Ihr Warenkorb ist leer!

Genre :

Die Alben

Ab
CD27,49 Fr.

Trip Hop - Erschienen am 16. November 1998 | Virgin Records

Auszeichnungen Qobuz' perfekte Schallplattensammlung
Nach mehr als zehnjährigem Bestehen hatte Massive Attack sich mit ihrer so eigenen Ästhetik und dem dazugehörigen Sound dermaßen durchgesetzt, dass die Band bereits damals quasi unantastbar war. Mit ihrem dritten Album im April 1998 bewiesen sie aber dennoch, dass noch längst nicht Alles gesagt wurde… Die Soulmusik der Gruppe aus Bristol, immerzu unwahrscheinlich mysteriös, klingt hier noch düsterer als zuvor. Giftiger Cold Wave hat sich beigemischt, wie gleich auf dem Eröffnungstrack Angel herauszuhören ist. Der Angstzustand scheint auf Songs wie dem Dubtrack Risingson auf dem Höhepunkt angelangt zu sein. Und sogar bei Techno-Songs wie Disolved Girl verspürt man eine bedrückende Stimmung. Und dann ist da noch das ebenfalls bedrohliche und gleichzeitig wunderschöne Lied Teardrop, bei welchem man sich erst beim Einstieg der Feenstimme Liz Frasers der Cocteau Twins etwas entspannen und endlich ein Licht am Ende des Tunnels sehen kann. Doch all diese Vogelscheuchen verwandeln sich in den Händen des Trios 3D/Daddy G/Mushroom, weltberühmte Vertreter des Trip-Hops, zu wahren Goldschätzen, die man auch heute noch, zwei Jahrzehnte nach ihrer Erschaffung, immer und immer wieder voller Erstaunen aufmachen möchte… © Marc Zisman/Qobuz
Ab
CD20,49 Fr.

Trip Hop - Erschienen am 1. Januar 1997 | Island Mercury

Auszeichnungen Qobuz' perfekte Schallplattensammlung
Musiker definieren keine Begriffe. Sie orientieren sich an Idolen, Antihelden, Moden und Gegentrends. Als die Musikkritik Mitte der 90er Jahre den Begriff "Trip Hop" inflationär gebrauchte, um Portisheads "Dummy" als vorläufige Krönung dieses Genres zu bezeichnen, konnte der bescheidene Geoff Barrow nur klein beigeben: "Die größte Kunst im Popgeschäft besteht darin, einen Hype zu überleben." Den "Sound Of Bristol", der sich aus der Mixtur der dort ansässigen Massive Attack, dem Sprechgesang Trickys und eben Portishead ergab, münzte man in der Folge schnell in den Allgemeinplatz Trip Hop um. Freilich war jeder dieser Akteure ein Wegbereiter für den anderen. Doch es gelang Portishead (benannt nach ihrem Heimatstädtchen), die Apartheid von Electronica und Hip Hop, von Breakbeat, Soul, von Dub und Jazz so weit aufzuheben, dass die Globalisierung der populären Musik eine neue Dimension annahm. Aus einem Flickenteppich eine sinnstiftende Einheit zu formen war bei den Zuckungen und Verstörungen, die Barrows Programmiertechnik heraufbeschwor, bereits ein kleines Kunststück. In Beth Gibbons fand er seine kongeniale Mitspielerin, die sich federleicht wie einst Joni Mitchell gebärdete, aber schon mit 29 Jahren so vollgesogen war von Schwermut, dass sie auch mit einer Mitchell und ihrem Konzeptwerk "Both Sides Now" aus dem Jahr 2000 verwandt war. Ihre stimmliche Einzigartigkeit lässt sich mit "It Could Be Sweet" belegen, wenn sie sich von den mechanischen Drum-Schablonen absondert und engelsgleich über ihnen schwebt. Niemals wog sich die Sängerin in Sicherheit, sie schrie sogar den Weltschmerz heraus – doch niemand hörte sie: "Can't make myself heard / No matter how hard I scream", tritt es in "Biscuit", das mit dem Sample "I'll Never Fall In Love Again" von Johnny Ray aufgeladen ist, niederschmetternd aus ihr hervor. Die liebenswürdige Melancholikerin hatte man deswegen so gern, weil sie jedweder Sentimentalität so schnell entkam. Auch Adrian Utley ist nicht zu vergessen. Sein lautmalerisches Gitarrenspiel, die oft nur minimalen Prägungen und Einstreuungen, prägte "Dummy" vom ersten bis zum letzten Atemzug. "Mysterons" mutet mit dem von Utley bedienten Theremin so außerweltlich wie sein Titel an, der in der britischen Science-Fiction bei "Captain Scarlet and the Mysterons" und "Gerry Anderson's New Captain Scarlet" fiktionale Außerirdische meinte, die den Planeten Mars bewohnen. Das eigentliche Kuriosum dieser LP war jedenfalls, sie zunächst sterben zu 'hören', bevor sie alsbald wieder künstlich zum Leben erweckt werden konnte. Ein Grund für die unerträgliche Leichtigkeit des Seins sind die ersten Schwingungen des Fender Rhodes Piano am Anbeginn von "Roads", einem der prominentesten Prototypen für musisches Trauerspiel. Das Bittersüße wird dann ganz deutlich, wenn Beth "How can it feel this wrong?" wimmert und ein Satz Streicher sich dazu erhebt. Eine unglaubliche Wallung, die ihresgleichen sucht, jedoch selten findet. "Glory Box" schleicht sich langsam ein, knistert wie Papas abgenutzte Lieblingsplatte und verschenkt Gedanken, die die französische Intellektuelle Simone de Beauvoir ihrerzeit verstreut haben könnte: "So don't you stop being a man / Just take a little look from our side when you can / Sow a little tenderness / No matter if you cry / Give me a reason to love you / Give me a reason to be here / A woman / It's all I wanna be is all woman." Portishead zeigten die ganze Herrlichkeit des Schwarzen Lochs. Sie fühlten sich dem Unbekannten und Dunklen so angezogen, dass sie nicht anders konnten, als zu lernen, wie man damit umgehen musste. In dieser Black Box entstanden dann, völlig unpathetisch, die hellsten Momente der Neunziger. © Laut
Ab
CD20,49 Fr.

Trip Hop - Erschienen am 1. Januar 1996 | UMC (Universal Music Catalogue)

Auszeichnungen Qobuz' perfekte Schallplattensammlung
Es ist ein merkwürdiges Gefühl, wenn "Endtroducing" ausklingt. Ganz langsam ebbt der Trancezustand ab, man begibt sich wieder in die Realität, zieht den Kopf aus dem Soundkosmos, der in den 62 Minuten zuvor die Geschicke des eigenen Organismus lenkte. Stück für Stück tropfen die Alltagsgeräusche wieder ans Ohr, der Boden wird fester unter den Füßen. You've just experienced heaven. Vertraut aus der Geschichte, gleichzeitig zeitlos. Warum, ist nicht gleich klar und das ist auch das Geheimnis dieses grandiosen Albums. Wird der Kopf klarer, lichten sich die Wolken um dieses Mysterium nach und nach. "Entroducing" besteht nur aus Samples. DJ Shadow griff zu keinem einzigen Drumstick, zu keinem Bass, zu keiner Gitarre für die Produktion. Seine Instrumente sind Platten. Dutzende, Hunderte, Tausende Alben, alte Funkscheiben, Recordings von Radioprogrammen, teilweise obskures Zeug, das schon allein des Seltenheitswerts wegen verwendet wurde. Ein Ding der Unmöglichkeit, alle Samples rechtlich abzuklären. Das alles verschmolz zu einem ungeheuer dichten Stück elektronischer Instrumental-Musik, das zum ersten Mal den inflationär verwendeten Satz "Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile" rechtfertigt. Als durchgängig konzeptioniertes Album versprüht "Endtroducing" stets eine etwas bedrückende Atmosphäre im reduzierten, heftig groovenden Downtempo. Düster und final klingt die Musik, schon der überlebensgroße Beat auf "Building Steam With A Grain Of Salt". Die geisterhaften Frauenchöre - durchschnitten von Breaks - erwecken dermaßen das Bild verlassener gruseliger Vorstädte, dass man sich fast schon in einem David Lynch-Film sieht. In dieser Gemütsverfassung zwischen postapokalyptischer Einsamkeit und einem Zukunftsverständnis der 70er- und 80er-Jahre treibt uns das Album durch 62 Minuten, lüftet nur manchmal die extrem drückende Schwere mit einem kurzen Beispiel von kalifornischem Humor ("Untitled"), nur um danach mit einem durch und durch außerirdischen Track ("Stem/Long Stem") Streicher gegen stakkato-artiges Drumfeuer laufen zu lassen. DJ Shadow ist ein Meister darin, scheinbare Gegensätze herauszufordern und zu seinen Gunsten umzukehren: Die Schizophrenie, mit alten Samples einen Weltraum-ähnlichen Sound zu bauen. Oder sich den Grundlagen der textbasierenden Hip Hop-Kultur zu bedienen, um ein größtenteils wortloses Instrumentalalbum zu machen. Oder sich komplett von der Forderung der Clubszene zu lösen und nachzudenken, anstatt zu feiern. Über naturbelassen Original-Drumsounds der alten Fundstücke erlaubt sich Shadow das elegante Zaubern einer psychedelischen Traumwelt, mit viel Raum für horizontweite Soundleinwände. Die Club-Dancefloors gehen bei dem Album leer aus, die Musik auf "Endtroducing" erhebt den Anspruch auf Größeres. Tracks wie "Changeling" oder die zwei Teile von "What Does Your Soul Look Like?" mäandern zwischen Lounge und Ambient-Flächen, während Saxophon-Töne und einzelne Wort-Schnipsel als Echos vergangener Tage gegen die kantigen Beats der 60er Jahre-Funkdrummer anschwellen. Dabei verfährt er in den Arrangements nie nach dem gleichen Muster, lässt Bassfiguren in anderen Songs wieder auftauchen, setzt plötzlich auf totale Reizüberflutung ("Mutual Stomp"), und wird im richtigen Moment fast wieder massenkompatibel ("Organ Donor"). Obwohl DJ Shadow aka Josh Davis als klassischer Hip Hop-Head in Kalifornien aufgewachsen ist, steht sein "Endtroducing" näher an "The Dark Side Of The Moon" als an "The Chronic". Die fehlenden Vocals rücken die Instrumentalfinesse noch mehr in den Vordergrund, die zusammensetzt, was eigentlich nicht zusammengehört. Jazz-Elemente, Ambient-Sounds, Klassikinstrumente, alles fließt. Über Grooves alter Soul- und Funkplatten, punktiert von ein paar klassischen Turntable-Tricks. So dick die Rhythmen, so spannend und detailliert das Soundbild. Gar reduziert mit einem feinen Gespür für Feinheiten in jeder noch so verborgenen Soundecke lässt Shadow beispielsweise minutenlang ein Break wachsen ("Napalm Brain/Scatter Brain") oder spickt sphärische Orgel- und Synthesizer-Betten mit akustischen Gitarrennoten. Manche Delikatessen legen erst Kopfhörer frei, auch nach wiederholtem Genuss, am besten naturgemäß bei abgedunkelten Fenstern. Bei geschlossenen Augen entfaltet das Album eine cineastische Breite, dämpft die Außenwelt auf ein bloßes Umweltdasein ab und wirft sphärische Sounds und organisch gewachsene Beats im Gehirn an die sich langsam freimachende Staffelei des Geistes. Da man irgendwann aber auch aufstehen muss, funktioniert dieses Werk ebenso als Begleiter durch die hektische Welt von heute. Wer einmal auf dem Weg zur Arbeit "Midnight In A Perfect World" im Ohr hatte, weiß um die Wirkung dieser Scheibe. "Endtroducing" fesselt zuerst mit den Grooves, injiziert darüber aber muskellösende Entspannungswelten und verhilft in bestimmten Momenten zu beklemmender Panik und herzklammernder Gänsehaut, während man immer ein paar Zentimeter über dem Boden schwebt. Du kommst für die Beats, du bleibst für die Atmosphäre. Neben all den unbekannten Musikern verirrten sich auch einige bekanntere Namen auf "Endtroducing", jedoch nicht um des plumpen Namendroppings Willen, sondern weil ein bestimmter Scratch oder eine bestimmte Keyboardnote eben genau das war, was Shadow gesucht hatte. Es reichte ihm jedoch nicht, einfach die Bassline einer Parliament-Single herauszunehmen und daraus eine Single zu basteln. Chirurgisch präzise, und sei es nur für den Bruchteil einer später vewendeten Sekunde, filettierte Shadow Platten von Kurtis Blow, A Tribe Called Quest und Grandmaster Flash, von Tangerine Dream, Björk, T.Rex, Kraftwerk und Metallica, um die bekanntesten Beisteuerer von "Endtroducing" zu nennen. Prinzipiell ist er also ein großer Historiker und Archäologe der Musikgeschichte. Was er findet, bekommt sonst niemand. In der DJ-Dokumentation "Scratch", zu finden auf den gängigen Videoportalen, sieht man Davis im Keller seines Stammplattenladens, umringt von unendlichen Stapeln von Vinyl. Ein großer Haufen zerbrochener Träume in Form von Singles und Alben lägen dort herum, meint er. Wohl wissend, dass er vielleicht einmal selber nur ein Ladenhüter im Elektronik-Fach unter Buchstabe D sein wird. Aber jeder, der sich mindestens einmal mit "Endtroducing" in die Umlaufbahn begibt, kann abnicken, dass DJ Shadow sein Bestes gegeben hat, um dort nie zu landen. Es war der ansonsten allwissende Henry Rollins, der einst die Meinung vertrat, dass DJs keine Musiker seien, da sie nur die Musik anderer Menschen spielten. Mit "Endtroducing" bewies DJ Shadow, dass Sampling und die Kreation neuer Musik daraus sehr wohl eine Kunstform sind. Und was für eine. © Laut
Ab
CD25,99 Fr.

Trip Hop - Erschienen am 20. September 1996 | EastWest U.K.

Auszeichnungen Qobuz' perfekte Schallplattensammlung
Ab
CD24,49 Fr.

Trip Hop - Erschienen am 1. Januar 2006 | Virgin Records

Ab
CD20,49 Fr.

Trip Hop - Erschienen am 1. Januar 1996 | Island

Auszeichnungen Qobuz' perfekte Schallplattensammlung
Ab
CD20,49 Fr.

Trip Hop - Erschienen am 1. Januar 1995 | Universal-Island Records Ltd.

Auszeichnungen Qobuz' perfekte Schallplattensammlung - Sélection du Mercury Prize
Ab
CD20,49 Fr.

Trip Hop - Erschienen am 1. Januar 1998 | Universal-Island Records Ltd.

Musiker definieren keine Begriffe. Sie orientieren sich an Idolen, Antihelden, Moden und Gegentrends. Als die Musikkritik Mitte der 90er Jahre den Begriff "Trip Hop" inflationär gebrauchte, um Portisheads "Dummy" als vorläufige Krönung dieses Genres zu bezeichnen, konnte der bescheidene Geoff Barrow nur klein beigeben: "Die größte Kunst im Popgeschäft besteht darin, einen Hype zu überleben." Den "Sound Of Bristol", der sich aus der Mixtur der dort ansässigen Massive Attack, dem Sprechgesang Trickys und eben Portishead ergab, münzte man in der Folge schnell in den Allgemeinplatz Trip Hop um. Freilich war jeder dieser Akteure ein Wegbereiter für den anderen. Doch es gelang Portishead (benannt nach ihrem Heimatstädtchen), die Apartheid von Electronica und Hip Hop, von Breakbeat, Soul, von Dub und Jazz so weit aufzuheben, dass die Globalisierung der populären Musik eine neue Dimension annahm. Aus einem Flickenteppich eine sinnstiftende Einheit zu formen war bei den Zuckungen und Verstörungen, die Barrows Programmiertechnik heraufbeschwor, bereits ein kleines Kunststück. In Beth Gibbons fand er seine kongeniale Mitspielerin, die sich federleicht wie einst Joni Mitchell gebärdete, aber schon mit 29 Jahren so vollgesogen war von Schwermut, dass sie auch mit einer Mitchell und ihrem Konzeptwerk "Both Sides Now" aus dem Jahr 2000 verwandt war. Ihre stimmliche Einzigartigkeit lässt sich mit "It Could Be Sweet" belegen, wenn sie sich von den mechanischen Drum-Schablonen absondert und engelsgleich über ihnen schwebt. Niemals wog sich die Sängerin in Sicherheit, sie schrie sogar den Weltschmerz heraus – doch niemand hörte sie: "Can't make myself heard / No matter how hard I scream", tritt es in "Biscuit", das mit dem Sample "I'll Never Fall In Love Again" von Johnny Ray aufgeladen ist, niederschmetternd aus ihr hervor. Die liebenswürdige Melancholikerin hatte man deswegen so gern, weil sie jedweder Sentimentalität so schnell entkam. Auch Adrian Utley ist nicht zu vergessen. Sein lautmalerisches Gitarrenspiel, die oft nur minimalen Prägungen und Einstreuungen, prägte "Dummy" vom ersten bis zum letzten Atemzug. "Mysterons" mutet mit dem von Utley bedienten Theremin so außerweltlich wie sein Titel an, der in der britischen Science-Fiction bei "Captain Scarlet and the Mysterons" und "Gerry Anderson's New Captain Scarlet" fiktionale Außerirdische meinte, die den Planeten Mars bewohnen. Das eigentliche Kuriosum dieser LP war jedenfalls, sie zunächst sterben zu 'hören', bevor sie alsbald wieder künstlich zum Leben erweckt werden konnte. Ein Grund für die unerträgliche Leichtigkeit des Seins sind die ersten Schwingungen des Fender Rhodes Piano am Anbeginn von "Roads", einem der prominentesten Prototypen für musisches Trauerspiel. Das Bittersüße wird dann ganz deutlich, wenn Beth "How can it feel this wrong?" wimmert und ein Satz Streicher sich dazu erhebt. Eine unglaubliche Wallung, die ihresgleichen sucht, jedoch selten findet. "Glory Box" schleicht sich langsam ein, knistert wie Papas abgenutzte Lieblingsplatte und verschenkt Gedanken, die die französische Intellektuelle Simone de Beauvoir ihrerzeit verstreut haben könnte: "So don't you stop being a man / Just take a little look from our side when you can / Sow a little tenderness / No matter if you cry / Give me a reason to love you / Give me a reason to be here / A woman / It's all I wanna be is all woman." Portishead zeigten die ganze Herrlichkeit des Schwarzen Lochs. Sie fühlten sich dem Unbekannten und Dunklen so angezogen, dass sie nicht anders konnten, als zu lernen, wie man damit umgehen musste. In dieser Black Box entstanden dann, völlig unpathetisch, die hellsten Momente der Neunziger. © Laut
Ab
CD28,49 Fr.

Trip Hop - Erschienen am 1. Januar 2009 | UMC (Universal Music Catalogue)

Auszeichnungen Qobuz' perfekte Schallplattensammlung
Ab
CD21,99 Fr.

Trip Hop - Erschienen am 30. August 2005 | Cheeky Records

Ab
CD21,99 Fr.

Trip Hop - Erschienen am 24. Juli 2004 | Cheeky Records

Ab
CD21,59 Fr.

Trip Hop - Erschienen am 17. April 2020 | Casamance

Ab
CD30,99 Fr.

Trip Hop - Erschienen am 24. Juli 2005 | Cheeky Records

Ab
CD21,99 Fr.

Trip Hop - Erschienen am 26. September 2000 | Epic

Die Hooverphonics sollten einem nicht zuletzt wegen ihres Auftritts bei der Eröffnungszeremonie des Europapokals 2000 mit dem Song "Visions" noch gut in Erinnerung sein, der extra für dieses Event geschrieben wurde und jetzt auf der Single "Mad About You" mit drauf ist. Mit "The Magnificent Tree" legen Geike Arnaert, Aley Callier und Raymond Geerts ihr inzwischen drittes Album vor, welches ihren Bekanntheitsgrad ohne Zweifel erweitern wird. Schon die erste Single ließ den Hörer nach einmaligem Konsum nicht mehr los. Die sanfte, ergreifende und doch zwingende Stimme Geikes schlägt sofort in ihren Bann und zwingt den Finger schon beinahe automatisch auf die Repeat-Taste. Die Bezeichnung "Movie Music" oder "Soundtrack Sound" ist, so verwirrend sie klingen mag, die einzig mögliche Beschreibung. Jeder Song ist wie die Musik zu einem kleinen Film, der sich für jeden in seiner Phantasie entwickelt, unter dem Kopfhörer und mit geschlossenen Augen. Dieses Album muss von jedem selbst erlebt werden und wird seinen Charakter je nach Stimmung und Umgebung ändern und immer wieder überraschen. Denjenigen, die keinen Fußball mögen - sprich, die die Band noch nicht kennen - seien als Orientierung Portishead oder Massive Attack angegeben, die im Zusammenhang mit Hooverphonic immer wieder genannt werden. Speziell der erste Vergleich dürfte aufgrund ähnlicher stimmlicher Veranlagung am ehesten greifen. Doch auch der Name Tori Amos spukt mir gerade bei "Mad About You" immer wieder im Kopf herum. Für die besinnlichen, ruhigen Stunden des Tages ist diese CD der Tipp. Da ich davon aber so wenig habe, gibt's auch "nur" vier Punkte, andernfalls wären auch durchaus fünf drin gewesen. © Laut
Ab
CD23,49 Fr.

Trip Hop - Erschienen am 1. Januar 1995 | Circa

Auszeichnungen Außergewöhnliche Schallplattensammlung von Qobuz
Ab
CD23,49 Fr.

Trip Hop - Erschienen am 1. Januar 2006 | Virgin Records

Ab
CD21,99 Fr.

Trip Hop - Erschienen am 11. Juli 2001 | Jive Electro

1588 wurde im Ärmelkanal das Schicksal der spanischen Armada besiegelt. Von der Nachricht überrascht, der Feind stünde vor den Gestaden der britischen Küste erwiderte der Freibeuter Francis Drake, der gerade beim Bowling weilte: "Wir haben genug Zeit, um das Spiel zu beenden und dann noch die Spanier zu schlagen." Die Herren Tom Findlay und Andy Cato hatten neun Monate Zeit, um ihr Spiel zu beenden. So lange haben sie sich wieder einmal in ihrem kleinen Häuschen mit den großen Stühlen auf dem Lande eingeschlossen. Im Gegensatz zu den spanischen Vertretern, die nicht so viel Glück und mit plötzlich aufkommenden Stürmen zu kämpfen hatten, sind die Elektronicos aus Inglaterra gut vorbereitet. Während die portugiesischen Galeonen in jener verhängnisvollen Seeschlacht groß und dementsprechend schwer zu steuern waren, sticht die Groove Armada mit leichterem Geschütz in See. Sicher umschiffen sie Klippen der Eintönigkeit, fahren über alle Stil-Meere und gelangen immer wieder in den sicheren Hafen. Auf ihrem kleinen Klipper (wendiges und schnelles Schiff) befinden sich Kajüten für die verschiedensten Mitreisenden. Die Hip Hop-Fraktion kommt in der "Suntoucher"-Suite unter. Sehr düster, aber gewaltig kommt der Innenausbau daher. Die House- und Ragga-Disco ist im Doppelzimmer "Fogma"-Superstylin'" untergebracht. Dort geht auch die größte Party ab. Wenn man eine Wendeltreppe zum darüber ligenden Funk-Club (heißt hier "Raising The Stakes") bauen würde, gäbe es kein Halten mehr unter den mitreisenden Party-People. Es fällt bei solch exquisiter Unterhaltung sicher schwer, mal abzuschalten, aber am besten macht man das auf dem Chill-Out-Aussichtsdeck namens "Lazy Moon". Hier kann man in seinen Blick in die Ferne schweifen lassen und sich in der Weite der Soundlandschaft verlieren. So kann man eine Kreuzfahrt nur genießen, hoffentlich setzt die Groove Armada bald wieder ihre Segel und entführt uns freibeuterhaft in rhythmische Gefilde. © Laut
Ab
CD20,49 Fr.

Trip Hop - Erschienen am 1. Januar 2002 | Geffen*

Ab
CD23,99 Fr.

Trip Hop - Erschienen am 24. Februar 2003 | !K7 Records

Ab
CD21,99 Fr.

Trip Hop - Erschienen am 4. Juni 1998 | Spray Records

Auszeichnungen Qobuz' perfekte Schallplattensammlung