Ihr Warenkorb ist leer!

Genre :

Die Alben

Ab
HI-RES33,29 Fr.
CD23,79 Fr.

Musique vocale sacrée - Erschienen am 25. Januar 2019 | harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Die Hymne an Cecilia, die Schutzpatronin der Musik, ist sicher das bekannteste Werk dieser Zusammenstellung von A­cappella-­Chorwerken von Benjamin Britten, doch die Überraschung sind die Chortänze aus „Gloriana“. Britten hatte die unterschätzte Oper zur Krönung Elisabeths II. komponiert und ein herbes Porträt ihrer berühmten Vorgängerin geliefert. Es sind tänzerische Allegorien, vom RIAS Kammerchor beschwingt vorgetragen, ob es um den Lauf der Zeit geht oder um die Blumengebinde der Mädchen vom Land. Wenig früher waren die Five Flower Songs entstanden, Chorsätze voll rhythmischer und harmonischer Finessen, ein Hochzeitsgruß an ein befreundetes Mäzenenpaar. Bereits 1942 entstand die Hymn to St. Cecila, die eigentlich eine Hommage an die britische Chorkunst ist und vom RIAS Kammerchor authentisch präsentiert wird. W. H. Audens eigenwilliger Text der elfminütigen Kantate wird hier zu einer musikalischen Meditation, mit leichtfüßigem Scherzo und ruhigen Soli zu einem reichen Klangbild aus­ gestaltet. An einem Chorsatz hatte Britten schon als 16-­jähriger Schüler sein Talent erprobt: Seine „Hymn to the Virgin“ war 1930 gedruckt und im Radio gesendet worden und wirkt noch heute so frisch wie damals. Auch der 1939 in New York entstandene Zyklus „A.M.D.G. (Ad ma­ jorem dei gloria)“ zeugt von Brittens lebhaft empfundener Religiosität und seinem Sinn für die spezifisch englische Chortradition und ihre sehr große Stilbreite. Da gibt es keinen uninspirierten Takt – und auf dieser CD keine unaufmerksame Sekunde. Der von Justin Doyle klar und flexibel geleitete RIAS Kammerchor nötigt uns nicht nur Respekt ab vor der Kunst Benjamin Brittens, sondern liefert auch ein ganz großes Klangvergnügen. © Feuchtner, Bernd / www.fonoforum.de
Ab
HI-RES33,29 Fr.
CD23,79 Fr.

Musique vocale sacrée - Erschienen am 4. März 2016 | harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Choc de Classica
Alfred Schnittke war seit 1982 bekennender Katholik. Doch trotz seiner Beschäftigung mit Glaubensfragen ist sein Beitrag zur geistlichen Musik begrenzt. Nach einem Requiem schrieb er 1988 zur Erinnerung an die Christianisierung Russlands vor einem Jahrtausend „Zwölf Bußverse für gemischten Chor a cappella“. Dabei griff der Sohn eines Vaters mit deutschen Wurzeln, der sich stets als Russe sah und fühlte („der gesamte geistige Aspekt meines Lebens ist durch die russische Sprache geprägt“), auf Gedichte russischer Mönche aus dem 16. Jahrhundert zurück. In ihnen geht es um Arroganz, Heuchelei und Geldgier; meist enden sie mit der Anrufung Gottes um Schutz und Hilfe. Nicht zuletzt in solchen vielfach Dur-grundierten Schlusswendungen wird Schnittkes Absicht manifest, „mich romantisch meinen Gefühlen auszuliefern“, was für die „Drei geistlichen Gesänge für achtstimmigen gemischten Chor“ sogar noch stärker gilt. Sie bilden zu den Bußversen einen Appendix und werden vom RIAS Kammerchor unter Hans-Christoph Rademann ebenfalls wahrhaft phänomenal interpretiert. Es ist kaum vorstellbar, dass diese Wiedergaben übertroffen werden könnten, eine Behauptung, die sogar ohne Kenntnis vorangegangener Einspielungen durch das SWR Vokalensemble oder auch den Chor des Bayerischen Rundfunks gewagt sei. Obwohl es im psalmodierenden Grundton der Bußverse tonale Oasen gibt, dominieren dissonante Reibungen, denen man allerdings anzuhören glaubt, dass sie „rein“ intoniert werden. Auch in der Bewältigung extremer Höhen leisten die Chorsänger (namentlich in der Soprangruppe) Außergewöhnliches. Diese Perfektion wirkt jedoch niemals steril, sondern hymnisch expressiv. Für die Bußverse konnte Rademann das Autograf des Werkes einsehen und etliche Fehler der Druckfassung bereinigen. © Zimmermann , Christoph / www.fonoforum.de
Ab
CD21,59 Fr.

Cantates sacrées - Erschienen am 11. April 2014 | Berlin Classics

Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason