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Die Alben

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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 13. November 2015 | Jive - Legacy

Hi-Res Auszeichnungen Qobuz' perfekte Schallplattensammlung - Pitchfork: Best New Reissue
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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 24. September 1991 | Jive

Auszeichnungen Qobuz' perfekte Schallplattensammlung
Eigentlich müsste jedem Head beim Gedanken an den 28. September 1998 ein kalter Schauer über den Rücken laufen. Es ist der Tag, an dem eine Ära zu Ende ging. "The Love Movement" erschien und damit das letzte Album des legendären Tribe Called Quest. Nach den anschließenden Promoterminen ging die Truppe, die sich längst auseinander entwickelt hatte, endgültig getrennte Wege. "The Love Movement" war ein guter, weitgehend unterschätzter Schlusspunkt, auch wenn Rapper Phife Dawg später lakonisch anmerkte, die Platte hätte eher "The Last Movement" heißen sollen. Für andere Bands wäre die Scheibe ebenso wie der Vorgänger "Beats, Rhymes & Life" ein Durchbruch gewesen. Doch A Tribe Called Quest hatten zuvor Maßstäbe gesetzt, die weder die eine noch die andere LP erfüllte. Schlappe drei Jahre brauchen Q-Tip, Phife Dawg, Ali Shaheed Muhammad und Jarobi White – der die Truppe nach dem Debüt "People's Instinctive Travels And The Paths Of Rhythm" verlässt – um sich im Olymp des Hip Hop ganz oben zu positionieren. Sage und schreibe drei Meilensteine erschienen in dieser kurzen Zeitspanne Anfang der 1990er. Und doch thront ein Teil dieser Trilogie über allem. Der Zweitling "The Low End Theory" sollte den Hip Hop verändern und nachhaltig prägen. Er gilt noch heute vielen als das beste Album, das das Genre zu bieten hat. Als "Sergeant Pepper des Hip Hop" bezeichnet Bob Power die Platte heute in Anspielung auf das legendäre Album der Beatles. Power war der Toningenieur, der "The Low End Theory" in den Greene Street Studios und den Soundtrack Studios in New York auf den Weg brachte. Es habe die Vorstellung der Menschen verändert, wie Musik zusammengesetzt sein müsse, meint er mit einigem Recht. Und zwar in zweierlei Hinsicht. Zum einen revolutioniert "The Low End Theory" den Umgang mit Samples. Der herkömmliche Weg, ein einziges Sample als Loop über einem Bass- und Drumgerüst immer und immer wieder abzuspielen, genügt A Tribe Called Quest nicht. Bis auf "What?" und "Vibes And Stuff" besteht jeder Titel aus zwei oder mehr Samples, "Scenario", das nebenbei noch einem gewissen Busta Rhymes zum Solo-Durchbruch verhilft ("Raow, raow, like a dungeon dragon!"), setzt sich sogar aus sieben Anleihen zusammen – darunter Miles Davis, Kool & The Gang und Jimi Hendrix. Es ist vor allem Q-Tips unglaublichem Gehör zu verdanken, dass der Tribe klingt, wie er klingt. Er ist es, der die meisten Samples entdeckt, die Produzent und DJ Ali Shaheed Muhammad veredelt. Darunter etwa das unverschämt funky Drumkit aus "Hydra" von Grover Washington Jr., das gemeinsam mit Anleihen von Minnie Riperton, der Average White Band und der Steve Miller Band die Single "Check The Rhime" ergibt. Trotz dieser ständigen Vermengung klingt "The Low End Theory" im Gegensatz zum stellenweise etwas störrischen, überschwänglichen Vorgänger nie überfrachtet. De La Soul mögen ulkiger gewesen sein, die Jungle Brothers die größeren Hits und die Beastie Boys die bessere Party gehabt haben – aber so cool, entspannt und abgeklärt wie das Trio um Q-Tip war keine der Ikonen. Und nur wenige haben das Zusammenspiel zwischen Jazz und Hip Hop derart perfektioniert. "Viele haben die Punkte zwischen Hip Hop und Jazz verbunden", wird der Rolling Stone später schreiben, als er "The Low End Theory" auf Platz 153 der besten Alben aller Zeiten wählt, "aber diese LP malt das komplette Bild." Und das, so möchte man anfügen, ist außer The Roots vier Jahre später mit einer solchen Hingabe davor und danach niemandem sonst gelungen. Dass Black Thought in der Dokumentation "Beats, Rhymes & Life: The Travels Of A Tribe Called Quest" infrage stellt, dass The Roots ohne ATCQ überhaupt zusammengefunden hätten, unterstreicht den Einfluss der Truppe. "Ich, J.Dilla, der fraglos einer der besten Beatbauer aller Zeiten ist, und Kanye", fährt Pharrell Williams fort, "wir wären nicht hier, wenn es keine Tribe-Alben gegeben hätte." Sie seien im Prinzip Q-Tips Ziehsöhne. Drei Singles entstanden aus "The Low End Theory". Das bereits erwähnte, vor Energie sprühende "Scenario" mit den Leaders Of The New Shool, "Check The Rhime" und "Jazz (We've Got)", das einzige Stück, das sich jemals direkt mit Jazz beschäftigt hat, weswegen die Truppe es von Anfang an ablehnte, als Jazz-Rap markiert zu werden. Allerdings wäre es eine Schande, "The Low End Theory" auf die Auskopplungen zu reduzieren. Zumal ein anderes Stück für die Entwicklung der Truppe viel wichtiger war. Zwei Verse reichen, um Phife Dawg aus dem Hintergrund ins Rampenlicht zu holen. War er beim Debüt noch mehr oder weniger begleitendes Beiwerk, ist er mit "Buggin' Out" urplötzlich eine Landmarke im Hip Hop: "Microphone check one, two, what is this? / The five foot assassin with the roughneck business." Oder anders ausgedrückt: Bämm, hier bin ich! Das, was danach kommt, als Zusammenspiel zu bezeichnen, ist ein Frevel. Phife und Q-Tip sind mehr als die beiden Frontmänner einer damals schon legendären Rap-Kapelle. Die beiden nehmen sich von sexueller Gewalt ("The Infamous Date Rape") bis zum Konsumverhalten der Masse ("Skypager") und den Machenschaften im Musikgeschäft ("Rap Promotor") alle möglichen Themen vor – und ergänzen sich wie Ying und Yang. Ein passenderes Duo hat Hip Hop seither nicht mehr erlebt. Als würde Two-Face rappen, nur dass es nicht eine gute und eine böse Seite gibt, sondern zwei überragende. Der nasale Flow des Q-Tip, der lyrisch immer wieder ins Poetische abdriftet und der geerdete Phife mit der hohen Stimme, der, so sagen manche, die Straße in A Tribe Called Quest gebracht hat. Auf Augenhöhe gelangt der "Funky Diabetic", wie er sich bei "Oh My God" auf dem Nachfolger "Midnight Marauders" selbst beschreibt, allerdings nie. A Tribe Called Quest ist immer irgendwie Q-Tip und seine kongenialen Partner. So ist er es auch, der in "Verses From The Abstract" über den Double-Bass der Jazz-Legende Ron Carter rappen darf. 2008, siebzehn Jahre nach Veröffentlichung, gesteht der Bassist, die Aufnahme nie gehört zu haben. Dabei groovt Carter derart tief und passend, als wäre er von Beginn an Mitglied des Tribes oder wenigstens der Native Tongue-Posse gewesen. Er ist wohl der einzige, der jemals drohte, Q-Tip die Show zu stehlen. Dieses interne Ungleichgewicht ist letztlich auch einer der Gründe, wieso es schon bei den Aufnahmen zum Nachfolger kriselt. Der perfektionistische, karriere-orientierte Q-Tip avanciert mehr und mehr zum Bandleader, der Forderungen stellt. Die monatelange Zusammenarbeit zu "Midnight Marauders" stellt die Freundschaft zwischen ihm und Phife auf eine harte Probe, der sie nicht standhält. Aus den Sandkastenfreunden werden Arbeitskollegen, der ATCQ-Geist geht flöten, "Beats, Rhymes & Life" und "The Love Movement" erfüllen die Erwartungen nicht. Die Band trennt sich. Erst Jahre später raffen sich die beiden wieder zusammen, spielen immer wieder einige Konzerte, ohne neues Material zu präsentieren. Es werde kein neues Album geben, lässt Q-Tip 2008 verlauten. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Der Vertrag mit Jive, das mittlerweile in Sony aufgegangen ist, sieht sechs Alben vor. "The Love Movement" war das fünfte. © Laut
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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 11. November 2016 | Epic

Hi-Res Auszeichnungen Pitchfork: Best New Music
Als Hip Hop-Fan kann man den Tribe gar nicht genug anhimmeln, verkörpern sie doch die Wurzeln und Ursprünge des langsam erfolgreicher werdenden Genres in den beginnenden 90er Jahren. Eine Crew, die die Anfangstage der Golden Era mittrug, weder wirklich vom Street-Hustle noch vom großen Geld zu berichten wusste und trotzdem eine Chemie auf Platte presste, die Millionen Hörer vor ihre Anlagen bannte. Q-Tip, Antreiber und Wegbereiter des Tribes, der gerne mal ins Philosophische abstreift, funktioniert mit seiner Extrovertiertheit gegenüber dem Rap-geerdeten Phife Dawg wie das Yin und zum Yang. Zur perfekten Symbiose schmiegten sich Jazz-Samples und harte Drums ein und die von Ali Shaheed Muhammad eingespielten Instrumente. Was der vierte im Bunde, Jarobi White, genau tat, bleibt wohl ewig ein Geheimnis. Trotzdem war er immer Teil der Crew. Nun erscheint also ihr sechstes und damit letztes Album mit dem merkwürdig klingenden Titel "We Got It From Here ... Thank You 4 Your Service", denn Malik Isaac Taylor erlag im März diesen Jahres seiner Diabeteserkrankung. Zu dieser Zeit waren die Aufnahmen in vollem Gange. Im Nachhinein reflektiert kommen sowohl Q-Tip als auch Jarobi White zu dem Schluss, dass es Phife Dawg nicht so sehr ums Album ging als vielmehr um die Freundschaft: "Ehrlich gesagt glaube ich, dass er nicht aufgrund des Albums zwischen Kalifornien und New Jersey hin und her reiste, sondern um sicherzugehen, dass wir beide, Malik und Jon, OK miteinander sind." White drückt es noch drastischer aus: "Doing this album killed him." Der Tod des Gründungsmitglieds liegt wie ein dunkler, schmerzender Schatten über den Aufnahmen. Doch auch wenn sich die Zeilen besonders in "The Donald" und in "Lost Somebody" um ihren verstorbenen Freund drehen, so kreierten Q-Tip, Ali Shaheed Muhammad und Jarobi White ein thematisch vielschichtiges Album, das viel mehr zu bieten hat als die Trauer um den Five Foot Assassin. Wenn ihm Tip aber Tribut zollt, dann über ein kopfnickendes, entspannt groovendes Sample, das auf seine so leicht und wie selbstverständlich wirkende ATCQ-Art einen Banger aus "Black Spasmodic" macht. Zunächst suhlt sich Phife durch die Selbstverständlichkeit eines Rap-Pioniers, ehe Tip seinem verstorbenen Sandkastenfreund einen ganzen Vers schenkt und aus dessen himmlischer Sicht die Dinge von oben herab beschreibt: "I'm leaving, but nigga you still got the work to do / I expect the best from you, I'm watching from my heaven view / If you don't believe me, Tip, there's truly life after death / So refer to the Biggie covers and shoutout my Trini brothers / And please check in on my mother... / Malik Izaak, call me shorty." Das ist ein Gänsehautmoment aller erster Güteklasse. Da über die gesamte Spiellänge von 60 Minuten Phife nur vereinzelt zu hören ist, springen andere ein um ihn zu ersetzen: Das ewig stille Tribe-Mitglied Jarobi White tritt mit einer einfachen, grundehrlichen Art des Rappens in die großen Fußstapfen Taylors, während ihm die verlängerten Arme des Tribes, Busta Rhymes und Consequence, tapfer zu Seite stehen. Dazu gesellen sich noch Features von Talib Kweli, André 3000, Kanye West, Kendrick Lamar und Anderson.Paak. Somit wirkt "Got It From Here ..." mehr wie ein Posse-Album von Gleichgesinnten und verkommt nicht, wie man vielleicht befürchtet hatte, zu einer One-Man-Show Q-Tips. Im Gegenteil: Zwar zeichnet er verantwortlich für die Produktion, räumt aber beispielsweise in "Mobius" die Bühne vollständig und lässt Busta Rhymes und Consequence über ostasiatisch-anmutende Melodien rappen. Ersterer schreit-rappt sich mit seinem durchdringenden Organ durch Illuminati- und Medien-Verschwörungen bis hinunter zum harten Straßenleben. Mit einer erfrischenden Flow-Varianz robotert er sich auch durch den Track "Solid Wall Of Sound", der in seiner Zerfahrenheit auch noch Platz für eine Elton John-Hook und einer Jack White-Akustikgitarre lässt. Bemerkenswert ist auch die Tatsache, dass sich Phife und Tip die Strophen teilen, hin und her jonglieren und so trotz ihrer Andersartigkeit des Vortrags harmonisch zusammenwachsen. Stilbrüche und Überraschungen sorgen durchweg für Spannung. Sollte der Hörer mal gedankenverloren zu einem smoothen Q-Tip-Beat wie in "Lost Somebody" oder "Ego" wegnicken, holen einen vielschichtige Tracks à la "Dis Generation" oder "The Killing Season" wieder zurück ins Dickicht der Unvorhersehbarkeiten. Überhaupt wirkt keiner der Songs als würden sie in ewig-gestrigen Sphären schweifen. Natürlich bricht sich hier kein Cloud-Rap anno 2016 bahn, schließlich besitzt Q-Tip eine 9.000 Platten umfassende Vinyl-Sammlung, aus der man fleißig samplen kann. Trotzdem wirkt diese Platte durchweg staubfrei und gerade so modern, dass sie immer noch klar vom Tribe stammt. Das liegt unter anderem daran, dass sich der Produzent zu keiner Zeit wiederholt. Anderson .Paak veredelt nicht nur die Hook von "Movin Backwards", sondern kann sich auch in einer ganzen Strophe frei entfalten. Das dient nicht nur der Abwechslung, sondern verortet die Platte im Hier und Jetzt. Genau dort steht auch das kratzige und trotzdem einnehmende "We The People ...", das mit seiner bloßen, nackten und dabei so offensichtlichen Hook die Wahl des Präsdidenten verarbeitet. Der Brückenschlag zwischen gestern und heute ist das übergreifende Thema auf "Dis Generation". Die luftige Gitarre täuscht kurz über den zwischenzeitlich schwer verdaulichen musikalischen Part hinweg, ehe den Rap-Veteranen ein paar Worte des Respekts an die aktuell tonangebende Generation entfleuchen: "Talk to Joey, Earl, Kendrick, and Cole, gatekeepers of flow / They are extensions of instinctual soul." Oder schielt diese André-Zeile aus "Kids..." heimlich gen Lil Yachty-Hype? "Yeah, it look a little different on a yacht / But ain't gon' lie, I miss kayaking." Einziger Wermutstropfen ist und bleibt die Rarität Phifes Stimme. Als Fan lechzt man förmlich nach ein paar Reimen, die, wie in "Conrad Tokyo", nichts an Schlagkraft eingebüßt haben: "Trump and the SNL hilarity / Troublesome times kid, no times for comedy / Blood clot, you doing, bullshit you spewing / As if this country ain't already ruined." Sein Gegenpart, Q-Tip, feilte weiter an Flow und Reimstafetten und spuckt nicht nur gewohnt lässige, wie aus einem Guss klingende Parts ins Mikro, sondern steigert sich zunehmend ins unüberschaubar Komplexe, was stundenlanges Lyrik-Genius-Studieren nach sich ziehen dürfte. Gemeinsam mit André 3000 cyphert sich Q-Tip in "Kids ..." durch ein unruhiges, melodiöses Sample, erinnert sich an seine Jugend, die damaligen Probleme und schlägt gekonnt den Bogen in die Gegenwart. Die Faszination des Tracks täuscht nicht über die Tatsache hinweg, dass er sich mir bislang noch nicht vollständig erschlossen hat. Auch das ist nur eine der vielen Qualitäten dieses finalen Albums: Es wird den Hörer noch lange beschäftigen. "Have you ever loved somebody? / Way before you got to dream? / No more crying, he's in sunshine / He's alright now, see his wings." © Laut
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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 8. November 1993 | Jive

Auszeichnungen Außergewöhnliche Schallplattensammlung von Qobuz
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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 25. Oktober 1999 | Jive

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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 15. Juli 1996 | Jive

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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 28. September 1998 | Jive

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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 17. Januar 2003 | Jive

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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 1. Juni 1992 | Jive - Legacy

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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 27. September 2019 | Active Driveway LTD

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Pop/Rock - Erschienen am 1. Juni 2020 | iMD-The Tribe

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