Die Alben

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Geistliche Vokalmusik - Erschienen am 26. Oktober 2018 | harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 étoiles de Classica
Dieses schöne diskographische Werk der Capella Amsterdam unter der Leitung von Daniel Reuss beginnt und endet mit einer Trauermusik: mit der von Josquin, die für Ockeghem komponiert wurde (von etwa 1497) und der von Gombert für Josquin aus dem Jahr 1521. Zwischen diesen beiden Lamentationen kann man eine beeindruckende Auswahl geistlicher Motetten von Josquin entdecken, genauer gesagt Trauermotetten, die lateinische und französische Texte, Bibelzitate sowie Anrufungen von Wald-, Baum- und Wassernymphen und der Musen miteinander verbinden. „Waldnymphen, Brunnengöttinnen“, schreibt Jean Molinet im Epitaph von Meister Jean Ockeghem, „wandelt Eure klaren und unnahbaren Stimmen / in durchdringende Schreie und Klagen; kleidet Euch in Trauergewänder: Josquin, Pierchon, Brumel, Compere, und weint bittere Tränen: Ihr habe Euren guten Vater verloren.“ Wir können feststellen, dass Josquin genau diesen Text in seine Motette eingefügt hat. Der aufmerksame Hörer wird feststellen, dass der Komponist den gregorianischen Cantus Firmus (auf Latein) oft mitten in die gesungene Textur einfügt und darum herum völlig frei ein reiches harmonisches und melodisches Gespinst in französischer Sprache wirkt! Wir werden hier zu Ohrenzeugen der Entstehung der großen Renaissance-Motette. © SM/Qobuz
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Messen, Passionen, Requiems - Erschienen am 19. Oktober 2018 | Glossa

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - Le Choix de France Musique - 5 étoiles de Classica
Der Komponist Francesco Bartolomeo Conti, der im 18. Jahrhundert wirkte, wird sich durch diese Glossa-Aufnahme seiner Missa Sancti Pauli sicher bald größerer Wertschätzung erfreuen. Dieses geistliche Werk wurde vom Purcell Choir und dem Orfeo Orchestra unter der Leitung von György Vashegyi auf geradezu ideale Weise eingespielt. Conti stammte aus Florenz und verbrachte den überwiegenden Teil seiner Laufbahn am Kaiserhof in Wien, wo er viel Interesse erweckte – es ist bekannt, dass sich sowohl der immer aufmerksame J. S. Bach als auch Zelenka mit seiner Musik beschäftigten. Conti blieb dem Publikum bis zum späten 19. Jahrhundert eher durch seine geistliche Musik (wie etwa diese 1715 entstandene Missa Sancti Pauli) im Gedächtnis als durch die Opern, Oratorien und Kantaten, mit denen er den Wiener Hof erfreute und die heute eher im Fokus von Künstlern und Plattenlabels stehen. Contis geistliche Musik ist weniger ein Vorläufer der Klassik als sein dramatisches Schaffen, aber sie weist melodische Süße auf und ist sowohl vokal als auch instrumental im „stile concertato“ geschrieben. Dieser Stil wird mit einer fugiert-imitatorischen Kompositionsweise kombiniert, die an den „stile antico“ erinnert. Das Werk ist aufgrund der rondoartigen Wiederholung des Wortes »Credo« eine Credo-Messe – sowohl Mozart als auch Beethoven haben Kompositionen in diesem Mess-Typus geschrieben. Der Purcell Choir hat seinen vollen Klang, seine perfekte Koordination und Präsenz bereits auf zahlreichen Glossa-Alben mit Werken aus dem französischen Barock demonstriert (insbesondere Rameau und Mondonville). In Contis Messe glänzen die Sänger abermals – ebenso wie das hauptsächlich aus Streichern bestehende Orchester und die Vokalsolisten, zu denen Adriána Kalafszky, Péter Bárány, Zoltán Megyesi und Thomas Dolié zählen. © Glossa
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Geistliche Vokalmusik - Erschienen am 23. Februar 2018 | Alpha

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 4F de Télérama - Preis der deutschen Schallplattenkritik - 5 étoiles de Classica
Simon-Pierre Bestion hat hier eine faszinierende Montagearbeit geleistet, vergleichbar mit bei der Zusammenstellung eines Grand Cru aus sublimen Weinen. Auf der einen Seite hat er sich die Historia der Auferstehung Jesu Christi von Heinrich Schütz vorgenommen, die ganz aufgeführt wird – jedoch von zehn wunderbaren Madrigalen aus dem Israelsbrünnlein von Johann Hermann Schein „unterbrochen“. Wenn man bedenkt, dass beide Werke im Jahr 1623 entstanden sind und dass Schütz und Schein gute Freunde waren (der eine 1585, der andere 1586 geboren), so scheint die Ausrichtung der beiden Sterne am Firmament perfekt. Das Besondere dieser Aufnahme ist jedoch, dass die Rolle des Evangelisten in der Historia von Schütz nicht von einem „normalen“ Sänger übernommen wird. Der byzantinische Vorsänger Georges Abdallah bereichert mit seiner außergewöhnlichen Stimme, Artikulation und seiner großartigen Kunst der Verzierungen und Mikro-Abweichungen dieses Werk, das bewusst archaisch angelegt wurde, auf ungeahnte Weise. Was das Israelsbrünnleins betrifft hat Bestion 9 von 26 Madrigalen ausgesucht, die er zwischen die Nummern der Historia der Geburt Christi einfügte und auf diese Weise gleichsam ein neues gemeinsames Werk von Schütz und Schein schuf. Außerdem hat er Schütz‘s Instrumentierung, die ursprünglich für vier Gamben konzipiert war – und die deutlich von der Hinzufügung der Hörner und Posaunen profitiert – zugunsten eines subtilen Wechselspiels der Klangfarben von einer musikalischen Zelle zur anderen umverteilt. Bei Schein ist die Partitur ursprünglich für Singstimmen geschrieben, ohne Hinweis auf eine bestimmte Instrumentierung. Nach dem Usus der damaligen Zeit kann jedoch die eine oder andere Linie, oder Partie an ein Instrument oder eine Instrumentengruppe übertragen werden und nach Eingebung der Interpreten mit den Sängern abwechseln. Bestimmte Madrigale wurden ausschließlich einem Instrumentalensemble anvertraut – das so zu einem echten Orchester à la Gabrieli wurde –, andere mit einer Mischung aus Instrumenten und Stimmen besetzt. Dem Leser wird es klar geworden sein: Hier liegt uns ein hinreißendes Album vor, sicher sehr ungewöhnlich und originell, aber außerordentlich gelungen. Die ganz besondere Akustik der Schlosskapelle von Versailles trägt zusätzlich zum klanglichen Geheimnis dieser Aufnahme bei. © Marc Trautmann/Qobuz
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Geistliche Vokalmusik - Erschienen am 16. Februar 2018 | Supraphon a.s.

Auszeichnungen 5 étoiles de Classica
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Geistliche Kantaten - Erschienen am 12. Januar 2018 | Ediciones Singulares

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 5 étoiles de Classica
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Messen, Passionen, Requiems - Erschienen am 6. Oktober 2017 | Rondeau

Booklet Auszeichnungen 5 étoiles de Classica
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Geistliche Kantaten - Erschienen am 8. September 2017 | Phi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 5 étoiles de Classica
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Geistliche Vokalmusik - Erschienen am 18. August 2017 | Seattle Symphony Media

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 5 étoiles de Classica
Für seine junge Frau Claire Delbos schrieb er 1936 die Poèmes pour Mi (Mi sein Spitzname für sie) als Hochzeitsgeschenk: neun Lieder für Sopran und Orchester, die direkt oder indirekt durch die Landschaften des Dauphiné inspiriert wurden, in die sich Messiaen verliebt hatte. Obwohl er noch keine 30 Jahre alt war, hatte der Komponist hier bereits seinen persönlichen Stil gefunden, der sich in den harmonischen und rhythmischen Strukturen später kaum noch verändern sollte – an der einen oder anderen Stelle kann man sogar Passagen erkennen, die er vierzig Jahre später in Saint François d’Assise ganz eindeutig wieder aufgegriffen hat. Was zeigt, dass gute Musik eben gute Musik bleibt und dass deren Wiederverwendung, absichtlich oder nicht, nicht nur den Komponisten vergangener Jahrhunderte vorbehalten ist! Jane Archibald präsentiert diese kleinen Perlen fast akzentfrei und mit viel Gefühl. Die Trois petites liturgies de la Présence Divine, 1944 nach der Befreiung Messiaens aus dem Kriegsgefangenenlager entstanden, waren anfangs für Frauenchor, Klavier, Ondes Martenot und Streichorchester gedacht. Das Orchestra Seattle und Ludovic Morlot haben jedoch entschieden, die Chorpartie für einen „reineren“ und engelhafteren Klang einem Kinderchor anzuvertrauen – zugegeben, eine charmante Idee. Bei der Uraufführung 1945 konnte Messiaen auf die Anwesenheit höchst renommierter Zuhörer im Publikum stolz sein: Honegger, Auric, Poulenc, Sauguet, Roland-Manuel, Jolivet, Claude Delvincourt, Lazare Lévy, Daniel-Lesur, Jean Wiener, Braque, Éluard, Pierre Henry und sogar Pierre Boulez (letzterer war damals zwar noch nicht hoch angesehen, besaß aber zweifellos schon den Hang zur Kritikfreudigkeit). Das Werk erlebte sofort einen durchschlagenden und dauerhaften Erfolg. Man findet darin alles, was Messiaen ausmacht, einschließlich eines ziemlich virtuosen Klavierparts (den für die Uraufführung eine gewisse Yvonne Loriod übernommen hatte), Vogelstimmen; Jesus Christus und diese ungewöhnlichen und schillernden Akkorde, die so charakteristisch für den Stil des Komponisten sind. © SM/Qobuz