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Die Alben

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Klassik - Erschienen am 15. Oktober 2021 | NEOS Music

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Ob es jemals Absicht war, die Goldberg-Variationen als einen Zyklus zu spielen, wird sich nie vollständig klären lassen. Berichte aus dem Umfeld von Johann Sebastian Bach, der dieses Werk um 1740 komponierte, geben Anlass für eine andere Auslegung. Der Bach-Biograph Johann Nicolaus Forkel spricht um 1800 auf der Grundlage von Mitteilungen der Söhne Bachs von schlaflosen Nächten des Grafen Hermann Carl von Keyserlingk, seinerzeit russischer Gesandter in Dresden von 1733 bis 1745. Auf Keyserlingks Bitten wollte sein Freund Bach mit Musik aus eigener Feder dieser anhaltenden Schlaflosigkeit Abhilfe schaffen. Bach hoffte, mit einem Variationenwerk über einer Basslinie diesem Wunsch am ehesten gerecht werden zu können. Keyserlingk bat seinen Hauscembalisten Johann Gottlieb Goldberg (unter dessen Namen dieses Werk bekannt wurde), gelegentlich eine oder mehrere »seiner« Variationen zu spielen. Doch gerade die vollständige Aufführung dieser Variationen gehört längst zum festen Repertoire von Cembalisten und Pianisten. Im Falle einer vollständigen Aufführung wird erwartet, dass Überlegungen bezüglich der Frage, wie sich die verschiedenen Variationen zueinander verhalten, zu konkretisieren sind. Offen bleibt der Ursprung für die Überlegung, Variationen in verschiedenen Tempi spielen zu wollen. Der Originalpartitur aus dem Jahr 1741 ist nur eine Tempoangabe (bei Variation 15 andante) zu entnehmen, auch wenn zwei andere Angaben (bei Variation 16 und Variation 22) ein bestimmtes Tempo implizieren. Ausgaben mit Tempoangaben für jede einzelne Variation lassen sich erst Mitte des 19. Jahrhunderts finden, was das Bedürfnis nach eindeutigen Tempodifferenzierungen, offensichtlich Ausdruck eines romantischen Geistes, erkennen lässt. Diese Haltung widerspricht jedoch der barocken Ästhetik von Regelmäßigkeit und Symmetrie. Bach hat die Variationen in verschiedenen Taktarten geschrieben. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, wie das »normale« Tempo durchgehalten werden soll. Aus dem letzten Takt der Variation 26 ergibt sich die Antwort: Hier weicht die Schreibweise der Pausen von der üblichen in einem 18/16-Takt ab. Die Unterteilung der rhythmischen Akzente verschiebt sich somit von 2 x 3 auf 3 x 2 Sechzehntel. Diese letzte Unterteilung entspricht den rhythmischen Akzenten in einem 6/8-Takt, dem Takt der Variation 27. Da laut Quellen aus Bachs Umfeld (u. a. Kirnberger) die Achtel-Takte grundsätzlich als triplierte Viertel-Takte zu verstehen sind, wird deutlich, dass in den verschiedenen Variationen und Taktarten ein einheitlicher Puls spürbar ist, der auf der Viertelnote der Aria basiert und damit als Ausgangspunkt für die Wahl des Tempos gelten kann. Die vorliegende Einspielung greift genau auf diese Idee zurück. Meine Interpretation sucht nach einer Einheit im Werk und lässt die Basslinie »Mantra-ähnlich« erklingen. Auch wenn diese Musik alles andere als »Schlaf-fördernd« sein will, gelingt dadurch ein Verharren in sich stetig wiegender Bewegung. © Albert-Jan Roelofs/Neos Music
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Klassik - Erschienen am 15. September 2021 | Pulse Music Media Records

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Klassik - Erschienen am 20. August 2021 | Challenge Classics

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Klassik - Erschienen am 23. Juli 2021 | First Hand Records

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Klassik - Erschienen am 9. Juli 2021 | fra bernardo

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Kammermusik - Erschienen am 18. Juni 2021 | Farao Classics

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Vokalmusik (weltlich und geistlich) - Erschienen am 27. April 2021 | J. S. Bach-Stiftung

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Klassik - Erschienen am 23. April 2021 | Navona

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Klassik - Erschienen am 26. März 2021 | Petter Samuelsen Music

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Vokalmusik (weltlich und geistlich) - Erschienen am 31. Januar 2021 | J. S. Bach-Stiftung

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Vokalmusik (weltlich und geistlich) - Erschienen am 31. Januar 2021 | J. S. Bach-Stiftung

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Klassik - Erschienen am 8. Januar 2021 | Musical Concepts

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Klassik - Erschienen am 27. November 2020 | Z-Trading

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Vokalmusik (weltlich und geistlich) - Erschienen am 15. Januar 2021 | J. S. Bach-Stiftung

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Bekanntlich ist Johann Sebastian Bachs Fantasie, einen Choral zu bearbeiten, grenzenlos! Und auch in diesem Weihnachtsoratorium aus St. Gallen funkeln immer wieder die hochartifiziellen Verszeilenzwischenspiele in den Chorälen. Klanginseln von betörender Schönheit! Prominente Beispiele solcher Affekttableaus sind hier sowohl der Schlusschoral der ersten Kantate „Ach mein herzliebes Jesulein“ mit knackigen Pauken und Trompeten als auch der Schlusschoral der zweiten Kantate „Wir singen dir in deinem Heer“ mit glänzend intonierenden Flöten und Oboen. Doch können Choräle in der barocken Aufführungspraxis auch nur mit improvisierten Verszeilenzwischenspielen ausgedeutet werden. Initiale Auslöser sind dabei immer Fermaten, die am Verszeilenende entsprechenden musikalischen Raum bieten. Diese gängige Aufführungspraxis, in der die affektive Erregung mit der improvisierten Gestaltung des Zwischenspiels korreliert, ist viel später in Richard Wagners „Meistersingern“ (Choral im 1. Aufzug) und in Hindemiths „Trauermusik“ immer noch nachvollziehbar. Schön also, dass nun endlich einmal der Choral „Wie soll ich dich empfangen“ mit von der Orgel improvisierten Zwischenspielen angereichert wird. Rudolf Lutz gelingt mit dem Chor und dem Orchester der J. S. Bach-Stiftung eine über- aus packende Interpretation, die immer wieder musikalische Feinheiten dieses „Oratoriums“ in den Blick nimmt. Beeindruckend, dass Lutz aus einem ganzen Fundus an hochkarätigen Solisten schöpfen kann, die zudem einen gemeinsamen ästhetischen Zugang zu Bach finden und hörbar musikalisch in der Bachstiftung St. Gallen sozialisiert sind. Daniel Johannsens Hirtenarie hat man selten so virtuos gehört! Frohe Hörer! © Hoffmann, Martin / www.fonoforum.de
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Klassik - Erschienen am 16. Oktober 2020 | Petter Samuelsen Music

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Klassik - Erschienen am 22. Mai 2020 | Delphian Records

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Vokalmusik (weltlich und geistlich) - Erschienen am 1. Mai 2020 | J. S. Bach-Stiftung

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Symphonieorchester - Erschienen am 17. April 2020 | harmonia mundi

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Klassik - Erschienen am 3. April 2020 | Eternal Sunday

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Klassik - Erschienen am 13. März 2020 | Azul Music

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