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Die Alben

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Handel: Ariodante

Les Musiciens du Louvre

Klassik - Erschienen am 1. Januar 1997 | Archiv Produktion

Auszeichnungen Diapason d'or du siècle - Diapason d'or de l'année - Diapason d'or - Qobuz' Schallplattensammlung
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Handel: Rodelinda

Simone Kermes

Klassik - Erschienen am 1. Januar 2005 | Archiv Produktion

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Handel : Arminio

Max Emanuel Cencic

Klassik - Erschienen am 12. Februar 2016 | Decca Music Group Ltd.

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 4 étoiles Classica
Für einen weiten Teil seiner langen Karriere in den Londoner Theatern präsentierte Händel jede Saison zwei neue bedeutende Werke. In der Saison 1736-1737 hingegen übertraf er sich selbst und  schuf drei völlig neuen Opern: Arminio, Giustino und Berenice. Während des Sommers 1736 erlitt die Opera of the Nobility schwere Rückschläge - zugunsten von Händel, der seine bisher ehrgeizigste Saison in Angriff nahm und ein Repertoire von einem Dutzend Werke, darunter acht verschiedene Opernproduktionen und vier Konzerte, in Covent Garden während der Fastenzeit (und während die Opera of the Nobility für die Öffentlichkeit geschlossen blieb) präsentierte. Armino jedoch spielte er nie und dieses Werk blieb immer eines der am seltensten präsentierten und daher wenig bekannten großen Londoner Dramen. Händel begann am 15. September 1736 mit der Komposition der Musik und schloss das Werk mit der Orchestrierung am 14. Oktober ab. Die Partitur wird hier brillant durch die beiden Kastraten Domenico Annibali in der Titelrolle und Gioacchino Conti in der Rolle seines Schwagers umgesetzt und perfekt durch die Tenöre Max Emanuel Cencic und Vince Yi ergänzt.  Aber auch die anderen Rollen glänzen mit Bravour und sollten zumindest erwähnt werden. Händels Werke holen das bestmögliche aus ihren Interpreten heraus, wovon man sich mit diesem Album ein akustisches Bild machen kann. Das Ensemle Armonia Atena, geleitet von George Petrou, bietet eine hervorragende barocke Grundlage für diese flammenden Stimmen. © SM/Qobuz
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Handel: Arias

Russell Oberlin

Klassik - Erschienen am 1. Januar 2007 | Deutsche Grammophon (DG)

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Handel Arias

Ildebrando d' Arcangelo

Klassik - Erschienen am 1. Januar 2009 | Deutsche Grammophon (DG)

Booklet
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Handel: Rodelinda

Richard Bonynge

Klassik - Erschienen am 20. März 1987 | Decca Music Group Ltd.

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Handel: Arias

Dame Joan Sutherland

Klassik - Erschienen am 9. Juli 2017 | Universal Music Australia Pty. Ltd.

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The Essential Handel

Various Artists

Klassik - Erschienen am 1. Januar 1995 | Decca Music Group Ltd.

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Handel: Ariodante

Norma Burrowes

Klassik - Erschienen am 11. Dezember 2006 | Decca Music Group Ltd.

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Handel Arias

Ildebrando d' Arcangelo

Klassik - Erschienen am 1. Januar 2009 | Deutsche Grammophon (DG)

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101 Handel

Various Artists

Klassik - Erschienen am 1. Januar 2013 | Decca Music Group Ltd.

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Handel: Arminio

Max Emanuel Cencic

Klassik - Erschienen am 12. Februar 2016 | Decca Music Group Ltd.

Booklet
Der dunkle Bruder des Erfolgs heißt Vergessen; Händels „Arminio‘“ hat dies erfahren müssen. Der Komponist selbst ging in der Zeit, da er an dieser Oper schrieb (1736/37), durch eine Talsohle seines Lebens. Er hatte gesundheitliche Probleme, Lähmungserscheinungen, und die Versuche, als Opernkomponist an glanzvolle Zeiten anzuknüpfen, waren mühsam. Auch „Arminio“ war ein Flop – es gab nur wenige Vorstellungen am Theatre Royal Covent Garden. Danach galt diese Oper selbst unter Händel-Spezialisten als zu Recht vergessen. Erst um die Jahrtausendwende suchte Alan Curtis das Werk zu rehabilitieren, mit Vivica Genaux in der Titelpartie; bei den Karlsruher Händel-Festspielen 2016 nun präsentierte Max Emanuel Cencic „Arminio“ als Protagonist und Regisseur einer hochgelobten Produktion. Im Zentrum steht die Schlacht im Teutoburger Wald (Arminio ist in deutschen Schulstuben als Hermann der Cherusker bekannt); nach guter Tradition der Barockoper geht es freilich vor allem ums intrigante Drumherum. Dass Regisseur Cencic das Geschehen in die Zeit der Napoleonischen Kriege verlegte, mag man aus dem Titelbild der CD-Einspielung erraten; auf der Hörbühne ist dies natürlich nicht nachvollziehbar. Doch dass das Werk zu Unrecht lange im Abseits stand, wird beim Hören dieser überwiegend mit der Karlsruher Besetzung in Athen vorproduzierten Aufnahme klar. Es ist ein nach innen gewandter Händel, oft dunkel und melancholisch, wie in Arminios todestrunkener Arie „Vado a morir“, die Cencic wunderbar verinnerlicht und subtil darbietet. Auffallend auch der koreanische Sopranist Vince Yi, den man als beinahe überrumpelnd empfindet, wenn man sich mal an sein sängerknabenhaftes Timbre gewöhnt hat. Die übrige Besetzung ist grosso modo auf gutem Niveau, und das Ensemble Armonia Atenea unter George Petrou spielt delikat. © Persché, Gerhard / www.fonoforum.de