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Die Alben

Aus aller Welt - Erschienen am 9. Juli 2021 | BIGHIT MUSIC

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Aus aller Welt - Erschienen am 24. August 2018 | BIGHIT MUSIC - HYBE

Zwei Jahre ist die Trennung von One Direction nun her. Popmusik hat sich in dieser Zeit verändert. Mit der Nachfrage nach Trapmusik, Dancehall und Tropical House als tragende Einflüsse im Mainstream rückten durchfrisierte Schönlinge, Tanz-Choreographien und Arena-Refrains in den Hintergrund. So sehr, dass wir scheinbar seit zwei Jahren in einer Boyband-losen Zeit leben. Ganz Boyband-los? Nein. Denn die Gesellschaft will, sie braucht ihre Boybands. Und seit der Westen sie nicht mehr liefert, schauen sich die Kids dieser Generation anderweitig um: Die Alternative heißt K-Pop – und was als ein paar Twitter-Hashtags und Tumblr-Blogs anfing, landet dank einer Fanbase, gefühlt militanter und organisierter als die Al-Qaida, in den vergangenen Wochen ein Nummer-Eins-Album, einen Top-Ten-Hit und einen Billboard-Award. Der Grund für diese Explosion? Die Bangtan Boys. BTS. Unsere neuen K-Pop-Overlords sind endgültig im westlichen Mainstream angekommen. Das neue Projekt "Love Yourself: Tear" klingt wie der Vorgänger "Love Yourself: Her" - westlicher Pop auf Steroiden. Der durchschnittliche Hörer muss sich deshalb an den Musikstil der siebenköpfigen Boyband kaum gwöhnen, denn auf dem elf Track starken Album geben sich Arena-tauglicher Pop-Rap, melodramatische Synth-Leads und R'n'B mit traditioneller Kante die Klinke in die Hand. Dazu flirten Songs wie "Airplane Pt. 2" mit Latin Pop-Grooves, "134340" integriert eine fast an modernen Funk erinnernde Bassline und "Magic Shop" passt sehr gut in eine Pop-Landschaft, in der The Chainsmokers Superstars werden konnten. "Love Yourself: Tear" vereint amerikanischen Top 40-Sound aus zwei Jahrzehnten und hat dabei so wenig Konzept, wie seine Protagonisten Persönlichkeit. Es sei den Twitter-Communities überlassen, zwischen diesen Jungs Unterschiede identifizieren zu können. Fakt ist, dass einer Rap Monster heißt, und die anderen auch Namen haben. Fakt ist auch, dass die Formation handwerklich auf einem irren Niveau spielt. Build-Ups, Harmonien und Timbre stellen ein Groß aller westlichen Produktionen himmelhoch in den Schatten. Der Unterschied wird noch eklatanter, wenn man die Musikvideos oder Liveshows betrachtet. Mit Millimeterpräzision reißt BTS in perfekt arrangierten Outfits Choreographien in makellosen Sets runter, während die Bildanordnungen und Shots ästhetisch in einer Liga für sich spielen. Selbiges gilt für die Musik. Es geht nicht darum, dass die koreanische Boyband irgendetwas annähernd Neues oder Interessantes machen würde, es geht darum, dass sie alle entlehnten Elemente auf einem deutlich höheren Niveau als die Originale spielen. Ein Vibe, auf den man sich erst einmal einlassen können muss. Bedenken muss man auch, dass K-Pop-Idols von ihren Plattenläden schon von Kindesalter mit einem Drill ausgebildet werden, der selbst im antiken Sparta gegen das Arbeitnehmerrecht verstoßen hätte. Dazu unterstehen die Gruppen einem Heer an Produzenten, Songwritern und Stylisten, so dass man durchaus mit der Künstlichkeit des Produkts zu beißen haben könnte. Heißt aber auch nicht, dass "Love Yourself: Tear" komplett ohne Identität von statten geht. Gerade "Singularity" zeigt Sensibilität für R'n'B und Soul der alten Schule und das beeindruckende Talent der Gruppe für Balladen. Im 6/8-Takt harmonieren die gehauchten Vocals einwandfrei mit der organischen Produktion und lassen eine der ansprechendsten Texturen der Platte entstehen. "So What" ist ein Pop-Cut, der mit seiner maximalistischen Synth-Produktion an die Lady Gaga-Ära um 2010 erinnert und bedrohlich andeutet, dass wir nur noch wenige Jahre davon entfernt sind, dass 2000er-Nostalgie ein handfestes Ding werden wird. Im Gegensatz dazu bedient sich die Leadsingle "Fake Love" modernster EDM-Tropen, um einen kontemporären Popsong mit endlosem Ohrwurm-Potential zu schaffen. Bedenkt man, dass bis auf die gelegentlichen englischen Satzfragmente kaum ein Wort zu verstehen ist, kommt es nur gelegen, dass BTS sehr performativ mit Emotionen umgeht. Heißt im Klartext, dass viele der Vocal-Performances sehr ausdrucksstark sind, im Rahmen der Produktion aber auch ins Melodramtische auszuarten scheinen: Die Energie, mit der sich im Refrain in eine Line wie "I'm so sick of this fake love, fake love“ geworfen wird, muss man eben auch erst einmal mögen. Es lässt sich aber auch nicht leugnen, dass es einiges an diesem Album zu mögen gibt. Einiges, das das Boyband-Vakuum mehr als potent auszufüllen vermag. Im Grunde waren Popstars schon immer Projektionsflächen. Da ist es nur radikal und sinnvoll, dass man sprachbedingt gar nicht mehr verstehen muss, was eigentlich gesungen wird. Was bleibt, sind die ausufernd emotionalen Vocals und die handwerkliche Millimeterpräzision in Songwriting, Produktion und Performance. "Love Yourself: Tear" kondensiert westlichen Pop auf die Essenz und bläst ihn dann überlebensgroß auf. Viele Songs fühlen sich in Konzepten bekannt und wenig originell an, und es braucht eine ganze Weile, sich wirklich auf die Charaktere der Sänger einzulassen. Wer damit aber in Ordnung ist, den erwarten ein paar der handwerklich besten Popsongs des Jahres und eine extrem kompetent umgesetzte musikalische Vielfalt, die sonst kaum eine Gruppe in dieser Form bewerkstelligen könnte. © Laut

Aus aller Welt - Erschienen am 21. Mai 2021 | BIGHIT MUSIC - HYBE

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Aus aller Welt - Erschienen am 20. November 2020 | BIGHIT MUSIC - HYBE

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Aus aller Welt - Erschienen am 21. Februar 2020 | BIGHIT MUSIC - HYBE

Aus aller Welt - Erschienen am 28. August 2020 | BIGHIT MUSIC - HYBE

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Aus aller Welt - Erschienen am 2. Mai 2016 | BIGHIT MUSIC - HYBE

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Aus aller Welt - Erschienen am 13. Februar 2017 | BIGHIT MUSIC - HYBE

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Aus aller Welt - Erschienen am 12. April 2019 | BIGHIT MUSIC - HYBE

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Aus aller Welt - Erschienen am 27. August 2021 | BIGHIT MUSIC

Aus aller Welt - Erschienen am 4. Juni 2021 | BIGHIT MUSIC - HYBE

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Aus aller Welt - Erschienen am 18. Mai 2018 | BIGHIT MUSIC - HYBE

Zwei Jahre ist die Trennung von One Direction nun her. Popmusik hat sich in dieser Zeit verändert. Mit der Nachfrage nach Trapmusik, Dancehall und Tropical House als tragende Einflüsse im Mainstream rückten durchfrisierte Schönlinge, Tanz-Choreographien und Arena-Refrains in den Hintergrund. So sehr, dass wir scheinbar seit zwei Jahren in einer Boyband-losen Zeit leben. Ganz Boyband-los? Nein. Denn die Gesellschaft will, sie braucht ihre Boybands. Und seit der Westen sie nicht mehr liefert, schauen sich die Kids dieser Generation anderweitig um: Die Alternative heißt K-Pop – und was als ein paar Twitter-Hashtags und Tumblr-Blogs anfing, landet dank einer Fanbase, gefühlt militanter und organisierter als die Al-Qaida, in den vergangenen Wochen ein Nummer-Eins-Album, einen Top-Ten-Hit und einen Billboard-Award. Der Grund für diese Explosion? Die Bangtan Boys. BTS. Unsere neuen K-Pop-Overlords sind endgültig im westlichen Mainstream angekommen. Das neue Projekt "Love Yourself: Tear" klingt wie der Vorgänger "Love Yourself: Her" - westlicher Pop auf Steroiden. Der durchschnittliche Hörer muss sich deshalb an den Musikstil der siebenköpfigen Boyband kaum gwöhnen, denn auf dem elf Track starken Album geben sich Arena-tauglicher Pop-Rap, melodramatische Synth-Leads und R'n'B mit traditioneller Kante die Klinke in die Hand. Dazu flirten Songs wie "Airplane Pt. 2" mit Latin Pop-Grooves, "134340" integriert eine fast an modernen Funk erinnernde Bassline und "Magic Shop" passt sehr gut in eine Pop-Landschaft, in der The Chainsmokers Superstars werden konnten. "Love Yourself: Tear" vereint amerikanischen Top 40-Sound aus zwei Jahrzehnten und hat dabei so wenig Konzept, wie seine Protagonisten Persönlichkeit. Es sei den Twitter-Communities überlassen, zwischen diesen Jungs Unterschiede identifizieren zu können. Fakt ist, dass einer Rap Monster heißt, und die anderen auch Namen haben. Fakt ist auch, dass die Formation handwerklich auf einem irren Niveau spielt. Build-Ups, Harmonien und Timbre stellen ein Groß aller westlichen Produktionen himmelhoch in den Schatten. Der Unterschied wird noch eklatanter, wenn man die Musikvideos oder Liveshows betrachtet. Mit Millimeterpräzision reißt BTS in perfekt arrangierten Outfits Choreographien in makellosen Sets runter, während die Bildanordnungen und Shots ästhetisch in einer Liga für sich spielen. Selbiges gilt für die Musik. Es geht nicht darum, dass die koreanische Boyband irgendetwas annähernd Neues oder Interessantes machen würde, es geht darum, dass sie alle entlehnten Elemente auf einem deutlich höheren Niveau als die Originale spielen. Ein Vibe, auf den man sich erst einmal einlassen können muss. Bedenken muss man auch, dass K-Pop-Idols von ihren Plattenläden schon von Kindesalter mit einem Drill ausgebildet werden, der selbst im antiken Sparta gegen das Arbeitnehmerrecht verstoßen hätte. Dazu unterstehen die Gruppen einem Heer an Produzenten, Songwritern und Stylisten, so dass man durchaus mit der Künstlichkeit des Produkts zu beißen haben könnte. Heißt aber auch nicht, dass "Love Yourself: Tear" komplett ohne Identität von statten geht. Gerade "Singularity" zeigt Sensibilität für R'n'B und Soul der alten Schule und das beeindruckende Talent der Gruppe für Balladen. Im 6/8-Takt harmonieren die gehauchten Vocals einwandfrei mit der organischen Produktion und lassen eine der ansprechendsten Texturen der Platte entstehen. "So What" ist ein Pop-Cut, der mit seiner maximalistischen Synth-Produktion an die Lady Gaga-Ära um 2010 erinnert und bedrohlich andeutet, dass wir nur noch wenige Jahre davon entfernt sind, dass 2000er-Nostalgie ein handfestes Ding werden wird. Im Gegensatz dazu bedient sich die Leadsingle "Fake Love" modernster EDM-Tropen, um einen kontemporären Popsong mit endlosem Ohrwurm-Potential zu schaffen. Bedenkt man, dass bis auf die gelegentlichen englischen Satzfragmente kaum ein Wort zu verstehen ist, kommt es nur gelegen, dass BTS sehr performativ mit Emotionen umgeht. Heißt im Klartext, dass viele der Vocal-Performances sehr ausdrucksstark sind, im Rahmen der Produktion aber auch ins Melodramtische auszuarten scheinen: Die Energie, mit der sich im Refrain in eine Line wie "I'm so sick of this fake love, fake love“ geworfen wird, muss man eben auch erst einmal mögen. Es lässt sich aber auch nicht leugnen, dass es einiges an diesem Album zu mögen gibt. Einiges, das das Boyband-Vakuum mehr als potent auszufüllen vermag. Im Grunde waren Popstars schon immer Projektionsflächen. Da ist es nur radikal und sinnvoll, dass man sprachbedingt gar nicht mehr verstehen muss, was eigentlich gesungen wird. Was bleibt, sind die ausufernd emotionalen Vocals und die handwerkliche Millimeterpräzision in Songwriting, Produktion und Performance. "Love Yourself: Tear" kondensiert westlichen Pop auf die Essenz und bläst ihn dann überlebensgroß auf. Viele Songs fühlen sich in Konzepten bekannt und wenig originell an, und es braucht eine ganze Weile, sich wirklich auf die Charaktere der Sänger einzulassen. Wer damit aber in Ordnung ist, den erwarten ein paar der handwerklich besten Popsongs des Jahres und eine extrem kompetent umgesetzte musikalische Vielfalt, die sonst kaum eine Gruppe in dieser Form bewerkstelligen könnte. © Laut
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Aus aller Welt - Erschienen am 10. Oktober 2016 | BIGHIT MUSIC - HYBE

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Aus aller Welt - Erschienen am 18. September 2017 | BIGHIT MUSIC - HYBE

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Aus aller Welt - Erschienen am 20. August 2014 | BIGHIT MUSIC - HYBE

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Asien - Erschienen am 16. Juni 2021 | UNIVERSAL MUSIC LLC

BTS, die legendäre südkoreanische K-Pop-Boys Band, die 2013 der Label Big Hit Entertainment entdeckt hatte, und deren sieben Mitglieder alle in den 1990er Jahren geboren sind, ist ein musikalisches Phänomen. Diese Gruppe ist eines der auffälligsten Markenzeichen einer globalisierten Popmusik, deren Hits sich in großem Maße durch das Internet verbreiten. Auf ihrem Weg lassen sie nichts unberührt, was ihnen unter die Finger kommt. In süße Popmusik und in rhythmusbetonte Hip-Hop-Sounds, welche ihre wichtigste Grundlage bilden, beziehen sie regelmäßig traditionelle Elemente aus der ganzen Welt mit ein. Genannt seien zum Beispiel Idol (Kombination zwischen koreanischer Pansori-Kunst und afrikanischen Rhythmen) und Blood Sweat & Tears (mit lateinamerikanisch angehauchten, zum Reggaeton tendierenden Klängen). Der Wortlaut des zuletzt genannten Songs zeigt auch, wie spielerisch und mit wie viel Talent die Gruppe sehr raffinierte Texte verfasst – in diesem Fall gehen sie sehr tiefgründig der Frage der Versuchung nach. Abgesehen von diesen schneidigen Stücken enthält diese Kompilation der Bangtan Boys zahlreiche romantische Balladen, deren Texte auch hier weniger schnulzig als vielmehr ernüchternd klingen: Fake Love (von Trap durchtränkter Hip-Hop) erzählt von diesen Liebesbeziehungen, in denen man sich allmählich total aufgibt, wogegen Black Swan die Leidenschaft für Musik anspricht, und die Angst, dass diese sich nach einer gewissen Zeit abstumpfen könnte. Letzten Endes ist BTS die Verkörperung sprudelnder Popmusik mit optimistisch klingenden Refrains, genau das Richtige für Konzerte. Dazu gehören Titel wie DNA (der dem Thema Schicksal und Liebe auf den ersten Blick nachgeht und dabei die Liebe mit einer mathematischen Formel vergleicht) oder Stay Gold und Not today: Mit diesen beiden Titeln ermuntern die sieben Gruppenmitglieder ihre Fans, ihre Blütezeit auszuleben und mutig zu bleiben, auch wenn es um die Welt schlecht bestellt ist. © Nicolas Magenham/Qobuz

Aus aller Welt - Erschienen am 28. Mai 2021 | BIGHIT MUSIC - HYBE

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Aus aller Welt - Erschienen am 23. Juli 2021 | BIGHIT MUSIC

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Asien - Erschienen am 2. April 2021 | UNIVERSAL MUSIC LLC

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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 4. April 2018 | UNIVERSAL MUSIC LLC