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Die Alben

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Rock - Erschienen am 18. Juni 2021 | Velveteen Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 1. Januar 2008 | EMI

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Alternativ und Indie - Erschienen am 3. März 2014 | Jazz Life

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Alternativ und Indie - Erschienen am 1. März 2010 | V2 Cooperative Music

Feierte das Debüt "Box of Secrets" 2008 schon recht ordentlich die Rohheit des Grunge mit zehn Temposongs ab, störte es doch zuweilen den Fluss mit zu vielen Wiederholungen kleiner, guter Einfälle und überstrapazierten Refrains. Zwei Jahre später, mit weniger Anlaufzeit und massig Live-Probeläufen bedacht, liegt der Nachfolger "Fire Like This" vor. "Feuer wie das? So ein Feuer? In dieser Weise feuern?" Zur Interpretation eines Albumtitels wird unvermeidlich irgendein bedeutungsschwangerer Quatsch geliefert (hier ist es angeblich eine Verbindung zu David Lynchs "Twin Peaks"-Prequel "Fire Walk With Me" - geschenkt!), aber dafür hat Gitarristin/Sängerin Laura-Mary auch diesmal in bester DIY-Manier ein schönes Bild vorne draufgemalt. Als "two punk kids", die den Grunge auf die Tanzfläche bringen wollen, sieht sich das Duo aus Brighton noch immer. Eine Aufgabe, die sie streberhaft gut gelöst haben. Einmal mehr muss man staunen über die außerordentliche Dichte und den wohltuend schnörkellosen Lärm, mit dem diese zwei zarten Menschen auch weiterhin jeden Bassisten arbeitslos machen. Sie beweisen, dass es nicht mehr als eine wendige Kernfamilie aus zwei Stimmen und zwei Instrumenten braucht, um aus minimalistischen Mitteln viel Sound anzuhäufen, der drängend, groß und direkt klingt und doch elegant vom Ohr in die Beine wandert. Verlässliche Koordinaten sind wie gehabt die abwechselnden Gesangsparts, die sich Laura-Mary und Steven wie Bälle zuspielen, der allgegenwärtige Spannungsbogen im Kräftespiel zwischen Laut und Leise und die textliche Auseinandersetzung mit der eigenen Unzufriedenheit in verschiedenen Facetten und Gefühlsmodi. Vom dringlichen, unmittelbaren "Light It Up" ("We're growing out of a life / it won't fit anyone") über den gnadenlosen Ohrwurm "Heartsink" ("Inch by inch we find we're never satisfied") bis hin zum fragilen "When We Wake" ("In the end is this all we can ask for?") - jeder einzelne Song hat irgendwo im Kern seine mehr oder weniger angepisste Beschwerde-Hookline. Wären da nicht die viel zu gesunden, beinahe niedlichen Stimmen der alterslosen Zwei, man könnte das Album als stringentes Pöbelwerk passieren lassen. Laura-Mary Carter und Steve Ansell haben null Interesse daran, irgendwelche Räder neu zu erfinden, stattdessen haben sie sich auf ihre Kernkompentenzen besonnen und diese ausgebaut: Stevens Drumming ist akkurater und trickreicher, Laura-Marys Singstimme hat an Volumen gewonnen, beide sind zu besseren Songwritern gewachsen und lassen ihre eingängigen Stücke stilsicher enden, bevor sich die darin enthaltenen Ideen ausnudeln. In ihrer britischen Garage – falls die überhaupt existiert – schrubbten sie jedenfalls ihren Sound ein paar Mal kräftig an der Wand entlang. Daher klingt das Album etwas düsterer, auch dichter und trotzdem immer noch so zugänglich wie die Hansons. Dank den etwas betagteren musikalischen Referenzen verwundert es trotzdem nicht, dass sich die Expeditionen in andere stilistische Gewässer auch auf dem zweiten Album in arg umrissenen Grenzen halten – ein schüchternes Cello dann und wann, ein paar zurückgenommene Halbballaden ohne halsbrecherische Geschwindigkeit und als Dessert ein Siebenminüter, der sich selbst feiert und seine Wucht aus langgezogner Vielschichtigkeit bezieht, statt in drei Minuten heruntergejagt zu werden. Besagtes "Colours Fade" kriecht vorwärts wie zäh fließende Lava und verdichtet und verflüssigt sich in einer Extraportion grimmer Atmosphäre. Wo das Tempo gedrosselt wird, wiegen die Songs schwerer und distanzierter; eine gewisse angenehme Unberechenbarkeit stellt sich ein und erklärt vielleicht auch, warum die Band den Hörer besorgt wissen lässt, dass der schöne Sound bitte nicht durch Laptopboxen zu drücken sei. Fast schon ein bisschen viel HiFi-Gewichse für eine Punkband, aber was soll's – sie haben schließlich Recht. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 10. September 2021 | Velveteen Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 28. Februar 2010 | [PIAS] Cooperative

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Alternativ und Indie - Erschienen am 25. Januar 2019 | Jazz Life

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Alternativ und Indie - Erschienen am 26. März 2012 | [PIAS] Cooperative

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Alternativ und Indie - Erschienen am 26. März 2012 | [PIAS] Cooperative

Sie sind bekannt als die Meister des ultraschnellen Pop, des Schlagzeuginfernos und der gnadenlos vor die Füße geklatschten Texte, die nur so vor jugendlicher Unzufriedenheit strotzen. Mit dem was Laura-Mary Carter und Steven Ansell mit gedoppeltem Gesang, Gitarre und Schlagzeug hinbekommen, stehen sie schon seit Jahren ganz oben auf der Liste der Garage-Punk-Helden. Langzeit-Ohrwürmer wie "I Wish I Was Someone Better" bescherten dem Duo aus Brighton massenhaft Fans und Clubtauglichkeit. Doch abseits von allem analogen Gefetze wagen sich die beiden nun an mehr Digitalität und Facettenreichtum. Was nicht heißt, dass sie nicht immer noch die dreckigen Garagenkinder sind. Aber bereits der erste Track des dritten Albums beweist den Schritt nach vorn: "In Time To Voices" besticht durch mehr Tiefe, mehr Reife und vor allem mehr Ideen in Sachen Songwriting. "I can't find my way, already buried anyway.", heißt es in "Lost Kids". Das spricht für die immer noch fest verankerte Thematik des Außenseiters, des sich befreienden Unterdrückten. Was aber zu keinem Zeitpunkt überholt wirkt. In "Cold" machen sie dann im wahrsten Sinne des Wortes einen Schritt aus ihrem alten Muster heraus:"Take a step outside in the daylight. I dont wanna fight for it all, to forget it, when we fall." Das Interessante an "In Time To Voices" ist gerade dieser Bruch mit dem alten Image, mit dem sie erst nach Blood Red Shoes klingen. Schließlich ist "Je Me Perds" das Duo in konzentrierter Form: mehr Schlagzeug, aggressiverer Gesang, und noch mehr Prägnanz. Der lediglich 1:28 Minuten andauernde Track wirft alle guten Vorsätze über Bord, wenn sich die beiden nach dem Delirium wieder finden und "What the fuck am I doing here, lying face down to the floor?" ihr erster und einziger Gedanke zu sein scheint. Auf ihrem neuen Langspieler sind die Blood Red Shoes eines auf jeden Fall: endlich neu. Wenn die vergangenen Alben schon mit Gedresche Eindruck schinden konnten, tut es dies nun mit einem gekonnten Wechselspiel von Zuckerbrot und Peitsche. Wie beispielsweise "Two Dead Minutes". Der plötzliche Einsatz von Synthies und endlos hallenden Effektspielereien begleiten den ohnehin schon kräftigen Sound der beiden Singstimmen. Dies erfährt in "Silence And The Drones" seine Fortsetzung. Das sich immer wieder langsam steigernde Zusammenspiel von einzelnden Klängen, Stimmengewirr und Schlagzeug endet hier in einem fulminanten "Let me please forget." Erwachsen werden kann jeder. Aber kaum jemand tut dies so stilvoll wie die zwei Jungspunde aus Brighton, die sich nun mit eingängingen Wortgefechten aus der Schlichtheit befreien und mit zusätzlich erworbener Fulminanz um sich werfen, als hätten sie die letzten zwei Jahre nichts anderes getan. © Laut
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Rock - Erschienen am 4. Juni 2021 | Velveteen Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 8. Januar 2019 | Jazz Life

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Alternativ und Indie - Erschienen am 3. März 2014 | Jazz Life

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Rock - Erschienen am 27. April 2018 | Jazz Life

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Alternativ und Indie - Erschienen am 21. Januar 2013 | [PIAS] Cooperative

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Alternativ und Indie - Erschienen am 18. September 2018 | Jazz Life

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Alternativ und Indie - Erschienen am 16. August 2010 | V2 Cooperative Music

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Alternativ und Indie - Erschienen am 20. November 2018 | Jazz Life

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Rock - Erschienen am 25. September 2020 | Jazz Life

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Alternativ und Indie - Erschienen am 28. August 2020 | Blood Red Shoes

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Alternativ und Indie - Erschienen am 12. April 2019 | Jazz Life

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