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Die Alben

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Klassik - Erschienen am 24. März 2017 | Aparté

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 4F de Télérama - Gramophone Editor's Choice
Parallelen zum Heute aufzuzeigen, wäre allzu makaber. Aber auch dem realen Geschehen zur Zeit der Kreuzzüge sollten sich das poetische Wort und vor allem die Musik im Grunde entziehen. Tassos Epos „La Gerusalemme liberata“ diente dennoch als Steinbruch für zahllose Bühnenwerke – der „Armida“-Stoff etwa als Vorlage für Opern vieler Komponisten, darunter neben Lully Händel, Rossini und Dvořák. Im Mittelpunkt steht eine zauberische Prinzessin aus Damaskus, die als Lockvogel der Muselmanen Kreuzritter bezirzt und mordet. Wobei sie sich in einen der Recken, Renaud, haltlos verliebt, was ihr zuletzt das Herz zerreißt. Lully vertonte Quinaults Libretto im Jahr 1686; er wollte sich mit dieser Oper die Gunst König Ludwig XIV. zurückholen. Ein Jahr später starb der Choleriker an der Fußverletzung, die er sich durch ungeduldiges Aufstampfen mit dem Dirigentenstock zugezogen hatte. Christophe Rousset beschäftigt sich schon seit einiger Zeit mit dem Italofranzosen – die vorliegende Einspielung von „Armide“ ist seine sechste Gesamtaufnahme einer Lully-Oper (im Sommer folgt „Alceste“). Zwar haben auch Philippe Herreweghe (bereits zweimal, bei Erato und harmonia mundi) und Ryan Brown (bei Naxos) dieses Werk eingespielt, doch man darf Roussets Aufnahme mit Les Talens Lyriques und dem Chœur de Chambre de Namur ohne weiteres Vorbildcharakter attestieren. Dass der Dirigent sich durch unkontrollierte Ungeduld eine letale Verletzung zuziehen würde wie Lully, kann man sich bei seiner Exegese dieses Werks schwer vorstellen, denn er interpretiert die Partitur ohne dynamische und agogische Übertreibungen, jedoch sensibel, mit psychologischem Feingefühl und viel Aufmerksamkeit fürs Detail. Marie-Adeline Henry singt die Titelpartie mit ihrer charakteristischen Stimme überzeugend (wunderbar Armides Rage, nachdem Renaud sie verlassen hat), und auch die anderen sind vorzüglich. © Persché, Gerhard / www.fonoforum.de
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Klassik - Erschienen am 21. Oktober 2013 | Aparté

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 4F de Télérama - Choc de Classica - Choc Classica de l'année - Hi-Res Audio
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Klassik - Erschienen am 21. Oktober 2013 | Aparté

Booklet Auszeichnungen Hi-Res Audio
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Klassik - Erschienen am 10. November 2017 | Alpha Classics

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Klassik - Erschienen am 17. September 2012 | Alpha Classics

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Messen, Passionen, Requiems - Erschienen am 20. September 2010 | Alpha Classics

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Klassik - Erschienen am 26. August 2016 | Alpha Classics

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Geistliche Vokalmusik - Erschienen am 26. August 2013 | Aparté

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 4 étoiles Classica - Qobuzissime - Hi-Res Audio
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Klassik - Erschienen am 4. Dezember 2012 | Aparté

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Geistliche Vokalmusik - Erschienen am 26. August 2013 | Aparté

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 4 étoiles Classica - Qobuzissime - Hi-Res Audio
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Klassik - Erschienen am 4. Dezember 2012 | Aparté

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Gesamtaufnahmen von Opern - Erschienen am 1. Dezember 2017 | Aparté

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Gramophone Editor's Choice - Choc de Classica
Jeder glaubt, Alceste von Lully zu kennen, und doch wurde das Werk aus dem Jahr 1674 praktisch nie in seiner Gesamtheit aufgezeichnet; außer der älteren Fassung von Malgoire von 1975 mit Bruce Brewer und Felicity Palmer und einer zweiten desselben Malgoire zwanzig Jahre später mit Jean-Philippe Lafont und Colette Alliot-Lugaz ist nichts als Wüste… Daher kann man diesem neuen diskografischen Opus der Talens lyriques von Christophe Rousset nur ein großes Lob aussprechen. Eine lebendige und frische Wiedergabe, die alle Neuerungen des genialen und übersprudelnden Florentiner, der oh wie sehr zu einem echten Versailler geworden war, Höfling und Geschäftemacher obendrein, entdecken lässt. Der König Ludwig XIV., 36 Jahre alt und immer noch fit, siegreicher Kriegsherr, konnte sich von diesem Thema von Quinault nur geschmeichelt fühlen: Alcide, der die schöne Alceste begehrt (die jedoch dem Admète versprochen ist), ist kein anderer als Herkules in Person – Ludwig XIV. sah sich gerne als Herkules, der die schöne Madame de Montespan aus den Klauen ihres Ehemannes befreite. .  Sicher, in der Oper überlässt Admète/Herkules Alceste, die er aus der Unterwelt gerettet hat, großmütig ihrem Gatten, während der arme Monsieur de Montespan seine Karriere und sein Leben im Exil in der Gascogne beenden muss… Die Ehre ist gerettet. Der Sonnenkönig war von diesem Werk so begeistert, dass er anordnete, die Proben zu der Oper in Versailles abzuhalten. Nach Madame de Sévigné habe „der König erklärt, dass er, wenn er sich zum Zeitpunkt der Aufführungen in Paris aufhalten solle, jeden Abend die Vorführung besuchen wolle“. Aber wenn auch der Hof von Alceste entzückt war, so war dies in Paris nicht der Fall, wo Lullys Feinde, die ihm seine Privilegien neideten (das ausschließliche Recht, „kein einziges ganzes Werk, sei es auf Französisch oder in einer anderen Sprache, in Frankreich singen zu lassen, ohne die schriftliche Erlaubnis des genannten Herrn Lully, unter Androhung einer Strafe von zehn Tausend Pfund Bußgeld und der Konfiszierung von Theater, Maschinen, Dekorationen, Kostümen…“), Intrige auf Intrige einfädelten, während der galante Merkur immer wieder die gleiche Leier anstimmte: Gott! Die schöne Oper! Es gibt nichts Erbärmlicheres! Cerberus kläfft dort in einem jämmerlichen Gebell! Oh! Welch scheußliche Musik! Oh! Welch teuflische Musik! Die Nachwelt hat es anders gewollt, und Rousset beweist es auf eklatante Weise. © SM/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 30. September 2016 | Glossa

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Klassik - Erschienen am 4. Dezember 2002 | Cascavelle