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Die Alben

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Messen, Passionen, Requiems - Erschienen am 27. März 2015 | Sony Classical

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Choc de Classica
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Klassik - Erschienen am 7. September 2018 | Opera Rara

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Gramophone Editor's Choice
Von Rossinis Seramide ist normalerweise nur die überschwängliche Ouvertüre bekannt, die nichts über das folgende Drama aussagt. Diese durch eine Tragödie von Voltaire inspirierte Oper ist die letzte, die Rossini in Italien vor seinem Pariser Exil geschrieben hat. Der Komponist setzte die ganze Palette seines Könnens ein, wodurch dieses Werk zu einem seiner größten Erfolge wurde und einen Vorgeschmack auf die spätere französische Grand Opéra gab. Mit ihren dramatischen Rezitativen, stimmlichen Feuerwerken, der Bedeutung des Chores, der Vielfalt an Arien sowie der überreichen Fülle an Vokalisierungen und Koloraturen erfordert die Oper Semiramide Interpreten mit absoluter stimmlicher Virtuosität und vollständiger Kontrolle der Gesangslinie. Dieses extrem schwierige Werk, dessen Uraufführung 1823 im Teatro La Fenice in Venedig stattfand, war lange vergessen bis zu seiner spektakulären Wiederaufnahme 1962 an der Mailänder Scala mit Joan Sutherland und Giulietta Simionato. Diese vollständige, mit der venezianischen Uraufführung konforme Neufassung, die kurz vor einem Konzert im Rahmen der berühmten "Proms" am 4. September 2016 in der Royal Albert Hall in London im Studio aufgenommen wurde, erhielt auf Anhieb das Lob der Kritik. Dies ist die erste Aufführung auf historischen Instrumenten mit dem renommierten Orchestra of the Age of Enlightenment unter der leichten und seidigen Leitung von Sir Mark Edler. Die internationale Besetzung vereint die große Stimmen von Daniela Barcellona als Arsace, Mirco Palazzi als Ashur und dem englischen Tenor Barry Banks als Idreno. Die überwältigende Titelrolle, die Rossini für seine Frau Isabella Cobran geschrieben hat, übernimmt hier Albina Shagimuratova, russische Sopranistin und Gewinnerin des Tschaikowsky-Wettbewerbs 2007. Ihre weite und bewegliche Stimme setzt mit Leichtigkeit zum Sturm auf die berüchtigten Koloraturen an, die sie ohne zu zögern ausführt, besonders in der Bravourarie des ersten Aktes („Bel raggio lusinghier“). Eine weitere schöne Leistung des Labels Opera Rara, das nach wie vor zu den wenigen gehört, die in der reinsten Tradition der großen Opernaufnahmen der großen historischen Labels zwischen 1950 und 1980 im Studio Opern produzieren. © François Hudry/Qobuz