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Jazzgesang - Erschienen am 1. Januar 2012 | Verve

Hi-Res Auszeichnungen Hi-Res Audio - Sélection JAZZ NEWS
Sofort springen Cover und Booklet-Fotos ins Auge: die verführerische Pose erinnert sehr an die gleichfalls sinnliche Selbstdarstellung Melody Gardots für ihr Album "The Absence". Setzen die bislang seriösen Jazz-Ladies jetzt auf die Sex-Karte? Musikalisch greift Krall für "Glad Rag Doll" zunächst tief in die Kiste des American Songbook. Neben einigen wenigen Kompositionen jüngeren Datums findet sich der Ursprung der meisten Tracks in den zwanziger und dreißiger Jahren des Vorjahrhunderts. Stilgerecht begleitet sich die Krall auf einem originalen Steinway-Flügel aus dem Jahr 1890. Diana und ihre Musiker verzichten auf verklärende Nostalgie und transferieren die ehrwürdigen Nummern ohne Zuckerguss, aber mit Leidenschaft in die Jetztzeit. Ohnehin steht der Name T Bone Burnett (Plant/Krauss) als Produzent nicht für verstaubte Vorgehensweise. Hochkaräter wie Multi-Gitarrist Marc Ribot (Tom Waits), Keyboarder Keefus Green (Red Hot Chili Peppers), Bassist Dennis Crouch (Johnny Cash) sowie Jay Bellerose (Regina Spektor) an den Drums erschaffen für Diana ein musikalisches Umfeld, in dem sie sich ungewohnt relaxt und sogar lustvoll austobt. "Glad Rag Doll" überzeugt als konsequent gegen den bisherigen Stilstrich gebürstetes Album, über weite Strecken eine Hommage ans verruchte US-amerikanische Varieté der Roaring Twenties. Von Beginn an legt die Krall ihre oft zelebrierte Kühle und Sprödigkeit im Vortrag ab und überrascht mit warmer, lockender Verspieltheit in der Stimme. "You Know - I Know Ev'rything's Made For Love" gefällt als rhythmischer, stompender Musikflirt. Doch trotz aller direkt - und dabei immer geschmackvoll - dargebotenen Verführungskünste bewahrt sich Diana eine spannungsvolle, selbstbewusste Distanz zum Zuhörer. Die alte Maxime "You can look / but you better not touch" platziert sie hier gekonnt und kunstvoll unausgesprochen zwischen jede Zeile. Nach den gediegen gestalteten Jazz-Alben mit häufig einem Hauch Easy Listening zuviel, war für die Musikerin nach eigener Aussage die Zeit reif, sich anders auszuprobieren: "Wenn ich mir eine Ära aussuchen könnte, in die ich per Zeitmaschine zurückreisen könnte, dann wären das die 1920er Jahre. Und zwar allein wegen der wilden Ausgelassenheit, die damals herrschte." Eine vollends enthemmte Krall, auf den Tischen tanzend, findet hier zwar nicht statt. Dafür stets spür- und hörbar echter Spaß an der Sache. Das 1956 durch Ray Charles 1956 zu Hitehren gelangte "Lonely Avenue" aus der Feder von Doc Pomus besticht in der Version der Kanadierin mit seiner düster inszenierten Umsetzung. Prägnante Gitarrentwangs in Verbund mit karg stampfenden Drums zelebrieren eine authentische Baratmosphäre weit, weit nach Mitternacht. Die rauchige und bewusst matte Intonation Dianas setzt das Sahnehäubchen auf einen Song, der prächtig Filme aus Hollywoods schwarzer Serie vor dem inneren Auge heraufbeschwört. Ein effektvoll missmutige Töne anschlagendes Piano rundet den großartigen Gesamteindruck der Nummer vollends ab. Der jüngste Track, "Wide River To Cross" aus dem Jahr 2004, fügt sich mit seinem dezenten Country-Touch solide ins Gesamtwerk ein. Die stärksten Eindrücke hinterlassen jedoch Kralls Interpretationen der ganz frühen Song-Fundstücke. "I'm A Little Mixed Up", gesteht sie in einer zum Mitwippen animierenden Rhythm And Blues-Nummer, und das nimmt man ihr gern ab. Der Mix zwischen ruhigen und aufgedrehter angelegten Tracks stimmt. Das Entdecken so vieler hochklassiger und bislang nahezu unbekannter Titel sorgt für eine Menge Hörvergnügen. Verortete man das bisherige Output der Künstlerin im Bereich gedimmten Lichts, alkoholarmen Cocktails und Nikotinabstinenz, lockt die "Glad Rag Doll" hinein in einen anrüchigen Nachtclub, der nach flackernden Kerzen, Whisky pur und exzessivem Zigarettenkonsum geradezu schreit. Diese Platte lebt, atmet und weckt Assoziationen unterschiedlichster Art. Raus aus dem Mainstream, hinein da, wo die echten Emotionen zu Hause sind. © Laut
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Jazzgesang - Erschienen am 1. Januar 2012 | Verve

Hi-Res Auszeichnungen Hi-Res Audio - Sélection JAZZ NEWS
Sofort springen Cover und Booklet-Fotos ins Auge: die verführerische Pose erinnert sehr an die gleichfalls sinnliche Selbstdarstellung Melody Gardots für ihr Album "The Absence". Setzen die bislang seriösen Jazz-Ladies jetzt auf die Sex-Karte? Musikalisch greift Krall für "Glad Rag Doll" zunächst tief in die Kiste des American Songbook. Neben einigen wenigen Kompositionen jüngeren Datums findet sich der Ursprung der meisten Tracks in den zwanziger und dreißiger Jahren des Vorjahrhunderts. Stilgerecht begleitet sich die Krall auf einem originalen Steinway-Flügel aus dem Jahr 1890. Diana und ihre Musiker verzichten auf verklärende Nostalgie und transferieren die ehrwürdigen Nummern ohne Zuckerguss, aber mit Leidenschaft in die Jetztzeit. Ohnehin steht der Name T Bone Burnett (Plant/Krauss) als Produzent nicht für verstaubte Vorgehensweise. Hochkaräter wie Multi-Gitarrist Marc Ribot (Tom Waits), Keyboarder Keefus Green (Red Hot Chili Peppers), Bassist Dennis Crouch (Johnny Cash) sowie Jay Bellerose (Regina Spektor) an den Drums erschaffen für Diana ein musikalisches Umfeld, in dem sie sich ungewohnt relaxt und sogar lustvoll austobt. "Glad Rag Doll" überzeugt als konsequent gegen den bisherigen Stilstrich gebürstetes Album, über weite Strecken eine Hommage ans verruchte US-amerikanische Varieté der Roaring Twenties. Von Beginn an legt die Krall ihre oft zelebrierte Kühle und Sprödigkeit im Vortrag ab und überrascht mit warmer, lockender Verspieltheit in der Stimme. "You Know - I Know Ev'rything's Made For Love" gefällt als rhythmischer, stompender Musikflirt. Doch trotz aller direkt - und dabei immer geschmackvoll - dargebotenen Verführungskünste bewahrt sich Diana eine spannungsvolle, selbstbewusste Distanz zum Zuhörer. Die alte Maxime "You can look / but you better not touch" platziert sie hier gekonnt und kunstvoll unausgesprochen zwischen jede Zeile. Nach den gediegen gestalteten Jazz-Alben mit häufig einem Hauch Easy Listening zuviel, war für die Musikerin nach eigener Aussage die Zeit reif, sich anders auszuprobieren: "Wenn ich mir eine Ära aussuchen könnte, in die ich per Zeitmaschine zurückreisen könnte, dann wären das die 1920er Jahre. Und zwar allein wegen der wilden Ausgelassenheit, die damals herrschte." Eine vollends enthemmte Krall, auf den Tischen tanzend, findet hier zwar nicht statt. Dafür stets spür- und hörbar echter Spaß an der Sache. Das 1956 durch Ray Charles 1956 zu Hitehren gelangte "Lonely Avenue" aus der Feder von Doc Pomus besticht in der Version der Kanadierin mit seiner düster inszenierten Umsetzung. Prägnante Gitarrentwangs in Verbund mit karg stampfenden Drums zelebrieren eine authentische Baratmosphäre weit, weit nach Mitternacht. Die rauchige und bewusst matte Intonation Dianas setzt das Sahnehäubchen auf einen Song, der prächtig Filme aus Hollywoods schwarzer Serie vor dem inneren Auge heraufbeschwört. Ein effektvoll missmutige Töne anschlagendes Piano rundet den großartigen Gesamteindruck der Nummer vollends ab. Der jüngste Track, "Wide River To Cross" aus dem Jahr 2004, fügt sich mit seinem dezenten Country-Touch solide ins Gesamtwerk ein. Die stärksten Eindrücke hinterlassen jedoch Kralls Interpretationen der ganz frühen Song-Fundstücke. "I'm A Little Mixed Up", gesteht sie in einer zum Mitwippen animierenden Rhythm And Blues-Nummer, und das nimmt man ihr gern ab. Der Mix zwischen ruhigen und aufgedrehter angelegten Tracks stimmt. Das Entdecken so vieler hochklassiger und bislang nahezu unbekannter Titel sorgt für eine Menge Hörvergnügen. Verortete man das bisherige Output der Künstlerin im Bereich gedimmten Lichts, alkoholarmen Cocktails und Nikotinabstinenz, lockt die "Glad Rag Doll" hinein in einen anrüchigen Nachtclub, der nach flackernden Kerzen, Whisky pur und exzessivem Zigarettenkonsum geradezu schreit. Diese Platte lebt, atmet und weckt Assoziationen unterschiedlichster Art. Raus aus dem Mainstream, hinein da, wo die echten Emotionen zu Hause sind. © Laut
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Jazzgesang - Erschienen am 1. Januar 2013 | Impulse!

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Persönlicher, reifer, eigener, mutiger und besser denn je präsentiert sich Diana Krall auf ihrem neuen Album. "Ich habe in den letzten Jahren eine Reihe schwerer persönlicher Verluste und tiefschürfender Veränderungen erlebt (Anm. d. Red.: sie verlor im vergangenen Jahr außer ihrer Mutter zwei enge Freunde). Zum Glück traf ich Elvis Costello und alles bekam eine gute, inspirierte Wendung. Die Heirat mit ihm beschließt für mich ein großes Kapitel in meinem ganz persönlichen Geschichtenbuch. Diese CD handelt davon." Diana Krall eröffnet "The Girl In The Other Room" mit einer deepen Blues-Interpretation von Mose Allisons "Stop This World". Die Atmosphäre, die sie dabei zaubert, füllt den Raum mit Sehnsucht und Leidenschaft. Diese Gefühle durchlebt sie im Verlauf des Albums in all ihren Schattierungen musikalisch, textlich und persönlich. Zum ausgiebig darin Baden laden die Stimmungen ein, mit denen sie das Wohnzimmer flutet. Über Tom Waits zufriedenes Lächeln über ihre gelungene Songwriter-Jazz-Interpretation von "Temptation" durfte sie sich schon bei einem Live-Konzert freuen, zu dem der persönliche Freund ihres Mannes angereist war. Wer schon lange mal wieder eine perfekte Besen-rührt-Snare-Swing-Ballade hören wollte, wird "Almost Blue" lieben, das ursprünglich aus der Feder ihres Gatten stammt. Ideenflow ohne Ende und ein Arrangement, das gesiezt gehört, kennzeichnen die Bonnie Raitt-Adaption "Love Me Like A Man". Als handfester Blues inszeniert, artet der Song gegen Ende in eine Solo-Session aus, die als musikalischen Höhepunkt durchgeknallte Laid-Back-Unisono-Breaks ejakuliert. Wow! So was bekommen nur eingespielte Bands in den Griff. Diana Krall kann sich auf ihre langjährigen Weggefährten Christian McBride (bass), Jeff Hamilton (dr) und Anthony Wilson (git) eben verlassen. "The Girl In The Other Room" überzeugt über die gesamte Länge auf allen Ebenen. Eine hervorragende Produktion, die den Eindruck vermittelt, Diana Krall sitze mit ihrem Flügel im eigenen Wohnzimmer, rundet die musikalische Substanz ab. Tommy LiPuma hat ganze Arbeit geleistet und dem Album einen intimen, warmen und persönlichen Sound verpasst, der den künstlerischen Sinnesrausch vervollkommnet. Der Thron der derzeit erfolgreichsten Jazzsängerin dürfte auch in Zukunft nicht gefährdet sein. "Meine neue CD signalisiert eine neue künstlerische Richtung" erläutert Diana Krall. Dieser neue Weg präsentiert sie als gefühlvolle Songwriterin, virtuose Pianistin, intime Sängerin und ideenreiche Arrangeurin mit klaren Vorstellungen, welche Stimmung transportiert werden soll. Schöner und erwachsener kann moderne, populäre Musik kaum sein. © Laut
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Jazzgesang - Erschienen am 1. Januar 2013 | Verve

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Natürlich konnte die amtierende Königin des Great American Songbook es sich nicht nehmen lassen, sich im Laufe ihrer Karriere auch einmal dem Kapitel der Weihnachtsklassiker zu widmen. 2005, als die Karriere der kanadischen Jazzsängerin bereits mehr als zehn Jahre andauerte, veröffentlichte Diana Krall Christmas Songs, das zwölf der wohl bekanntesten amerikanischen Weihachtshits in jazzigem Gewand präsentiert. Ohne viel Überraschung und Variation, liefert Diana Krall zuverlässig genau das ab, was man von ihr kennt und von einem typischen Weihnachtsalbum erwartet. Wer auf der Suche nach der perfekten und sanften Begleitmusik für den Weihachtsabend ist, und sich nicht von zu viel Innovation von seinen Traditionen abbringen lassen möchte, der wird an dieser Stelle fündig. Diana Kralls tiefe und unaufgeregte Stimme lullt uns perfekt ein und das Zusammenspiel mit dem Clayton–Hamilton Jazz Orchestra rundet dieses vollkommene Jazz-Weihnachtserlebnis ab. © Mareile Heinke
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Jazzgesang - Erschienen am 1. Januar 2013 | Verve

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Jazzgesang - Erschienen am 1. Januar 2013 | Verve

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Jazzgesang - Erschienen am 1. Januar 2012 | Verve

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Sofort springen Cover und Booklet-Fotos ins Auge: die verführerische Pose erinnert sehr an die gleichfalls sinnliche Selbstdarstellung Melody Gardots für ihr Album "The Absence". Setzen die bislang seriösen Jazz-Ladies jetzt auf die Sex-Karte? Musikalisch greift Krall für "Glad Rag Doll" zunächst tief in die Kiste des American Songbook. Neben einigen wenigen Kompositionen jüngeren Datums findet sich der Ursprung der meisten Tracks in den zwanziger und dreißiger Jahren des Vorjahrhunderts. Stilgerecht begleitet sich die Krall auf einem originalen Steinway-Flügel aus dem Jahr 1890. Diana und ihre Musiker verzichten auf verklärende Nostalgie und transferieren die ehrwürdigen Nummern ohne Zuckerguss, aber mit Leidenschaft in die Jetztzeit. Ohnehin steht der Name T Bone Burnett (Plant/Krauss) als Produzent nicht für verstaubte Vorgehensweise. Hochkaräter wie Multi-Gitarrist Marc Ribot (Tom Waits), Keyboarder Keefus Green (Red Hot Chili Peppers), Bassist Dennis Crouch (Johnny Cash) sowie Jay Bellerose (Regina Spektor) an den Drums erschaffen für Diana ein musikalisches Umfeld, in dem sie sich ungewohnt relaxt und sogar lustvoll austobt. "Glad Rag Doll" überzeugt als konsequent gegen den bisherigen Stilstrich gebürstetes Album, über weite Strecken eine Hommage ans verruchte US-amerikanische Varieté der Roaring Twenties. Von Beginn an legt die Krall ihre oft zelebrierte Kühle und Sprödigkeit im Vortrag ab und überrascht mit warmer, lockender Verspieltheit in der Stimme. "You Know - I Know Ev'rything's Made For Love" gefällt als rhythmischer, stompender Musikflirt. Doch trotz aller direkt - und dabei immer geschmackvoll - dargebotenen Verführungskünste bewahrt sich Diana eine spannungsvolle, selbstbewusste Distanz zum Zuhörer. Die alte Maxime "You can look / but you better not touch" platziert sie hier gekonnt und kunstvoll unausgesprochen zwischen jede Zeile. Nach den gediegen gestalteten Jazz-Alben mit häufig einem Hauch Easy Listening zuviel, war für die Musikerin nach eigener Aussage die Zeit reif, sich anders auszuprobieren: "Wenn ich mir eine Ära aussuchen könnte, in die ich per Zeitmaschine zurückreisen könnte, dann wären das die 1920er Jahre. Und zwar allein wegen der wilden Ausgelassenheit, die damals herrschte." Eine vollends enthemmte Krall, auf den Tischen tanzend, findet hier zwar nicht statt. Dafür stets spür- und hörbar echter Spaß an der Sache. Das 1956 durch Ray Charles 1956 zu Hitehren gelangte "Lonely Avenue" aus der Feder von Doc Pomus besticht in der Version der Kanadierin mit seiner düster inszenierten Umsetzung. Prägnante Gitarrentwangs in Verbund mit karg stampfenden Drums zelebrieren eine authentische Baratmosphäre weit, weit nach Mitternacht. Die rauchige und bewusst matte Intonation Dianas setzt das Sahnehäubchen auf einen Song, der prächtig Filme aus Hollywoods schwarzer Serie vor dem inneren Auge heraufbeschwört. Ein effektvoll missmutige Töne anschlagendes Piano rundet den großartigen Gesamteindruck der Nummer vollends ab. Der jüngste Track, "Wide River To Cross" aus dem Jahr 2004, fügt sich mit seinem dezenten Country-Touch solide ins Gesamtwerk ein. Die stärksten Eindrücke hinterlassen jedoch Kralls Interpretationen der ganz frühen Song-Fundstücke. "I'm A Little Mixed Up", gesteht sie in einer zum Mitwippen animierenden Rhythm And Blues-Nummer, und das nimmt man ihr gern ab. Der Mix zwischen ruhigen und aufgedrehter angelegten Tracks stimmt. Das Entdecken so vieler hochklassiger und bislang nahezu unbekannter Titel sorgt für eine Menge Hörvergnügen. Verortete man das bisherige Output der Künstlerin im Bereich gedimmten Lichts, alkoholarmen Cocktails und Nikotinabstinenz, lockt die "Glad Rag Doll" hinein in einen anrüchigen Nachtclub, der nach flackernden Kerzen, Whisky pur und exzessivem Zigarettenkonsum geradezu schreit. Diese Platte lebt, atmet und weckt Assoziationen unterschiedlichster Art. Raus aus dem Mainstream, hinein da, wo die echten Emotionen zu Hause sind. © Laut
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Jazzgesang - Erschienen am 1. Januar 2012 | Verve

Hi-Res Auszeichnungen Hi-Res Audio
Sofort springen Cover und Booklet-Fotos ins Auge: die verführerische Pose erinnert sehr an die gleichfalls sinnliche Selbstdarstellung Melody Gardots für ihr Album "The Absence". Setzen die bislang seriösen Jazz-Ladies jetzt auf die Sex-Karte? Musikalisch greift Krall für "Glad Rag Doll" zunächst tief in die Kiste des American Songbook. Neben einigen wenigen Kompositionen jüngeren Datums findet sich der Ursprung der meisten Tracks in den zwanziger und dreißiger Jahren des Vorjahrhunderts. Stilgerecht begleitet sich die Krall auf einem originalen Steinway-Flügel aus dem Jahr 1890. Diana und ihre Musiker verzichten auf verklärende Nostalgie und transferieren die ehrwürdigen Nummern ohne Zuckerguss, aber mit Leidenschaft in die Jetztzeit. Ohnehin steht der Name T Bone Burnett (Plant/Krauss) als Produzent nicht für verstaubte Vorgehensweise. Hochkaräter wie Multi-Gitarrist Marc Ribot (Tom Waits), Keyboarder Keefus Green (Red Hot Chili Peppers), Bassist Dennis Crouch (Johnny Cash) sowie Jay Bellerose (Regina Spektor) an den Drums erschaffen für Diana ein musikalisches Umfeld, in dem sie sich ungewohnt relaxt und sogar lustvoll austobt. "Glad Rag Doll" überzeugt als konsequent gegen den bisherigen Stilstrich gebürstetes Album, über weite Strecken eine Hommage ans verruchte US-amerikanische Varieté der Roaring Twenties. Von Beginn an legt die Krall ihre oft zelebrierte Kühle und Sprödigkeit im Vortrag ab und überrascht mit warmer, lockender Verspieltheit in der Stimme. "You Know - I Know Ev'rything's Made For Love" gefällt als rhythmischer, stompender Musikflirt. Doch trotz aller direkt - und dabei immer geschmackvoll - dargebotenen Verführungskünste bewahrt sich Diana eine spannungsvolle, selbstbewusste Distanz zum Zuhörer. Die alte Maxime "You can look / but you better not touch" platziert sie hier gekonnt und kunstvoll unausgesprochen zwischen jede Zeile. Nach den gediegen gestalteten Jazz-Alben mit häufig einem Hauch Easy Listening zuviel, war für die Musikerin nach eigener Aussage die Zeit reif, sich anders auszuprobieren: "Wenn ich mir eine Ära aussuchen könnte, in die ich per Zeitmaschine zurückreisen könnte, dann wären das die 1920er Jahre. Und zwar allein wegen der wilden Ausgelassenheit, die damals herrschte." Eine vollends enthemmte Krall, auf den Tischen tanzend, findet hier zwar nicht statt. Dafür stets spür- und hörbar echter Spaß an der Sache. Das 1956 durch Ray Charles 1956 zu Hitehren gelangte "Lonely Avenue" aus der Feder von Doc Pomus besticht in der Version der Kanadierin mit seiner düster inszenierten Umsetzung. Prägnante Gitarrentwangs in Verbund mit karg stampfenden Drums zelebrieren eine authentische Baratmosphäre weit, weit nach Mitternacht. Die rauchige und bewusst matte Intonation Dianas setzt das Sahnehäubchen auf einen Song, der prächtig Filme aus Hollywoods schwarzer Serie vor dem inneren Auge heraufbeschwört. Ein effektvoll missmutige Töne anschlagendes Piano rundet den großartigen Gesamteindruck der Nummer vollends ab. Der jüngste Track, "Wide River To Cross" aus dem Jahr 2004, fügt sich mit seinem dezenten Country-Touch solide ins Gesamtwerk ein. Die stärksten Eindrücke hinterlassen jedoch Kralls Interpretationen der ganz frühen Song-Fundstücke. "I'm A Little Mixed Up", gesteht sie in einer zum Mitwippen animierenden Rhythm And Blues-Nummer, und das nimmt man ihr gern ab. Der Mix zwischen ruhigen und aufgedrehter angelegten Tracks stimmt. Das Entdecken so vieler hochklassiger und bislang nahezu unbekannter Titel sorgt für eine Menge Hörvergnügen. Verortete man das bisherige Output der Künstlerin im Bereich gedimmten Lichts, alkoholarmen Cocktails und Nikotinabstinenz, lockt die "Glad Rag Doll" hinein in einen anrüchigen Nachtclub, der nach flackernden Kerzen, Whisky pur und exzessivem Zigarettenkonsum geradezu schreit. Diese Platte lebt, atmet und weckt Assoziationen unterschiedlichster Art. Raus aus dem Mainstream, hinein da, wo die echten Emotionen zu Hause sind. © Laut
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Jazzgesang - Erschienen am 25. September 2020 | Verve

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Am 13. März 2017 starb Tommy LiPuma im Alter von 80 Jahren. Im Jahr davor hatte der großartige, mit Grammy-Auszeichnungen überhäufte Produzent begonnen, am neuen Album seines Schützlings Diana Krall zu arbeiten. Die Kanadierin musste also die Sache alleine unter Dach und Fach bringen. Immerhin hatte sie ein tolles Casting, insbesondere mit den Gitarristen Russell Malone und Anthony Wilson, den Bassisten John Clayton und Christian McBride sowie dem Schlagzeuger Jeff Hamilton. Mit dem Gitarristen Marc Ribot, dem Violinisten Stuart Duncan, dem Akkordeonisten Randall Krall, dem Schlagzeuger Karriem Riggins und mit Tony Garnier, dem Bassisten von Bob Dylan, war nach einer allerletzten Session die Einspielung dieses This Dream of You dann im Kasten. Ja genau, Dylan. Denn bei ihm, den Krall so anhimmelt, und bei einem Song aus seinem Album Together Through Life aus dem Jahr 2009, hat sie den Titel dieses fünfzehnten, bei Verve erscheinenden Albums ausgeliehen. "Madame Costello" spielt und singt im Duo, Trio und im Quartett über verschiedene Themen, aber sie kehrt immer wieder zu ihrem Lieblingsrepertoire zurück: dem Great American Songbook. Es sind unendlich oft gehörte Klassiker, aber auf zauberhafte Weise schafft sie es, etwas Neues zu erfinden. Vernon Dukes Autumn in New York, Irving Berlins How Deep is the Ocean, aber auch das ohne Gene Kelly unvorstellbare Singing in the Rain macht sie zu ihrem Eigentum, genauso wie ein paar andere Klassiker, die Giganten wie Sinatra und Nat King Cole zu verdanken sind. Diana Krall macht das Rennen mit einem Geflüster, einem Gemurmel, einem schlichten Arrangement, einem instrumentalen Fundstück. Und das immer und immer wieder! Man kann ihr zwar jedes Mal den Vorwurf machen, sich nicht auf ein neueres Repertoire einzulassen, da aber ihre Neuinterpretationen ein dermaßen hohes, und noch dazu so tiefgründiges Niveau erreichen, kann man sich vor ihr nur verbeugen. Eine wichtige Veränderung gibt es allerdings: zum ersten Mal ist Diana Kralls Gesicht nicht auf einem ihrer Plattencover zu sehen! © Marc Zisman/Qobuz
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Jazzgesang - Erschienen am 5. Mai 2017 | Verve

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Nach einigen Pop- und Bossa-Eskapaden und auch Ausflügen in die 20er und 30er Jahre, bei denen sie auf Tom Jobim oder Burt Bacharach traf, oder auch die Eagles und 10CC, besinnt sich Diana Krall mit Turn Up The Quiet auf den Jazz und die Tradition des Great American Songbook und findet bei dieser Gelegenheit ihren Glücks-Produzenten Tommy Lipuma wieder. Mit ihm hat sie bereits große Platten wie All For You, The Look Of Love und Live In Paris aufgenommen: "Ich denke schon seit geraumer Zeit an diese Songs", erklärt die Kanadierin. "Von einigen meiner besten Freunde umgeben zu sein hat mir ermöglicht, Geschichten exakt so zu erzählen, wie ich es möchte. Die Stimme zu senken ist manchmal das beste Mittel, um auf sich aufmerksam zu machen..." Damit ist schon alles über diesen neuen Gipfelsturm der Rafinesse gesagt. Diana Krall ist zunächst eine Jazz-Pianistin, doch hat sie sich bei diesem Album in eine richtige Dirigentin verwandelt. Sie suchte selbst die Titel aus, komponierte Arrangements und bildete drei verschiedene Gruppen für die Aufnahme-Sessions. Seit der still und heimlichen Bekanntgabe dieses Turn Up The Quiet mit einer Wiederaufnahme von Blue Skies, bei dem sie vom Kontrabassisten Christian McBride und Gitarristen Russell Malone begleitet wird, steht das Dekor - vom allerfeinsten und zielstrebig bis zum Ende. Dasselbe Trio finden wir bei Dream von Johnny Mercer mit einem Arrangement von Alan Broadbent wieder. Bei einigen Titeln hat sich Diana Krall ein Quintett mit Karriem Riggins am Schlagzeug und Tony Garnier am Bass zusammengestellt. So ist I’ll See You In My Dreams um den Violinisten Stuart Duncan und Moonglow um den Gitarristen Marc Ribot bereichert. Die dritte Gruppe mit dem Gitarristen Athony Wilson, dem Bassisten John Clayton Jr. und dem Schlagzeuger Jeff Hamilton brilliert mit einer filmischen Qualität seiner Interpretationen, ganz besonders mit dem umwerfenden Cover von Sway…Mit diesem Album erscheint das Great American Songbook, gefiltert von Diana Krall, als wäre es verzaubert worden. Dort liegt die Stärke einer Platte, die man sich zunächst als gewöhnlich und glatt vorstellt, was sie jedoch keinesfalls ist! Ganz große Kunst! © MD/Qobuz
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Jazzgesang - Erschienen am 21. Oktober 2014 | Verve

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Jazzgesang - Erschienen am 1. Januar 2014 | Verve

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Jazzgesang - Erschienen am 1. Januar 2002 | Impulse!

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Jazzgesang - Erschienen am 1. Januar 2014 | Impulse!

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Jazzgesang - Erschienen am 1. Januar 2014 | Impulse!

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Jazzgesang - Erschienen am 12. März 1996 | Impulse!

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Jazzgesang - Erschienen am 1. Januar 2014 | Impulse!

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Persönlicher, reifer, eigener, mutiger und besser denn je präsentiert sich Diana Krall auf ihrem neuen Album. "Ich habe in den letzten Jahren eine Reihe schwerer persönlicher Verluste und tiefschürfender Veränderungen erlebt (Anm. d. Red.: sie verlor im vergangenen Jahr außer ihrer Mutter zwei enge Freunde). Zum Glück traf ich Elvis Costello und alles bekam eine gute, inspirierte Wendung. Die Heirat mit ihm beschließt für mich ein großes Kapitel in meinem ganz persönlichen Geschichtenbuch. Diese CD handelt davon." Diana Krall eröffnet "The Girl In The Other Room" mit einer deepen Blues-Interpretation von Mose Allisons "Stop This World". Die Atmosphäre, die sie dabei zaubert, füllt den Raum mit Sehnsucht und Leidenschaft. Diese Gefühle durchlebt sie im Verlauf des Albums in all ihren Schattierungen musikalisch, textlich und persönlich. Zum ausgiebig darin Baden laden die Stimmungen ein, mit denen sie das Wohnzimmer flutet. Über Tom Waits zufriedenes Lächeln über ihre gelungene Songwriter-Jazz-Interpretation von "Temptation" durfte sie sich schon bei einem Live-Konzert freuen, zu dem der persönliche Freund ihres Mannes angereist war. Wer schon lange mal wieder eine perfekte Besen-rührt-Snare-Swing-Ballade hören wollte, wird "Almost Blue" lieben, das ursprünglich aus der Feder ihres Gatten stammt. Ideenflow ohne Ende und ein Arrangement, das gesiezt gehört, kennzeichnen die Bonnie Raitt-Adaption "Love Me Like A Man". Als handfester Blues inszeniert, artet der Song gegen Ende in eine Solo-Session aus, die als musikalischen Höhepunkt durchgeknallte Laid-Back-Unisono-Breaks ejakuliert. Wow! So was bekommen nur eingespielte Bands in den Griff. Diana Krall kann sich auf ihre langjährigen Weggefährten Christian McBride (bass), Jeff Hamilton (dr) und Anthony Wilson (git) eben verlassen. "The Girl In The Other Room" überzeugt über die gesamte Länge auf allen Ebenen. Eine hervorragende Produktion, die den Eindruck vermittelt, Diana Krall sitze mit ihrem Flügel im eigenen Wohnzimmer, rundet die musikalische Substanz ab. Tommy LiPuma hat ganze Arbeit geleistet und dem Album einen intimen, warmen und persönlichen Sound verpasst, der den künstlerischen Sinnesrausch vervollkommnet. Der Thron der derzeit erfolgreichsten Jazzsängerin dürfte auch in Zukunft nicht gefährdet sein. "Meine neue CD signalisiert eine neue künstlerische Richtung" erläutert Diana Krall. Dieser neue Weg präsentiert sie als gefühlvolle Songwriterin, virtuose Pianistin, intime Sängerin und ideenreiche Arrangeurin mit klaren Vorstellungen, welche Stimmung transportiert werden soll. Schöner und erwachsener kann moderne, populäre Musik kaum sein. © Laut
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CD16,99 Fr.

Jazzgesang - Erschienen am 6. Mai 2016 | Justin Time Records

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Jazzgesang - Erschienen am 1. Januar 2007 | Verve

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Jazzgesang - Erschienen am 18. September 2015 | Verve

Der Interpret

Diana Krall im Magazin