Die Alben

3038 Alben sortiert nach Bestseller und gefiltert nach Klassik und Seit 3 Monate
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Klaviersolo - Erschienen am 14. Juni 2019 | ECM New Series

Hi-Res Booklet
Im Rahmen einer von Keith Jarrett in Auftrag gegebenen, recht umfassenden Reihe von Aufnahmen von Werken des Leipziger Kantors wurde 1988 eine Interpretation von J. S. Bachs Band I des Wohltemperierten Klaviers auf dem Cembalo herausgegeben, die in Wirklichkeit bereits im Februar 1987 aufgenommen wurde. Aus der gleichen Zeit stammt auch die von ECM New Series herausgebrachte Neufassung – am Klavier –, die bei einem Konzert am 7. März 1987 in der Troy Savings Bank Music Hall mitgeschnitten wurde. Sie ist von dem gleichen Willen nach einem fließenden Diskurs und unwiderstehlichem Elan geprägt, was in bestimmten Fugen besonders erfreulich ist, die unter anderen Fingern derb klingen können (Cis-Dur). Alles scheint zu tanzen, in Bewegung sein zu wollen (D-Dur). Hier finden wir nicht die Farben, die von Pianisten wie Tatiana Nikolayeva, Samuel Feinberg oder sogar einem Cembalisten wie Gustav Leonhardt in der Polyphonie verwendet werden. Denn für Keith Jarrett triumphiert bei Bach letztlich die Struktur, und er spielt diese Werke, um sich insbesondere mit einem Element seiner eigenen Kunst auseinanderzusetzen: der polyphonen Ausarbeitung. Das Werk des Kantors unterstützt seine eigene musikalische Kreativität als Jazzmusiker und Improvisator. Poesie und Gefühl fehlen dabei jedoch nie. Diese Version wird Fans von Keith Jarrett begeistern. Sie können die beiden Versionen, die im Abstand von wenigen Wochen entstandenen sind, miteinander vergleichen. © Pierre-Yves Lascar/Qobuz
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Kammermusik - Erschienen am 7. Juni 2019 | BIS

Hi-Res Booklet
1985 hat der russische Geiger Wladimir Spiwakow anlässlich des 300. Geburtstags von Johann Sebastian Bach seine eigene Bearbeitung der Goldberg-Variationen für Streichtrio veröffentlicht. Diese gelungene Transkription ist dem Gedächtnis des kurz zuvor verstorbenen kanadischen Pianisten Glenn Gould gewidmet. Sie wurde seither weltweit aufgeführt und vielfach aufgenommen. Als sich das Zimmermann-Trio (Frank Peter Zimmermann an der Geige, Antoine Tamestit an der Bratsche und Christian Poltéra am Cello) an die Aufnahme der Goldberg-Variationen machte, beschlossen die Musiker, eine eigene Fassung für Streichtrio herauszubringen, die nach Ansicht der Musiker "weder ein Arrangement noch eine Transkription, sondern im Wesentlichen eine Offenbarung der Bach-Partitur ist". Das Ergebnis ist super, zumal die drei für diese Aufnahme verwendeten Stradivarius-Instrumente von den BIS-Ingenieuren meisterhaft aufgezeichnet wurden. Kerniger und luftiger Klang, perfekt ausgewogener Nachhall. Dank der ausgezeichneten Qualität der Instrumente, Instrumentalisten und Technik, ein voller Erfolg. © François Hudry/Qobuz
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Filmmusik - Erschienen am 7. Juni 2019 | Decca Music Group Ltd.

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or
Wie schön, Riccardo Chailly an der Spitze der Filarmonica della Scala in einem Rota (1911-1979) gewidmeten Programm wiederzufinden, insbesondere in den Suiten, die für Fellinis große Filme geschrieben wurden, wie Amarcord, Achteinhalb oder sogar La dolce vita! Vor ihm hatte ein anderer Riccardo, Muti, in den 90er Jahren zwei Alben bei Sony Classical der Filmmusik des italienischen Komponisten gewidmet - mit einem einzigen Ausflug in sein nicht-kinematografisches Schaffen, was letztlich unwichtig ist: Ob er für das Kino oder direkt für den Konzertsaal schrieb, Nino Rota entwickelte, wie Bernard Herrmann in den Vereinigten Staaten, seinen eigenen Stil, bei dem sein geniales Talent in der Beschwörung von Atmosphären deutlich wurde. Mit unglaublicher Geschicklichkeit mischte er die unterschiedlichsten Genres, wie die hier vorliegende Suite aus La dolce vita beweist. Die Anfangstakte (O Venezia, Venaga, Venusia) der Suite Il Casanova di Federico Fellini, deren Spieluhrklänge zweifellos das tragische Schicksal des Charakters ankündigt und deren Orchestrierung in dunklen Farben eine maritime Landschaft heraufbeschwört, ist zweifellos einer der markantesten Tracks auf dem Album. Dieselbe Atmosphäre kehrt im letzten Teil (La poupée automate) noch beunruhigender zurück. Regelmäßig kann man Einflüsse aus dem Osten wahrnehmen, von Schostakowitsch bis Khatschaturian (Il duca di Württenberg), mit einem südlicheren melodischen Stil, den er von den italienischen Sinfonikern des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts übernommen hat. Ein spannendes Album, das man sich nicht entgehen lassen sollte. © Pierre-Yves Lascar/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 7. Juni 2019 | Warner Classics

Booklet
Dreißig Jahre nach seinem frühen Tod ist der amerikanische Cembalist und Organist Scott Ross immer noch in den Herzen der Musikliebhaber präsent. Sein Name bleibt mit der Marathon-Aufnahme der 555 Cembalosonaten von Domenico Scarlatti verbunden, die er für Erato Records aufgenommen hat. In derselben Dynamik machte sich Scott Ross an die Aufnahme der kompletten Werke für Klavier (Cembalo und Orgel) von Johann Sebastian Bach. Der Sensenmann hat es jedoch anders gewollt. Die vorliegende, als Hommage gedachte neue Publikation ergänzt existierende Aufnahmen durch unveröffentlichte Aufzeichnungen französischer, schweizer und kanadischer Radiosendern. Sie beinhaltet Konzerte oder Aufnahmen sowohl auf dem Cembalo als auch auf der Orgel. Diese uneinheitliche Zusammenstellung wird durch das Remastering der verschiedenen Quellen durch Christophe Hénault vom Studio Art & Son wieder stimmig. Seine vielen Bewunderer werden sich freuen, Scott Ross' intensives, launisches und farbenfrohes Spiel wiederzuentdecken. Er spielt solo, aber auch im Duett mit seiner ehemaligen Lehrerin Huguette Grémy-Chauliac oder mit dem Ensemble Mosaïques unter der Leitung von Christophe Coin. © François Hudry/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 14. Juni 2019 | Ricercar

Hi-Res Booklet
Nachdem sie noch erhaltene Motetten der Vorfahren von Johann Sebastian Bach erkundet haben, realisieren Vox Luminis und Lionel Meunier hier Aufnahmen geistlicher Vokalwerke mit Instrumenten. Diese Stücke folgen noch den Prinzipien des „Geistlichen Konzerts" oder gehören aufgrund ihrer mehrteiligen Struktur zu den Frühformen der geistliche Kantate. Durch Johann Sebastian Bach selbst wissen wir um seine musikalischen Vorfahren. Im Alter von etwa fünfzig Jahren verspürte er ein Bedürfnis, Genealogie zu betreiben und die Spuren seiner Familie zu verfolgen, die wahrscheinlich aus Ungarn stammte. Dort nahm der Müller Vitus Bach immer eine kleine Cister mit, wenn er in die Mühle ging.Die hier vorgestellten Werke der Familie Bach gehören neben denen von Bruhns, Buxtehude oder Pachelbel zu den ersten deutschen geistlichen Kantaten. Nach den Werken der Vorfahren hören wir eines von Johann Sebastians frühen Werken, das diesen sehr ähnlich ist, seine Kantate Christ lag in Todesbanden BWV 4. Sie gilt seit langem als eine seiner ersten Kompositionen dieser Gattung. Neben der auffallenden formalen Ähnlichkeit mit Pachelbels gleichnamiger Kantate enthält diese Komposition viele Elemente, deren Modelle sich in den Werken seiner Vorfahren wiederfinden. © François Hudry/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 14. Juni 2019 | Decca Music Group Ltd.

Hi-Res Booklet
Ein Spagat. Im vergangenen Herbst widmete sich Renée Fleming unter der Führung des BBC Concert Orchestra und der Leitung von Rob Fisher dem Broadway-Musical und stellte Kompositionen von Jerome Kern, Richard Rogers, Andrew Lloyd Webber, Stephen Sondheim und einigen anderen Unbekannteren zusammen. Etwas überraschend, aber sehr willkommen. Mit diesem neuen Opus kehrt die amerikanische Sopranistin zu einem traditionelleren Repertoire zurück und bietet uns eine sehr schöne Auswahl an Brahms-Liedern, den gesamten Zyklus Frauenliebe und -leben Op. 42 von Schumann und schließlich Mahlers Rückert-Lieder in ihrer Orchesterfassung mit den Münchner Philharmonikern unter der Leitung von Christian Thielemann. Renée Fleming besitzt heute ein Timbre von herbstlicher Reife, das zu all diesen melancholisch gefärbten Liedern passt. Hartmut Hölls Begleitung ist wunderschön (besonders bei Brahms), und Thielemanns Leitung oft poetisch. © Qobuz
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Kunstlieder (Deutschland) - Erschienen am 31. Mai 2019 | Decca Music Group Ltd.

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - Gramophone Editor's Choice - Qobuzissime
Die 1987 in einem kleinen norwegischen Dorf geborene Sopranistin Lise Davidsen (die  damit zwangsläufig im Vergleich zu ihrer Landsfrau Kirsten Flagstad steht) scheint für die Rolle der wagnerianischen und straussischen Heldinnen geboren zu sein. Für ihre erste Platte bei Decca, einem Label, für das sie einen Exklusivvertrag unterschrieb, entschied sie sich, mehrere Facetten einer Frau in den Gesangspartien von Elisabeth (Tannhäuser), Ariadne (Ariadne auf Naxos) darzustellen und.... Pauline, der geliebten Frau von Richard Strauss, der er viele Lieder aus seinem op. 27 (dem Zyklus von 1894, als Hochzeitsgeschenk) bis zu den letzten Vier Liedern von 1948. Unter der flexiblen Leitung von Esa-Pekka Salonen verbindet das Philharmonia Orchestra die erzene Stimme der norwegischen Sopranistin mit Finesse und Eleganz. Wie wir verstehen können, pendelt dieses Album mit seinem durchdachten Programm zwischen Jugend und Alter, wo Geister und Tod lauern. Man fragt sich vielleicht, wie man über Sterblichkeit singen kann, wenn man erst dreißig Jahre alt ist, ein kraftvolles Timbre hat, bei bester Gesundheit ist und ein noch vor sich liegendes Leben lebt. Die Antwort liegt in Lise Davidsens Stimme, die mit den Lerchen wie ein Versprechen der Unsterblichkeit ertönt, die Musik des letzten Strauss, der sich ein letztes Mal mit seiner Vergangenheit in einem zerfallenen Europa beschäftigt. Malven wurde 1984 nach dem Tod ihrer Widmungsträgerin, der Sängerin Maria Jeritza, die es geheim gehalten hatte, entdeckt, und ist Richard Strauss' wahres "letztes Lied". Leichter im Ton als die Vier letzten Lieder, zu denen es gehören könnte, wird es hier in einer Orchestrierung von Wolfgang Rihm präsentiert. François Hudry/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 31. Mai 2019 | Chandos

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Gramophone Editor's Choice
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Violinensolo - Erschienen am 19. April 2019 | Channel Classics Records

Hi-Res Booklet
Rachel Podger ist bei Channel Classics mehrmals auf die Musik von Johann Sebastian Bach zurückgekommen und hat inzwischen die Sonaten für Violine und Cembalo (mit Trevor Pinnock), die kompletten Sonaten und Partiten für Violine solo sowie mit ihrem Ensemble Brecon Baroque viele Konzerte aufgenommen. Heute nimmt sie die Suiten für Violoncello solo in fantastisch gelungenen Versionen auf ihrem Instrument in Angriff. Diese Art der Bearbeitung ist mittlerweile weit verbreitet, viele Lautenisten oder Gitarristen haben bereits ihre Fassungen dieser Suiten als Ganzes oder in Teilen angeboten. Gustav Leonhardt hat 1979 sogar für das Label Seon seine eigene Version der Vierten in Es-Dur, BWV 1010, aufgenommen. Bach selbst erarbeitete gern neue Fassungen älterer konzertanter Werke für andere Instrumente (etwa die Cembalokonzerte). Daher passt Rachel Podgers Ansatz perfekt zu Bachs damaliger Praxis. Die britische Geigerin gibt diesen Werken ihren tänzerischen Charakter zurück. Die Tempi sind lebendig, die Phrasierungen akzentuiert. Die ursprünglich für ein fünfsaitiges Cello geschriebene Sechste wird Sie sofort verführen: Podger verwendet eine Bratschensaite in C. Der Raum weitet sich, die Tiefen sind prächtig, die Höhen strahlen umso mehr: einfach unwiderstehlich. © Qobuz
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Klassik - Erschienen am 7. Juni 2019 | Deutsche Grammophon (DG)

Booklet
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Klassik - Erschienen am 7. Juni 2019 | Deutsche Grammophon (DG)

Hi-Res Booklet
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Klassik - Erschienen am 14. Juni 2019 | Sony Classical

Hi-Res Booklet
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Klassik - Erschienen am 3. Mai 2019 | BIS

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Gramophone Editor's Choice
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Klassik - Erschienen am 26. April 2019 | InFiné

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Mit ihrer vorliegenden neuen künstlerischen Darbietung verschreibt sich die französische Pianistin Vanessa Wagner (deren diskographische Karriere mit Einspielungen von Skrjabin und Rachmaninoff für Lyrinx begann – leider sind diese Alben nicht mehr verfügbar) dem Stil des zeitgenössischen Klavierspiels, entschieden nachdenklich, oft verträumt. Vanessa Wagner ist dem Label InFiné eng verbunden. Dort erschien auch das Album Statea, auf dem sie mit Murcof Zwiesprache hält, beide Akteure eines großen entzauberten Epos, Vanessa Wagner macht keinen Hehl aus ihrer Vorliebe für melancholische Atmosphären. Inland bietet hier Miniaturen von Moondog, Emilie Levienaise-Farrouch, Bryce Dessner, sowie weiter entwickelte Werke, die Fans minimalistischer Ästhetik wohlbekannt sind: die Etude Nr. 9 von Philip Glass, The Heart Asks Pleasure First von Michael Nyman oder Ramble On Cortona von Gavin Bryars.Vanessa Wagners Spiel klingt dunkel; glücklicherweise endet das Album mit dem wunderbaren Baltā ainava ("Weiße Landschaft"), dem ersten Teil einer langen, fünfzigminütigen Partitur in vier Teilen des lettischen Komponisten Peteris Vasks, Die Jahreszeiten, ein hartes, insgesamt dunkeles Werk, das aber durch dieses eher helle, durchaus hypnotische, sehr atmosphärische und wirklich zum Träumen anregende Stück eröffnet wird: man spürt das Weiß des Schnees, ebenso wie eine ferne, kalte Sonne, die den Nebel durchdringt und die weiten Steppen Osteuropas erhellt. © Pierre-Yves Lascar/Qobuz 
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Klassik - Erschienen am 14. Juni 2019 | Sony Classical

Hi-Res
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Klassik - Erschienen am 10. Mai 2019 | deutsche harmonia mundi

Hi-Res Booklet
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Klassik - Erschienen am 3. Mai 2019 | Sony Classical

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Kammermusik - Erschienen am 17. Mai 2019 | Glossa

Hi-Res Booklet
Im Laufe seiner glanzvollen Karriere hat Fabio Biondi eine bemerkenswerte Feinfühligkeit im Umgang mit italienischer Musik aus vielen Jahrhunderten entwickelt, ganz besonders aber mit dem frühbarocken Violinsonatenrepertoire, dessen zukünftige Entwicklung durch Arcangelo Corellis Sammlung Opus 5 einen dramatischen Anstoß erhielt. Biondis Umgang mit dieser Musik inspirierte die Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom dazu, ihm für diese Glossa-Aufnahme aus ihrer Streichinstrumentensammlung die kostbare Violine »Il Toscano« von Antonio Stradivari aus dem Jahr 1690 zur Verfügung zu stellen. Eine weitere hervorragende Fähigkeit Biondis ist die geschickte Zusammenstellung von Programmen, sei es für Konzerte oder für CDs. Dieses neue Album mit Violinwerken des frühen 18. Jahrhunderts befasst sich mit den Auswirkungen, die Corellis Musik auf das Musizieren in Dresden, Venedig, Padua, London und Amsterdam hatte, um nur einige Städte zu nennen – der Ruhm von »Arcangelo Bolognese« verbreitete sich von Rom aus in ganz Europa. Mit einer Continuogruppe aus seinem Ensemble Europa Galante (Antonio Fantinuoli, Violoncello, Giangiacomo Pinardi, Theorbe und Paola Poncet, Cembalo) spielt Biondi Sonaten von Vivaldi, Corelli, Geminiani, Tartini und Locatelli sowie eine Ciaccona von Veracini. Die CD wurde in Rom auf einem Instrument aufgenommen, das ursprünglich für den florentinischen Hof von Ferdinando de’ Medici gebaut wurde (und das im Laufe der Zeit alle möglichen Wechselfälle auf seinem Weg nach Rom überlebt hat!), und es gelingt Fabio Biondi, die Essenz der Violinsonate des 18. Jahrhunderts einzufangen. © Glossa
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Opernauszüge - Erschienen am 7. Juni 2019 | deutsche harmonia mundi

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Klassik - Erschienen am 14. Juni 2019 | Grand Piano

Hi-Res Booklet
Wenn wir über den Orient sprechen, in diesem Fall den Libanon, denken wir natürlich nicht an Klaviersonaten. Einem Abendländer kommen vielmehr Düfte, Geschichten aus Tausendundeiner Nacht, Gewürze und kulinarische Köstlichkeiten in den Sinn. In dem vorliegenden zweiten Album, das Tatiana Primak-Khoury den Komponisten ihres Landes gewidmet hat, werden wir daher vergeblich nach Spuren eines Scheinorientalismus suchen. Das Album beginnt mit dem internationalen und weltoffenen Anis Fuleihan (1900-1970), einem in Zypern aufgewachsenen libanesischen Komponisten, der während eines großen Teils seiner Karriere in New York gelebt hat, bevor er nach Beirut zurückkehrte, um dort die Leitung der Musikhochschule zu übernehmen. Boghos Gelalian (1927-2011) stammte aus einer armenischen Familie und zog nach dem Tod seiner Eltern in den Libanon. Anschließend studierte er bei dem französischen Organisten Bertrand Robillard und machte sich so mit westlichen Kompositionstechniken vertraut. Er verdiente sich seinen Lebensunterhalt als Barpianist in Hotels und arbeitete als Arrangeur für den Libanesischen Rundfunk, bevor er sich durch internationale Wettbewerbe einen Namen machen konnte. Houtaf Khoury, 1967 in Tripolis geboren, ist der jüngste der hier vertretenen Komponisten. Bis heute lebt er im Libanon und erlebt militärische Konflikte, Bürgerkrieg, politische Krisen und soziale Umbrüche. Im Bewusstsein der Rolle, die die Kunst spielen kann, bringt Khoury in seiner Musik ein leidenschaftliches Plädoyer für eine menschlichere Welt zum Ausdruck. Waleed Howrani (geb. 1948 in New York) ist einer der berühmtesten virtuosen Pianisten im Nahen Osten. Nach seiner Tätigkeit am Beiruter Konservatorium setzte er sein Studium bei Emil Gilels in Moskau fort. Schwer krank und unfähig, seine Karriere fortzusetzen, hat Howrani seinen Lebenstraum wahr werden lassen und ist Komponist geworden. Seine Lebanese Rhapsody von 1995 ist ein wahres Denkmal für die Lieder seiner Jugend. Es ist das einzige wirklich "orientalische" Stück auf diesem Album, das vor allem die große Vielfalt der libanesischen Komponisten aufzeigt. © François Hudry/Qobuz