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Die Alben

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Klassik - Erschienen am 19. März 2021 | Phi

Hi-Res Booklet
In diesem neuen Werk einer reichen Diskographie lassen uns Philippe Herreweghe (auf seinem Label Phi) und das Collegium Vocale Gent in zwei glanzvolle Kantaten von Johann Sebastian Bach eintauchen. Die eine, 1726 geschrieben (Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist, BWV 45), beinhaltet ein Christus-Zitat, das von einer virtuosen, fast opernhaften Bassstimme interpretiert wird: Das erstaunliche, italienisch inspirierte zentrale Arioso, Es werden viele zu mir sagen an jenem Tage, ahmt mit seinen Vokalisen die Violinen nach – zweifellos eines der berauschendsten Werke des Kantors! Die andere Kantate, die berühmte Trauerode (Laß, Fürstin, laß noch einen Strahl, BWV 198) wurde ein Jahr später für das Begräbnis von Christiane Eberhardine, Tochter des Markgrafen von Brandenburg-Bayreuth und glühende Lutheranerin, komponiert, deren Tod in der Leipziger Bevölkerung große Betroffenheit ausgelöst hatte. Diese neuen Aufnahmen sind am 23. und 25. Januar 2020 in der Waalse Kerk in Amsterdam entstanden. Die Tonaufnahme ist ausgezeichnet, von umwerfender Natürlichkeit – ein reiner Genuss. Philippe Herreweghes Leitung ist unwiderstehlich fließend und geschmeidig. Die vier Solisten (Sopran Dorothee Mields, Counter-Tenor Alex Potter, Tenor Thomas Hobbs und Bass Peter Kooij) bilden ein wunderschönes Quartett, ihre Stimmen sind groß, ausdrucksstark und vom "Wort" her überzeugend. Sie erinnern an die besten Solisten der Gesamtausgabe Das alte Werk, an der Herreweghe beteiligt war; und der er hier mehr denn zu huldigen scheint (Gustav Leonhardt dirigierte dort die beiden Kantaten). Besonders großartige Momente? Die Arie Wer Gott bekennt (BWV 45), gesungen vom ausdrucksstarken Alex Potter, die Arie Verstummt, verstummt, ihr holden Saiten! (BWV 45), in großer theatralischer Inbrunst von Dorothee Mields interpretiert, oder auch die seltenere Motette BWV 118 (O Jesu Christ, mein's Lebens Licht). Kurzum, bezaubernd! Das dürfen Sie sich auf keinen Fall entgehen lassen. © Pierre-Yves Lascar/Qobuz