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Die Alben

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Klaviersolo - Erschienen am 7. April 2017 | Sony Classical

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or de l'année - Diapason d'or - 4F de Télérama - Gramophone Award - Gramophone Record of the Month - Le Choix de France Musique - Choc de Classica - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Zwanzig Jahre ist es schon her, dass Arcadi Volodos mit seinem diskografischen Erstling Weltruhm erntete und mit stupender Virtuosität und ausgesprochen klangschönem Ton höllisch schwierige Transkriptionen scheinbar mühelos meisterte. Seine weiteren Einspielungen – vor allem seine Schubert-Aufnahmen – verrieten dann mehr von seinem ausgesprochen lyrischen Naturell. Es war also wohl nur eine Frage der Zeit, dass sich Volodos den Klavierstücken von Johannes Brahms zuwenden würde. Seine neue Einspielung bestätigt, dass er zu den großen Pianisten dieses Jahrhunderts zählt. Brahms ̓ späte Klavierstücke sind nicht leicht zu spielen, verweigern sich aber jeder vordergründigen Virtuosität. Andante und Adagio sind die vorherrschenden Tempobezeichnungen, nur vereinzelt verirrt sich ein Allegretto oder ein Allegro energico in das ansonsten ruhige Geschehen. Volodos unterstreicht das durch die Wahl seiner Tempi. Vergleicht man sie mit denen beispielsweise von Wilhelm Kempff (seit langer Zeit eine meiner Lieblingsaufnahmen), so spielt Kempff fast durchgängig schneller. Bei Kempff klingt Brahms klar und natürlich fließend, mit hellem und schlankem Klavierklang. Volodos hingegen fasziniert mit einem komplett komplementären Konzept: Er nimmt mehr Pedal, sein Raum besitzt deutlich mehr Hall. Bei ihm klingt Brahms dunkel und schwer und, wenn gefordert – wie bei den „unruhig bewegten“ Wellen zu Beginn des Capriccio op. 76 Nr. 1 – auch energisch und kraftvoll. Aber zumeist interpretiert Volodos die Klavierstücke und Intermezzi so kantabel, so pianissimo-zart, mit so feinen, delikaten, im Diskant aber auch leuchtenden Farbtönen, dass Brahms wie ein wehmütiger Melancholiker höchsten Grades erscheint. Hinreißend! Volodos’ Klangkultur ist geradezu überragend, bei ihm beginnt der Flügel zu singen. Arcadi Volodos formt aus kleinen Stücken große Kunst. © Willmes, Gregor / www.fonoforum.de
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Weltliche Vokalmusik - Erschienen am 10. November 2017 | Warner Classics

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - 4F de Télérama - Gramophone Editor's Choice - Le Choix de France Musique - Victoire de la musique - Choc de Classica - Choc Classica de l'année - 5 Sterne Fono Forum Jazz
Diese CD ist fraglos auf eine besondere Stimme zugeschnitten: auf den exquisiten Koloratursopran von Sabine Devieilhe. Die Auswahl der Nummern orientiert sich freilich auch, sogar primär an den Klangreizen orientalischer Länder. Ein Auslöser hierfür war zweifellos Délibes’ „Lakmé“. Sabine Devieilhe schätzt diese Oper (Rollendebüt 2012), weil es der Komponist in besonderer Weise versteht, „die Stimme zur Geltung zu bringen“. Lyrische Elegie und rasante Koloratur bringt sie delikat auf einen Nenner. Mit ihrer mädchenhaften Stimme ist sie jedoch ein gänzlich anderer Lakmé-Typ als etwa Maria Callas oder Joan Sutherland. Auch als Mélisande („Mes long cheveux“) wirkt die Sängerin wie eine zarte Elfe ohne Mezzo-Beimischungen à la Magdalena Kožena. Neben etlichen Opernszenen ist mit Maurice Delages „Poèmes hindous“ auch ein Liederzyklus zu hören, dessen harmonische Einkleidung auf Eindrücken des Komponisten während einer Indien-Reise beruht. Das vielfach fragile Klangbild wird von François-Xavier Roth mit seinem Orchester Les Siècles ideal umgesetzt, was auch für Strawinskys „Chanson du Rossignol“ gilt, wo Sabine Devieilhes zartes Organ für wahrhaft ätherische Reize sorgt. Nicht immer wirkt musikalischer Exotismus so prägend wie bei Delage. André Messagers „Madame Chrysanthème“ etwa verzichtet weitgehend auf japaneske Farben. „Le jour sous le soleil béni“ ist gleichwohl eine traumhaft klangschöne Szene, besitzt ähnlich narkotisches Flair wie das „Lakmé“-Duett „Viens, Malika“. Marianne Crebassas weicher Mezzo verbindet sich hier ideal mit dem schwebeleichten Sopran von Sabine Devieilhe. Beide Sängerinnen gestalten weiterhin (mit Jodie Devos) eine reizvolle Szene aus Massenets „Thais“. Zäsiert wird die CD von Klavierliedern (Debussy, Berlioz, Koechlin), bei welchen Alexandre Tharaud als subtiler Begleiter fungiert. © Zimmermann , Christoph / www.fonoforum.de
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Klassik - Erschienen am 20. Mai 2013 | Sony Classical - Sony Music

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - Gramophone Record of the Month - Gramophone Editor's Choice - Choc de Classica - Choc Classica de l'année - Herausragende Tonaufnahme - Hi-Res Audio
Fans of Catalonian miniaturist Frederic Mompou are used to looking in out-of-the-way places for his music: small labels, encores of recitals. Yet here he is, presented in full major-label splendor by Sony Classical, with a substantial hard-bound booklet, performed by Russian pianist Arcadi Volodos. It may be that confusing times are good for the reputation of this most inward of composers, but whatever the reason, this recording will introduce a lot of people to Mompou's fascinating world. His music is essentially a compressed version of the Impressionist language, with dashes of Satie's elliptical mode and perhaps the mysticism of Scriabin. Mompou goes further in the directions of both dissonance and diatonic harmony than did the Impressionists, and his use of simple harmony as a kind of color effect is unique in the entire concert music repertory. Some people are completely puzzled by Mompou, most of whose music proceeds at the same basic slow-to-moderate tempo. Try Volodos out! He has the knack of getting strong profiles of individual phrases while still keeping the whole thing at a sort of glimmering level. You can get a foothold with the Musica callada XV (track 20), which seems to take Chopin's Prelude in E minor, Op. 28/4, as a point of departure. From its opening figure the listener is drawn into Mompou's murky yet gentle world, which some filmmaker ought to exploit. The difficult-to-translate Musica callada (¡callate!, be quiet, mothers say to their children; "Music that Has Become Quiet" is close) is Mompou's greatest work; in it, his extremely concise language, almost completely eschewing motivic development, is brought to a fascinating extreme. Volodos has the control to get something like the last bars of Schubert's Winterreise out of the music here: it really does seem to exist on the lip of nothingness. Strongly recommended for all, and really something of a milestone. © TiVo
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Violinensolo - Erschienen am 8. September 2017 | Ondine

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or de l'année - Diapason d'or - Le Choix de France Musique - Choc de Classica - Herausragende Tonaufnahme - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Natürlich sind seit Jahren die Sonaten und Partiten für Solovioline von Bach hundert Mal aufgenommen worden, auch von den weltallerbesten Solisten überhaupt. Aber wenn eine neue Aufnahme mit dem Geiger Christian Tetzlaff erscheint, kann man nur sagen: „Mitbürger, Freunde, hört Qobuz an“. Konzerte mit Christian Tetzlaff werden oft zu einer existenziellen Erfahrung für Interpret und Publikum gleichermaßen, altvertraute Stücke erscheinen plötzlich in völlig neuem Licht, auch natürlich im Rahmen einer Studioaufnahme wie dieser. Voraussetzung für Tetzlaffs Ansatz sind Mut zum Risiko und spieltechnische Souveränität, Offenheit und eine große Wachheit fürs Leben. So ist seine Interpretation dieser Werke ein rechtes und ganz neues Erlebnis. © SM/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 7. Oktober 2016 | Deutsche Grammophon (DG)

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 4F de Télérama - Gramophone Award - Gramophone Record of the Month - Choc de Classica - Choc Classica de l'année
Daniil Trifonov, derzeit meistbewunderter und um die Welt hetzender Jungstar der Klavierszene, darf in seinem neuen Doppelalbum für die Deutsche Grammophon voll aufdrehen. Sein Liszt-Recital enthält nicht nur, wie der Titel erwarten lässt, die zwölf „Études d’exécution transcendante“, sondern gleich auch noch die Paganini-Etüden und die fünf „Études de Concert“ von „Il Lamento“ bis „Un sospiro“. Ein selbstbewusstes Programm des 25-Jährigen, dessen hohen technischen und musikalischen Ansprüchen er überzeugend, ja grandios gerecht wird. Was zunächst das Manuelle angeht: Man kann von keinem Twen der Welt die Wucht und Umriss-Schärfe erwarten, die beispielsweise ein Svjatoslav Richter in doppeltem Alter in sein Liszt- Spiel einbrachte. Manche mögen daher in Trifonovs Interpretationen das nackt und klar Etüdenhafte etwas vermissen. Aber er zeigt eine phänomenale spielerische Freiheit der Klavierbehandlung. Sie lässt sich – nur zwei Beispiele – an der ansatzlos im Prestissimo lospreschenden Passage zu Beginn der zweiten Paganini-Etüde ebenso ablesen wie an den filigran hingehauchten Doppelgriffen der „Feux follets“. Und vor allem: Trifonov macht mit seinen Mitteln aus jeder der „Transzendentalen Etüden“ ein klanglich üppiges und äußerst farbiges Tongemälde. Mir fällt jedenfalls keine Aufnahme ein, die die „Wilde Jagd“ so wild „malt“ oder in „Chasse-neige“ so suggestiv das Bild einer langsam im Schneegestöber versinkenden Landschaft erstehen lässt. Es gelingt Trifonov mit seinem hochsensiblen Interpretationsansatz sogar, dem eher nüchternen (und später von Komponisten bis hin zu Rachmaninow und Lutoslawski mehrfach variierten) a-Moll-Thema der sechsten Paganini-Etüde neue Züge abzugewinnen. Was auch immer in den kommenden Wochen noch kommen mag: Dies ist für mich eines der wesentlichen Klavieralben des Jahres 2016. Wirklich „transzendental“ – Grenzen überschreitend. © Harden, Ingo / www.fonoforum.de
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Klaviersolo - Erschienen am 18. März 2016 | La Dolce Volta

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 4F de Télérama - Pianiste Maestro - Choc de Classica - Choc Classica de l'année - 5 Sterne Fono Forum Klassik
In der Geschichte der Klaviermusik sind es nicht gerade die Franzosen, die eine besondere Affinität zur Musik von Johannes Brahms entwickelt haben. Umso mehr überrascht es, dass gleichsam aus dem Nichts der hierzulande kaum bekannte Geoffroy Couteau eine Gesamteinspielung der Werke für Klavier solo vorlegt, die in ihrer individuellen Geschlossenheit und konsequenten Strenge restlos überzeugt. Die außergewöhnlich geschmackvoll gestaltete CD-Box mit einem grafisch extravagant gestalteten und umfangreichen Booklet zeigt, dass das kleine Label die Besonderheit der Aufnahme allein schon durch die liebevolle Präsentation hervorgehoben haben wollte. Couteau, der 2005 mit 26 Jahren den 1. Preis beim Internationalen Johannes Brahms Wettbewerb in Pörtschach gewonnen hat, beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Werk des Norddeutschen, was man im Resultat bei jeder Note spürt. Der 37-Jährige ordnet die Werke in chronologischer Folge der Entstehung, sodass man die Entwicklung des Komponisten von den großen sinfonischen Dimensionen der frühen Sonaten bis in die seelischen Verästelungen der kleinen späten Klavierstücke lückenlos nachvollziehen kann. Mit kühner Brillanz und dramatischer Intensität meistert der Franzose die Sonaten, gewinnt den Walzern und Ungarischen Tänzen feinste Nuancen ab, hütet sich dabei vor allzu plakativ Musikantischem oder Sentimentalem und versteht die Händel-Variationen als gewaltige Klangarchitektur zu bauen. Hier wird nichts dem Zufall überlassen, jedes Werk ist mit enormer Autorität gestaltet. Couteaus Brahms-Aufnahmen changieren auf faszinierende Weise zwischen strukturierender Klarheit und seelischer Durchglühung, mit ihrer kompromisslosen Haltung können sie durchaus Referenzcharakter beanspruchen. © Siebert, Frank / www.fonoforum.de
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Klassik - Erschienen am 29. August 2014 | Erato - Warner Classics

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or de l'année - Diapason d'or - Gramophone Editor's Choice - Diamant d'Opéra - Choc de Classica - Herausragende Tonaufnahme
„Eine gute Stimme kann eine mittelmäßige Arie in einem feinen Stil singen“, heißt es in Stendhals „La Vie de Rossini“, „und der Sänger mag nicht mehr sein als eine feine Drehorgel. Aber ein Rezitativ fordert alle Kräfte der Seele heraus.“ Gefordert werden diese seelischen Energien in Lucias Rezitativ aus „Le nozze di Lammermoor“ von Michele Carafa. Der Cherubini-Schüler hat Walter Scotts „Bride Of Lammermoor“ schon sechs Jahre vor Donizetti zur Opern-Protagonistin gemacht. In „Ogni momento un secolo mi par – Jeder Augenblick erscheint mir wie ein Jahrhundert“ glimmt die Glut der Verzweiflung. Bei Joyce DiDonato wird jedes Wort dieser Phrase zu einem Klangspiegel der Verzweiflung. Die Abstufungen der Dynamik sind atemberaubend, die koloristischen Abtönungen sublim. Die neue CD der amerikanischen Mezzosopranistin ist Komponisten der Belcanto-Oper aus den ersten Dekaden des 19. Jahrhunderts gewidmet: nicht nur Gioachino Rossini, Vincenzo Bellini und Gaetano Donizetti, sondern auch Michele Carafa, Saverio Mercadante, Carlo Valentini und Giovanni Pacini. Keine der zehn Arien und Szenen gehört zu den Erfolgsschlagern des Primadonnen-Repertoires; drei sind sogar „premiere recordings“. Für die Auswahl und die stilistische Vorbereitung hat die Sängerin den Dirigenten Riccardo Minasi herangezogen, der sich als Geiger mit der auch für die Oper des 19. Jahrhundert wichtigen historischen Aufführungs-Praxis vertraut gemacht hat. Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit ist, gerade aus stilistischer Sicht, exemplarisch: etwa bei der Ausführung der Appoggiaturen und des in der Regel nicht ausgeschriebenen kadenziellen Trillers. Joyce DiDonato hat eine sehr gute und betörend klangschöne Stimme. Es ist ein umfangreicher Mezzo mit einem Umfang vom tiefen F bis zum hohen C und einer reichen Palette an Farben. Ihre technischen Fähigkeiten sind phänomenal: das lückenlose Legato, das expressive Portamento, das flüssige Passagenwerk, die fein ziselierten und geschmeidig in die Linie eingewirkten Schleifen, die stets mit fließender Phonation gesungenen Passagen im hohen Sopranregister und die prachtvollen Triller, zu hören schon in der einleitenden Polacca „Ove t’aggiri, o barbaro“ aus Giovanni Pacinis Oper „Stella di Napoli“. „Dopo l’oscuro nembo“, die Romanze der Nelly aus Bellinis Opern-Erstling „Adelson und Salvini“, war die melodische Keimzelle von „Oh! quante volte“ aus „I Capuleti e i Montecchi“. Die drei Strophen entfalten sich in immer dichteren Verzierungen, die dank des Gespürs für ein rhythmisch spannungsvolles Timing nie mechanisch-virtuos wirken, sondern spontan wie etwa in der hinreißenden finalen Arabeske auf dem Wort „ogetto“. Zelmiras „Riedi al soglio irata stella“ aus Rossinis Oper beginnt sie mit intensiver und dramatischer Deklamation. Danach überzeugt sie mit dem fabulösen Passagenwerk und den Intervallsprüngen, womit der Meister aus Pesaro der Virtuosität seiner Frau Isabella Colbran schmeichelte. Für Giunias „Se fino al cielo ascendere“ aus Saverio Mercadantes „La vestale“ findet sie alle Farben der Wehmut; und was die Dynamik angeht, versteht sie es, dem Verklingen einer Messa di voce die Intensität eines Fortissimo zu geben. In Amelias „Par me dica ancora“ aus Donizettis „Elisabetta al castello di Kenilworth“ ist der vorerwähnte kadenzielle Triller (bei „era felice allor“) ebenso zu bewundern wie die fabelhaften Figurationen der Cabaletta und die kurzen Triller. Romeos „Tu sola o mia Giulietta... Deh! tu, bell’anima“ gehört zu jenen schmerzlich-schönen „melodie lunghe“, mit denen Bellini seine Epoche verzauberte. Auch in diesem Gesang ist die herzbewegende Wirkung einer Messa di voce – in der Schlussphrase „nel mi dolor“ – zu spüren. Mit der Szene der Adele „Se il mar sommesso mormora“ aus „Il sonnambulo“, einer Oper des Pacini-Schülers Carlo Valentini, haben Joyce DiDonato und Riccardo Minasi eine schwarze Perle in der Schatzkammer der neapolitanischen Oper entdeckt – erneut ein melodisch berückender Klagesang einer Frau, die den letzten Atemzug ihres fernen Geliebten zu hören meint. Es war zunächst Montserrat Caballé, die Donizettis „Maria Stuarda“ ins Repertoire zurückholte. „Deh! Tu di un’ umile preghiera.“ Könnte man, ach, das glühende Gebet der Tudor-Königin nur in die Gesamtaufnahme mit der spröde singenden und selbstgefällig auszierenden Beverly Sills einmontieren! Zu den magischen Momenten gehören zwei an die 20 Sekunden gehaltene, über dem Chor liegende Messa-di-voce-Töne, deren Schönheit von unbezwinglicher Traurigkeit ist. In der faszinierenden Gran scena del finale aus Pacinis „Saffo“, die mit dem auf der Bühne nicht gezeigten Selbstmord der Protagonistin endet, offenbart sich noch einmal das sängerische Genie von Joyce DiDonato: die vollkommene Symbiose von vollendeter Technik und musikalischer Expressivität. Vorbildlich, dass im Dienst des szenischen Zusammenhangs solide Comprimarii aufgeboten wurden, überzeugend die Begleitung durch den Chor und das sensibel begleitende Orchester der Oper von Lyon unter Riccardo Minasi. Ein Recital, das die Bewunderer großer Gesangskunst, um noch einmal Stendhal zu zitieren, „zu den Engeln schickt“. © Kesting, Jürgen / www.fonoforum.de
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Klassik - Erschienen am 19. Mai 2017 | harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - 4F de Télérama - Gramophone Editor's Choice - Choc de Classica - 5 Sterne Fono Forum Klassik - Preis der deutschen Schallplattenkritik
Das Florenz des ausgehenden 16.Jahrhunderts war eine Bühne: in den Augen der Herrscherfamilien, die ihre Macht durch Förderung der Künste zur Schau zu stellen suchten, war es in erster Linie politisches Theater. Auch humanistisch, wie man an diesen intermedii sehen kann, die auf die vollendete Verbindung von Musik und Dichtung abzielten, das Ideal einer Strömung der Renaissance. Diese unterhaltenden Einlagen, die nach dem Vorbild der Antike in Theaterstücke eingeschoben wurden, zeichneten sich durch große Pracht des Bühnen- und Klangapparates aus. Nach einer ersten Glanzzeit im Jahr 1589 mit den von Bargagli für La Pellegrina komponierten Intermedien wurde diese Tradition mit gleicher Begeisterung in der aufkommenden Oper fortgesetzt, allen voran Peri, Caccini (Euridice, 1600) und bald auch Monteverdi (L’Orfeo) und Gagliano (Dafne). Statt einer nicht realisierbaren Rekonstruktion hat Raphaël Pichon eine Art imaginäres Intermedium verfasst; er lässt Apollo, Orpheus und Eurydike auftreten, vor allem aber Amor, Amor, Amor!
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Geistliche Vokalmusik - Erschienen am 26. August 2013 | harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - 4F de Télérama - Le Choix de France Musique - Choc de Classica - Choc Classica de l'année - Hi-Res Audio
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Klassik - Erschienen am 4. November 2016 | Erato - Warner Classics

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Gramophone Award - Gramophone Editor's Choice - Choc de Classica - Herausragende Tonaufnahme - 5 Sterne Fono Forum Klassik
„Kunst ist ein beherzter Weg zum Frieden“, schreibt die US-amerikanische Mezzosopranistin Joyce DiDonato im Geleitwort zu ihrer neuen CD. „Harmonie durch Musik“ lautet das Bekenntnis, das sie mit ihrem neuen Konzeptalbum ablegen möchte. Und das gelingt ihr auch. Den außermusikalischen Rahmen steckt sie dabei sehr weit: Von Donna Leon bis zu Flüchtlingskindern zitiert das Beiheft persönliche Aussagen zu der Frage, die sie auch an den Hörer adressiert: „Mitten im Chaos, wo finden Sie Frieden?“ Die barocken Arien teilt sie in zwei Blöcke: Krieg und Frieden. Dennoch ist die Abfolge der Nummern sehr abwechslungsreich, denn Krieg kann zu tiefer, entkräfteter Verzweiflung führen – und die Freude über den Frieden sich in Jubelstürmen äußern. Etwa in Jomellis „Attilio Regolo“, einer Fundgrube für emotional erfüllte Bravourstücke, wo DiDonato ihre makellose Virtuosität und vollkommene Stimmkontrolle bis in die höchsten, feinsten Staccati mit konkurrenzloser Leichtigkeit vorführt. Egal in welcher Lage, bei welchen Sprüngen, in welcher Geschwindigkeit und Lautstärke: Die Sängerin macht ihre Stimme zu einem edlen Instrument, an dessen Wohlklang man sich nicht satt hören kann. Denn sie singt gleichzeitig so klug und geschmackvoll, dass der Wortsinn im Klang aufgeht. Innerhalb der Interpretation barocker Musik nimmt DiDonato eine Gegenposition zu Sängerinnen wie Anna Prohaska oder Simone Kermes ein. DiDonato geht nie von der Stimme weg, ihr Gesang bleibt immer im Fluss der Musik, ein Legato, das nur selten unterbrochen wird. Die Seelenzustände der Figuren stellen nicht den Vollzug perfekter Gesangskunst infrage. Damit bewegt sich DiDonato ganz in der Tradition einer Marilyn Horne oder Jennifer Larmore, die ebenfalls mit großer Stimme kleinste gesangliche und emotionale Bewegungen hörbar machen konnten. © Schmitz, Johannes / www.fonoforum.de
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Klassik - Erschienen am 18. Januar 2015 | harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - 4F de Télérama - Gramophone Editor's Choice - Le Choix de France Musique - Choc de Classica - 5 Sterne Fono Forum Klassik
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Klassik - Erschienen am 6. September 2010 | Deutsche Grammophon (DG)

Booklets Auszeichnungen Diapason d'or de l'année - Diapason d'or - 3F de Télérama - Choc de Classica - Qobuz' Schallplattensammlung - Choc Classica de l'année
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Klassik - Erschienen am 25. Oktober 2019 | Warner Classics

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - 4F de Télérama - Le Choix de France Musique - Choc de Classica - 5 Sterne Fono Forum Klassik
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Oper - Erschienen am 2. Oktober 2015 | Warner Classics

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or de l'année - 4F de Télérama - Gramophone Award - Diapason d'or / Arte - Choc de Classica
3 großartige Sänger der neuen Generation in einem Rollenspiel welches das lyrische Event des Jahres zu sein scheint. Jonas Kaufmann gibt hier sein Debüt von Radamès, Anja Harteros gibt Verdis Aida zum Besten und Ludovic Tézier interpretiert das erste Mal Amonasro. All dies wurde unter traumhaften Bedingungen aufgenommen: es ist eine komplette Studioaufnahme, und keine einzelnen Sessions oder ein Zusammenbau einzelner Proben, sondern ein großes Ganzes eines langen Prozesses dem einige Konzerte vorausgingen. Ebenfalls hervorgehoben wird die ausgezeichnete Ekaterina Semenchuk mit Amnéris, einer Rolle der sie schon mehrmals die Ehre erwies. Pappano bietet den Stars des Sainte-Cécile Akademie Orchesters mit dem Konzertsaal des Parco della Musica in Rom eine einmalige Kulisse. Die Stars stehen ihrer Musik in nichts nach. Die neue Aida Interpretation ist zweifelsfrei ein Highlight dieser Platte. Die Interpreten übertreiben es absichtlich nicht, was definitiv Pappanos Einfluss zuzuschreiben ist, denn dieser ist bekannt dafür sich auf das Wesentliche zu konzentrieren… © Qobuz 
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Klaviersolo - Erschienen am 8. September 2017 | Sony Classical

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - Gramophone Editor's Choice - Le Choix de France Musique - Choc de Classica - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Sibelius’ Klavierwerke sind nach wie unbekanntes Terrain – sie werden vernachlässigt oder von anderen ästhetischen Standpunkten aus wenig einfühlsam betrachtet und schnell abgetan. Manchmal ist die Kritik berechtigt. "Ich bin der Erste, der zugibt, dass Sibelius’ Klavierwerke nicht von gleichbleibender Güte sind", sagt Leif Ove Andsnes und er verweist darauf, dass die eher zynische Position, die Sibelius gegenüber seinem Œuvre für Klavier einnahm, möglicherweise auch ein Grund dafür ist, dass die wahren Schätze darunter bisher nicht als solche gewürdigt wurden. Doch Andsnes sieht es andererseits auch als seine Mission an, Sibelius’ Klavierwerke endlich aus ihrem Schattendasein zu befreien. "Ich glaube wirklich an diese Musik und möchte, dass die Leute sie hören", sagt er. Andsnes hat sämtliche Klavierwerke des finnischen Komponisten eingehend studiert und dabei Stücke für dieses Album ausgewählt, die ihn nicht nur als Pianisten ansprechen, sondern auch als einen Musiker, der sich Sibelius schon lange sehr nahe gefühlt hat. Bei Sibelius gibt es viele Klavierwerke, in denen sein orchestrales Denken das Ausdrucksspektrum des Instruments erweitert, auch wenn es den ausführenden Pianisten bis an die Grenzen des technisch Gewohnten bringt. Wie man es sich vorstellen kann, beherrscht Andsnes dieses Repertoire mit Eleganz und aus leichter Hand.
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Gesamtaufnahmen von Opern - Erschienen am 2. Mai 2018 | PentaTone

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 4F de Télérama - Gramophone Record of the Month - Diapason d'or / Arte - Le Choix de France Musique - Choc de Classica
Die Geschichte der Pêcheurs de perles (Die Perlenfischer) von Bizet ist alles andere als einfach: nach der Uraufführung 1863 fiel die Partitur – deren Manuskript sich in Privatbesitz befindet und daher nicht einsehbar ist – in Vergessenheit und kam erst lange nach dem Tod des Komponisten, nachdem er durch Carmen berühmt geworden war, wieder zu Ehren. Leider haben verschiedene Operndirektoren in großer Selbstüberschätzung das Werk munter überarbeiten lassen, und an manchen Stellen gekürzt, an anderen etwas hinzugefügt, sodass es einschließlich des Schlusses stark verändert wurde. Diese alberne Fassung wurde bis in die 1960er-Jahre aufgeführt – das Libretto ist an sich schon banal genug, warum noch zusätzliche Absurditäten hinzufügen? Bis sich Musikwissenschaftler näher mit den verfügbaren Originaldokumenten befasst haben, insbesondere dem von Bizet selbst verfassten Klavierauszug sowie der damaligen Orchesterpartitur, die einige Instrumentierungshinweise enthält. Die uns hier vorliegende Version, 2014 von Hugh MacDonald, von auserlesenen jungen französischen Sängern interpretiert – Julie Fuchs, Florian Sempey, Cyrille Dubois und Luc Bertin-Hugault – gibt die Urfassung des Werkes so treu wie möglich wieder, sodass der Hörer einige große, und zwar schöne Überraschungen erleben wird: zusätzliche Arien, zahlreiche melodische und dramatische Entwicklungen, es ist geradezu eine ganz neue Partitur. © Marc Trautmann/Qobuz
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Klaviersolo - Erschienen am 24. Februar 2017 | Deutsche Grammophon (DG)

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - Le Choix de France Musique - Choc de Classica - Herausragende Tonaufnahme - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Rafał Blechacz gehört zu den ganz seltenen Musikern der jüngeren Pianistengeneration, die nicht den leichtfertigen Verführungen des Betriebs erlegen sind, die sich nicht durch die Welt haben scheuchen lassen, um in kürzester Zeit aus einem Maximum an Konzertauftritten ein Maximum an „Kohle abzuzocken“ und nach wenigen Jahren ausgebrannt zu sein. Er hat sich von Anfang an rar gemacht, hat sein Talent reifen lassen und sich Zeit für seine musikalische Entwicklung genommen. Die in angemessenen Abständen erscheinenden Aufnahmen bestechen durch Integrität und Reife. Auch die neue Bach-CD macht da keine Ausnahme. Seit der fulminanten Einspielung des Italienischen Konzerts 1979 von der „Hohepriesterin Bachs“, Rosalyn Tureck, für die damalige CBS dürfte keine ähnlich überzeugende, in sich geschlossene, von einer definitiven gestalterischen Autorität getragene Aufnahme des Werkes entstanden sein wie die von Blechacz. Sein Spiel fesselt durch die Balance zwischen farbenreicher Klangschönheit, rhythmischer Raffinesse und kontrapunktischer Strukturierungskunst. So natürlich schlicht er die B-Dur-Partita mit ihrem zarten Linienfluss eröffnet, so sehr krönt er das Werk in der abschließenden Gigue mit euphorischem Gestus, fein ziselierten Verzierungen und extravaganten Tonsprüngen als Triumph transzendentaler Virtuosität. Jeder Ton, jede Phrase, jeder delikat gesetzte Akzent ist sinn- und erfahrungsgesättigt. Deswegen wird die rasante, voll herber Verve gespielte a-Moll-Fuge nicht zur abstrakten Hetzjagd der Themen, sondern zum expressiven Seelendrama und Myra Hess’ Choralbearbeitung zu einem kostbaren, klingenden Ort innerer Ruhe. Kein Zweifel: Der 31-jährige Pole und Warschauer Chopin-Preisträger von 2005 kennt „seinen“ Chopin, er bringt aber auch die Struktur- und Gefühlswelt des Bach’schen Universums subtil zum Schwingen. © Siebert, Frank / www.fonoforum.de
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Klassik - Erschienen am 8. April 2016 | Erato - Warner Classics

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 4F de Télérama - Gramophone Editor's Choice - Choc de Classica - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Im langsamen Satz seines Streichquintetts erzählt Franz Schubert von der Sehnsucht nach Trost, von Seelenwärme und inniger Liebe. Das Quatuor Ebène und sein Gastcellist Gautier Capuçon streicheln die Saiten dort eher, als dass sie sie streichen, und finden so einen Ton von berückender Zärtlichkeit. Man wünscht, die Zeit möge stehen bleiben und die Lebensuhr niemals ablaufen. Doch im Mittelteil reißt Schubert uns urplötzlich aus der Träumerei heraus; mit nervösen Trillern und unruhigen Rhythmen begehrt er gegen das Schicksal auf und versucht sich im Leben festzukrallen. Hier entfachen die Interpreten eine glühende Leidenschaft. Mit diesem scharfen Kontrast aus jenseitiger Schönheit und irdischem Kampf ist das Adagio das Herzstück des Werks, das die existenziellen Gefühle des Menschseins beschwört. Die Dringlichkeit der Musik ist in jedem Ton der Aufnahme zu spüren: in der gespannten Ruhe des Anfangs, in der orchestralen Wucht des Scherzos, aber auch im Finale, dessen Heiterkeit als verbissener Frohsinn eines Verzweifelten entlarvt wird. Das Quatuor Ebène – mit seinem wunderbaren neuen Bratscher Adrien Boisseau – ergänzt die Aufnahme des Quintetts mit einigen vokalen Zugaben: Raphaël Merlin, der Cellist des Quartetts, hat fünf Lieder von Franz Schubert für Bariton und Streichquartett plus Kontrabass bearbeitet, in denen ebenfalls die Allgegenwart des Todes zu spüren ist. Der deutsche Bariton Matthias Goerne gibt den Stimmen des Todes eine dunkle Farbe, ohne zu übertreiben, er findet genau die richtige Mischung aus Ausdruck und Natürlichkeit und taucht in den Streicherklang ein. So gelingt es den Interpreten tatsächlich, dem viel gespielten Komponisten Franz Schubert noch einmal neue Töne zu entlocken. Eine großartige Aufnahme, die den Hörer vom ersten Ton an fesselt und bis zum Schluss nicht mehr loslässt. © Stäbler, Marcus / www.fonoforum.de
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Geistliche Vokalmusik - Erschienen am 9. März 2015 | harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or de l'année - Diapason d'or - 4F de Télérama - Choc de Classica - Herausragende Tonaufnahme
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Geistliche Vokalmusik - Erschienen am 5. Juni 2012 | SDG

Hi-Res Auszeichnungen Diapason d'or de l'année - Diapason d'or - Gramophone Award - Choc de Classica - Hi-Res Audio