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Katie Melua, Klappe die Achte

Von Nicolas Magenham |

Katie Melua verzaubert uns mit ihrem achten Studioalbum, das von schlichter Schönheit zeugt...

Als nunmehr 36-Jährige bringt die Königin komplexer, persönlicher Balladen jetzt ihr achtes Album heraus, das sie ganz einfach Album No. 8 genannt hat. Der Titel ist zwar sehr schlicht, aber die zu Produktionszwecken instandgesetzten Mittel waren es weitaus weniger: Katie Melua hatte das Glück, vom Georgian Philharmonic Orchestra Unterstützung zu bekommen, denn die junge Wahl-Britin hat mit ihren georgischen Wurzeln einen ganz besonderen Bezug zu diesem Land. Die Streicher untermalen auf prunkvolle Art die großteils autobiografischen Titel, auf denen Katie Melua von einer in die Brüche gegangenen Beziehung gleichermaßen erzählt (A Love Like That, Airtime) wie von einer Reise ihres Vater in den Kaukasus (Leaving the Mountain). Zwar ist das Orchester auf allen Titeln präsent, aber erdrückend wirkt es angesichts dieser zartfühligen Songs keineswegs. Noch dazu, wo einige Solisten (Sax, Klavier, Gitarre…) oder auch eine mal funkige, mal jazzige Rhythmussektion dem Ganzen einen unbeschwerten Touch geben (Voices in the night).



Die manchmal an die Sensibilität eines Nick Drake oder an die kontemplativ ergreifende Art eines John Barry erinnernden Arrangements auf dem Album sind dem Produzenten Leo Abrahams zu verdanken. Auch die Hommage an die Choreografin Pina Bausch ist erwähnenswert, an der sich Katies Bruder Zurab beteiligt hatte (Maybe I Dreamt It), die auf liebevolle Art beschriebene Kindheit der Sängerin (Heading Home), aber auch der verführerische Titel English Manner ist bemerkenswert. Letzterer bringt mit dem Porträt einer Dreierbeziehung einen etwas weniger fugenlosen Aspekt von Katie Meluas Kunst ans Licht.

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