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Die Alben

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Dualità

Emöke Baráth

Classique - Erscheint am 18. Februar 2022 | Warner Classics

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Handel: Organ Concertos Op. 4 & Op. 7

Martin Haselböck

Classique - Erschienen am 9. Juli 2021 | Alpha Classics

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Handel: Rodelinda

The English Concert

Classique - Erschienen am 14. Mai 2021 | Linn Records

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Handel: Brockes-Passion

Various Artists

Classique - Erschienen am 12. März 2021 | Alpha Classics

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Handel's Tea Time

Dorothee Mields

Classique - Erschienen am 6. November 2020 | deutsche harmonia mundi

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Handel's Tea Time

Dorothee Mields

Classique - Erschienen am 6. November 2020 | deutsche harmonia mundi

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Handel - Human love, Love divine

Núria Rial

Classique - Erschienen am 2. Oktober 2020 | deutsche harmonia mundi

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Handel - Human Love, Love Divine

Núria Rial

Classique - Erschienen am 2. Oktober 2020 | deutsche harmonia mundi

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Messiah...Refreshed!

Georg Friedrich Händel

Classique - Erschienen am 3. April 2020 | Signum Records

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Messiah (HWV 56): Pt. 1, no. 12. For Unto Us a Child Is Born

Georg Friedrich Händel

Classique - Erschienen am 18. Dezember 2019 | Signum Records

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Handel: Samson

Dunedin Consort

Classique - Erschienen am 18. Oktober 2019 | Linn Records

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Handel: Samson

Dunedin Consort

Classique - Erschienen am 18. Oktober 2019 | Linn Records

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Händel : Brockes-Passion, HWV 48

Academy of Ancient Music

Classique - Erschienen am 4. Oktober 2019 | Academy of Ancient Music

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Aus zwei Gründen hat Händels Passionsoratorium „Der für die Sünden der Welt gemarterte und sterbende Jesus“ (gemeinhin „Brockes-Passion“ genannt) im heutigen Konzertbetrieb einen schweren Stand: Zum einen wirkt die Dichtung des Hamburger Ratsherrn Barthold Heinrich Brockes, die den Christenmenschen mit drastischen Bildern rühren will, etwas befremdlich, sofern man sich nicht wirklich auf sie einlässt, zum anderen sind die Arien und Chöre im Vergleich zu Bachs oratorischen Passionen recht kurz. Aber genau hier liegt der Schlüssel zum Verständnis dieses Werks: Händel schrieb es in London als Auftragskomposition, und es ist faszinierend, wie gut er rund zehn Jahre nach seinem Weggang aus Hamburg die dortigen Gepflogenheiten noch kannte und bediente. Ihm ging es weniger um eine subtile Ausdeutung des ohnehin schon klaren Textes als vielmehr um die klangliche Umsetzung des Grundaffekts, und das ist ihm hervorragend gelungen. Nach August Wenzingers Pioniertat (1967) haben Nicholas McGegan (1985), Peter Neumann (2009) und Laurence Cummings (2017) mit jeweils recht guten Aufnahmen zusätzliche Beweise dafür erbracht, dass Händels einziges deutschsprachiges Sakralwerk größeren Formats wirklich gut „funktioniert“. 2019, dreihundert Jahre nach der Erstaufführung, sind gleich vier weitere Studioproduktionen entstanden, von denen zwei nunmehr vorliegen (die Aufnahmen von Stefan Schultz und Jonathan Cohen sollen 2020 erscheinen). Dabei hat die Academy of Ancient Music mit einer Neuedition, die nicht nur alle Varianten, sondern auch die von Charles Jennens ins Englische übersetzten Teile berücksichtigt, einen enormen Aufwand betrieben. Ein 220 Seiten starkes Beiheft informiert ausführlich über philologische und aufführungspraktische Detailfragen sowie über den musikalischen, historischen und kulinarischen (sic!) Kontext, und mit einer Diskografie, die auch Einspielungen anderer Vertonungen von Brockes’ Libretto berücksichtigt, sowie zahlreichen Faksimiles genügt diese eindrucksvolle Publikation auf jeden Fall schon wissenschaftlichen Ansprüchen. Interpretatorisch bleibt Richard Egarr aber ungeachtet des exzellenten Spiels der AAM einiges schuldig: Mit wenig überzeugenden Argumenten versuchen er und sein Team alles, was man über die Hamburger Aufführungspraxis weiß, wegzudiskutieren, um einen großen Chor (je fünf Sänger pro Stimme) und Solisten mit wuchtigen Opernstimmen zu rechtfertigen. Lars Ulrik Mortensen beschränkt sich in der Vergleichseinspielung auf neun Solisten, die zusammen den Chor bilden, und kommt damit zu einem nicht nur transparenteren, sondern auch dramatischeren Ergebnis. Während Egarr auch auf unbetonten Silben bzw. Zählzeiten einen sostenuten Klang produzieren lässt, hält Mortensen seine Sänger und Spieler zu einer rhetorischen Deklamation an, was den Predigtcharakter der Brockes-Passion unterstreicht. Egarr neigt zu gehetzten Tempi (völlig verfehlt: „Dem Himmel gleicht sein bunt gestriemter Rücken“) und nimmt beispielsweise den Choral „Ach, wie hungert mein Gemüte“ fast doppelt so schnell wie Mortensen, der sich durchweg am Tempo ordinario orientiert. Auch die Aussprache des Deutschen ist in Mortensens Solistenriege deutlich besser als in Egarrs, in der oftmals ein starker englischer Akzent stört. Immerhin bietet die britische Produktion das edlere instrumentale und aufnahmetechnische Klangbild. Philologisch geht der Punkt also an Egarr, interpretatorisch klar an Mortensen. © Hengelbrock, Matthias / www.fonoforum.de
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Mio caro Händel

Simone Kermes

Classique - Erschienen am 8. Februar 2019 | Sony Classical

Hi-Res Booklet
Simone Kermes folgt zwar dem von Cecilia Bartoli vorgezeichneten Weg, bietet uns jedoch einen virtuosen Gesang, der ihre Anhängerschaft mit Puristen konfrontiert, die weniger verspielte Gesangslinien bevorzugen. Auf diesem lang erwarteten Album der deutschen Sopranistin sind keine mechanischen Koloraturen zu hören, sondern eine Stimme, die sie ohne die Übertreibungen, die ihr oft vorgeworfen werden, meisterhaft durch fast alle Tonlagen führt. Die Sängerin, die gerne als “Ba-Rock”-Star abgestempelt wird, verärgert so manchen im Konzert mit ihrer Gestik und übertriebenem Gehabe, Manieriertheiten, die hier natürlich durch die Abwesenheit von Bildern zum Teil wegfallen. Der Titel des Albums “Mio caro Händel” sagt viel über die Affinität aus, die Simone Kermes dem sächsischen Komponisten gegenüber fühlt. Sie hat für dieses Album seine beliebtesten Arien wie Ombra mai fù, Piangeró la sorte mia oder Lascia ch’io pianga ausgewählt und sie weniger bekannten Arien – darunter sehr schöne Entdeckungen, sogar echte Perlen – gegenübergestellt. Diese Liebeserklärung an Händel wurde 2018 in der berühmten Jesus-Christus-Kirche in Berlin aufgenommen. Simone Kermes wird von einem Ensemble begleitet, das eigens für die Sängerin gegründet wurde: Amici Veneziani. Es besteht überwiegend aus deutschen Musikern, die der russische Geiger Boris Begelman mit seinem Bogen anführt. Hier wird der europäische Geist des vielgereisten Händel perfekt veranschaulicht. © François Hudry/Qobuz
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Handel : Italian Cantatas

Emmanuelle Haïm

Cantates (profanes) - Erschienen am 23. November 2018 | Erato

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Gramophone Record of the Month - Choc de Classica - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Die hier vorgestellten drei italienischen Kantaten stammen alle aus Händels italienischer Periode, aus den Jahren zwischen 1707 und 1710. Damals war er damit beschäftigt, sich die Neuheiten der italienischen Kunstmusik anzueignen und arbeitete gleichzeitig für verschiedene wichtige Mäzene, die das große Potential des jungen Sachsen erkannt hatten. Diese Art Kantaten wurden im privaten Rahmen römischer Adelsresidenzen aufgeführt, denn der Kirchenstaat verbot Frauen, auf der Bühne zu singen, wodurch großen Sängerinnen das Recht verwehrt wurde, öffentlich aufzutreten. Diese Kantaten sind im Hinblick auf ihren Umfang und ihren reichen musikalischen Gehalt schon fast Opern, auch wenn a priori eine Inszenierung, Chöre oder eine großes Orchester nicht in Frage kamen. Der Geist der Oper ist jedoch in jedem Takt zu spüren. Zweifellos schätzte Händel seine Jugendkantaten durchaus, denn er sollte später reichlich daraus schöpfen: nach dem barocken Grundsatz der Wiederverwendung in Vergessenheit geratener älterer Werke – der Komponist hatte sie nicht vergessen und hielt sie sorgsam in der Hinterhand! Emmanuelle Haïm und ihr Ensemble Concert d’Astrée begleiten die Sopranistin Sabine Devieilhe und die Mezzosopranistin Léa Desandre. Beide sind ebensogut mit Händels Koloraturen als auch mit seinen ausgesprochen lyrischen Melodielinien vertraut. © SM/Qobuz
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Handel : Serse

Franco Fagioli

Classique - Erschienen am 2. November 2018 | Deutsche Grammophon (DG)

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Gramophone Editor's Choice - 5 étoiles de Classica
Nachdem „Ombra mai fu“ verklungen ist, gesungen von Franco Fagioli in einem feinen Vibrato, wie es sonst nur den besten Mezzosopranistinnen zu Gebote steht, fackelt und lodert es in dieser Oper bis zum Schluss, bis zu Serses berühmter Wutarie „Crude furie“, die Fagioli mit atemberaubender Virtuosität hinschmettert. Wer diese beiden Arien so darbieten kann, ist über jeden Zweifel erhaben, auch wenn man seine Stimme in den anderen Nummern vielleicht als etwas eng empfindet. In diesem vorwärtsdrängenden Impetus befinden sich auch die anderen Rollen, etwa Romilda, Serses Objekt der Schwärmerei, in „È gelosia“, wo sie über Eifersucht zunächst nur nachdenken wollte, statt sich, wie Inga Kalna es tut, dieser heftigen Empfindung vollständig auszuliefern. Oder Vivica Genaux als Serses Gegenspieler Arsamene: Sie verleiht ihrer Stimme in „Amor tiranno“ einen geradezu männlichen Klang, was hier nicht unpassend ist. Händels „Serse“ ist eine komische Oper, auch und vor allem durch das kokette Gebaren von Romildas Schwester Atalanta. Aber auch Francesca Aspromonte singt meist mit opernhaftem Pathos. Da freut man sich, wenn man sie in „Dirà che amor“ stattdessen in einer beiläufigen Fröhlichkeit hört. Oder wenn Delphine Galou als die von Serse verschmähte Amastre in „Cagion son io“ einmal nicht Wut und Empörung Raum gibt, sondern ihrer Melancholie in einer sanft schwingenden Melodie. Man erlebt Händels Oper hier in einer durchaus ungewöhnlichen Interpretation, mehr in Richtung Opera seria mit großer Emphase und existenziellen Konflikten, weniger mit Galanterie und Komödie. Dazu trägt der höchst versierte Cembalist Maxim Emelyanychev bei, der mit dem Ensemble Il Pomo d’oro in schönster Präzision und selbstbewusster Spielfreude jedesmal kräftige Ausdrucksakzente in den Arien setzt. © Lorber, Richard / www.fonoforum.de
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Handel : Concerti a due cori

Freiburger Barockorchester

Musique de chambre - Erschienen am 9. Februar 2018 | harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 étoiles de Classica
Anlässlich der Uraufführung seines Oratoriums Joshua in Covent Garden im Jahr 1748 hat Händel das erste seiner drei Concerto a due cori HWV 332 komponiert – oder vielmehr arrangiert. „Cori“ steht hier nicht für Vokalensemble, sondern für eine Gruppe von Instrumentalisten, in diesem Fall jeweils zwei Oboen, zwei Hörner und ein Fagott, also zehn Solisten insgesamt, die sich über dem von Streichern geschaffenen Klangteppich gegenseitig antworten. Zu der damaligen Zeit war es üblich, die Aufführung großer Werke, Oratorien oder Opern, mit rein instrumentalen Werken zu bereichern. Aber Händel war ein vielbeschäftigter Mensch und ein erstklassiger Geschäftsmann; so viel Musik auf einmal zu schreiben, war nicht gerade eine leichte Aufgabe. So erklärt sich die große Anzahl instrumentaler Werke, die durch Recycling – Transkription, Transposition, Neuinstrumentierung, sogar Plagiat, alle Möglichkeiten standen offen – bestehender Stücke entstanden sind, oft seiner eigenen, manchmal auch der anderer Komponisten, die darüber nicht unbedingt informiert wurden. Im Fall des Ersten Concerto, hat Händel nur aus seinem eigenen Repertoire geschöpft, insbesondere aus seinen Opern und Oratorien. Das Zweite Concerto HWV 333, das um 1747 entstanden ist, wurde zum ersten Mal 1748 in Covent Garden zusätzlich als Uraufführung des Oratoriums Alexander Balus dargeboten. Der Komponist hat dafür drei seiner eigenen Oratorien als Quelle verwendet, darunter Esther und Der Messias, der damals noch nicht so berühmt war. In der Überarbeitung übernimmt die Bläsergruppe Partien, die ursprünglich für Sänger oder den Chor gedacht waren. Für das Dritte Concerto HWV 334 schließlich hat Händel fast nichts wiederverwertet – fast alles ist neu! – nur der erste Satz, für den er die sogenannte Fitzwilliam-Ouverture umgeschrieben hat und das Allegro-Finale, das eine Jagdarie aus seiner Oper Partenope wiederaufnimmt. Für diese Aufnahme haben sich die Musiker des beispielhaften Freiburger Barockorchesters etwas Besonderes ausgedacht: Die beiden Solistenensembles werden jeweils von einem eigenen Streichorchester begleitet, wodurch ein beeindruckender Stereoeffekt entsteht. Das eine der beiden Orchester wird von Gottfried von der Goltz an der Geige, das andere – ebenfalls nach alter Art von der ersten Geige aus – von Petra Müllejans geleitet. © SM/Qobuz
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The Handel Album

Philippe Jaroussky

Classique - Erschienen am 6. Oktober 2017 | Warner Classics

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Für dieses Rezital hat Philippe Jaroussky eine Reihe von Arien aus Opern zusammengestellt, die dem breiten Publikum weniger bekannt sind: "Siroe", "Riccardo primo", "Flavio", "Tolomeo" und viele andere, die zwischen 1715 und 1740 für die Londoner Oper komponiert wurden. Gemeinsam mit seinem Ensemble Artaserse, das nach Jaroussky in den letzten Jahren durch viele Konzerte auf der ganzen Welt eindeutig an Reife gewonnen hat, setzt sich der Kontratenor auch mit dem Repertoire der Kastraten auseinander. Denn seit es die kleine Operation nicht mehr gibt, interpretieren die Sänger, die deren Rollen übernehmen, Arien, die nicht für sie geschrieben wurden und müssen sich anpassen. Nun kam es vor, dass Händel selbst, wenn er eine Oper mit einer ganz neuen Besetzung einstudieren musste, manchmal ganze Rollen transponierte, um sie für die neuen Sänger anzupassen. Jaroussky hat sich entschlossen, es ihm gleich zu tun. Denn bestimmte Arien, die zu seiner Stimme gut passen würden, liegen in der Originalversion nicht unbedingt in der richtigen Tonart vor. Wie auch immer, die Erkundung Händel’scher Raritäten hat dieses ausgezeichnetes Ergebnis gebracht - abwechselnd virtuos und reich an Koloraturen, introvertiert und erzählerisch, lyrisch oder explosiv. Das Artaserse-Ensemble spielt ohne Dirigenten. Jaroussky gibt selbst mit dem Klang seiner Stimme den Ton an. © SM/Qobuz
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Händel

Hille Perl

Classique - Erschienen am 6. Oktober 2017 | Sony Music Classical Local

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 Sterne Fono Forum Klassik
Das Zusammentreffen der stets ein wenig schüchtern wirkenden Dorothee Mields mit der Gambistin Hille Perl, die sich sehr viel extrovertierter oder wenigstens unkonventioneller gibt, verspricht interessante Hörerlebnisse. Dies umso mehr, als sich beide nun auf ein eher selten präsentiertes Repertoire aus der Feder Georg Friedrich Händels konzentrieren: die Kantate. Inbegriffen ist hier die einzige Kantate Händels auf einen spanischen Text, bei der die spanische Gitarre eingesetzt wird – eine schöne Gelegenheit für Lee Santana, dem allerdings auch andernorts durchaus signifikante Aufgaben zuwachsen. Für einen Gambisten sicherlich am interessantesten im Vokalœuvre Händels ist die einleitende Kantate „Tra le fiamme“, die von Händel originär mit einem sehr flexiblen und variablen Part für dieses Instrument bedacht wurde. Hier zeigt sich vielleicht am deutlichsten, wie gut Dorothee Mields und Hille Perl zusammenpassen. Mit nobler Geste und völlig unangestrengt gestaltet Erstere ihren Gesangspart und wird dabei teilweise vom energischen, den Text instrumental verdeutlichenden Spiel der zweiten unterstützt. Das gelingt wunderbar, ohne dass Abstriche gemacht werden müssten. Selbst die wenigen Rezitativtakte über „Si, si purtroppe è vero“ profitieren vom expressiven Spiel Hille Perls. Auch wenn es fast bedauerlich ist, dass die Sängerin bei den Instrumentalstücken außen vor bleiben muss, so setzen diese doch ebenfalls Akzente, auf die man nicht gerne verzichten würde. Die Interpretation der Gambensonate in g-Moll bleibt dabei noch im durchaus konventionellen Rahmen. In der beschließenden Chaconne in G-Dur hingegen wird der Spielfreude aller Instrumentalisten größerer gestalterischer Raum zugestanden. Mit der instrumentalen Bearbeitung einer Arie („Col partir la bella Clori“) müsste Hille Perl eigentlich auch jenseits der Klassik-Grenzen einen veritablen Hit landen. © Emans, Reinmar / www.fonoforum.de
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Händel

Hille Perl

Classique - Erschienen am 6. Oktober 2017 | Sony Music Classical Local

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Das Zusammentreffen der stets ein wenig schüchtern wirkenden Dorothee Mields mit der Gambistin Hille Perl, die sich sehr viel extrovertierter oder wenigstens unkonventioneller gibt, verspricht interessante Hörerlebnisse. Dies umso mehr, als sich beide nun auf ein eher selten präsentiertes Repertoire aus der Feder Georg Friedrich Händels konzentrieren: die Kantate. Inbegriffen ist hier die einzige Kantate Händels auf einen spanischen Text, bei der die spanische Gitarre eingesetzt wird – eine schöne Gelegenheit für Lee Santana, dem allerdings auch andernorts durchaus signifikante Aufgaben zuwachsen. Für einen Gambisten sicherlich am interessantesten im Vokalœuvre Händels ist die einleitende Kantate „Tra le fiamme“, die von Händel originär mit einem sehr flexiblen und variablen Part für dieses Instrument bedacht wurde. Hier zeigt sich vielleicht am deutlichsten, wie gut Dorothee Mields und Hille Perl zusammenpassen. Mit nobler Geste und völlig unangestrengt gestaltet Erstere ihren Gesangspart und wird dabei teilweise vom energischen, den Text instrumental verdeutlichenden Spiel der zweiten unterstützt. Das gelingt wunderbar, ohne dass Abstriche gemacht werden müssten. Selbst die wenigen Rezitativtakte über „Si, si purtroppe è vero“ profitieren vom expressiven Spiel Hille Perls. Auch wenn es fast bedauerlich ist, dass die Sängerin bei den Instrumentalstücken außen vor bleiben muss, so setzen diese doch ebenfalls Akzente, auf die man nicht gerne verzichten würde. Die Interpretation der Gambensonate in g-Moll bleibt dabei noch im durchaus konventionellen Rahmen. In der beschließenden Chaconne in G-Dur hingegen wird der Spielfreude aller Instrumentalisten größerer gestalterischer Raum zugestanden. Mit der instrumentalen Bearbeitung einer Arie („Col partir la bella Clori“) müsste Hille Perl eigentlich auch jenseits der Klassik-Grenzen einen veritablen Hit landen. © Emans, Reinmar / www.fonoforum.de