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Klassik - Erschienen am 25. November 2013 | Zig-Zag Territoires

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Klassik - Erschienen am 1. Januar 2013 | Bru Zane

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Hi-Res Audio
Das Label CPO hat mit einem halben Dutzend Aufnahmen seinen Beitrag dazu geleistet, den saarländischen Romantiker Théodore Gouvy dem Vergessen zu entreißen. Als Ergänzung hierzu versteht sich die vorliegende Auswahl von Orchester- und Kammermusikwerken, die unter der Ägide des Zentrums für französische Musik der Romantik in Venedig produziert wurde. Mit den Streichquartetten in a-Moll und c-Moll und dem Klaviertrio in G enthält sie drei gewichtige Werke für die Kammer. In ihnen trifft Gouvy einen recht eigenständigen Ton irgendwo zwischen Mendelssohn und Schumann, verbindet gekonnt deutschen Tiefsinn mit französischer Eleganz. Melodisch Reizvolles begegnet einem in praktisch jedem Satz und setzt sich ziemlich schnell im Ohr des Hörers fest. Auch die drei Konzertouvertüren, darunter eine über Schillers „Jungfrau von Orleans“, entpuppen sich als spritzige, in Momenten wie der langsamen Einleitung zur Ouvertüre „Le Giaour“ sogar inspirierte Musik. Die Konzertszene „La Religieuse“, zu Lebzeiten Gouvys eines seiner populärsten Stücke, ist eine dankbare Aufgabe für jede Sopranistin, die späte Sinfonietta für Orchester ein heiter-unterhaltsames Divertimento mit gleichwohl dunkel getöntem Variationssatz. Sieht man einmal von den von Emmanuelle Swiercz fahrig heruntergespielten „Sérénades“ für Klavier ab, hat Gouvys Musik in diesen Aufnahmen engagierte Sachwalter gefunden. Besonders hervorzuheben sind das Orchestre national de Lorraine unter Jacques Mercier bei den Ouvertüren, das Quatuor Cambini-Paris im a-Moll-Quartett und das Trio Arcadis. In ein Hardcover-Buch verpackt und mit ausführlicher Dokumentation versehen, sind diese CDs eine nette Einladung, sich einmal etwas genauer mit Gouvy zu befassen. © Friesenhagen, Andreas / www.fonoforum.de