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Die Alben

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Metal - Erschienen am 30. Oktober 2000 | Spin-Farm Oy

Es bleibt ein Auf und Ab: Mit "Halo Of Blood" gelang Children Of Bodom ein unerwartetes Hoch, der Nachfolger "I Worship Chaos" hatte dagegen eine Halbwertszeit von kaum ein paar Tagen. "Hexed" weht nun wieder erfrischende Böen zum Bodom-See, und das nicht nur wegen des endlich einmal weniger plakativen Cover-Artworks. 'Erfrischende Böen' bedeuten bei des Schnitters Kindern freilich nicht 'Stilwandel', dieser Zug ist längst abgefahren, sondern, dass Alexi Laiho auf "Hexed" seine Stärken in extrem fokussierten Songs zur Geltung bringt. In den Solo-Duellen mit Keyboarder Janne "Warman" Wirman sprühen wieder die Funken, schon der Opener "This Road" wartet mit herrlichem Headbang-Breakdown auf, und "Under Grass And Clover" gemahnt an den Hit "Hate Me". Im Titeltrack preschen Children Of Bodom in guter alter Melodic Death Metal-Manier voran. Wirman klimpert ganz nach Art seines großen Vorbilds Jens Johansson mit Highspeed Cembalo-Sounds dazu, Laiho frickelt sich im langen Solopart die Fingerkuppen wund und würgt ausgiebig seinen Tremoloarm. Gangshout-Refrain, mystisches "Twin Peaks"-Outro und angeschwärzt sinfonische Dimmu Borgir-Anleihen geben zusätzliche Würze. Obwohl Children Of Bodom im Kern auf vertraute Trademarks setzen und dabei ihre melodiöse Seite mit der groovigen vereinen (das stampfende "Soon Departed" erinnert zum Beispiel an "In Your Face", dank herrlicher zähflüssiger Leads aber auch "Angels Don't Kill", "Glass House" klingt als habe jemand "Silent Night, Bodom Night" mit "Living Dead Beat" gekreuzt), schleichen sich zumindest in den Details tatsächlich neue Elemente ein. Am auffälligsten ist ein Spieluhr-Sound, der durch "Hecate's Nightmare", die obligatorische Bodom-Halbballade des Albums, fleucht und das Stück passend zum Namen in ein Albtraum-Schlaflied verwandelt. Man hat außerdem das Gefühl, die Finnen komponierten instrumental ausgewogener denn je. Laiho gibt viel Raum im Mix an seine Kollegen ab, den vor allem Drummer Jaska Raatikainen gut nutzt. Befürchtungen, der Abschied Roope Latvalas könnte das Bandgefüge ins Wanken gebracht und Laiho zu noch mehr Alleingängen angespornt haben, zerstreuen sich damit. Den Children gelingt ein rundes Album ohne echten Durchhänger. Da verzeiht man ihnen auch, dass sie diesmal auf einen "Bodom"-Track verzichten. © Laut
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Rock - Erschienen am 8. März 2019 | Nuclear Blast

Hi-Res
Es bleibt ein Auf und Ab: Mit "Halo Of Blood" gelang Children Of Bodom ein unerwartetes Hoch, der Nachfolger "I Worship Chaos" hatte dagegen eine Halbwertszeit von kaum ein paar Tagen. "Hexed" weht nun wieder erfrischende Böen zum Bodom-See, und das nicht nur wegen des endlich einmal weniger plakativen Cover-Artworks. 'Erfrischende Böen' bedeuten bei des Schnitters Kindern freilich nicht 'Stilwandel', dieser Zug ist längst abgefahren, sondern, dass Alexi Laiho auf "Hexed" seine Stärken in extrem fokussierten Songs zur Geltung bringt. In den Solo-Duellen mit Keyboarder Janne "Warman" Wirman sprühen wieder die Funken, schon der Opener "This Road" wartet mit herrlichem Headbang-Breakdown auf, und "Under Grass And Clover" gemahnt an den Hit "Hate Me". Im Titeltrack preschen Children Of Bodom in guter alter Melodic Death Metal-Manier voran. Wirman klimpert ganz nach Art seines großen Vorbilds Jens Johansson mit Highspeed Cembalo-Sounds dazu, Laiho frickelt sich im langen Solopart die Fingerkuppen wund und würgt ausgiebig seinen Tremoloarm. Gangshout-Refrain, mystisches "Twin Peaks"-Outro und angeschwärzt sinfonische Dimmu Borgir-Anleihen geben zusätzliche Würze. Obwohl Children Of Bodom im Kern auf vertraute Trademarks setzen und dabei ihre melodiöse Seite mit der groovigen vereinen (das stampfende "Soon Departed" erinnert zum Beispiel an "In Your Face", dank herrlicher zähflüssiger Leads aber auch "Angels Don't Kill", "Glass House" klingt als habe jemand "Silent Night, Bodom Night" mit "Living Dead Beat" gekreuzt), schleichen sich zumindest in den Details tatsächlich neue Elemente ein. Am auffälligsten ist ein Spieluhr-Sound, der durch "Hecate's Nightmare", die obligatorische Bodom-Halbballade des Albums, fleucht und das Stück passend zum Namen in ein Albtraum-Schlaflied verwandelt. Man hat außerdem das Gefühl, die Finnen komponierten instrumental ausgewogener denn je. Laiho gibt viel Raum im Mix an seine Kollegen ab, den vor allem Drummer Jaska Raatikainen gut nutzt. Befürchtungen, der Abschied Roope Latvalas könnte das Bandgefüge ins Wanken gebracht und Laiho zu noch mehr Alleingängen angespornt haben, zerstreuen sich damit. Den Children gelingt ein rundes Album ohne echten Durchhänger. Da verzeiht man ihnen auch, dass sie diesmal auf einen "Bodom"-Track verzichten. © Laut
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Rock - Erschienen am 2. Oktober 2015 | Nuclear Blast

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Metal - Erschienen am 1. Januar 2008 | Spin-Farm Oy

Es bleibt ein Auf und Ab: Mit "Halo Of Blood" gelang Children Of Bodom ein unerwartetes Hoch, der Nachfolger "I Worship Chaos" hatte dagegen eine Halbwertszeit von kaum ein paar Tagen. "Hexed" weht nun wieder erfrischende Böen zum Bodom-See, und das nicht nur wegen des endlich einmal weniger plakativen Cover-Artworks. 'Erfrischende Böen' bedeuten bei des Schnitters Kindern freilich nicht 'Stilwandel', dieser Zug ist längst abgefahren, sondern, dass Alexi Laiho auf "Hexed" seine Stärken in extrem fokussierten Songs zur Geltung bringt. In den Solo-Duellen mit Keyboarder Janne "Warman" Wirman sprühen wieder die Funken, schon der Opener "This Road" wartet mit herrlichem Headbang-Breakdown auf, und "Under Grass And Clover" gemahnt an den Hit "Hate Me". Im Titeltrack preschen Children Of Bodom in guter alter Melodic Death Metal-Manier voran. Wirman klimpert ganz nach Art seines großen Vorbilds Jens Johansson mit Highspeed Cembalo-Sounds dazu, Laiho frickelt sich im langen Solopart die Fingerkuppen wund und würgt ausgiebig seinen Tremoloarm. Gangshout-Refrain, mystisches "Twin Peaks"-Outro und angeschwärzt sinfonische Dimmu Borgir-Anleihen geben zusätzliche Würze. Obwohl Children Of Bodom im Kern auf vertraute Trademarks setzen und dabei ihre melodiöse Seite mit der groovigen vereinen (das stampfende "Soon Departed" erinnert zum Beispiel an "In Your Face", dank herrlicher zähflüssiger Leads aber auch "Angels Don't Kill", "Glass House" klingt als habe jemand "Silent Night, Bodom Night" mit "Living Dead Beat" gekreuzt), schleichen sich zumindest in den Details tatsächlich neue Elemente ein. Am auffälligsten ist ein Spieluhr-Sound, der durch "Hecate's Nightmare", die obligatorische Bodom-Halbballade des Albums, fleucht und das Stück passend zum Namen in ein Albtraum-Schlaflied verwandelt. Man hat außerdem das Gefühl, die Finnen komponierten instrumental ausgewogener denn je. Laiho gibt viel Raum im Mix an seine Kollegen ab, den vor allem Drummer Jaska Raatikainen gut nutzt. Befürchtungen, der Abschied Roope Latvalas könnte das Bandgefüge ins Wanken gebracht und Laiho zu noch mehr Alleingängen angespornt haben, zerstreuen sich damit. Den Children gelingt ein rundes Album ohne echten Durchhänger. Da verzeiht man ihnen auch, dass sie diesmal auf einen "Bodom"-Track verzichten. © Laut
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Metal - Erschienen am 1. Januar 2008 | Spin-Farm Oy

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Rock - Erschienen am 1. Januar 2005 | Spinefarm

Also, ich verstehe ja recht viel Spaß, aber Children Of Bodom treiben's echt beinahe zu weit. Nicht nur, dass sie mit einem stinklangweiligen Cover in schwarz/weiß ankommen und den Titel beinahe von Carnal Forges "Aren't You Dead Yet?" klauen. Zusammen mit acht neuen Songs und somit einer Spielzeit von einer knappen halben Stunde ist das schon sehr dürftig. Zwar haben wir es insgesamt mit neun Stücken zu tun, aber "Trashed, Lost And Strungout" war schon der Titeltrack der letzten EP und ist somit altes, wenn auch geiles Material. Damit sind aber auch schon alle Kritikpunkte abgehandelt, denn die Songs auf "Are You Dead Yet?" sind allesamt erstklassig. "Living Dead Beat" stimmt kurz auf das Folgende ein und dreht dann richtig auf. Die Riffs sind fett, Alexis Gesang stellenweise fast melodisch, die Soli wie immer exzellent, was will man mehr. Der Titeltrack stampft anschließend alles nieder und wartet mit technisch hochwertigen Melodien auf, die trotzdem sofort ins Ohr gehen. Der Chorus ist für den Live-Einsatz wie geschaffen - ich höre das komplette Publikum schon "Are You Dead Yet?" schreien. "If You Want Peace ... Prepare For War" drückt ein wenig mehr auf's Gas und zischt so richtig schön ab, was dem Album deutlich gut tut. Das anschließende "Punch Me I Bleed" ist das mit Abstand ruhigste Stück mit beinahe verträumten Melodien im Chorus. Die vorab veröffentlichte Single "In Your Face" gibt danach direkt wieder in die Fresse. "Next In Line" ist genau wie "Bastards Of Bodom" ein recht typischer COB-Track. "Trashed, Lost & Strungout" ist wie gesagt nicht wirklich neu, dafür setzt es mit "We're Not Gonna Fall" noch einmal eine vor den Latz. Gewohnt gute Kost also aus dem Hause Children Of Bodom, wenn auch die Überraschungen ausbleiben. Darüber muss man sich aber nicht wirklich ärgern, so lange die Qualität stimmt. Und da es auf den Singles aber immer noch einige unveröffentlichte Nummern wie das Britney Spears-Cover "Oops I Did It Again" gibt, sieht die Sache in Bezug auf Quantität schon ganz anders aus. © Laut
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Metal - Erschienen am 4. Mai 1999 | Spinefarm

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Rock - Erschienen am 8. März 2019 | Nuclear Blast

Hi-Res
Es bleibt ein Auf und Ab: Mit "Halo Of Blood" gelang Children Of Bodom ein unerwartetes Hoch, der Nachfolger "I Worship Chaos" hatte dagegen eine Halbwertszeit von kaum ein paar Tagen. "Hexed" weht nun wieder erfrischende Böen zum Bodom-See, und das nicht nur wegen des endlich einmal weniger plakativen Cover-Artworks. 'Erfrischende Böen' bedeuten bei des Schnitters Kindern freilich nicht 'Stilwandel', dieser Zug ist längst abgefahren, sondern, dass Alexi Laiho auf "Hexed" seine Stärken in extrem fokussierten Songs zur Geltung bringt. In den Solo-Duellen mit Keyboarder Janne "Warman" Wirman sprühen wieder die Funken, schon der Opener "This Road" wartet mit herrlichem Headbang-Breakdown auf, und "Under Grass And Clover" gemahnt an den Hit "Hate Me". Im Titeltrack preschen Children Of Bodom in guter alter Melodic Death Metal-Manier voran. Wirman klimpert ganz nach Art seines großen Vorbilds Jens Johansson mit Highspeed Cembalo-Sounds dazu, Laiho frickelt sich im langen Solopart die Fingerkuppen wund und würgt ausgiebig seinen Tremoloarm. Gangshout-Refrain, mystisches "Twin Peaks"-Outro und angeschwärzt sinfonische Dimmu Borgir-Anleihen geben zusätzliche Würze. Obwohl Children Of Bodom im Kern auf vertraute Trademarks setzen und dabei ihre melodiöse Seite mit der groovigen vereinen (das stampfende "Soon Departed" erinnert zum Beispiel an "In Your Face", dank herrlicher zähflüssiger Leads aber auch "Angels Don't Kill", "Glass House" klingt als habe jemand "Silent Night, Bodom Night" mit "Living Dead Beat" gekreuzt), schleichen sich zumindest in den Details tatsächlich neue Elemente ein. Am auffälligsten ist ein Spieluhr-Sound, der durch "Hecate's Nightmare", die obligatorische Bodom-Halbballade des Albums, fleucht und das Stück passend zum Namen in ein Albtraum-Schlaflied verwandelt. Man hat außerdem das Gefühl, die Finnen komponierten instrumental ausgewogener denn je. Laiho gibt viel Raum im Mix an seine Kollegen ab, den vor allem Drummer Jaska Raatikainen gut nutzt. Befürchtungen, der Abschied Roope Latvalas könnte das Bandgefüge ins Wanken gebracht und Laiho zu noch mehr Alleingängen angespornt haben, zerstreuen sich damit. Den Children gelingt ein rundes Album ohne echten Durchhänger. Da verzeiht man ihnen auch, dass sie diesmal auf einen "Bodom"-Track verzichten. © Laut
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Rock - Erschienen am 7. Juni 2013 | Nuclear Blast

Booklet
Was hatte ich mir beim Anblick des Covers schon an Formulierungen zurechtgelegt. Vom traurigen Sensemann im kalten Winter wollte ich schreiben, der die Vergangenheit betrauert, von der stumpf gewordenen Sichel. Vermutlich hätte ich auch noch irgendwo etwas mit Rost eingebaut. Und mit kreativer Eiszeit. Denn mit den letzten paar Alben hatten die Finnen nicht gerade dafür gesorgt, dass die Erwartungshaltung hoch war. Und dann das: Schockschwerenot, die neue Children Of Bodom überzeugt! Wer musikalische Veränderungen oder gar Innovationen sucht, muss sich trotzdem woanders umsehen. Die Finnen weichen kein Jota von ihrem bisherigen Erfolgsrezept ab. Warum auch, allein das letzte Album verkaufte sich 250.000 Mal. Die Grundstrukur von Alexi Laihos Songs fällt weiterhin simpel aus. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er mehr als zwei Wochen braucht, um neue Stücke zu schreiben. Ein bisschen am Arrangement rumdrechseln, mit den anderen Burschen die Soli einüben, fertig. Am längsten dürfte noch dauern, die üblichen Horrorfilm-Samples lizenzieren zu lassen. Macht aber nichts. Denn das Ganze wirkt hier wieder wesentlich frischer als zuletzt, weniger routiniert und mit mehr Spaß in den Backen - einfach zwingender und besser. "Waste Of Skin" geht aus dem Stand in die Top drei der besten Opener im Katalog der Band. "Halo Of Blood" blastbeatet ordentlich die Gehörgänge frei. Als Highlight präsentiert sich erneut der obligatorische Song mit dem namensgebenden Gewässer im Titel, "Bodom Blue Night". Ausfälle gibt es keine. "Dead Man's Hand On You" fällt mit einem sehr reduzierten Tempo und einer schrägen Melodie im Refrain auf. Funktioniert aber als Auflockerung gut. Sehr gelungen klingt auch der Abschlusstrack "One Bottle And A Knee Deep". Und ansonsten? Die Kinder vom Leichensee liefern sich die üblichen Gitarre/Keyboard-Gefechte, technisch wie immer über alle Zweifel erhaben. Gniedeldi, gniedelda, fertig ist die Dur-Skala! Schöne Melodien konnten sie immer gut im Hause Bodom. Eine Kleinigkeit noch am Rande: Albumtitel und Covergestaltung sagen zwar nichts über die Qualität einer Veröffentlichung aus, dennoch kann man zu beidem nur gratulieren. "Halo Of Blood" als riesigen Fortschritt zu einem Schrott-Namen wie "Relentless Reckless Forever" zu bezeichnen, wäre noch untertrieben. Sowas denken sich nur überschaubar schlaue Nachwuchsmetaller im Pausenraum der Oberstufe aus. © Laut
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Metal - Erschienen am 1. Januar 2010 | Spin-Farm Oy

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Metal - Erschienen am 26. Februar 1997 | Spinefarm

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Metal - Erschienen am 15. September 2006 | Spin-Farm Oy

Nicht nur in Finnland zählen Children Of Bodom schon seit einigen Jahren zu den angesagtesten und größten Acts der Metal-Szene. Wollte anfangs noch keiner so recht an die Band glauben, sind sie inzwischen bei Universal unter Vertrag und legen dieser Tage ihre erste DVD vor. Ich wage zu bezweifeln, dass es noch einen Metalfan gibt, der sich die Band bisher noch nicht live zu Gemüte geführt hat. Immerhin waren die Jungs die letzten Jahre beinahe auf jedem größeren Festival unterwegs und sind auch sonst quasi ununterbrochen irgendwo auf Tour. Somit dürfte das Interesse für das Livespektakel von Bodom auch im DVD-Format immens sein. Man muss sich zwar wundern, warum die Band ausgerechnet einen Gig in Schweden ausgewählt hat, aber sie wollten eben mit Regisseur Patric Ullaeus zusammen arbeiten. Erwartungsgemäß ist der Gig in Stockholm eine sichere Bank. Die Hütte ist gerammelt voll, die Band spielt tight und technisch perfekt wie immer und das Bühnenbild zur "Are You Dead Yet?"-Tour ist auch ganz cool. Die Kameraführung und die Schnitte sind zwar lange nicht so wild und hektisch wie bei anderen Produktionen, doch auch hier muss man sich oft wundern, warum Einstellungen aus dem Rücken des Publikums heraus verwendet werden. Wer braucht das, wenn man dann im oberen Drittel des Bildes gerade mal noch so den Musiker wahr nimmt? "It's been a fucking long time, since we played here, but you motherfuckers still know how to fucking rock, right?" Klar wissen sie das, nur weiß Alexi scheinbar noch nicht, dass man sich auch ohne hohle Phrasen und fucking fucks artikulieren kann, aber wegen der illustren Konversation geht man auch nicht auf ein Children Of Bodom-Konzert. Dafür aber wegen jeder Menge verdammt geiler Songs, der schon erwähnten spieltechnischen Raffinesse und weil die Jungs einfach Weltmeister im Posen sind. Neben dem Livekonzert ist vor allem die Dokumentation "Chaos Ridden Years" sehenswert. Dort warten einige witzige Anekdoten über die ersten Jahre. Beispielsweise die erste Tour im Hotel-Nightliner mit Hypocrisy, auf der die Jungs erst mal lernen mussten, dass man jede Nacht im selben Bett verbringen sollte und nicht einfach in die Koje fällt, die grade am nächsten ist. Im den kurzen Biographie-Abrissen gewinnt Gitarrist Roope nicht nur jeden Haircrime-Wettbewerb, sondern ist auch in Sachen Klamottendesaster ganz weit vorn. Was den kurzen Blick in die Zukunft angeht, sieht sich Alexi als Straßenmusikant mit finnischem Liedgut (so erfolgreich allerdings, dass ihn die Polizei wegen Ruhestörung wegschafft), Jaska als Verkäufer im eigenen Kiosk, Janne bastelt an Motorrädern, Henkka flitzt auf Kufen und mit Hockeyschläger übers Eis und Roope vertreibt sich die Zeit mit Blümchenpflücken. Schön zu sehen, dass Children Of Bodom, bei all der Arroganz die vor allem Alexi auf der Bühne ausstrahlt, doch noch Sinn für Humor haben. Ganz großes Kino sind natürlich die Takeouts: Wer ist denn so blöd und sprüht sich Sonnenmilch in die Augen und in die Nase? Ich persönlich hätte es auch ohne die Kotzszenen ausgehalten aber wers bracht, bitte. Zum Schluss gibts sogar noch ein paar Sekunden von einem Gastauftritt bei Eläkeläiset, die ja bekanntlich "Hate Me" unter dem Titel "Vihaan Humppaa" auf ihrem letzten Album "Humppasirkus" gecovert haben. Als Schmankerl hintendran erwarten einen noch die bisher erschienenen Videoclips sowie die übliche Fotogalerie. Wer immer noch nicht im DVD-Zeitalter angekommen sein sollte, kann sich das Teil natürlich einmal mehr als Doppel-CD zulegen. Macht sich beides bestimmt gut unterm Weihnachtsbaum. © Laut
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Pop/Rock - Erschienen am 1. Januar 2008 | UMSM

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Metal - Erschienen am 1. Januar 2012 | Spin-Farm Oy

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Rock - Erschienen am 1. Januar 2004 | Spin-Farm Oy

Jetzt hat es aber wirklich lang genug gedauert, bis endlich das nächste Children Of Bodom-Album in den Läden stand. Durch die Kooperationen mit seiner Ex-Freundin Kimberly Goss (Sinergy) wurden die Arbeiten an "Hate Crew Deathroll" immer wieder nach hinten gerückt. Eins mal gleich vorweg: Das Warten hat sich gelohnt. Mit einem großartigen Stilwechsel kann eigentlich niemand ernsthaft gerechnet haben, dazu waren die Vorgänger einfach viel zu erfolgreich und vor allem viel zu geil. Auch auf ihrem vierten Longplayer paaren die finnischen Jungfüchse wieder eher klassischen Metal mit schön aggressivem Gesang, eingängigen Melodien und technisch genialem Songwriting. Sowohl die Gitarrenfront als auch Keyboarder Janne Warman sind absolute Profis und haben es glücklicherweise nicht mehr nötig, sich ständig zu profilieren. Das kommt dem Songwriting eindeutig zu Gute und Tracks wie der Opener "Needled 24/7" oder "Lil' Bloodred Ridin' Hood" knallen einfach mörderisch aus den Boxen. Natürlich sind die Keyboard/Gitarren-Duelle auch auf "Hate Crew Deathroll" nach wie vor vorhanden, aber alles im Rahmen. Dass die Skandinavier trotz aller klassischen Metal-Anleihen definitiv zu den innovativeren Bands der harten Musikszene gehören beweisen nicht zuletzt die spacigen Keyboards bei "Needled 24/7", die auch von Bands wie Kovenant gern benutzt werden. Zwar sind knappe 35 Minuten Mucke etwas wenig, um in der heutigen Zeit seine hart verdienten Mücken zu investieren, aber schließlich kann man seinen Player ja einfach auf Repeat stellen und sich den ganzen Tag die Rübe abschrauben lassen. © Laut
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Metal - Erschienen am 1. Januar 2005 | Spin-Farm Oy

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Metal - Erschienen am 1. Januar 2007 | Spin-Farm Oy

Man wird den Eindruck nicht los, dass Children Of Bodom eine von den Bands sind, die nur deswegen hin und wieder eine CD veröffentlichen, um danach endlich wieder für ein paar Jahre auf Tour zu gehen. Auch auf "Blooddrunk" gibt es nicht mehr als zehn Songs, wovon einer schon vorab auf dem "Viva La Bands Volume Two"-Sampler veröffentlicht wurde und einer eine Coverversion ist. Ok, das ist nun wirklich kein sonderlich großer musikalischer Output, aber warum soll man noch zwei, drei Tracks mehr auf eine Scheibe packen, wenn das die Qualität der anderen nach unten drückt? Eben, und deswegen gibt es halt wieder nur zehn Stücke, die aber von vorne bis hinten killen. Und das einmal mehr weitgehend im Hochgeschwindigkeitsrausch, der nur gelegentlich mal von ein paar schleppenden Nummern unterbrochen wird. So rattert "Hellhounds On My Trail" direkt nach vorne ab und nimmt nur im Chorus ein wenig Gas weg, um ein paar Gangs-Shouts einzustreuen, oder einer Melodie ein wenig mehr Raum zu geben. Mit dem Titeltrack drehen sie die Schlagzahl nur bis in mittlere Regionen hoch, lassen die Gitarren dabei aber weiterhin kräftig braten. Überhaupt bleiben sich die Bodom-Kids auf ganzer Linie treu, setzen weiterhin auf fette Riffs und halsbrecherische Soloduelle zwischen Gitarre und Keys. Während eine Band wie Norther (die lange Zeit eher nur als Klon von COB bezeichnet wurden) sanftere Töne anschlägt und vor allem auch mal auf Klargesang setzt, gibt die Hatecrew da einen feuchten Scheiß drauf. Die bolzen lieber ein paar oberheftige Thrasher der Marke "Lobodomy" oder "Smile Pretty For The Devil" in die Meute und freuen sich einen fuckin' fuck in die fuckin' fucks. Der Sound der Scheibe ist schon dreckig, bringt aber dennoch alle Instrumente gut zur Geltung und lässt sogar den Bass immer wieder schön vor sich hin grummeln, wie bei "Done With Everything, Die For Nothing" oder dem nochmal ordentlich abzischenden "Roadkill Morning". Die übliche Coverversion - dieses Mal muss "Ghostriders In The Sky" dran glauben - ist allerdings eher ein Schuss in die Hose. Auch wenn ich sonst großer Fan der Children Of Bodom-Covers bin, aber da hatten sie schon bessere Ideen. Das ändert natürlich nichts daran, dass "Blooddrunk" für Fans der Truppe ein Pflichtkauf ist und dass Alexi und Co. schon die nächsten Tage wieder die Koffer packen, um im Rahmen der Gigantour mit Megadeth und In Flames durch die Gegend zu zuckeln. © Laut
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Metal - Erschienen am 1. Januar 2006 | Spin-Farm Oy

Jetzt hat es aber wirklich lang genug gedauert, bis endlich das nächste Children Of Bodom-Album in den Läden stand. Durch die Kooperationen mit seiner Ex-Freundin Kimberly Goss (Sinergy) wurden die Arbeiten an "Hate Crew Deathroll" immer wieder nach hinten gerückt. Eins mal gleich vorweg: Das Warten hat sich gelohnt. Mit einem großartigen Stilwechsel kann eigentlich niemand ernsthaft gerechnet haben, dazu waren die Vorgänger einfach viel zu erfolgreich und vor allem viel zu geil. Auch auf ihrem vierten Longplayer paaren die finnischen Jungfüchse wieder eher klassischen Metal mit schön aggressivem Gesang, eingängigen Melodien und technisch genialem Songwriting. Sowohl die Gitarrenfront als auch Keyboarder Janne Warman sind absolute Profis und haben es glücklicherweise nicht mehr nötig, sich ständig zu profilieren. Das kommt dem Songwriting eindeutig zu Gute und Tracks wie der Opener "Needled 24/7" oder "Lil' Bloodred Ridin' Hood" knallen einfach mörderisch aus den Boxen. Natürlich sind die Keyboard/Gitarren-Duelle auch auf "Hate Crew Deathroll" nach wie vor vorhanden, aber alles im Rahmen. Dass die Skandinavier trotz aller klassischen Metal-Anleihen definitiv zu den innovativeren Bands der harten Musikszene gehören beweisen nicht zuletzt die spacigen Keyboards bei "Needled 24/7", die auch von Bands wie Kovenant gern benutzt werden. Zwar sind knappe 35 Minuten Mucke etwas wenig, um in der heutigen Zeit seine hart verdienten Mücken zu investieren, aber schließlich kann man seinen Player ja einfach auf Repeat stellen und sich den ganzen Tag die Rübe abschrauben lassen. © Laut
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CD20,49 Fr.

Metal - Erschienen am 1. Januar 2009 | Spin-Farm Oy

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Rock - Erschienen am 1. Januar 2005 | Spin-Farm Oy