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Die Alben

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Klassik - Erschienen am 2. November 2018 | Deutsche Grammophon (DG)

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Gramophone Editor's Choice - 5 étoiles de Classica
Nachdem „Ombra mai fu“ verklungen ist, gesungen von Franco Fagioli in einem feinen Vibrato, wie es sonst nur den besten Mezzosopranistinnen zu Gebote steht, fackelt und lodert es in dieser Oper bis zum Schluss, bis zu Serses berühmter Wutarie „Crude furie“, die Fagioli mit atemberaubender Virtuosität hinschmettert. Wer diese beiden Arien so darbieten kann, ist über jeden Zweifel erhaben, auch wenn man seine Stimme in den anderen Nummern vielleicht als etwas eng empfindet. In diesem vorwärtsdrängenden Impetus befinden sich auch die anderen Rollen, etwa Romilda, Serses Objekt der Schwärmerei, in „È gelosia“, wo sie über Eifersucht zunächst nur nachdenken wollte, statt sich, wie Inga Kalna es tut, dieser heftigen Empfindung vollständig auszuliefern. Oder Vivica Genaux als Serses Gegenspieler Arsamene: Sie verleiht ihrer Stimme in „Amor tiranno“ einen geradezu männlichen Klang, was hier nicht unpassend ist. Händels „Serse“ ist eine komische Oper, auch und vor allem durch das kokette Gebaren von Romildas Schwester Atalanta. Aber auch Francesca Aspromonte singt meist mit opernhaftem Pathos. Da freut man sich, wenn man sie in „Dirà che amor“ stattdessen in einer beiläufigen Fröhlichkeit hört. Oder wenn Delphine Galou als die von Serse verschmähte Amastre in „Cagion son io“ einmal nicht Wut und Empörung Raum gibt, sondern ihrer Melancholie in einer sanft schwingenden Melodie. Man erlebt Händels Oper hier in einer durchaus ungewöhnlichen Interpretation, mehr in Richtung Opera seria mit großer Emphase und existenziellen Konflikten, weniger mit Galanterie und Komödie. Dazu trägt der höchst versierte Cembalist Maxim Emelyanychev bei, der mit dem Ensemble Il Pomo d’oro in schönster Präzision und selbstbewusster Spielfreude jedesmal kräftige Ausdrucksakzente in den Arien setzt. © Lorber, Richard / www.fonoforum.de
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Klassik - Erschienen am 9. Juni 2017 | Decca Music Group Ltd.

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Gramophone Editor's Choice - Preis der deutschen Schallplattenkritik
Man sollte sich nicht vorstellen, dass zu Händels Zeiten eine Oper ein endgültiges Produkt war, das in Stein geätzt wurde, und dessen Partitur eine Art Heiliger Gral war, der keine Manipulation erleiden dürfte, sei sie auch so minimal. In dieser Hinsicht ist Händels Ottone ein sehr gutes Beispiel. Der Entstehungsprozess von dieser Oper war ausgesprochen kompliziert und von umfangreichen Änderungen geprägt, die wahrscheinlich auf Händels Zusammenarbeit mit der berühmten Prima donna Francesca Cuzzoni zurückgehen, die im Dezember 1722 — knapp zwei Wochen vor der Uraufführung — in London einreiste und sofort anfing, sopranistischen Einspruch einzulegen. Sie lehnte mehrere ihrer Arien ab, sodass Händel sie durch völlig neue Musikstücke ersetzten musste. John Mainwaring erwähnt in seiner 1760 erschienenen Biografie des Komponisten, wie die Cuzzoni es abgelehnt hatte, die Arie Falsa imagine zu singen. „Oh! Madame“, hätte ihr Händel auf Französisch entgegengeschossen, „Ich weiß sehr wohl, dass Sie eine wahre Teufelin sind, doch Sie werden noch sehen, dass ich der Beelzebub — der größte Teufel von allen — bin“, und mit diesen Worten packte er sie um die Hüfte, hob sie hoch und schwor, er werde sie aus dem Fenster werfen, sollte sie noch ein Wort sagen. Da muss man trotzdem hinzufügen, dass die zahllosen Änderungen, die der Komponist bei der Ausarbeitung der Oper vornahm, sich keinesfalls auf Cuzzonis Rolle beschränkten. Er vollendete insgesamt elf Arien und ein Duett, die er aber vor der ersten Aufführung verwarf und durch andere Musik ersetzten musste. Zudem überarbeitete er andere Arien in beträchtlichem Ausmaß. Niemand weiß, welche Änderungen er selbst aus künstlerischen Gründen vornahm und welche davon Kompromisse waren, um seine launischen Sänger und Sängerinnen zufriedenzustellen. Nachdem Händel schon bei der Komposition und Ausarbeitung der Oper Szenen abgeändert und umfangreiche Streichungen und Ersetzungen vorgenommen hatte, setzte er sogar weitere zum Zeitpunkt der Uraufführung um, noch während der ersten Vorstellungsreihe. Überdies ersetzte und ergänzte er mehrere Arien für die zwölfte Vorstellung, die wegen der Fastenzeit erst nach fünf Wochen Pause im März 1723 stattfinden konnte. Die Frage stellt sich also: wie genau sollte Ottone aussehen? Für die vorliegende Aufnahme wurde die vollständige Fassung der Uraufführung nachgestellt, aber es sind auch Erweiterungen zu zwei Szenen eingearbeitet, die Händel für eine Vorstellung zu Cuzzonis Gunsten umgeschrieben hatte. Als besondere Zugabe sind dieser Aufnahme drei neue Arien beigefügt, die Händel zur Wiederaufführung der Oper im Jahr 1726 komponierte: hier hat man also einen sehr vollständigen Ottone. Und all diese zusätzliche Musik erlaubt es dem Zuhörer noch mehr schön gesungene Arien zu genießen, insbesondere von dem Kontratenor Max Cencic und der Sopranistin Lauren Snouffer, die vor 240 Jahren von der Cuzzoni gesungenen Rolle übernimmt. Es spielt das Ensemble Il pomo d’oro – auf Originalinstrumenten – unter der Leitung von George Petrou. © SM/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 25. Mai 2015 | Decca Music Group Ltd.

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Choc de Classica - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Opera seria of the 18th century, known mostly to specialists 30 years ago, was rediscovered by virtuoso sopranos and countertenors. Now it's ready for prime-time in the form of full-opera recordings, on a major label, with top-notch singers. Countertenor Max Emanuel Cencic appeared in a Virgin Classics recording of Leonardo Vinci's opera Artaserse and followed it in 2015 with this version of the same composer's Catone in Utica, a tale of the military and romantic intrigues surrounding the conflict of Cato the Younger (or Cato of Utica) with Julius Caesar, ending with the suicide of the former. The libretto, by Pietro Metastasio, became one of the most popular of the entire century, with settings by Vivaldi, J.C. Bach, and, as late as 1789, Giovanni Paisiello. Even Handel reworked a setting by Leonardo Leo and others for the Haymarket in London, but this was the very first version, premiered in Rome in 1728. Because of the Pope's ban on female performers, it was written for an unlikely quartet of countertenors in lead roles. This actually works, though: musically, the opera alternates between big martial set pieces and lush romantic numbers whose melodic ease looks forward to Gluck (sample the Act II, scene 6 aria of Marzia, Cato's daughter, CD 2, track 12). Cencic and Franco Fagioli, as Caesar, have the power to rise above the natural horns of the historical-instrument ensemble Il Pomo d'Oro, and all the singers deliver dramatically convincing performances that give the lie to the usual conception of opera seria (when people have any conception of it at all) as a dramatically static vehicle for virtuoso singing. This is a splendid recording, with sound from the appropriate Villa San Fermo in Lonigo that blunts none of the considerable dramatic impact. At a time when democracies are often under siege, here's an opera that matters, and that works, musically and dramatically. © TiVo
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Klassik - Erschienen am 2. November 2018 | Deutsche Grammophon (DG)

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Nachdem „Ombra mai fu“ verklungen ist, gesungen von Franco Fagioli in einem feinen Vibrato, wie es sonst nur den besten Mezzosopranistinnen zu Gebote steht, fackelt und lodert es in dieser Oper bis zum Schluss, bis zu Serses berühmter Wutarie „Crude furie“, die Fagioli mit atemberaubender Virtuosität hinschmettert. Wer diese beiden Arien so darbieten kann, ist über jeden Zweifel erhaben, auch wenn man seine Stimme in den anderen Nummern vielleicht als etwas eng empfindet. In diesem vorwärtsdrängenden Impetus befinden sich auch die anderen Rollen, etwa Romilda, Serses Objekt der Schwärmerei, in „È gelosia“, wo sie über Eifersucht zunächst nur nachdenken wollte, statt sich, wie Inga Kalna es tut, dieser heftigen Empfindung vollständig auszuliefern. Oder Vivica Genaux als Serses Gegenspieler Arsamene: Sie verleiht ihrer Stimme in „Amor tiranno“ einen geradezu männlichen Klang, was hier nicht unpassend ist. Händels „Serse“ ist eine komische Oper, auch und vor allem durch das kokette Gebaren von Romildas Schwester Atalanta. Aber auch Francesca Aspromonte singt meist mit opernhaftem Pathos. Da freut man sich, wenn man sie in „Dirà che amor“ stattdessen in einer beiläufigen Fröhlichkeit hört. Oder wenn Delphine Galou als die von Serse verschmähte Amastre in „Cagion son io“ einmal nicht Wut und Empörung Raum gibt, sondern ihrer Melancholie in einer sanft schwingenden Melodie. Man erlebt Händels Oper hier in einer durchaus ungewöhnlichen Interpretation, mehr in Richtung Opera seria mit großer Emphase und existenziellen Konflikten, weniger mit Galanterie und Komödie. Dazu trägt der höchst versierte Cembalist Maxim Emelyanychev bei, der mit dem Ensemble Il Pomo d’oro in schönster Präzision und selbstbewusster Spielfreude jedesmal kräftige Ausdrucksakzente in den Arien setzt. © Lorber, Richard / www.fonoforum.de
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Klassik - Erschienen am 9. Juni 2017 | Decca Music Group Ltd.

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Man sollte sich nicht vorstellen, dass zu Händels Zeiten eine Oper ein endgültiges Produkt war, das in Stein geätzt wurde, und dessen Partitur eine Art Heiliger Gral war, der keine Manipulation erleiden dürfte, sei sie auch so minimal. In dieser Hinsicht ist Händels Ottone ein sehr gutes Beispiel. Der Entstehungsprozess von dieser Oper war ausgesprochen kompliziert und von umfangreichen Änderungen geprägt, die wahrscheinlich auf Händels Zusammenarbeit mit der berühmten Prima donna Francesca Cuzzoni zurückgehen, die im Dezember 1722 — knapp zwei Wochen vor der Uraufführung — in London einreiste und sofort anfing, sopranistischen Einspruch einzulegen. Sie lehnte mehrere ihrer Arien ab, sodass Händel sie durch völlig neue Musikstücke ersetzten musste. John Mainwaring erwähnt in seiner 1760 erschienenen Biografie des Komponisten, wie die Cuzzoni es abgelehnt hatte, die Arie Falsa imagine zu singen. „Oh! Madame“, hätte ihr Händel auf Französisch entgegengeschossen, „Ich weiß sehr wohl, dass Sie eine wahre Teufelin sind, doch Sie werden noch sehen, dass ich der Beelzebub — der größte Teufel von allen — bin“, und mit diesen Worten packte er sie um die Hüfte, hob sie hoch und schwor, er werde sie aus dem Fenster werfen, sollte sie noch ein Wort sagen. Da muss man trotzdem hinzufügen, dass die zahllosen Änderungen, die der Komponist bei der Ausarbeitung der Oper vornahm, sich keinesfalls auf Cuzzonis Rolle beschränkten. Er vollendete insgesamt elf Arien und ein Duett, die er aber vor der ersten Aufführung verwarf und durch andere Musik ersetzten musste. Zudem überarbeitete er andere Arien in beträchtlichem Ausmaß. Niemand weiß, welche Änderungen er selbst aus künstlerischen Gründen vornahm und welche davon Kompromisse waren, um seine launischen Sänger und Sängerinnen zufriedenzustellen. Nachdem Händel schon bei der Komposition und Ausarbeitung der Oper Szenen abgeändert und umfangreiche Streichungen und Ersetzungen vorgenommen hatte, setzte er sogar weitere zum Zeitpunkt der Uraufführung um, noch während der ersten Vorstellungsreihe. Überdies ersetzte und ergänzte er mehrere Arien für die zwölfte Vorstellung, die wegen der Fastenzeit erst nach fünf Wochen Pause im März 1723 stattfinden konnte. Die Frage stellt sich also: wie genau sollte Ottone aussehen? Für die vorliegende Aufnahme wurde die vollständige Fassung der Uraufführung nachgestellt, aber es sind auch Erweiterungen zu zwei Szenen eingearbeitet, die Händel für eine Vorstellung zu Cuzzonis Gunsten umgeschrieben hatte. Als besondere Zugabe sind dieser Aufnahme drei neue Arien beigefügt, die Händel zur Wiederaufführung der Oper im Jahr 1726 komponierte: hier hat man also einen sehr vollständigen Ottone. Und all diese zusätzliche Musik erlaubt es dem Zuhörer noch mehr schön gesungene Arien zu genießen, insbesondere von dem Kontratenor Max Cencic und der Sopranistin Lauren Snouffer, die vor 240 Jahren von der Cuzzoni gesungenen Rolle übernimmt. Es spielt das Ensemble Il pomo d’oro – auf Originalinstrumenten – unter der Leitung von George Petrou. © SM/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 6. November 2015 | Erato - Warner Classics

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Gramophone Record of the Month - 4 étoiles Classica
Das Libretto von „Partenope“ ist eines der besten, die Händel jemals vertonte, denn die moralische Entwicklung der fünf Protagonisten entspricht genau ihrem Charakter, und die Handlung dieser „seriösen Komödie“ vermeidet jene bisweilen an den Haaren herbeigezogenen Wendungen, mit denen manch andere Barockoper auf ihr „lieto fine“ zusteuert. Auch musikalisch ist alles vom Feinsten. Umso mehr überrascht, dass dieses Werk auf Bühne und Tonträger weit weniger Beachtung findet, als es verdient hätte: Nach Sigiswald Kuijkens verdienstvoller Ersteinspielung (1979) und einem nichtkommerziellen Mitschnitt von Nicholas McGegans Göttinger Aufführung (2001) hatte bislang nur noch Christian Curnyn dieses Werk auf CD vorgestellt (2005). Riccardo Minasis Einspielung übertrifft diese Produktionen insgesamt deutlich, und zwar nicht nur aufnahmetechnisch: Was vor allem bei Curnyn etwas routiniert wirkte, ist hier von innerer Glut und Leidenschaft durchdrungen. Die wesentlichen Kritikpunkte sind die oft zu bissige Artikulation der Streicher, das nervige Geklimpere der beiden Cembalisten und der völlig aus der Luft gegriffene Einsatz einer Viola d’amore in der Schmetterlingsarie „Qual farfalletta“. Ansonsten überzeugen die Musiker mit ihrem sehr guten Augenmaß in der Tempowahl, mit ihrer deutlichen, aber nicht übertriebenen Dramatik und vor allem mit ihrer vokalen Souveränität. Sehr erfreulich ist, dass die Sänger ihr Vibrato gut unter Kontrolle halten, was insbesondere die fast schon betörenden Timbres von Emöke Baráth (Armindo) und Theresa Iervolino (Rosmira) wunderbar zur Geltung kommen lässt. Karina Gauvin gestaltet die Titelrolle kernig und facettenreich, Philippe Jaroussky gibt einen liebenswürdigen Arsace, und auch die beiden kleinen Partien (Emilio und Ormonte) sind mit John Mark Ainsley und Luca Tittoto perfekt besetzt. Als Bonus bietet diese Produktion das alternative Finale von „Partenope“ (Dezember 1730). © Hengelbrock, Matthias / www.fonoforum.de
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Klassik - Erschienen am 6. November 2015 | Erato - Warner Classics

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Klassik - Erschienen am 31. Januar 2020 | Warner Classics

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 4F de Télérama
Als Händel Agrippina komponierte, war er 24 Jahre alt. Er hielt sich damals in Italien auf und war von der italienischen Musik fasziniert. Die Komödie ist voller Antihelden, die von maßloser Gier nach politischer und sexueller Macht getrieben werden. Ihre unmoralischen, korrupten und dekadenten Intrigen sind zentraler Bestandteil des Alltags der Führungsschicht im antiken Rom. Händel schrieb diese Oper im Auftrag eines Theaters in Venedig innerhalb von drei Wochen. Das Werk wurde an 27 Abenden hintereinander mit großem Erfolg aufgeführt und begründete den europäischen Ruf des jungen Komponisten. Die Partitur voller Emotionen und überraschender Wendungen verblüffte das verwöhnte venezianische Publikum. Allerdings hätten amerikanische Filmemacher wie Martin Scorsese oder die Coen-Brüder an den Zutaten dieses bunte Librettos – Verrat, vorgetäuschte Liebe, Attentate und Lügen – bestimmt auch ihre Freude. Die vorliegende Studioaufnahme, die im Mai 2019 während einer Europa-Tournee in den Dolomiten entstand, besticht durch ihre großartige Besetzung, allen voran die strahlende Joyce DiDonato als Agrippina auf dem Höhepunkt ihrer Kunst. Sie bezaubert durch wunderbar geführte Vokalisen und Verzierungen und glänzt in dieser schwierigen Rolle mit vielen Facetten, die von überragender Klugheit über die Kunst der Manipulation bis hin zur Liebe einer Mutter oder Ehefrau reichen. Neben ihr brillieren Franco Fagioli (Nerone), Jakub Józef Orliński (Ottone), Marie-Nicole Lemieux (Giunone) sowie Elsa Benoit (Poppea) unter der engagierten Leitung von Maxim Emelyanychev an der Spitze des Ensembles Il Pomo d’Oro. Händel vom Feinsten. © François Hudry/Qobuz
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Gesamtaufnahmen von Opern - Erschienen am 2. November 2018 | Arcana

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Alessandro Stradella’s place in the annals of the history of music is not only due to the adventurous circumstances that marked his brief existence, but also to the reputation as a opera composer he has acquired since the 18th century. Inaccessible for many decades to specialists and scholars, La Doriclea is definitely the least known of all Stradella’s operas. However, it constitutes a particularly significant chapter in his overall output: composed in Rome during the early 1670s, to our knowledge La Doriclea represents the first opera entirely composed by Stradella. From the dramatic point of view, La Doriclea belongs to the comedy of intrigue genre typical of the 17th century Spanish theatre tradition. Refined and amusing, it alternates touching lamentos with irresistibly comic scenes, in which the character of Giraldo, a veritable precursor of the basso buffo, allows us to glimpse Rossinian atmospheres. Emőke Baráth (Doriclea) and Xavier Sabata (Fidalbo) alongside Giuseppina Bridelli (Lucinda) and Luca Cervoni (Celindo) and the comic couple of Delfina (Gabriella Martellacci) and Giraldo (Riccardo Novaro) bring a complex and fascinating role-playing game to life. This world premiere release of La Doriclea is a major achievement for "The Stradella Project", which here reaches its fifth volume. © Arcana
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Klassik - Erschienen am 7. Mai 2021 | PentaTone

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Die in New Orleans geborene Sopranistin Lisette Oropesa ist auf der New Yorker Bühne, wo sie ihr Debüt gab, heute Stammgast und an Opernhäusern in Europa und den Vereinigten Staaten sehr gefragt. Die versierte Mozartianerin widmet ihr neues Album Konzertarien, die Mozart seinen Sängerinnen und Sängern oft auf den Leib geschrieben hatte. Unter der feinsinnigen und mitreißenden Leitung des Geigers Antonello Manacorda, einst Schützling von Claudio Abbado und heute Dirigent, folgen unterschiedliche Bravourarien aufeinander, die jedoch alle die Liebe beschwören. Bekannte Werke wechseln mit selteneren, wie dieses Rezitativ und Arie aus Berenice, das wahrscheinlich vom sehr jungen Mozart für eine Oper von Giuseppe Sarti komponiert wurde. Es war damals üblich, ohne die geringste Rücksicht auf stilistische Kohärenz, in der Sprache der Zeit für ältere Werke neue Arien zu schreiben: eine Vorgehensweise, die heutzutage wieder auflebt, wenn sie auch aufgrund der Entwicklung der musikalischen Sprache die Werke oft unverständlich macht. Die perfekt gereifte Stimme und das wunderbar bernsteinfarbene Timbre der amerikanischen Sopranistin lässt uns die klaren Linien der Mozart‘schen Phrasen in vollen Zügen genießen. Und wieder einmal gilt unser Lob der Qualität der Tonaufnahmen der PentaTone-Teams, die den Klangraum derart natürlich wiederzugeben verstehen. © François Hudry/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 31. März 2014 | naïve classique

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Gramophone Editor's Choice - Hi-Res Audio
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Oper - Erschienen am 31. Mai 2017 | PentaTone

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Gramophone Editor's Choice
„Tragt Masken, schont das eigene Gesicht“, empfiehlt der Aphoristiker Stanislaw Jerzy Lec. Dass es vor allem die Venezianer seien, die sich jährlich mit Begeisterung daran halten, ist freilich Schimäre. Denn der im Barock so berühmte Carnevale schien jahrhundertelang fast vergessen und wurde erst vor einigen Jahrzehnten von der Tourimus-Industrie wiederentdeckt. In der Saison 1728/29 hingegen war das Karnevalsgefühl in der Lagunenstadt noch authentisch. Und auch Theater und Oper, heute längst in den Hintergrund gedrängt, spielten damals eine wesentliche Rolle. Ann Hallenberg, für ihre dramaturgisch ausgefeilten Recitals bekannt, nimmt sich speziell dieser Karnevalssaison und der aus diesem Anlass uraufgeführten Werke an. Dabei wirft sie das ausführlichste Schlaglicht auf Giuseppe Maria Orlandinis Oper „Adelaide“. Deren Komponist war neben Vivaldi der wichtigste Verteter eines revolutionär neuen Opernstils, und „Adelaide“ erzählt die – auch von Händel und später Rossini behandelte – Geschichte der Adelheid von Burgund. In diesem Falle verliert sie ihren Gatten Lothar (Lotario) durch Giftmord, widersetzt sich dem Mörder Berengar und findet in den Armen von König Otto I. Ruhe. Die schwedische Mezzosopranistin serviert vier Nummern aus diesem Stück (drei der damals für Faustina Bordoni konfektionierten Arien sowie das für Senesino geschriebene „Vedrò più liete e belle“) mit viel Kunstfertigkeit. Insgesamt klingt sie stimmfarblich angenehm, wenn auch neutral; die Koloraturen turnt sie indes souverän. Und sie sorgt im Weiteren für höchst erfreuliche Begegnungen mit entdeckungswürdigen Werken wie Giacomellis „Gianguir“, Albinonis „Filandro“, Leos „Catone in Utica“ und Vincis „L’abbandono di Armida“. Lauter Schätze, fast alles Ersteinspielungen. Stefano Montanari und Il pomo d’oro begleiten mit Enthusiasmus. © Persché, Gerhard / www.fonoforum.de
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Klassik - Erschienen am 4. Februar 2013 | Warner Classics

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Opernauszüge - Erschienen am 12. Januar 2018 | Deutsche Grammophon (DG)

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Gramophone Editor's Choice - Preis der deutschen Schallplattenkritik - 5 étoiles de Classica
Dieses Album richtet sich nicht nur an Liebhaber des Countertenors – Franco Fagioli ist in diesem Fach einer der großen Stars – sondern auch an Fans von Händels Opernarien und von Barockorchestern; hier musiziert das Ensemble Il Pomo d’Oro. Demjenigen, für den diese drei Bedingungen zutreffen, werden bei den großen Hits auf dieser Aufnahme wie etwa „Ombra mai fu“ aus Serse oder „Cara sposa“ aus Rinaldo, garantiert Schauer über den Rücken laufen. Daneben gibt es auch andere interessante Raritäten unter der weniger bekannten Musik des caro Sassone zu entdecken: seine selten aufgeführten Opern Ariodante, Partenope, Imeneo und Oreste (das Album deckt systematisch das gesamte Opernschaffen des Komponisten ab) enthalten auch großartige Momente, höchst originelle Arien – voller für Händel so charakteristischer instrumentaler Überraschungen. Liebe Musikfreunde, wenn für Sie die obengenannten drei Bedingungen erfüllt sind – oder wenn Sie an hoher Qualität ihre Freude haben –, dann greifen Sie zu. © SM/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 12. Januar 2018 | Deutsche Grammophon (DG)

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Nachdem Philippe Jaroussky im Herbst eine Sammlung von Händel-Arien vorgelegt hat, ist nun Counter-Kollege Franco Fagioli an der Reihe. Schon die Tatsache, dass es fast keine Überschneidungen im Repertoire der beiden Recitals gibt, offenbart den großen Reichtum, den die Musikwelt der Neuentdeckung Händels zu verdanken hat. Nimmt man diese Überschneidung, das „Se potessero i sospir miei“ aus „Imeneo“, zum Vergleichspunkt, so wird deutlich, dass die beiden Stars der Szene völlig unterschiedliche Stimm- und Sängertypen sind. Jaroussky mit seinem hellen, um nahezu knabenhafte Direktheit bemühten Gesang orientiert sich stark am Wortsinn, Fagioli pflegt einen dichten Klang in gedeckten Mezzo-Farben mit sehr aus- und angeglichenen Vokalen. Innerhalb seines kultiviert abgerundeten Klangspektrums formt der Argentinier aber auch emotional erkennbare Charaktere. Seine frei und sinnlich ausschwingenden hohen Töne begeistern besonders. Das Lamento des vor seinem eigenen Grabstein stehenden Königs Bertarido in der Oper „Rodelinda“ ist superb gesungen. Und im durch seine Popularität nicht weniger wertvollen „Ombra mai fu“ (Serse) spielt bzw. singt Fagioli seine vokale Potenz, die hohe Sensibilität einschließt, betörend aus. Aufgrund der dunklen Grundierung seiner Stimme beeindrucken die schnellen Läufe im Kontrast dazu dann umso stärker. Die Aufnahme vereint u. a. „Agitato da fiere tempeste“ aus dem Pasticcio „Oreste“, Rinaldos „Cara sposa“ und „Venti, turbini, prestate“, „Sento brillar nel sen“ aus „Il pastor fido“, Giulio Cesares „Se in fiorito, ameno prato“ sowie Ariodantes „Scherza, infida“ und „Dopo notte atra es funesta“. Die Abmischung des Verhältnisses zwischen Vokalsolist und dem zu jeder Raserei und Gemütsruhe fähigen Ensemble Il Pomo d’Oro unter Leitung von Zefira Valova ist hervorragend. Ein bisschen weniger Hall hätte es aber auch getan. © Schmitz, Johannes / www.fonoforum.de
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Klassik - Erschienen am 23. Oktober 2015 | Warner Classics

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Choc de Classica - Choc Classica de l'année
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Klassik - Erschienen am 8. Mai 2020 | Deutsche Grammophon (DG)

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Während in deutschen Landen ein gewisser Johann Sebastian Bach die Musik durch den Kontrapunkt zu einem Grad der Kompliziertheit steigerte, der dem sinnlichen Vergnügen das geistige als mindestens ebenbürtig mitgab, ging die Oper des neapolitanischen Stils mit Leonardo Vinci einen ganz anderen Weg: Er „vereinfachte und verfeinerte“ die Melodie, die Aufmerksamkeit auf die Gesangsstimme lenkend und befreite diese „von Fuge, Komplikationen und angestrengter Findigkeit“, wie Ulrich Schreiber in seinem Opernführer für Fortgeschrittene den englischen Musikforscher Charles Burney zitiert. So unterschiedlich kann die barocke Affektenlehre klingen! Mit ihrem neuen Album greifen Franco Fagioli und das Ensemble Il pomo d’oro tief in Schatztruhe eines Stils, der den Gesang feiert. Unter den zwölf Da-capo-Arien sind sieben zum ersten Mal auf Tonträger gebannt. Wieder also viel Neues aus der Welt der Alten Musik. Nicht alle der hier vertretenen Arien sind allerdings für Kastraten oder zumindest nicht ausschließlich für sie von Vinci angelegt. Das philologisch sehr sorgfältige Beiheft nennt zu den einzelnen Tracks auch jeweils die Sängerinnen und Sänger der Uraufführung. Unter den Ersteinspielungen sind je zwei Arien aus „Il trionfo di Camilla“ und „L’Ernelinda“ und je eine aus „Gismondo re di Polonia“, „Alessandro nell’Indie“ und „Medo“. Vinci entwirft sehr stimmungsvolle musikalische Szenarien, schmerzvoll getragen wie in „Gelido in ogni vena“ aus „Siroe“, verspielt wie das reizende „Quell’usignolo“ mit zwei obligaten Blockföten aus „Gismondo“ oder auch geläufig wie in „Vil trofeo d’un’alma imbelle“ aus „Alessandro nell’Indie“. Il pomo d’oro agiert ohne lautmalerische Überzeichnungen klar in den Affekten, Franco Fagiolis Stimme schwingt sich angenehm weich und mit gedecktem Vokalklang in die Partien ein. © Schmitz, Johannes / www.fonoforum.de
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Klassik - Erschienen am 29. Januar 2016 | Erato - Warner Classics

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 4 étoiles Classica
Die meisten der hier eingespielten Konzerte – das Violinkonzert G-Dur, das Cembalokonzert G-Dur, das Hornkonzert und das Konzert für Violine und Cembalo – stammen aus einer frühen Phase von Haydns Karriere. Anders als auf dem Gebiet der Sinfonie suchte Haydn hier nicht nach neuen Lösungen, und so wirken diese Werke traditionell, scheinen irgendwo zwischen Spätbarock und früher Klassik angesiedelt. Wenn man sie daher wie das Barockensemble Il Pomo d’Oro mit einem guten Schuss Improvisationsfreude und der ausladenden Gestik musiziert, die auch einem Concerto Locatellis oder Tartinis gut stehen würde, kann man als Interpret nicht falsch liegen. Die Italiener setzen neben beherzter Akzentuierung und unverhohlener Theatralik auch eine ausgeprägte Klanglichkeit ein. In den Adagio-Sätzen mischen sich pathetische Töne hinzu, und so könnte man fast von barockem Sinnenreiz sprechen – wäre da nicht die etwas verwaschene, graustichige Aufnahme. Im Hornkonzert allerdings klingen einige Motive ganz unvertraut, weil die Musiker Vorschlagsnoten prinzipiell kurz ausführen. Diese Aufführungspraxis ist ebenso fragwürdig wie die Mitwirkung eines Continuocembalos. Das gilt besonders für die erst 1785 entstandene Sinfonie Nr. 83, die sich übrigens wie ein Fremdkörper in dem ansonsten homogenen Konzertprogramm ausnimmt. Die Sinfonie wird von Il Pomo d’Oro zudem reichlich gegen den Strich gebürstet. Das Spiel mit Effekten, etwa die grell schmetternden Hörner, droht dabei die Aufmerksamkeit vom eigentlichen musikalischen Geschehen abzuziehen. Von den Solisten empfiehlt sich der junge Russe Maxim Emelyanychev als risikofreudiger Gestalter am Cembalo, der für einen Teil der Werke auch die Leitung des Ensembles von Riccardo Minasi übernommen hat. © Friesenhagen, Andreas / www.fonoforum.de
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Klassik - Erschienen am 4. November 2016 | Erato - Warner Classics

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Gramophone Award - Gramophone Editor's Choice - Choc de Classica - Herausragende Tonaufnahme - 5 Sterne Fono Forum Klassik
„Kunst ist ein beherzter Weg zum Frieden“, schreibt die US-amerikanische Mezzosopranistin Joyce DiDonato im Geleitwort zu ihrer neuen CD. „Harmonie durch Musik“ lautet das Bekenntnis, das sie mit ihrem neuen Konzeptalbum ablegen möchte. Und das gelingt ihr auch. Den außermusikalischen Rahmen steckt sie dabei sehr weit: Von Donna Leon bis zu Flüchtlingskindern zitiert das Beiheft persönliche Aussagen zu der Frage, die sie auch an den Hörer adressiert: „Mitten im Chaos, wo finden Sie Frieden?“ Die barocken Arien teilt sie in zwei Blöcke: Krieg und Frieden. Dennoch ist die Abfolge der Nummern sehr abwechslungsreich, denn Krieg kann zu tiefer, entkräfteter Verzweiflung führen – und die Freude über den Frieden sich in Jubelstürmen äußern. Etwa in Jomellis „Attilio Regolo“, einer Fundgrube für emotional erfüllte Bravourstücke, wo DiDonato ihre makellose Virtuosität und vollkommene Stimmkontrolle bis in die höchsten, feinsten Staccati mit konkurrenzloser Leichtigkeit vorführt. Egal in welcher Lage, bei welchen Sprüngen, in welcher Geschwindigkeit und Lautstärke: Die Sängerin macht ihre Stimme zu einem edlen Instrument, an dessen Wohlklang man sich nicht satt hören kann. Denn sie singt gleichzeitig so klug und geschmackvoll, dass der Wortsinn im Klang aufgeht. Innerhalb der Interpretation barocker Musik nimmt DiDonato eine Gegenposition zu Sängerinnen wie Anna Prohaska oder Simone Kermes ein. DiDonato geht nie von der Stimme weg, ihr Gesang bleibt immer im Fluss der Musik, ein Legato, das nur selten unterbrochen wird. Die Seelenzustände der Figuren stellen nicht den Vollzug perfekter Gesangskunst infrage. Damit bewegt sich DiDonato ganz in der Tradition einer Marilyn Horne oder Jennifer Larmore, die ebenfalls mit großer Stimme kleinste gesangliche und emotionale Bewegungen hörbar machen konnten. © Schmitz, Johannes / www.fonoforum.de
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Klassik - Erschienen am 4. November 2016 | Erato - Warner Classics

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