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Die Alben

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Alternativ und Indie - Erschienen am 24. Februar 2014 | Capitol Records (CAP)

Hi-Res Auszeichnungen 4 étoiles Rock and Folk - Hi-Res Audio - Grammy Awards
Das zwölfte Album des amerikanischen Singer/Songwriters Beck stellt sich als Platte dar, die in erster Linie durch eine High-End-Produktion und durch Einflüsse aus dem Folk-Bereich geprägt ist. Dies liegt vor allem daran, dass es – laut Aussage des Musikers – als eine Art Fortführung des Longplayers Sea Change aus dem Jahre 2002 zu verstehen ist. Auch diese Veröffentlichung zeichnete sich durch einen starken, melancholischen Grundton und durch Nähe zum California-Sound der 1960er Jahre aus. Dieser durchzieht auf Morning Phase erneut die Klangsphäre (wie Tracks wie "Phase" oder "Wave" bezeugen), aber auch die Lyrics ("Heart Is A Drum", "Blue Moon", "Say Goodbye"). Arrangiert wurden die Tracks vom Komponisten und Vater des Musikers David Campbell, für die Produktion zeigt sich Beck selbst verantwortlich. © TiVo
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Alternativ und Indie - Erschienen am 24. September 2002 | Interscope

Hi-Res Auszeichnungen 4F de Télérama - Qobuz' Schallplattensammlung - Hi-Res Audio
Mittlerweile ist es ja zur Gewohnheit geworden. Eine neue Beck-Platte erscheint und man ist zunächst mal verstört. Wie meint er das jetzt? Doch nicht etwa ernst? Nun, bei "Sea Change" weiß man eines bereits nach wenigen Takten: Beck Hansen meint es verdammt ernst. Davon zeugt zuallererst seine Stimme. Voll Inbrunst und in beunruhigender Trägheit führt sie die Strophen von "The Golden Age" in einen U2-Refrain der "Joshua Tree"-Phase, der auch textlich nicht zur Party taugt: "The sun don't shine even when it's day". Wie zu Beginn seiner Karriere scheint Beck wieder unbeschwert über die gute alte Klampfe zum Song zu finden. Zumindest lässt er Sample-Skurrilitäten oder dynamische Funk-Eskapaden so fern erscheinen, als hätte er sich nie mit ihnen abgegeben. Mutation, kommt es einem in den Sinn und tatsächlich kann Becks gleichnamiges Folk-Album als Anhaltspunkt für "Sea Change" herangezogen werden. Nur sind die "Tropicalia"-Nächte längst ausgetanzt und die "Bottles Of Blues" liegen in einem Scherbenhaufen vor der einsamen Hütte, aus der heute Becks Klagelieder heraus schallen. Dass seine langjährige Freundin seit kurzem eigene Wege geht, passt da natürlich hervorragend ins zurecht gelegte Bild: Beck als der "Lonesome Rider", der sich auf der Country Road treiben lässt, einsam und allein. Dabei hatte der Gute schon 1994 "One Foot In The Grave", zumindest hieß so sein wenig verbreitetes Songwriter-Album auf K Records, auf dem er mit nichts als Gitarre, Bass, Percussions und einer Handvoll Kumpels rauhe Country- und Folk-Nummern hinrotzte. Wenn auch der jugendliche Übermut dieser Aufnahmen heute kompositorischem Geschick gewichen ist, die Country-Attitüde hat Beck auf "Sea Change" hinüber gerettet. Ruhig und unaufdringlich rauschen die zwölf Songs einer nach dem anderen vorüber und entwickeln erst mit der Zeit erdrückendes Gewicht. Nigel Godrich, der bereits beim "Mutations"-Album die Produktion überwachte, hat Beck dabei erneut keinen unnötigen Ballast aufgebürdet. Häufiger als auf jenem Album werden aber zarte Akustikgitarren, Bassläufe und Glockenspiel von Streicher-Arrangements durchsetzt, wie etwa auf "Paper Tiger", einem reduzierten Stolper-Beat à la Tom Waits, zu dem Beck hingebungsvoll raunt. Beinahe altersweise klingt er dagegen im besinnlichen "Guess I'm Doing Fine". Die meist von Missverständnissen und Verlust handelnden Songs arbeiten alle auf den stets ergreifenden Refrain hin. Dazu liefert Beck wieder einmal Hammerzeilen: "It's nothing that I - haven't seen before - but it still kills me - like it did before" (in "End Of The Day"), fasst die Trauer über eine zerbrochene Beziehung zusammen. Nicht minder resignativ brummt Beck im vierten Stück: "Lonsesome tears - I can't cry them anymore - I can't think of what they're for". "Sea Change" fordert weit deutlicher als Becks bisherige Werke dazu auf, zuzuhören. In einer Zeit, in der Zu-spät-Geborene einem 70-jährigen Johnny Cash von den Lippen lesen, kommt sein Album vielleicht genau zum richtigen Zeitpunkt. Denn wenn man eines auf "Sea Change" überhaupt nicht vermisst, so sind das "two turntables and a microphone". © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 18. Juni 1996 | Geffen Records

Hi-Res Auszeichnungen Qobuz' Schallplattensammlung
Nicht nur mit seinem verrückten Cover (ein Komondor, der Hürden springt) bestätigt Odelay Beck als Genie eines Bastlers. Aber wenn Mellow Gold und sein Lo-Fi Loser sein schlichtes Aussehen beanspruchten, übernimmt Odelay seine Mittel und seine üppigere Produktion. Die Idee ist jedoch die gleiche: das Entkuppeln des Entkuppelten! Sexueller Funk, psychedelischer Rock, schmackhafter Country-Blues, Old School Rap, schunkelnder Folk, flatterndes Easy Listening - Beck klebt alles zusammen und reißt es wieder auseinander! Was die Samples anbelangt, ist es wie auf dem Wochenmarkt und wir treffen Them (Band von Van Morrison), Rare Earth, Mandrill, Mantronix, Sly Stone, Dick Hyman, Edgar Winter, Lee Dorsey und einige andere.... Trotz dieses unmöglichen Zivilstandes, hat Odelay eine echte Identität. Ein neues Wunder, basierend auf einer seiner ganz eigenen Philosophie. Denn Beck ist nicht nur ein Experte des Sounds, sondern im Grunde genommen ein echter Songwriter. © Marc Zisman/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 13. Oktober 2017 | Capitol Records (CAP)

Hi-Res Auszeichnungen Grammy Awards
Diejenigen, die Beck Hansen seit Anfang der 1990er Jahren nicht aus den Augen gelassen haben, wissen, dass er alles spielen kann. Alles! Rural Blues wie Son House/Skip James, Funk wie Prince, Hip Hop Slacker, Folk wie Dylan, Lo-Fi Elektro etc. Auch wenn der kalifornische Superbastler in der ersten Zeit dank einer überzeugenden Allianz zwischen Folk und Hip-Hop-Rhythmen Begeisterung auslöste (bahnbrechende Hymne Loser im Jahre 1993), so tendiert er im Laufe der Jahre zu mehr Klassizismus, siehe Sea Changes (2002) und Morning Phase (2014). Mit Colors macht er eine Kehrtwendung. An Farben mangelt es Beck bei diesem dreizehnten Album nicht. Psychedelisches wie bei den Beatles, Pop aus den achtziger Jahren, aktueller Dancefloor, mit Hip Hop durchsetzter Funk, nichts fehlt bei diesem stilistischen Kaleidoskop! Die Kontraste sind so krass, dass so einige Neuankömmlinge wohl etwas verwirrt sein werden. © CM/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 24. Februar 2014 | Capitol Records (CAP)

Auszeichnungen 4 étoiles Rock and Folk
Das zwölfte Album des amerikanischen Singer/Songwriters Beck stellt sich als Platte dar, die in erster Linie durch eine High-End-Produktion und durch Einflüsse aus dem Folk-Bereich geprägt ist. Dies liegt vor allem daran, dass es – laut Aussage des Musikers – als eine Art Fortführung des Longplayers Sea Change aus dem Jahre 2002 zu verstehen ist. Auch diese Veröffentlichung zeichnete sich durch einen starken, melancholischen Grundton und durch Nähe zum California-Sound der 1960er Jahre aus. Dieser durchzieht auf Morning Phase erneut die Klangsphäre (wie Tracks wie "Phase" oder "Wave" bezeugen), aber auch die Lyrics ("Heart Is A Drum", "Blue Moon", "Say Goodbye"). Arrangiert wurden die Tracks vom Komponisten und Vater des Musikers David Campbell, für die Produktion zeigt sich Beck selbst verantwortlich. © TiVo
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Alternativ und Indie - Erschienen am 24. September 2002 | Interscope

Hi-Res
Mittlerweile ist es ja zur Gewohnheit geworden. Eine neue Beck-Platte erscheint und man ist zunächst mal verstört. Wie meint er das jetzt? Doch nicht etwa ernst? Nun, bei "Sea Change" weiß man eines bereits nach wenigen Takten: Beck Hansen meint es verdammt ernst. Davon zeugt zuallererst seine Stimme. Voll Inbrunst und in beunruhigender Trägheit führt sie die Strophen von "The Golden Age" in einen U2-Refrain der "Joshua Tree"-Phase, der auch textlich nicht zur Party taugt: "The sun don't shine even when it's day". Wie zu Beginn seiner Karriere scheint Beck wieder unbeschwert über die gute alte Klampfe zum Song zu finden. Zumindest lässt er Sample-Skurrilitäten oder dynamische Funk-Eskapaden so fern erscheinen, als hätte er sich nie mit ihnen abgegeben. Mutation, kommt es einem in den Sinn und tatsächlich kann Becks gleichnamiges Folk-Album als Anhaltspunkt für "Sea Change" herangezogen werden. Nur sind die "Tropicalia"-Nächte längst ausgetanzt und die "Bottles Of Blues" liegen in einem Scherbenhaufen vor der einsamen Hütte, aus der heute Becks Klagelieder heraus schallen. Dass seine langjährige Freundin seit kurzem eigene Wege geht, passt da natürlich hervorragend ins zurecht gelegte Bild: Beck als der "Lonesome Rider", der sich auf der Country Road treiben lässt, einsam und allein. Dabei hatte der Gute schon 1994 "One Foot In The Grave", zumindest hieß so sein wenig verbreitetes Songwriter-Album auf K Records, auf dem er mit nichts als Gitarre, Bass, Percussions und einer Handvoll Kumpels rauhe Country- und Folk-Nummern hinrotzte. Wenn auch der jugendliche Übermut dieser Aufnahmen heute kompositorischem Geschick gewichen ist, die Country-Attitüde hat Beck auf "Sea Change" hinüber gerettet. Ruhig und unaufdringlich rauschen die zwölf Songs einer nach dem anderen vorüber und entwickeln erst mit der Zeit erdrückendes Gewicht. Nigel Godrich, der bereits beim "Mutations"-Album die Produktion überwachte, hat Beck dabei erneut keinen unnötigen Ballast aufgebürdet. Häufiger als auf jenem Album werden aber zarte Akustikgitarren, Bassläufe und Glockenspiel von Streicher-Arrangements durchsetzt, wie etwa auf "Paper Tiger", einem reduzierten Stolper-Beat à la Tom Waits, zu dem Beck hingebungsvoll raunt. Beinahe altersweise klingt er dagegen im besinnlichen "Guess I'm Doing Fine". Die meist von Missverständnissen und Verlust handelnden Songs arbeiten alle auf den stets ergreifenden Refrain hin. Dazu liefert Beck wieder einmal Hammerzeilen: "It's nothing that I - haven't seen before - but it still kills me - like it did before" (in "End Of The Day"), fasst die Trauer über eine zerbrochene Beziehung zusammen. Nicht minder resignativ brummt Beck im vierten Stück: "Lonsesome tears - I can't cry them anymore - I can't think of what they're for". "Sea Change" fordert weit deutlicher als Becks bisherige Werke dazu auf, zuzuhören. In einer Zeit, in der Zu-spät-Geborene einem 70-jährigen Johnny Cash von den Lippen lesen, kommt sein Album vielleicht genau zum richtigen Zeitpunkt. Denn wenn man eines auf "Sea Change" überhaupt nicht vermisst, so sind das "two turntables and a microphone". © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 22. November 2019 | Capitol Records

Hi-Res
Als er 1993 mit seiner genialen Single Loser auf sich aufmerksam macht, erweist sich Beck mit seiner Fusion aus akustischem Blues/Folk und Hip-Hop-Beats als ein wahrer Vorläufer. Und gleich danach schiebt er sein Album Odelay nach, um sogar ein noch breitgefächerteres Sortiment zum Vorschein zu bringen. Dabei kombiniert er Funk mit sexuellen Inhalten, Psychedelic Rock, schlüpfrigen Country Blues, Old School Rap, kitschigem Easy Listening und zwischendurch gibt es Samples von Van Morrison, Mandrill, Mantronix, Sly Stone, Dick Hyman, Edgar Winter und Lee Dorsey. Später sollte er zu einem klassischeren Folk-Rock voller wunderschöner Songs zurückkehren (Sea Change)… Als 49-Jähriger erneuert sich Beck, indem er sich seinen Job mit einem hochkarätigen Autor und Produzenten teilt: Pharell Williams. Ursprünglich war ihre Kooperation nur für eine Single oder sogar EP vorgesehen, da es aber so gut lief, kamen dabei letztendlich elf Titel heraus. Beck ist ein erfahrungsreicher Tüftler und quillt vor Ideen nur so über, Pharell hingegen ist von der schlichten, ja sogar minimalistischen Sorte. Auf Letztere kam es Beck an. Eine nüchterne, in erster Linie melancholische Klangwelt, und zwar dank der schönen, akrobatischen (Stratosphere) oder auch elektrischen Balladen (Everlasting Nothing). Der Kalifornier macht einen auf coolen Hedonisten (der smoothe zuckersüße See Through), treibt seinen Spaß mit Auto-Tune (Uneventful Days) und lässt sich auf einer leicht groovigen Pop-Welle dahintreiben.Und damit ihm seine Fans der ersten Stunde treu bleiben, präsentiert er in Saw Lightning Beck pur mit Slide-Gitarre, Rap-Beat und einem Mikrofon wie anno dazumal. Hyperspace zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass es nicht als Hitmaschine programmiert gewesen war, die man hinter dem kurzzeitigen Zusammenschluss Beck/Pharell hätte vermuten können. Und in diesem Pop-Soul-Rap-Folk-R’n’B-Rock-Sammelsurium ist alles viel subtiler, als es auf den ersten Blick scheinen mag. © Marc Zisman/Qobuz
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Rock - Erschienen am 3. November 1998 | Geffen

Hi-Res
According to party line, neither Beck nor Geffen ever intended Mutations to be considered as the official follow-up to Odelay, his Grammy-winning breakthrough. It was more like One Foot in the Grave, designed to be an off-kilter, subdued collection of acoustic-based songs pitched halfway between psychedelic country blues and lo-fi folk. The presence of producer Nigel Godrich, the man who helmed Radiohead's acclaimed OK Computer, makes such claims dubious. Godrich is not a slick producer, but he's no Calvin Johnson, either, and Mutations has an appropriately clean, trippy feel. There's little question that with the blues, country, psych, bossa nova, and folk that comprise it, Mutations was never meant to be a commercial endeavor -- there's no floor-shaker like "Where It's At," and it doesn't trade in the junk culture that brought Odelay to life. Recording with his touring band -- marking the first time he has entered the studio with a live band -- does result in a different sound, but it's not so much a departure as it is a side road that is going in the same direction. None of the songs explore new territory, but they're rich, lyrically and musically. There's an off-the-cuff wit to the songwriting, especially on "Canceled Check" and "Bottle of Blues," and the performances are natural, relaxed, and laid-back, without ever sounding complacent. In fact, one of the nifty tricks of Mutations is how it sounds simple upon the first listen, then reveals more psychedelic layers upon each play. Beck is not only a startling songwriter -- his best songs are simultaneously modern and timeless -- he is a sharp record-maker, crafting albums that sound distinct and original, no matter how much they may borrow. In its own quiet, organic way, Mutations confirms this as much as either Mellow Gold or Odelay. © Stephen Thomas Erlewine /TiVo
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Rock - Erschienen am 29. März 2005 | Interscope

Hi-Res
Mehr noch als Björk oder ein Mike Patton gehört Beck Hansen zu den wenigen Konsens-Künstlern des Rockgeschäfts, die sich seit jeher alles erlauben dürfen und dies auch genüsslich tun. Doch während Patton sich in seiner Kollaborationswut Richtung Avantgarde verabschiedet und Björk Gefallen an der Vertonung ihrer Acapella-Stimmübungen gefunden hat, erfreuen sich Becks musikalische Hakenschläge noch immer eines Millionenpublikums. Ohne dafür belächelt zu werden, könnte der erst 35-jährige, gebürtige Kalifornier heute von sich behaupten, auf musikalischer Ebene so ziemlich alles bereits gemacht zu haben. Außer einem: dasselbe nochmal. Zu "Guero", der sechsten regulären Album-Veröffentlichung des ehemaligen Sample-Fetischisten, entweichen nun erstmals kritische Töne den Hallen der schreibenden Zunft, da Beck plötzlich, Hochverrat!, doch tatsächlich wieder Samples in seinen Sound integriere, und obendrein, nicht möglich!, schon wieder die alten Dust Brothers produzieren ließ. Und es ist wahr: "Guero" ist der stilistische Nachfolger des 1996 mit zwei Grammys ausgestatteten Mammutwerks "Odelay", das mal eben Folk, Blues, Funk, Metal und Hip Hop zu einem grobschlächtigen Koloss formte, der gleich im Opener "Devils Haircut" King Kong gleich über den Hörer hinweg trampelte. Recht ähnlich behandelt uns heute Becks Single-Auftakt "E-Pro": Ein so einfaches wie gewaltiges Gitarrenriff dominiert zu den Beastie Boys-Drumsamples von "So What'cha Want" stur durchgespielt den Song und setzt nur für Becks roboterhaft gesprochenen Reime aus. Im Wissen um die Stärke des eingängigen Riffs ergänzt er den Refrain einzig um eine zweite Melodie, ein zum Grölen einladendes "Naah-naah-na-na-na-na-naah", was schon "Hey Jude" zum Welthit machte. Man darf sich wundern, dass derselbe Mann, der 2002 mit dem fabelhaften "Sea Change"-Album als beeindruckender Klagelieder-Interpret vorstellig wurde, derart präzise zu alten Vorlieben zurück gefunden hat. Vorwerfen sollte man es ihm nicht. Zu stark sind die Songs auf dem neuen Werk geraten, zu ausgefeilt die Kompositionen, als dass man die wieder massiv auftretende, längst legendäre "Cut-and-paste"-Sampletechnik der Dust Brothers zur bloßen Effekthascherei reduzieren könnte. Besonders deutlich tritt die Computerarbeit im relaxten "Que Onda Guero" (Mexiko-Slang im Sinne von "What's up, whitey?") zu Tage, das wohl nicht unfreiwillig auf die dopen Beats der frühen Cypress Hill rekurriert, und in der vor eckiger Elektro-Grooves und Piep-Sounds kaum nachvollziehbaren Sample-Orgie "Hell Yes". Ebenfalls zu den Highlights gehören mit "Girl" eines seiner unwiderstehlichen Upbeat-Folksongs, mit "Missing" eine streicherlastige Reminiszenz an das letzte Album, während "Black Tambourine" den wohl mutigsten Versuch darstellt, mit Monotonie und größter Simplizität traditioneller Mittel einen feuerspeienden Rocksong zu kreieren: Mehr als Percussions, Tamburinschläge, sporadische Beats und ein E-Gitarrensolo braucht es nicht. Ganz offensichtlich verfolgen die Sound-Ingredienzien auf "Guero" einzig und allein das Ziel, einen Song komplett zu erzählen, ihn dabei aber nicht künstlich aufzublasen, wie das auf "Midnite Vultures" in übertriebenem Maße, und sogar zeitweise auf "Odelay", der Fall war. Beck darf deshalb auf ein Album mit wenigen Schwachpunkten stolz sein (ausgerechnet die langsameren Nummern wollten ihm diesmal etwas misslingen: "Emergency Exit", "Farewell Ride") und weiter der Formel vertrauen: "I better go it alone." Wobei ihm auf jenem Song Jack White zu Hilfe eilte. Was man aber nicht hört. Dasselbe gilt für "Earthquake Weather", den Song mit Smokey Hormel an der E-Gitarre. Hormel klampft normalerweise für Tom Waits. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 1. Januar 1994 | DGC

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Alternativ und Indie - Erschienen am 23. November 1999 | Geffen

Scharfkantige Bläser und ein funkig flotter Bass treiben "Sexx Laws" voran, ein kleines Orchester klimpert und zupft, zwischendurch ein Intermezzo mit Banjo und Steelguitar: Nur ein paar gut versteckte Breaks lassen ahnen, wer da unser sexuelles Handeln neu definieren will. Und Becks markante und hier noch deutlich zu erkennende Stimme natürlich, die behauptet, einem voll ausgewachsenen Mannsbild zu gehören ("I'am a full grown man"). Humor soll ja - neben dem Sex - auf Becks neuem Album "Midnite Vultures" (etwa: Geier der Nacht) eine große Rolle spielen. Musikalisch gehts vor allem um die amerikanischen Siebziger. Rauf und runter perlen die funkigen Bässe, stimmlich klettert BH mittels Falsetttechnik in höchste Höhen. Dem vom eigenen Dad gemeuchelten Marvin Gaye wird späte Ehrung zuteil, nebenbei kocht der Herr Hansen noch schnell Prince und Earth, Wind & Fire ab. Auch dabei: Ein melodiearmer aber grooviger Hip Hop-Track unter Beteiligung der Dust Brothers ("Hollywood Freaks"). Ein mißglücktes Elektroexperiment zu einem traurigen Thema ("Get Real Paid") und ein, zwei typisch rauhe Beck-Folk-Rock-Songs. Bei Track Nr. 9 angelangt, glauben wir auch, daß Beck seit zwei Jahren vor allem Rhythm'n'Blues und R. Kelly hört. "Beautiful Way" ist ein sehr gewöhnliches Liebeslied mit Strophe und Refrain, das jegliches überraschende Element vermissen läßt. Uuuuh, da schüttelts mich und das ist jetzt gar nicht mehr lustig. Aber Humor ist, wenn man trotzdem lacht, und so ändert das alles nichts daran, daß Beck Hansen und seine Band für unnachahmliche Spielfreude und unerhörten melodischen Einfallsreichtum wie immer die Höchstpunktzahl einfahren. © Laut
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Pop - Erschienen am 1. Januar 1994 | DGC

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Alternativ und Indie - Erschienen am 3. Oktober 2006 | Interscope

Hi-Res
"One, two ..." - am Anfang war der Rhythmus, nicht das Wort: ein vorwärts stürzender Bass und mit reichlich Hall unterlegtes Schlagzeug eröffnen "Elevator Music" und damit das neue Beck-Album "The Information". In der Strophe singt Beck nicht, sondern rappt, im weiteren Verlauf dienen Keyboard-Klänge, verzerrte Gitarren und Klingeltöne vor allem als Taktgeber. Und wenn auch der Refrain so etwas wie eine Melodie andeutet, bleibt "The Elevator" doch ein äußerst rauhes Stück Musik und damit das Gegenteil von "Fahrstuhl-Sound" (Muzak). Seit 2003 arbeiteten Beck und sein Produzent Nigel Godrich (u.a.: Radioheads "OK Computer", "Kid A") angeblich bereits an "The Information", und tatsächlich kommt die Scheibe sehr ausgereift daher, wenn sie auch an keiner Stelle überproduziert wirkt. Selbst bei dem ausgewiesenen Sample-Freak Beck überrascht die Fülle an seltsamen Geräuschen, die sich nie wiederholen, und Effekte, die, stets in neue Zusammenhänge gestellt, stets auch neue Wirkungen erzeugen. Im zweiten Song bilden Strophe und Refrain einen starken Kontrast: während ein schepperndes Synthie-Sample und eine trockene Basslinie "Think I'm In Love" zunächst wieder alle Sinnlichkeit austreiben, treffen Becks Stimme, eine gezupfte Gitarre und Streicherklänge im Refrain zu einem wärmenden Unisono aufeinander. Dazwischen ist noch Platz für das eine oder andere Interlude, z.B. ein kurzes Solo auf der Bongo, das wieder mit reichlich Hall ausgestattet ist. Die Aufteilung zwischen rhythmusorientierter, oft gerappter Strophe und eingängigem (gesungenem) Refrain findet sich auch im folgenden "Cellphone's Dead" wieder. Zwischen diesen beiden Polen ist gleichsam das gesamte Album aufgehängt, wenn auch einzelne Tracks auf verschiedene Schaffensphasen von Beck verweisen. Das verhalten melancholische "New Round" wäre auch auf "Sea Change" gut aufgehoben gewesen, der Sample-Wahnsinn von "1000bpm" weckt Erinnerungen an frühe Alben wie "Odelay", während das rockig vorantreibende "Nausea" irgendwo zwischen "Mutations" und "Midnight Vultures" angesiedelt ist. Ja, der Herr Beck beginnt, sich zu wiederholen, wie schon Kollege S. kürzlich anmerkte. Dahinter steckt jedoch kein Sicherheitsdenken, vielmehr bringt Beck die Gegensätze, die früher auf verschiedene Alben verteilt waren, hier in einem wagemutigen Akt zusammen. Kaum ein anderer populärer Musiker der Gegenwart vereint so mühelos eilende Beats mit träger Melancholie oder schräge Samples mit ohrwurmartigen Melodien und vibrierenden Saiten. Zum Schluss noch ein Wort zu den Lyrics, die Beck bildreich verrätselt. Von "geistiger Klarheit" (im Sinn von: Abwesenheit von Müll oder, um mit Adorno zu sprechen, Abwesenheit des Nicht-Identischen, das nur schmerzhaft sich eingliedern ließe) keine Spur. Da lehnt man sich doch als Scientologie-kritischer Beck-Jünger ganz entspannt zurück und drückt noch mal auf Play - "... you know what to do". © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 22. November 2019 | Capitol Records

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Hyperspace is one of those Beck projects that came together quickly. At the conclusion of the supporting tour for 2017's Colors, Beck headed into the studio with Pharrell Williams with the intention of contributing to a new N.E.R.D album, but they wound up hitting it off. The collaboration ballooned from a single into an EP and, ultimately, the core of Beck's 14th album. Beck worked with a few other collaborators on the record -- Greg Kurstin, the producer of Colors, is credited on "See Through," Sky Ferreira sings on "Die Waiting," Coldplay's Chris Martin is on "Stratosphere" -- but the partnership with Williams is what defines Hyperspace, giving it its sleek retro futurism. With its layers of analog synths and drum machines, it's hard to escape the new wave trappings of Hyperspace, yet the album is devoid of nostalgia or irony. Such is Beck's sincerity, he winds up stumbling into territory pioneered by Todd Rundgren's Utopia, indulging in the shimmering electronic soft rock of "Chemical." Despite the frenetic rhythms of "Saw Lightning," "Chemical" is a better indication of Beck's intentions: he's making a sequel to Morning Phase in the guise of a synth record. It's a clever concept and the music itself is often clever, the strummed acoustic guitars getting blown out in waves of analog synth bliss. It's music for twilight contemplation, not so much a soundtrack for regret as soul-searching. To that end, Hyperspace exists on the same astral plane as Morning Phase and Sea Change, but it never feels as fussy or formal as those sad opuses. Chalk that up not to the electronic instrumentation but rather a light touch. Beck never lingers upon either his melancholy or his celestial flights of fantasy: they exist simultaneously, resulting in a tremulous and pretty soundtrack for moments of fleeting introspection. © Stephen Thomas Erlewine /TiVo
Ab
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Alternativ und Indie - Erschienen am 22. November 2019 | Capitol Records

Als er 1993 mit seiner genialen Single Loser auf sich aufmerksam macht, erweist sich Beck mit seiner Fusion aus akustischem Blues/Folk und Hip-Hop-Beats als ein wahrer Vorläufer. Und gleich danach schiebt er sein Album Odelay nach, um sogar ein noch breitgefächerteres Sortiment zum Vorschein zu bringen. Dabei kombiniert er Funk mit sexuellen Inhalten, Psychedelic Rock, schlüpfrigen Country Blues, Old School Rap, kitschigem Easy Listening und zwischendurch gibt es Samples von Van Morrison, Mandrill, Mantronix, Sly Stone, Dick Hyman, Edgar Winter und Lee Dorsey. Später sollte er zu einem klassischeren Folk-Rock voller wunderschöner Songs zurückkehren (Sea Change)… Als 49-Jähriger erneuert sich Beck, indem er sich seinen Job mit einem hochkarätigen Autor und Produzenten teilt: Pharell Williams. Ursprünglich war ihre Kooperation nur für eine Single oder sogar EP vorgesehen, da es aber so gut lief, kamen dabei letztendlich elf Titel heraus. Beck ist ein erfahrungsreicher Tüftler und quillt vor Ideen nur so über, Pharell hingegen ist von der schlichten, ja sogar minimalistischen Sorte. Auf Letztere kam es Beck an. Eine nüchterne, in erster Linie melancholische Klangwelt, und zwar dank der schönen, akrobatischen (Stratosphere) oder auch elektrischen Balladen (Everlasting Nothing). Der Kalifornier macht einen auf coolen Hedonisten (der smoothe zuckersüße See Through), treibt seinen Spaß mit Auto-Tune (Uneventful Days) und lässt sich auf einer leicht groovigen Pop-Welle dahintreiben. Und damit ihm seine Fans der ersten Stunde treu bleiben, präsentiert er in Saw Lightning Beck pur mit Slide-Gitarre, Rap-Beat und einem Mikrofon wie anno dazumal. Hyperspace zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass es nicht als Hitmaschine programmiert gewesen war, die man hinter dem kurzzeitigen Zusammenschluss Beck/Pharell hätte vermuten können. Und in diesem Pop-Soul-Rap-Folk-R’n’B-Rock-Sammelsurium ist alles viel subtiler, als es auf den ersten Blick scheinen mag. © Marc Zisman/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 24. September 2002 | Interscope

Hi-Res
Mittlerweile ist es ja zur Gewohnheit geworden. Eine neue Beck-Platte erscheint und man ist zunächst mal verstört. Wie meint er das jetzt? Doch nicht etwa ernst? Nun, bei "Sea Change" weiß man eines bereits nach wenigen Takten: Beck Hansen meint es verdammt ernst. Davon zeugt zuallererst seine Stimme. Voll Inbrunst und in beunruhigender Trägheit führt sie die Strophen von "The Golden Age" in einen U2-Refrain der "Joshua Tree"-Phase, der auch textlich nicht zur Party taugt: "The sun don't shine even when it's day". Wie zu Beginn seiner Karriere scheint Beck wieder unbeschwert über die gute alte Klampfe zum Song zu finden. Zumindest lässt er Sample-Skurrilitäten oder dynamische Funk-Eskapaden so fern erscheinen, als hätte er sich nie mit ihnen abgegeben. Mutation, kommt es einem in den Sinn und tatsächlich kann Becks gleichnamiges Folk-Album als Anhaltspunkt für "Sea Change" herangezogen werden. Nur sind die "Tropicalia"-Nächte längst ausgetanzt und die "Bottles Of Blues" liegen in einem Scherbenhaufen vor der einsamen Hütte, aus der heute Becks Klagelieder heraus schallen. Dass seine langjährige Freundin seit kurzem eigene Wege geht, passt da natürlich hervorragend ins zurecht gelegte Bild: Beck als der "Lonesome Rider", der sich auf der Country Road treiben lässt, einsam und allein. Dabei hatte der Gute schon 1994 "One Foot In The Grave", zumindest hieß so sein wenig verbreitetes Songwriter-Album auf K Records, auf dem er mit nichts als Gitarre, Bass, Percussions und einer Handvoll Kumpels rauhe Country- und Folk-Nummern hinrotzte. Wenn auch der jugendliche Übermut dieser Aufnahmen heute kompositorischem Geschick gewichen ist, die Country-Attitüde hat Beck auf "Sea Change" hinüber gerettet. Ruhig und unaufdringlich rauschen die zwölf Songs einer nach dem anderen vorüber und entwickeln erst mit der Zeit erdrückendes Gewicht. Nigel Godrich, der bereits beim "Mutations"-Album die Produktion überwachte, hat Beck dabei erneut keinen unnötigen Ballast aufgebürdet. Häufiger als auf jenem Album werden aber zarte Akustikgitarren, Bassläufe und Glockenspiel von Streicher-Arrangements durchsetzt, wie etwa auf "Paper Tiger", einem reduzierten Stolper-Beat à la Tom Waits, zu dem Beck hingebungsvoll raunt. Beinahe altersweise klingt er dagegen im besinnlichen "Guess I'm Doing Fine". Die meist von Missverständnissen und Verlust handelnden Songs arbeiten alle auf den stets ergreifenden Refrain hin. Dazu liefert Beck wieder einmal Hammerzeilen: "It's nothing that I - haven't seen before - but it still kills me - like it did before" (in "End Of The Day"), fasst die Trauer über eine zerbrochene Beziehung zusammen. Nicht minder resignativ brummt Beck im vierten Stück: "Lonsesome tears - I can't cry them anymore - I can't think of what they're for". "Sea Change" fordert weit deutlicher als Becks bisherige Werke dazu auf, zuzuhören. In einer Zeit, in der Zu-spät-Geborene einem 70-jährigen Johnny Cash von den Lippen lesen, kommt sein Album vielleicht genau zum richtigen Zeitpunkt. Denn wenn man eines auf "Sea Change" überhaupt nicht vermisst, so sind das "two turntables and a microphone". © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 13. Oktober 2017 | Capitol Records (CAP)

Diejenigen, die Beck Hansen seit Anfang der 1990er Jahren nicht aus den Augen gelassen haben, wissen, dass er alles spielen kann. Alles! Rural Blues wie Son House/Skip James, Funk wie Prince, Hip Hop Slacker, Folk wie Dylan, Lo-Fi Elektro etc. Auch wenn der kalifornische Superbastler in der ersten Zeit dank einer überzeugenden Allianz zwischen Folk und Hip-Hop-Rhythmen Begeisterung auslöste (bahnbrechende Hymne Loser im Jahre 1993), so tendiert er im Laufe der Jahre zu mehr Klassizismus, siehe Sea Changes (2002) und Morning Phase (2014). Mit Colors macht er eine Kehrtwendung. An Farben mangelt es Beck bei diesem dreizehnten Album nicht. Psychedelisches wie bei den Beatles, Pop aus den achtziger Jahren, aktueller Dancefloor, mit Hip Hop durchsetzter Funk, nichts fehlt bei diesem stilistischen Kaleidoskop! Die Kontraste sind so krass, dass so einige Neuankömmlinge wohl etwas verwirrt sein werden. © CM/Qobuz
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CD30,99 Fr.

Rock - Erschienen am 18. Juni 1996 | Interscope

Nicht nur mit seinem verrückten Cover (ein Komondor, der Hürden springt) bestätigt Odelay Beck als Genie eines Bastlers. Aber wenn Mellow Gold und sein Lo-Fi Loser sein schlichtes Aussehen beanspruchten, übernimmt Odelay seine Mittel und seine üppigere Produktion. Die Idee ist jedoch die gleiche: das Entkuppeln des Entkuppelten! Sexueller Funk, psychedelischer Rock, schmackhafter Country-Blues, Old School Rap, schunkelnder Folk, flatterndes Easy Listening - Beck klebt alles zusammen und reißt es wieder auseinander! Was die Samples anbelangt, ist es wie auf dem Wochenmarkt und wir treffen Them (Band von Van Morrison), Rare Earth, Mandrill, Mantronix, Sly Stone, Dick Hyman, Edgar Winter, Lee Dorsey und einige andere.... Trotz dieses unmöglichen Zivilstandes, hat Odelay eine echte Identität. Ein neues Wunder, basierend auf einer seiner ganz eigenen Philosophie. Denn Beck ist nicht nur ein Experte des Sounds, sondern im Grunde genommen ein echter Songwriter. © Marc Zisman/Qobuz
Ab
CD15,49 Fr.

Alternativ und Indie - Erschienen am 1. Januar 2005 | Interscope

Ab
CD20,49 Fr.

Pop - Erschienen am 1. Januar 1996 | DGC

Nicht nur mit seinem verrückten Cover (ein Komondor, der Hürden springt) bestätigt Odelay Beck als Genie eines Bastlers. Aber wenn Mellow Gold und sein Lo-Fi Loser sein schlichtes Aussehen beanspruchten, übernimmt Odelay seine Mittel und seine üppigere Produktion. Die Idee ist jedoch die gleiche: das Entkuppeln des Entkuppelten! Sexueller Funk, psychedelischer Rock, schmackhafter Country-Blues, Old School Rap, schunkelnder Folk, flatterndes Easy Listening - Beck klebt alles zusammen und reißt es wieder auseinander! Was die Samples anbelangt, ist es wie auf dem Wochenmarkt und wir treffen Them (Band von Van Morrison), Rare Earth, Mandrill, Mantronix, Sly Stone, Dick Hyman, Edgar Winter, Lee Dorsey und einige andere.... Trotz dieses unmöglichen Zivilstandes, hat Odelay eine echte Identität. Ein neues Wunder, basierend auf einer seiner ganz eigenen Philosophie. Denn Beck ist nicht nur ein Experte des Sounds, sondern im Grunde genommen ein echter Songwriter. © Marc Zisman/Qobuz