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Die Alben

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Jazz - Erschienen am 8. September 2017 | BMC Records

Übers klassische Studium fand Bálint Gyemánt zum Jazz, als ihm sein Lehrer Platten von John Scofield und Pat Metheny vorspielte. Mit Tibor und Lásló freundete Bálint sich an der Ferencz Liszt Akademie in Budapest an. Dieses Trio sei sein Abenteuerspielplatz, sagt der Gitarrist, ein Traum sei wahr geworden, als er den Pianisten Shai Maestro für dieses Albumprojekt gewinnen konnte, sein Spiel habe alle beflügelt. Gefühlvolle Arpeggios rollen durch „The GFC“, leise kommentiert vom Schlagzeug, wie Lichtstrahlen brechen sich die hoch singenden Klänge aus bald drei E-Gitarren, eng verzahnte Interaktion, flüchtige romantische Impressionen. Frappierend, was in sechs Minuten so kontrolliert wie kontrastreich passieren kann. „Indigo“ bringen sie in einer elektrischen und später akustischen Version, Shai Maestro schlägt Purzelbäume am Klavier, die Gitarre jauchzt, bevor ein Blues à la hongroise an Ungarns große Gitarristen anknüpft: Attila Zoller, Gábor Szabo, Gábor Gádo. „Pathway“ ist Pat Metheny gewidmet, wunderbar platziert Bálint Gyemánt jeden Klang im weiten, leisen Raum, „The Last 100 Meters“ ein schwindelerregender Uptempo-Walzer in den Armen der Geliebten. Nachtwandlerisch sicher versteht sich die Rhythmusgruppe in „Flight to Berlin“, bevor sich in „Tricky Knee“ ein inspirierter und entspannter Dialog zwischen Klavier und E-Gitarre entrollt, gleichsam als pas de deux auf großer Bühne. Das Bálint Gyémánt Trio wird dem guten Ruf der Budapester Jazzszene mehr als gerecht. © Lippegaus, Karl / www.fonoforum.de