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Die Alben

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Beethoven: Triple Concerto & Overtures

Sol Gabetta

Classique - Erschienen am 11. September 2015 | Sony Classical

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 Sterne Fono Forum Klassik
Unter Beethovens Konzerten ist es das geschmähte Stiefkind. Zu weitschweifig, zu wenig „beethovenisch“, überhaupt zu uninteressant sei das Tripelkonzert. Alles Unsinn, wie Giovanni Antonini mit dem Kammerorchester Basel glaubhaft zu machen weiß. Er übt sich dabei überraschenderweise nur wenig in jener überhitzten Gestik, die einst die Barockmusik-Einspielungen des von ihm geleiteten Ensembles „Il Giardino Armonico“ prägte. Auch nimmt er nur wenig zur klangrednerischen Theatralik der Alte-Musik-Exegeten Zuflucht. Dennoch scheint das Tripelkonzert hier wie unter Hochspannung gesetzt. Der Italiener hebt auf klangliche Schlankheit und Delikatesse seines klein besetzten Kammerorchesters ab, auf die präzise Fokussierung der Abläufe, deren Zielgerichtetheit scheinbar kaum durch hermeneutische Umwege gefährdet wird. Kurz phrasiert und energisch akzentuiert, befreit sich diese Musik hier einmal gründlich von allem philharmonischen Ballast. Man höre nur, wie umstandslos nüchtern Antonini das Hauptthema zu Beginn des ersten Satzes spielen lässt. Und so weiten sich die Räume für einen angeregten Dialog zwischen Orchester und Solisten fast von selbst. Hier glänzt vor allem Sol Gabetta mit hinreißend gespielten Solopassagen, zu deren unbestreitbarer Sinnlichkeit der eher dünne Geigenton Giuliano Carmignolas nicht immer ideal zu passen scheint. Gleichwohl spielt der Geiger mit kaum weniger Brio als seine Partnerin. Auf dem Höhepunkt der Durchführung kommt das Stimmengeflecht der Soloinstrumente rückhaltlos, leidenschaftlich, wie ein Ausflug in den Expressionismus. Die als „Zugabe“ mitgelieferten Ouvertüren – „Prometheus“, „Egmont“, „Coriolan“ – schlagen in Antoninis vor schierer Energie berstenden Wiedergaben ebenso in den Bann wie das Tripelkonzert. © Friesenhagen, Andreas / www.fonoforum.de
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Haydn 2032, Vol. 1: La Passione

Giovanni Antonini

Classique - Erschienen am 13. Oktober 2014 | Alpha Classics

Hi-Res Booklet
Seit der Saison 2015-2016 realisiert Giovanni Antonini als Erster Gastdirigent des Basler Kammerorchesters (1984 im Geist des ersten, vom Schweizer Mäzen und Dirigenten Paul Sacher gegründeten Basler Kammerorchesters neu gegründet) große diskografische Projekte: die von Presse und Publikum gefeierte Gesamtaufnahme der Beethoven-Sinfonien (Sony Classical) und das Projekt "Haydn 2032", das anlässlich des 300. Geburtstages von Joseph Haydn eine Gesamtaufnahme seiner 107 Sinfonien vorsieht. Das vorliegende Album, das erste der umfangreichen Gesamtausgabe, wurde mit Antoninis italienischem historischen Ensemble produziert und steht unter dem Zeichen der Leidenschaft – wie könnte es bei einer so lebensfrohen und kreativen Persönlichkeit wie der Haydns anders sein? Es beginnt vielversprechend mit der Sinfonie Nr. 39 in g-Moll, die auf einer Manuskriptabschrift von 1779 den Beinamen „Tempesta di Mare“ trägt, den seltsamerweise kein Verlag übernommen hat. Obwohl es seinen formalen Rahmen einhält, wird das Werk von stürmischen Winden aufgewühlt, die auch ein anscheinend aus dem Nichts auftauchendes Andante kaum besänftigen kann. Die Vivaldi-artigen Kaskaden im Finale vermitteln das Bild einer Naturkatastrophe – oder auch einer Seele, die durch die ersten Erschütterungen der Romantik aus dem Gleichgewicht geraten ist.Die Sinfonie Nr. 1, durch die Giovanni Antonini als Kind Haydn entdeckte und die hier am Ende des Albums steht, ist weitgehend vom Stil der damals in Europa blühenden Mannheimer Schule geprägt. Giovanni Antonini nahm die Sinfonie Nr. 49 f-Moll "La Passione" aufgrund ihrer harmonischen Nähe zur Ballett-Pantomime Don Juan, Le festin de Pierre, die Gluck wenige Jahre zuvor komponiert hatte, in dieses Album auf – die perfekte Gelegenheit, um aufzuzeigen, wie Haydn das Schicksal der Sinfonie durch die Einführung einer dramatischen und von Ironie gefärbten Note verändert hat. Antonini sieht bei beiden Komponisten Parallelen in der Geisteshaltung und im Einsatz von Kunstgriffen, die sehr unterschiedliche Aspekte des Lebens in ihre Musik einfließen lassen. © François Hudry/Qobuz
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Haydn 2032, Vol. 2 : Il filosofo

Giovanni Antonini

Symphonies - Erschienen am 20. April 2015 | Alpha Classics

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Telemann : Les Plaisirs, Flute Concerto...

Giovanni Antonini

Classique - Erschienen am 1. November 2016 | Alpha Classics

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Haydn 2032, Vol. 4: Il distratto

Giovanni Antonini

Classique - Erschienen am 1. März 2017 | Alpha Classics

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Haydn 2032, Vol. 3: Solo e pensoso

Il Giardino Armonico

Classique - Erschienen am 19. August 2016 | Alpha Classics

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Im Hinblick auf den 300. Jahrestag der Geburt von Haydn im Jahr 2032 entschieden sich die Joseph Haydn Stiftung Basel und das Label Alpha alle 107 Sinfonien des Komponisten unter der künstlerischen Leitung von Giovanni Antonini und seinem Ensemble Il Giardino Armonico sowie dem Kammerorchester Basel aufzunehmen. Indem er die Musik Haydns als „ein Kaleidoskop der menschlichen Gefühle“ sieht, entschied sich Antonini die Sinfonien nicht in chronologischer Reihenfolge zu präsentieren, sondern thematisch zu gliedern (La passione, Il filosofo, Il distratto ...), wobei er übrigens Brücken zwischen diesen Werken und den Stücken anderer Komponisten dieser Zeit baut, die teilweise mit Haydn im Briefkontakt standen. So werden in Zusammenhang mit den Haydn-Sinfonien in mehreren Bänden Werke von Gluck, Porpora, Carl Philipp Emanuel Bach, Mozart, Beethoven, Michael Haydn oder Stamitz aufgezeichnet werden... Dieser dritte Band enthält die Sinfonien Nr. 42 (1771), Nr. 64 Tempora mutantur (1775; die Bezeichnung ist von Haydn: "Die Zeiten ändern sich"; wollte er andeuten, dass die Zeit des Sturm und Drang zu Ende ging und man sich der Wiener Klassik näherte?) und die Nr. 4 aus den 1760er-Jahren, ein Juwel der ersten Reihe. Darüber hinaus können wir die Ouvertüre zur Oper L'isola disabitata von 1779 und die Arie Solo en pensoso aus dem Jahr 1798 als Spätwerk hören, die für den dritten Band namensgebend ist. © SM/Qobuz
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Haydn 2032 - Vol. 5: L'Homme de génie

Giovanni Antonini

Classique - Erschienen am 1. November 2017 | Alpha Classics

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Alleluia

Julia Lezhneva

Classique - Erschienen am 11. März 2013 | Decca Music Group Ltd.

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 4 étoiles Classica - Hi-Res Audio
This is the first release of Russian soprano Julia Lezhneva on the major Decca label, and it is illustrative of the growing importance of Baroque vocal repertory that a young singer looking to broaden her renown would choose not only Baroque music, not only period performance, but the unusual repertory of the solo motet at that. These were virtuoso pieces, very operatic, that had sacred rather than secular texts. The tradition was rounded off in the late 18th century by the young Mozart's Exsultate, Jubilate, K. 165, and Lezhneva gives a fresh performance of that well-worn work. Her voice is unusual, with an oboe-like texture that's quite agile when the going gets rough. The Mozart and the little-known and sort of pastoral-spiritual In coelo stelle clare of Haydn's teacher Nicola Porpora. This piece fits Lezhneva's voice beautifully, and it is sufficiently unusual to recommend the album all by itself. In the High Baroque motets by Handel and Vivaldi that open the program, the news is less consistently good; the slow movements display Lezhneva's voice to its quite haunting best advantage, but in the high-volume arias, with the Baroque orchestra Il Giardino Armonico under Giovanni Antonini sparking and flashing away, Lezhneva is a bit underpowered in music that might have been sung originally by a castrato. None of this is to say that the situation might not change in a few years, or that Lezhneva, a student of Kiri Te Kanawa, might not emerge as her true heir. At the very least she's something new and different for Russian singing. © TiVo
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Handel

Julia Lezhneva

Classique - Erschienen am 6. November 2015 | Decca Music Group Ltd.

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Die Sopranistin Julia Lezhevna präsentiert uns mit diesem Album die italienische Ader Händels: virtuose Opern, Oratorien und andere heilige Werke des jungen Meisters zwischen 1707 und 1710, in denen sich seine deutsche technische Stärke mit der italienischen melodischen Freiheit vermischt, die er sich bei seinen Lehrvätern Alessandro Scarlatti und Arcangelo Corelli abgeschaut hat. Corelli spielte übrigens als erster Violinist die fantastische Sologeige in Per dar pregio all’amor mio der Oper Rodrigo. Die noch junge Karriere von Julia Lezhevna brachte die erst 1989 geborene Künstlerin bereits auf eine beachtliche Anzahl an Auftritten auf den renommiertesten Bühnen weltweit, darunter Salzburg, Berlin, Wien, Paris,  und Amsterdam. © SM/Qobuz
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Haydn 2032, Vol. 10: Les heures du jour

Giovanni Antonini

Classique - Erschienen am 9. Juli 2021 | Alpha Classics

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Haydn 2032, Vol. 9: L'Addio

Giovanni Antonini

Classique - Erschienen am 22. Januar 2021 | Alpha Classics

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Der neueste Band aus Giovanni Antoninis Gesamtausgabe aller Haydn-Sinfonien mit dem Ensemble Il Giardino Armonico enthält drei Sinfonien sowie die Scena di Berenice mit der Sopranistin Sandrine Piau. Die Geschichte der Abschiedssinfonie ist allgemein bekannt: die subtile Bitte des Komponisten an seinen Fürsten, den erschöpften Musikern seiner Kapelle eine Auszeit zu gewähren. Im Finale, einem ergreifenden Adagio, bläst ein Musiker nach dem anderen die Kerzen auf seinem Notenpult aus und geht leise davon, bis die Bühne leer ist. Die nette Anekdote unterbindet jedoch meistens eine näheren Betrachtung dieses aufgrund seiner seltenen Tonart (fis-Moll) und der Struktur seiner verschiedenen Sätze sehr originellen Werkes. Wenn Joseph Haydn auch den klassischen Aufbau der Sinfonie festgelegt hat, sprengt er hier mit einer Architektur, die durch den ständigen Wechsel der Tonarten von Dur- zu Moll laufend verändert wird, ihr Konzept. So pendelt auch die Sinfonie Nr. 35 in B-Dur zu Beginn dieses Albums ganz im Sinn des 18.Jhts zwischen reiner Unterhaltung und Drama hin- und her. Auf seiner langen Suche nach der Form ging Haydn manchmal ungewöhnliche Wege, wie in der Sinfonie Nr. 15 in D-Dur, die seine Arbeit aus den späten 1750er Jahren zusammenzufassen scheint. So steht hier das Menuett an zweiter Stelle, vor einem schlichten Andante und einem abschließenden Presto in Form eines Rondos. Die von Metastasios Antigone inspirierte und 1765 in London uraufgeführte Scena di Berenice ist die größte dramatische Szene, die Haydn außerhalb seiner Opern geschrieben hat. Berenices Wut und Verzweiflung, nachdem sie von ihrem Geliebten verlassen wurde, wird in einer höchst eigenwilligen Musik zum Ausdruck gebracht. © François Hudry/Qobuz
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Vivaldi : Concerti per flauto

Giovanni Antonini

Classique - Erschienen am 27. März 2020 | Alpha Classics

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Revolution. Flute Concertos : Devienne, Gluck, Pleyel...

Emmanuel Pahud

Musique de chambre - Erschienen am 2. März 2015 | Warner Classics

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 4 étoiles Classica