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Die Alben

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Alternativ und Indie - Erschienen am 8. Oktober 2007 | Pompeii Records

Auszeichnungen Qobuz' Schallplattensammlung
Bei Zach Condon ist alles möglich. Oder besser gesagt alles einzigartig. Kein Romanautor - egal, wie fantasievoll und verrückt er auch sein mag, hätte sich so eine Figur ausdenken können: ein Amerikaner, der Balkanmelodien, entstellten Country-Folk, blumigen Pop und große französische Chansons schreibt. Die Kompositionen des Leaders der Band Beirut erinnern eher an Mini-Opern als an Trinklieder für Schiffsmatrosen oder Fußball-Hooligans. Und obwohl man normalerweise beim Begriff „rumänische Blaskapelle“ an Klischee-Szenarien denken muss, die einen im besten Falle zum Trinken animieren und bei denen man sich im schlimmsten Falle in einem Kusturica-Film glaubt, so erklingen auf The Flying Club Cup Lieder, die mehr mit Magnetic Fields, Divine Comedy oder Rufus Wainwright gemeinsam haben als mit Goran Bregovic… Auf diesem zweiten Album, erschienen im Oktober 2017, kann man noch mehr französischen Einfluss heraushören: Nantes, Cherbourg, Un dernier verre (pour la route), La Banlieue und Cliquot zwinkern schelmisch Richtung Frankreich, ein Land, das den zu diesem Zeitpunkt 21-jährigen Amerikaner sehr fasziniert. Aber nicht nur, denn hierauf sind außerdem Fado- und Tango-Klänge zu hören, all diese tiefgründigen Musikstile und Melodien, die eher dem Gemütszustand zuzuordnen sind als einer geografischen Lage. Denn Beirut scheinen die ganze Welt in ihrer Seele eingefangen zu haben. © Marc Zisman/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 1. Februar 2019 | 4AD

Hi-Res
Zach Condon hat ziemlich bald verstanden, dass er sich mit seinem Blasorchester nicht ewig in der U-Bahn würde aufhalten können. Dass sogar seine hartgesottenen Fans irgendwann genug bekommen und ihm nicht ewig eine Münze in die Hand drücken würden… Auf dem 2015 veröffentlichten No No No! hatte der Mastermind von Beirut seine am Balkan, in der Folklore der Sinti und Roma und in Mexiko gesammelten Erfahrungen in geniale hochkarätige Popminiaturen verwandelt. Aber er war darauf aus, noch mehr meisterhaft wunderbare, schelmische Stücke zu basteln. Er erneuerte alles und doch hielt er an seiner einzigartig träumerischen und märchenhaften Welt fest, in der Bläser und Schlaginstrumente das Sagen haben. Ein wahrer Weltbürger, dieser Condon. Geboren in Albuquerque, lebt in Berlin und schreibt in New York und im italienischen Apulien mit der Küstenstadt Gallipoli (der dieses fünfte Album seinen Namen verdankt) präsentiert mit seiner recht nüchternen aber gefühlsbetonten Stimme, seine herzbewegenden, melancholischen Songs. Wenn er in Begleitung des Schlagzeugers Nick Petree, des Bassisten Paul Collins, des Posaunisten Ben Lanz und des Trompeters Kyle Resnick an seiner elektronischen Farfisa-Orgel oder seinem Korg-Synthesizer steht, bastelt er seine Songs, als würde er Matroschka-Puppen ineinander schachteln. Eine spielerische Art, die er dadurch, dass er dieser Farfisa eine Schlüsselrolle verleiht, noch zusätzlich betont. Gallipoli sieht zwar wie zusammengebastelte Lo-Fi-Worldmusic aus, aber damit präsentieren Beirut letztendlich ein ganzes Sortiment von dem, was sie nun nach etwas mehr als zehn Jahren vorzuzeigen haben. © Marc Zisman/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 6. Mai 2006 | Pompeii Records

Ich muss zugeben, mein lieber Bruder hat schon vor Jahren versucht, mich musikalisch zu schulen. Das ist ihm auch recht gut gelungen. Zwischen Michael Jackson-, The Cure-, A-ha- und Alice Cooper-Postern hat sich die gute Gitarrenmusik diverser Indie-Helden durchgesetzt. Jahre später habe ich es ebenfalls ihm zu verdanken, dass ich diese tolle Platte hier schon vor zwei Monaten aufmerksam hörte und sofort kaufen musste. Und das auch noch in Berlin. Hinter dem wirren Bandnamen Beirut steckt ein 20-jähriger Amerikaner. Zach Condon aus Albuquerque hat die meisten Sachen alleine zu Hause aufgenommen. Auf seinem Debüt "Gulag Orkestar" vereinen sich vielfältige internationale Einflüsse von russischer Polka, traditionellem Folk bis hin zu verspielter Elektronik ("Scenic World"). Das Ergebnis sind elf wundervolle Popstücke, von denen man einfach nicht genug bekommt! Polka und melancholische Blasmusik hörte er bei seinen Großeltern, Immigranten aus Russland. Schon als Kind beschäftigte er sich demnach intensiv mit dieser Sprache. Verstehen tut man wenig, aber bei derart glorreicher Musik muss man das auch nicht. Zahlreiche Instrumente wie Geige, Cello, Klarinette, Quetschebüggel, Ukulele, Schellenkranz, Mandoline und Piano sind zu hören. Theatralische, trinkfreudige Gesangsparts und pompöse Bläser wie in "Brandenburg" wecken den Melting Pop in dir. "The Gulag Orkestar" lässt die Höchstzahl an Endorphinen frei. Mit so viel Glückshormonen muss man erst einmal zurecht kommen. Gulag heißt übrigens nicht Gulasch, wie so mancher Laie vermutet, sondern ist ein Synonym für die Unterdrückung individueller Entfaltung in der Sowjetunion und bezeichnet ein System aus Zwangsarbeitslagern, Gefängnissen und Verbannungsorten unter der Herrschaft Stalins. "Prenzlauerberg" kennen wir eigentlich nur aus der Hauptstadt und daran hat man sich mittlerweile satt gesehen. Aber hier wirbelt der Ohrwurm-Triumph noch Tage später genüsslich im Hörgang. Der sanft-jodelnden Stimme ist man selbst im Traum nicht überdrüssig. Auch ohne Wodka-Überdosis lässt es sich wunderbar grinsend durch die Stadt laufen. Es geht sogar so weit, dass man kurz davor ist, zu St. Martin aufs Pferd zu springen und mit dem Samariter gen Osten zu fliehen. Herrlich. Hier sind die wahren Narren los. "Rhineland (Heartland)" sollte ab dem 11.11. alle Kneipen und Jecken-Spelunken beschallen. Da kann so manche kölner Band die Koffer packen. Der Musterschüler beschloss eines Tages durch Europa zu reisen. Seine Songtitel verraten, dass er vor allem Deutschland und Staaten des ehemaligen Ostblocks genauer unter die Lupe nahm, aus Italien schrieb er herzige Postkarten. Auf feucht-fröhlichen Festen lernte er jede Menge Musiker kennen, und in Serbien in nur einer Nacht vor allem die Lieder des Boban Markovic Orckstars lieben. Zurück in New York entsteht nach und nach sein erstes Album. Verschiedene Musiker gaben dem Debüt mit Violinen und Percussions den letzten Schliff. Somit ist "Gulag Orkestar" ein bemerkenswerter Einblick in alte und neue Sound-Traditionen. Mit "After The Curtain" fällt der Vorhang, es erschallt tosender Applaus. Die zusätzliche Bonus-EP mit bisher unveröffentlichten Tracks bildet die krönende Zugabe. Damit kommt das "Paris des nahen Ostens" direkt zu dir nach Hause! © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 30. August 2011 | Pompeii Records

Harte Zeiten hat Beirut-Mastermind Zach Condon hinter sich. Vom Erfolg des Zweitlings "The Flying Club Cup" überwältigt, bricht Condon die Tournee 2008 ab. Zusammenbruch, Krankheit, Burn-Out lautet die Diagnose. Es folgt eine Doppel-EP im Jahre 2009, jetzt wagt sich Condon mit seinen Damen und Herren wieder an einen Langspieler. Vom intimsten Werk der Folkies wird gesprochen. Der Balkan, die Champs-Elysées und Mexiko waren auf den vorangegangenen Alben zu entdecken, wohin verschlägt es uns nun? Tatsächlich hat man häufig den Eindruck, direkt ins Innere Condons zu reisen. Der akustische Weltenbummler bummelt nicht mehr, "Santa Fe" wird jetzt besungen, eine seiner amerikanischen Heimatstädte. Innere Sehnsucht statt Fernweh lautet das neue Motto. Elektronische Unterstützung macht das Stück zu einem lebendigen Popsong, die Bläser schimmern wie der Sonnenaufgang am Horizont, dennoch tropft die Melancholie aus jeder Pore "Rip Tides". Condons neue Freude am Rhythmus kontrastiert mit dem sehnsüchtigen Gesang. Die Bläser mimen Himmelschöre, während Condon in der Hölle schmort. Seine Liebe zu Folklore und klassischen Instrumenten ist ihm in der Einsamkeit nicht abhanden gekommen. In theatralische Ausmaße komponiert das Mastermind Akkordeon, Horn und Trompete ("A Candle's Fire") und räumt ihnen stets viel Platz ein. In "The Peacock" machen sie gar den gesamten Song aus, dazu sinniert Condon in überlagerter Mehrstimmigkeit und schafft so eines der bemerkenswertesten Stücke auf "The Rip Tide". Auch in "Goshen" schweigen Beirut nicht, eine minimalistische, beinahe betäubte Pianoballade, die dann von vorsichtiger Marching Drum geschüttelt wird. Ebenso verträumt, wenn auch um ein Vielfaches wacher, kommt "Cuixmala" daher. In "Payne's Bay" stampft der altbekannte Walzer. Viele Motive aus den Vorgängern sind auch auf dem Drittling erhalten geblieben, Harmoniesucht und Schunkelei oder auch die im Grunde bodenständige Folklore, die von Condon aber in schwindelerregende Höhen komponiert wird. Zach Condon gelingt ein paradoxer Spagat zwischen Melancholie und Lebendigkeit. Ein weiteres Mal nimmt er uns mit auf seine Reise. Diesmal geht es aber nicht in die Ferne, nicht nach Osteuropa, nicht nach Frankreich und auch nicht nach Lateinamerika. Es geht tief hinein in das Seelenleben Condons. Was wir da finden, klingt zwar traurig, aber sein Herz schlägt rhythmisch und in vollen Zügen. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 11. September 2015 | 4AD

Nach vier Jahren Pause kurbelt Zach Condon die Maschine "Beirut" wieder an und präsentiert einmal mehr etwas Geniales und Überraschendes, dieses Mal No No No genannt. Ein viertes Album, auf dem der Amerikaner seine Eindrücke von balkan-mexikanisch angehauchter Folklore in erstklassigen Miniatur-Pop verwandelt. Nur, dass dieses Mal die folkloristische Facette von Beirut leicht zurückgestellt wurde, um sich mehr dem Schalk und wundbaren, spielerisch-künstlerischen Basteleien zuzuwenden. Condon schafft es so, sich neu zu entdecken, obgleich der manchmal fast märchenhaften Eigenart seiner Musik, wo Blechblasinstrumenten und dem Schlagzeug eine besondere Stellung zukommen. Zwar einfach, aber verlockend: wir sagen "Ja, ja, ja" zu No No No! © MD/Qobuz 
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Alternativ und Indie - Erschienen am 11. September 2015 | 4AD

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Nach vier Jahren Pause kurbelt Zach Condon die Maschine "Beirut" wieder an und präsentiert einmal mehr etwas Geniales und Überraschendes, dieses Mal No No No genannt. Ein viertes Album, auf dem der Amerikaner seine Eindrücke von balkan-mexikanisch angehauchter Folklore in erstklassigen Miniatur-Pop verwandelt. Nur, dass dieses Mal die folkloristische Facette von Beirut leicht zurückgestellt wurde, um sich mehr dem Schalk und wundbaren, spielerisch-künstlerischen Basteleien zuzuwenden. Condon schafft es so, sich neu zu entdecken, obgleich der manchmal fast märchenhaften Eigenart seiner Musik, wo Blechblasinstrumenten und dem Schlagzeug eine besondere Stellung zukommen. Zwar einfach, aber verlockend: wir sagen "Ja, ja, ja" zu No No No! © MD/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 25. Juni 2007 | Pompeii Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 17. Februar 2009 | Pompeii Records

Während Zach Condon mit den Erfolgsalben "Gulag Orkestar" und "The Flying Club Cup" musikalisch in den Balkan blickte und letzteres zudem seine Leidenschaft für das französische Chanson aufzeigte, geht er mit dem vorliegenden Werk verschiedene Wege. "March Of The Zapotec / Realpeople: Holland" ist eine Doppel-EP, die dem Hörer einerseits sechs mit einer mexikanischen Funeral-Band eingespielte Songs überbringt, und anderseits mit fünf weiteren, elektronisch angelegten Stücken überrascht. Jene spielte Condon vor seinem musikalischen Schaffen als Beirut unter dem Pseudonym Realpeople eingespielt hat. Für die "March Of The Zapotec"-Collection machte er die 19-köpfige The Jiminez Band aus, die mit satten, melancholischen Bläsersätzen den Sound prägt. Die Melancholie osteuropäischer Musiktraditionen ist dabei stets präsent. Dem karnevalesken Intro "El Zocalo" folgt "La Llorona", in dem sich die Hörner-Sektion wunderbar an Zachs Gesang anschmiegt und famos mit dem Brass-Ensemble harmoniert. Das Instrumental "My Wife" eröffnet mit den Bläsern lebendig, um schließlich beim von Zachs Ukulele rhythmisierten Walzer zu enden. Das trübe "The Akara" besticht mit zauberhaften Horn- und Trompeten-Einlagen zur Ukulele. Authentischer klangen Beirut wohl nie, bei aller Schwermut vielleicht auch nie besser. Klageliedern wie dem schweren "On A Bajonet" schließen sich nahtlos Songs an wie das famose "The Shrew", in dem die Bläser und das Schlagzeug sich erst dem Gesang unterordnen, um anschließend den Trübsinn mit rasantem Tempo zu vertreiben. Vogelgezwitscher und eine längere Pause kündigen den zweiten Teil an, der uns in Condons frühe Schaffensphase geleitet, die von rein digitalen Synthie-Arrangements und der Drum-Machinenbeats geprägt ist. "My Night With The Prostitute From Marseille" versprüht mit gut gelaunter Keyboardlinie und kernigem Beat 80s-Pop-Appeal. Zachs prägnanter Gesang und seine einnehmenden Melodielinien funktionieren also auch in diesem Kontext. "My Wife, Lost In The Wild" gefällt mit übereinander gelegtem, warmem Gesang, der den trefflichen Kontrast zur kühlen elektronischen Grundierung bildet. "Venice" vereint dagegen die zarte Ambient-Klangfläche mit weichen Bläsern, das schöne "The Concubine" überrascht schließlich mit eingängigem Akkordeon, einfachen Schlägen auf einem Spielzeug-Klavier und Trompetenspiel. Vergnügt lässt Condon das Werk mit "No Dice" ausklingen, das wie eine Synthese aus Jean Michel Jarre und dem Elektronik-Pionier Jean Jacques Perry tönt. "March Of The Zapotec / Realpeople: Holland" ist kein kohärentes Beirut-Album, es ist vielmehr ein Zwischenbericht des Musikers Zach Condon, der mit "March Of The Zapotec" erneut eindrucksvoll die qualitative und emotionale Größe seiner Musik offenbart und mit den unspektakulären digitalen Versuchen in "Holland" zumindest andeutet, dass seine musikalische Reise und Experimentierfreudigkeit noch lange nicht am Ende ist. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 1. Februar 2019 | 4AD

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Alternativ und Indie - Erschienen am 12. Dezember 2006 | Pompeii Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 7. Juni 2011 | Pompeii Records

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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 10. Juni 2011 | Al Massiva

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Alternativ und Indie - Erschienen am 24. April 2007 | Pompeii Records