Die Alben

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Alternativ und Indie - Erschienen am 24. Mai 2019 | BMG Rights Management (UK) Limited

Hi-Res Auszeichnungen 4F de Télérama
Alle führenden Großen haben dieses Spiel gespielt. Bowie mit Pin-Ups, Johnny Cash mit American IV: The Man Comes Around, Lennon mit Rock & Roll, Metallica mit Garage Inc, Cat Power mit The Covers Record, Meshell Ndegeocello mit Ventriloquism, Patti Smith mit Twelve, Costello mit Almost Blue und viele andere. Ein Cover-Album bleibt jedoch ein riskantes Unterfangen und gehört selten zu den herausragendsten in der Diskografie eines Künstlers. Für California Son hat Morrissey vor allem mit großem Vergnügen völlig Unerwartetes und unbekannte oder vergessene Songs ausgegraben. Wir kennen die Vorlieben des Gründungsmitglieds von The Smiths (New York Dolls, Patti Smith, Roxy Music, Bowie, Sparks, etc.), auf die er hier aber bewusst nicht zurückkommt. Mit der Unterstützung von sieben Guest-Stars (LP, Ed Droste von Grizzly Bear, Ariel Engle von Broken Social Scene, Petra Haden, Sameer Gadhia von Young The Giant, Billie Joe Armstrong von Green Day und Lydia Night von The Regrettes), singt Moz Titel von Roy Orbison, Melanie, Laura Nyro, Buffy Sainte-Marie, Bob Dylan, the 5th Dimension, aber auch Jobriath, Phil Ochs, Tim Hardin, Joni Mitchell oder Carly Simon. Seine glühende Stimme ist oft perfekt und beherrscht jeden Titel (erstaunlich Only a pawn in Their Game von Dylan). Ein Test, vor allem für Morrissey-Fans. © Max Dembo/Qobuz
12,49 Fr.17,49 Fr.
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Alternativ und Indie - Erschienen am 14. Juni 2019 | Heavenly Recordings

Hi-Res Auszeichnungen Qobuzissime
Inmitten eines beigefarbenen Fabrikgeländes posiert Fräulein Brown. Normalerweise ist die junge Frau tagsüber Illustratorin bei MailChimp. "Es ist, als hätte ich zwei Vollzeitjobs: Designerin und Musikerin", sagt sie. Wir bevorzugen sie als Musikerin mit ihrer wilden Stimme und leicht unhöflichen Ton. In den weiten Landschaften Georgias - wo diese raue Art vielleicht herkommt - wuchs Mattiel auf, bevor sie in das städtische Atlanta umzog und Randy Michael und Jonah Swilley kennenlernte. Sie beginnt, mit ihnen Songs zu schreiben, die die Grundlage von Satis Factory bilden werden. Zusammen kümmern sie sich um die Instrumentalkompositionen und die Texte. Die Alchemie funktioniert wunderbar. Die Riffs fesseln von Beginn an, die Melodien sind berauschend, und dann gibt es da diesen besonderen Stil, für den das Label Burger Records steht. Mit diesem Stil belebt Mattiel die sechziger Jahre mit Akzenten von Surf-Pop, Out-of-Age-Blues und Vintage-Soul zu neuem Leben. Eine ausgewogene Mischung aus Einflüssen von Screamin' Jay Hawkins, Andre 3000, Marc Bolan, The Staple Singers und Jack White. Sehr vielversprechend. Charlotte Saintoin/Qobuz
15,99 Fr.

Alternativ und Indie - Erschienen am 24. Mai 2019 | Mexican Summer

Auszeichnungen Pitchfork: Best New Music
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Rock - Erschienen am 7. Juni 2019 | Columbia - Legacy

Hi-Res Auszeichnungen Best New Reissue
Dylan widmet den Vol. 5 seiner Bootleg Series im Jahre 2002 der legendären Rolling Thunder Revue, seiner zum Kult gewordenen Tournee im Herbst 1975/Frühjahr 1976, die das Album Hard Rain schon in Marmor gemeißelt hatte. Ein Kunstgriff mit 57 Konzerten im Anschluss an die Veröffentlichung eines seiner besten Alben, Blood On the Tracks, wofür er seine Ex, Joan Baez, Roger McGuinn von The Band, Joni Mitchell, aber auch Ramblin' Jack Elliott, Kinky Friedman, Bob Neuwirth, T-Bone Burnett, David Bowies Gitarristen Mick Ronson und die Violinistin Scarlet Rivera ins Boot geholt hat. Diese Tournee war einzigartig, denn sie war etwas Ausgefallenes im Werdegang ihres Urhebers. Die Songs des damals 34-jährigen (und gefühlsmäßig total aufgebrachten) Dylan fanden einen originellen Rahmen mit traditionellem Folk (Woody Guthrie lässt immer wieder mal grüßen), unbefangener Geisteshaltung „unter Kumpels“ und Modernität, die Ronsons Glam-Gitarre zuzuschreiben ist. Vor allem hat der Zimmermann seine mehrmonatige Tour in einen Rock-Veranstaltungszirkus verwandelt, bei dem das künstlerisch verschleierte Chaos in den Adelsstand höchster Kunst erhoben wird. Die Dylan-Fans werden bei The Rolling Thunder Revue: The 1975 Live Recordings in Ohnmacht fallen: 148 Titel (davon mehr als 100 unveröffentlichte!) auf 14 CDs mit mehr als zehneinhalb Stunden Musik! Diese, seinen eingefleischten Anhängern vorbehaltene Ali Baba-Schatzkammer, enthält die fünf kompletten, bei der Tournee aufgenommenen Konzerte, sowie die Proben in den New Yorker S.I.R Studios und im Seacrest Motel in Falmouth. Auch ein Bonuszusatz mit weiteren, seltenen Auftritten bei dieser Rolling Thunder Revue gehört dazu. Man muss sich eben ein bisschen Zeit nehmen, um sich in dieses lange, aber fesselnde historische Dokument zu vertiefen. Eine Lebens- und Schaffensperiode, die den Fall Dylan ungeschminkt und in seiner ganzen Komplexität offenlegt. Seinen Bezug zur Tradition. Seine Art des Daseins in seiner Zeit. Seinen Bezug zum Schreiben, aber auch zu denen, die ihm nahe stehen. Ein wahrer Schatz, der zur gleichen Zeit wie Rolling Thunder Revue: A Bob Dylan Story by Martin Scorsese erscheint – der von Netflix produzierte Dokumentarfilm über diese in der Geschichte der Rockmusik einzigartige Tournee von Martin Scorsese. © Marc Zisman/Qobuz
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Pop/Rock - Erschienen am 24. Mai 2019 | A&M - Interscope Records

Hi-Res Booklet
„Das ist also mein Leben in Songs. Egal, ob sie nun neu zusammengestellt oder zusammengestückelt wurden oder sogar einen neuen Rahmen verpasst bekommen, sie bleiben nach wie vor aktuell“. So kann man es in der Beschreibung dieser Platte lesen, die dementsprechend mehr als nur eine bloße Kompilation von Stings (im Alleingang oder zusammen mit The Police entstandenen) Klassikern ist. Der Sänger wollte insbesondere die Rhythmussektion für dieses Album überarbeiten, um bei bestimmten Titeln den etwas „altbackenen“ Anstrich vergessen zu machen (dixit Sting höchstpersönlich). Da nun das Schlagzeug in Demolition Man, If You Love Somebody Set Them Free, Desert Rose, und sogar Englishman in New York weitaus tonangebender ist als ursprünglich, werden so einige Zuhörer etwas überrascht sein. Bei dieser legendären Hommage an die Gay-Ikone Quentin Crisp sind dennoch die Pizzicati und die Soloeinlage des Sopransaxofons zu hören, denn ohne sie wäre dieser Song ganz einfach nicht mehr das, was er 1988 bei seiner Veröffentlichung war. Bei den anderen Balladen hingegen sind vielmehr die nunmehrigen Strukturen und stimmlichen Glanzleistungen des Sängers bemerkenswert. Stings Stimme hat etwas von ihrer Reinheit eingebüßt, dafür aber an Festigkeit gewonnen und das eröffnet eine neue Dimension für die beiden Songs Fields of Gold und Fragile, die übrigens beweisen, dass die Melodien des begabten Engländers keinen Staub angesetzt haben. Dasselbe gilt auch für die Stücke aus den Zeiten mit The Police, insbesondere für Message in a Bottle und Walking on the Moon sowie für das unerlässliche Roxanne (hier als Live-Aufnahme). © Nicolas Magenham/Qobuz
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Rock - Erschienen am 14. Juni 2019 | Columbia

Hi-Res
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Rock - Erschienen am 7. Juni 2019 | Concord Records

Hi-Res
Santanas Karriere begann vor genau einem halben Jahrhundert, als er beim Woodstock-Festival mit einer Glanzleistung auf sich aufmerksam machte; und heute hat er wieder afrikanische Klänge im Visier. Afrika – Quelle allerlei Musikgenres. Man darf ja nicht vergessen, dass der Blues dem Gesang der Sklaven zu verdanken ist und die Grundlage für Jazz, Rock, Soul… bildet. Dieses, von Rick Rubin produzierte Album, wurde fast zur Gänze in einem Take eingespielt, ohne Nachbearbeitung, Netz und doppelten Boden, denn diese Methode liegt ihm ganz besonders am Herzen. Man denke doch nur daran, wie gerne dieser Mensch improvisiert und sich dank seiner Virtuosität alles erlauben kann. Zusammen mit der Sängerin Buika sowie mit seiner Frau Cindy Blackman am Schlagzeug, gelingt es Santana wie immer, seinen heißgeliebten Jazz mit lateinamerikanischen Rhythmen und ausgemachten Rockreminiszenzen zu kombinieren. Der Opener von Africa Speaks ist eine perfekte Einführung zu diesem Fest der Klänge, die uns das Gefühl geben, sie kämen direkt aus längst vergangenen Zeiten. Es ist eher Sprechgesang als Gesang und richtet sich an die Ferne, aus der dieser Chor auch jedes Mal antwortet. Bei den Titeln Oy Este Mi Canto oder Yo Me Lo Merezco wird es aber im Großen und Ganzen plötzlich funkiger. Und so richtig brennend heiß dann im tropischen Breaking Down The Door, wo die Blechbläser viel Wind machen und man auf die Idee kommt, dass man eigentlich mit ein paar Schiffen in Afrika oder Südamerika gelandet sein könnte. Einerseits sollten wir mehr oder weniger daran erinnert werden, dass der Rock, aber auch der Soul, der Blues und der Jazz ganz einfach aus afrikanischer Musik hervorgegangen sind, andererseits kommt das Selbstverständliche daran auf ganz besondere Weise zur Geltung: dass wir nämlich wohl alle miteinander verwandt sind, denn alles passt irgendwie zusammen und ist miteinander verflochten. Eine einmalige Gelegenheit also, sich von der ansteckenden Herzlichkeit einfach mitreißen zu lassen. © Christian Eudeline/Qobuz
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Pop/Rock - Erschienen am 31. Mai 2019 | Play It Again Sam

Hi-Res
Dieser Mitschnitt eines Konzerts in der National Concert Hall in Dublin im Oktober 2018 beginnt mit zwei Songs aus ihrem dritten Album At Swim (2016), einer Art musikalischem Wachtraum, in dem sie ihre Freuden (ein wenig) und ihre Sorgen (vor allem!) zum Ausdruck bringt. Mit dieser Live-Performance verstärkt die Sängerin das Traumhafte ihrer Lieder nicht nur durch den besonderen Zauber des Konzerts sondern auch durch die leicht irisierenden Arrangements. Das zeitgenössische klassische Musikkollektiv s t a r g a z e begleitet sie unter der Leitung des deutschen Dirigenten Andre de Ridder auf diesem perlmuttschimmernden und hypnotischen Weg. Die beiden anderen Studioalben von Lisa Hannigan sind ebenfalls gut vertreten, vor allem durch den Sonnenstrahl Lille und den ergreifenden Walzer Nowhere to go aus Sea sew von 2008 bzw. Passenger von 2011. Lisa Hannigans Folk ist in dieser Wiederaufnahme ihrer großen Lieder zwar noch präsent, s t a r g a z e schafft jedoch eine Färbung, die dem Stil und der Aussage der ehemaligen Kollaborateurin von Damien Rice eine tiefe Allgemeingültigkeit verleiht. Live in Dublin weicht selten von der ätherischen Atmosphäre ab, die durch diese originelle Orchestrierung entsteht (und vor allem durch die weiche und mitreißende Stimme der Sängerin), auch wenn das besondere Tempo des Albums manchmal durch energetischere Titel unterbrochen wird, bei denen die Rhythmik eine wichtige Rolle spielt (Swan, A sail, Lo). Es sei auch auf eine Art überraschendes Palimpsest von Only you von The Platters (Prayer for the dying) hingewiesen, sowie auf einen neuen Titel (Bookmark), dessen Melodie gleichzeitig melancholisch und majestätisch ist und zutiefst berührt. ©Nicolas Magenham/Qobuz
25,99 Fr.

Rock - Erschienen am 31. Mai 2019 | Rhino

32,49 Fr.
23,49 Fr.

Pop - Erschienen am 14. Juni 2019 | Boy Toy, Inc., Exclusively licensed to Live Nation Worldwide, Inc. Exclusively licensed to Interscop

Hi-Res
20,49 Fr.

Pop - Erschienen am 7. Juni 2019 | Universal-Island Records Ltd.

Bereits acht Alben! Das englische Wunderkind, das bald in seine Vierziger kommt, veröffentlicht ein neues Album: Taller. Mit Hilfe seines langjährigen Arrangeurs und Multiinstrumentalisten Troy Miller veröffentlicht der aus der Nähe von Essex kommende Singer-Songwriter nun ein genauso bündiges wie auch heterogenes Opus, das 40 Minuten nicht überschreitet. Darin stellt sich Cullum die Frage nach der Verantwortung eines Vaters und Künstlers in der Gesellschaft unserer heutigen Zeit. „Are you a man before your father dies? / „But what’s a man these days?“ „I hear you cry / And are we raising up our childrens right“, singt er, sich selbst am Klavier begleitend, in The Age Of Anxiety. Zwischen Gospelchören in Mankind oder Monster, recht klassischem Jazz in You Can’t Hide Away From Love oder dem total funkigen, von Tom Richards‘ Tenorsaxofon untermalten Usher und dem verschnörkelten Pop in Life Is Grey stellt der Brite seine unglaubliche Vielseitigkeit zur Schau. Dieses Opus zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass es ihm gelingt, mit großen Streichergeschützen, Bläsersätzen, Hammond-Orgel und vor allem mit sehr klaren Stimmen – mit seiner eigenen, dessen gesamtes Spektrum er aussschöpft sowie Frauenchören – ein angemessenes Gleichgewicht zu schaffen. Perfekt! © Charlotte Saintoin/Qobuz
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Rock - Erschienen am 7. Juni 2019 | Reprise

Hi-Res
Für seine x-te unveröffentlichte Archivausgabe konzentriert sich Neil Young auf einen Abschnitt seines goldenen Zeitalters zu Beginn der 70er Jahre. Tuscaloosa wurde am 5. Februar 1973 an der Universität in Alabama aufgenommen und ist ein Konzertmitschnitt seiner Tournee mit den Stray Gators, dieser Gruppe, zu der Ben Keith an der Pedal Steel, der Pianist Jack Nitzsche, der Bassist Tim Drummond und der Schlagzeuger Kenny Buttrey gehören. Es ist eine Tournee, die auch schon auf das offizielle Album Time Fades Away (Oktober 1973) gebrannt worden war und bei welcher der Loner hauptsächlich Songs aus Harvest (Februar 1972) und seinen darauffolgenden Platten spielte, On the Beach (Juli 1974) und Tonight the Night (Juni 1975). Diese Archivaufnahme fertigte er zusammen mit seinem Toningenieur John Hanlon an, aber sie enthält nicht die komplette Show. Auf seiner Website erklärt der Kanadier dies folgendermaßen: „Ich habe keine Lust, viele Song auf vielen verschiedenen Alben zu veröffentlichen, deswegen habe ich 'On the Way Home' fallen lassen. Außerdem war 'The Loner' einfach auch nicht gut genug. Diese Entscheidungen treffe ich, weil ich immer noch unter den Lebenden weile. Die beiden Versionen sind jedoch in meinem Web-Archiv abrufbar, damit die Mitglieder sie hören können. Ich habe nicht die Absicht, alles, was ich aufgenommen habe, auch zu veröffentlichen. Bestimmte Titel sind einfach nicht gut genug“. Wie immer, wenn es sich um Neil Youngs Archiv handelt, haben vor allem die Sammler und Hardcore-Fans einen Grund zum Feiern. Vor allem den Neulingen ist zu empfehlen, sich die Studio-Versionen dieser fabelhaften Songs anzuhören, die in diesem Fall immerhin aus hervorragenden Konzertmitschnitten stammen. © Marc Zisman/Qobuz
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Indie-Pop - Erschienen am 7. Juni 2019 | Divine Comedy Records

Noch bevor Alfred Hitchcock sich die legendäre Verfolgungsjagd im Maisfeld für seinen Film Vertigo – Aus dem Reich der Toten ausgedacht hatte, fragte er sich, wie er die bei solchen Szenen erzeugten Klischees, nicht umgehen, sondern ihnen eindeutig entgegenwirken könnte. Hört man Office Politics, so scheint sich Neil Hannon im Hinblick auf die engagierten, auf die Arbeitswelt bezogenen Songs genau dieselbe Frage gestellt zu haben. Lichtjahre entfernt vom „Proletarier-Lied, das die von der kapitalistischen Produktionsweise erzeugte Niedertracht direkt auf die Anklagebank schickt“, bringt der Mastermind von The Divine Comedy ausgiebig Humor zum Einsatz oder – und das ist seit Liberation im Jahre 1993 sein Markenzeichen – eine aalglatte Pop-Poesie, die er manchmal als bittersüße Chronik präsentiert (Norman and Norma mit seinem umwerfenden Refrain, der zu den naiven Strophen im totalen Gegensatz steht). Sarkastischen Humor gibt es also in Office Politics mengenweise und in allerlei verschiedenen Formen. Hannon spielt gerne mit der Diskrepanz zwischen leichter Musik und Texten, welche die unverhohlenen, hemmungslosen Ungerechtigkeiten unserer Zeit aufdecken (Queuejumper). Noch dazu scheut er auch vor Karikatur nicht zurück. Diesbezüglich ist die wie in einem „Spionagefilm“ beängstigende Stimmung im Titel Office Politics besonders beachtenswert, ebenso die eindeutigen Anspielungen auf Western (Gitarren) und Schwarz-Weiß-Filme (Saxofon, Congas, Harmonica) in You’ll Never Work in This Town Again. Auch wenn er uns keine Parodie vorspielt, so quillt das Album doch von Anspielungen und Ehrungen an verschiedenster Komponisten und musikalischer Strömungen nur so über, etwa an den Minimalismus von Philip Glass und Steve Reich in Philip and Steve’s Furniture Removal Company, an die experimentelle elektronische Musik Deutschlands (in dem umwerfenden Diptychon Psychological Evaluation und The Synthesiser Service Center Super Summer Sale), und an viele andere mehr (Kurt Weil, Sakamoto, Moroder…). Diese übermäßig zahlreichen Referenzen schaffen eine derartige Distanz, dass man sich am Ende fragt, ob diese dem anklagenden Text des Albums zugute kommt oder eher das Gegenteil bewirkt. Handelt es sich bloß um vergebliches Hohngelächter oder um einen wahrhaften Angriff? Damit befinden wir uns mitten in dem für Hannon so typischen Paradox. Dieses höllische Durcheinander von Referenzen und Klangfarben macht aus diesem zwölften Album von The Divine Comedy ein recht fröhliches und verspieltes Sammelsurium. Gleichzeitig verleiht es ihm aber auch ein ziemlich schreckliches Aussehen, denn es ist durchgehend chaotisch und absurd, ja sogar (absichtlich) inkohärent. Wie die Unternehmenswelt im Jahre 2019? © Nicolas Magenham/Qobuz
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Pop - Erschienen am 7. Juni 2019 | Decca (UMO)

Hi-Res
21,49 Fr.

Rock - Erschienen am 31. Mai 2019 | BMG Rights Management (UK) Limited

16,49 Fr.

Alternativ und Indie - Erschienen am 24. Mai 2019 | Play It Again Sam

Rock - Erschienen am 7. Juni 2019 | Columbia - Legacy

Download nicht verfügbar
24,99 Fr.
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40

Rockabilly - Erschienen am 24. Mai 2019 | Mascot Records

Hi-Res
Zu Beginn der achtziger Jahre, als in aller Welt Punk, Post-Punk, New Wave und Synthie-Pop zu hören sind, machen drei New Yorker mit Retro-Rockabilly und ihrem perfekten Fünfzigerjahre-Look das genaue Gegenteil von dem, was in den Charts an erster Stelle steht. Mit pomadengestylten Haartollen, auffälligen Tätowierungen, Halbresonanzgitarren und Kontrabass machen sich die Stray Cats über dieses Genre her, das nicht mehr gefragt ist, und zwar mit einem umwerfenden Know-how und höchster Traditionstreue. Ihr Bandleader, Brian Setzer, singt wie Eddie Cochran und spielt auf seiner glitzernden Gretsch wie ein Verrückter… Nach 26-jähriger Plattenstille und anlässlich seiner 40-jährigen Karriere begab sich das Trio wieder ins Studio. Hat man 40 erst einmal gehört, dann stellt man fest, dass diese nach wie vor wilden Cats nach all der Zeit und trotz zunehmenden Alters nichts von ihrer Energie eingebüßt haben. Setzers Stimme ist eine Spur rauer, aber sein Spiel ist nach wie vor reiner Wahnsinn. Dasselbe gilt für die Rhythmussektion mit dem Schlagzeuger Slim Jim Phantom und dem Kontrabassisten Lee Rocker: alarmbereit und schmissig wie von Anfang an. Diese makellose Rockabilly-Fiesta mit den nach wie vor leidenschaftlich besessenen Sechzigjährigen stellt keine Revolution dar, aber wer würde sich schon freuen, wenn die Stray Cats jetzt Auto-tune oder Math-Rock ausprobierten? © Marc Zisman/Qobuz
28,99 Fr.
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Alternativ und Indie - Erschienen am 7. Juni 2019 | Universal Music Division Polydor

Hi-Res
29,99 Fr.
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Rock - Erschienen am 7. Juni 2019 | Grateful Dead - Rhino

Hi-Res

Das Genre

Pop/Rock im Magazin