich schon vor dem Frühstück drei Folgen "The Walking Dead" rein. Großes Klangkino einer Band, die sich genau zum richtigen Zeitpunkt wieder aufgerappelt hat. Welcome back! © Laut
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Hard Rock - Erschienen am 12. März 2010 | Reprise

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