Ihr Warenkorb ist leer!

Genre :

Die Alben

Ab
HI-RES25,49 Fr.
CD17,99 Fr.

Klassik - Erschienen am 6. November 2015 | Decca Music Group Ltd.

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Die Sopranistin Julia Lezhevna präsentiert uns mit diesem Album die italienische Ader Händels: virtuose Opern, Oratorien und andere heilige Werke des jungen Meisters zwischen 1707 und 1710, in denen sich seine deutsche technische Stärke mit der italienischen melodischen Freiheit vermischt, die er sich bei seinen Lehrvätern Alessandro Scarlatti und Arcangelo Corelli abgeschaut hat. Corelli spielte übrigens als erster Violinist die fantastische Sologeige in Per dar pregio all’amor mio der Oper Rodrigo. Die noch junge Karriere von Julia Lezhevna brachte die erst 1989 geborene Künstlerin bereits auf eine beachtliche Anzahl an Auftritten auf den renommiertesten Bühnen weltweit, darunter Salzburg, Berlin, Wien, Paris,  und Amsterdam. © SM/Qobuz
Ab
CD17,99 Fr.

Klassik - Erschienen am 6. November 2015 | Decca Music Group Ltd.

Booklet
Auf die Frage, wie er es bei seinem Debüt an der Met geschafft habe, die Arie „Sibilar gli angui d’Aletto“ aus Händels „Rinaldo“ mit all ihren Sprüngen und Teilungen zu singen, erwiderte der Bass Samuel Ramey: „Durch Üben.“ Das war 1984. Schon im Jubiläumsjahr 1985, dem des 300. Geburtstags von Bach und Händel, wurde offenbar, dass viele jüngere Sänger gründlich „geübt“ hatten und auf den Paradigmenwechsel des Repertoires vorbereitet waren – vor allem für Cecilia Bartoli führte der Weg zurück in die Zukunft. Es war ihr Vivaldi-Album, das eine damals Zehnjährige zu den Engeln schickte: die 1989 geborene Julia Lezhneva. Nach dem Studium in Moskau und an der International Academy of Voice in Cardiff wurde Marc Minkowski auf sie aufmerksam. Zum zweiten Mentor wurde Giovanni Antonini, Dirigent des Vivaldi-Albums von Cecilia Bartoli. Nun hat sie unter seiner Leitung Arien aufgenommen, die der junge Händel in Italien schrieb. Ist es ein Zufall oder ein gut inszenierter „Zufall“, dass die junge Russin vier Mal ein imaginäres „Duell“ mit der Bartoli auszufechten wagt? Sie schlägt sich glänzend. Die Teilchenbeschleunigungen der Koloraturen in „Come nembo che fugge col vento“ gelingen ihr famos, sogar ebenmäßiger und geschmeidiger als ihrem Vorbild. Imitatorische Phrasen zwischen Stimme und Violine (superb: Dmitry Sinkovsky) in „Per dar pregio all’amor mio“ werden con delicatezza kalligraphiert. Wahrhaft atemberaubend hier auch zwei unirdisch sanfte Messa-di-voce-Töne, die trotz ihrer Länge – fast 20 Sekunden! – nicht retardierend wirken. Was die Ausführung von in die Linie eingewirkten Trillern angeht, fühlt man sich an jahrhundertferne Diven erinnert. Gar keine Einschränkungen? Doch, mit Blick auf die Texte, auf das Drama. Julia Lezhneva mag die Worte zwar gut artikulieren, weckt sie aber nicht wirklich zum Leben. Dennoch eine begeisterte Empfehlung für die brillante junge Sängerin und das exzellente Ensemble. © Kesting, Jürgen / www.fonoforum.de
Ab
CD45,49 Fr.

Klassik - Erschienen am 24. November 2008 | Decca Music Group Ltd.