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Die Alben

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Opernauszüge - Erschienen am 30. März 2010 | Chandos

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Choc de Classica - Hi-Res Audio
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Klassik - Erschienen am 12. Mai 2014 | Archiv Produktion

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Choc de Classica - Qobuzissime - Hi-Res Audio
Mancher wird sich verwundert die Augen reiben, wenn der Name René Jacobs nicht gleichzeitig in Verbindung mit seinem jahrzehntelangen Labelpartner abgedruckt ist. Nun ist der Dirigent tatsächlich einmal fremdgegangen, um mit dem B’Rock Orchestra aus Gent Händels „Orlando“ aufzunehmen, nachdem er das Werk an der Oper in Brüssel bereits auf die Bühne gebracht hatte. Die Geschichte vom Muskelprotz, dessen Innenleben weit mehr Brüche aufweist als sein Body, da er leidenschaftlich liebt und dafür mit Realitätsentzug bestraft wird, wird hier auf ungemein dichte Weise erzählt. Gerade die Rezitative erwachen jacobshaft zu eigenem Leben. Ausdruck als Wagnis, Instrumente als szenisches Mittel: Da wird in den Cello- und Basstiefen gegrunzt, in geigenden und holzgeblasenen Höhen gezwitschert, was die Partitur in des Dirigenten Sinne nur so hergibt. Dazu kommen die vielen lyrischen Inseln, einzelne Arien, in denen eine Stimmung erzeugt wird, die nur eine Quelle kennt: den puren Klang, eine Art l’art pour l’art des Barock. Auch die fünf Solisten folgen Jacobs Lesart in jeden Winkel: die beiden Soprane Sunhae Im und Sophie Karthäuser, die als Angelica makellose Technik und pralle Verzierungskunst mit einer reichen Palette an Farben verbindet, außerdem der Mezzo von Kristina Hammarström sowie der in seiner Tiefe sonor-gewichtig-zauberische Konstantin Wolff als Zoroastro und Bejun Mehta in der Titelpartie – den Wahnsinn nimmt man ihm sofort ab. Er klingt mal metallisch und strahlig, mal bis in seine letzte Faser sensibel, hier prunkend, dort verunsichert, erst schillernd, dann argwöhnisch, je nachdem. Eine höchst lebendige Produktion. © Vratz, Christoph / www.fonoforum.de
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Kantaten (weltlich) - Erschienen am 23. November 2018 | Erato

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Gramophone Record of the Month - Choc de Classica - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Die hier vorgestellten drei italienischen Kantaten stammen alle aus Händels italienischer Periode, aus den Jahren zwischen 1707 und 1710. Damals war er damit beschäftigt, sich die Neuheiten der italienischen Kunstmusik anzueignen und arbeitete gleichzeitig für verschiedene wichtige Mäzene, die das große Potential des jungen Sachsen erkannt hatten. Diese Art Kantaten wurden im privaten Rahmen römischer Adelsresidenzen aufgeführt, denn der Kirchenstaat verbot Frauen, auf der Bühne zu singen, wodurch großen Sängerinnen das Recht verwehrt wurde, öffentlich aufzutreten. Diese Kantaten sind im Hinblick auf ihren Umfang und ihren reichen musikalischen Gehalt schon fast Opern, auch wenn a priori eine Inszenierung, Chöre oder eine großes Orchester nicht in Frage kamen. Der Geist der Oper ist jedoch in jedem Takt zu spüren. Zweifellos schätzte Händel seine Jugendkantaten durchaus, denn er sollte später reichlich daraus schöpfen: nach dem barocken Grundsatz der Wiederverwendung in Vergessenheit geratener älterer Werke – der Komponist hatte sie nicht vergessen und hielt sie sorgsam in der Hinterhand! Emmanuelle Haïm und ihr Ensemble Concert d’Astrée begleiten die Sopranistin Sabine Devieilhe und die Mezzosopranistin Léa Desandre. Beide sind ebensogut mit Händels Koloraturen als auch mit seinen ausgesprochen lyrischen Melodielinien vertraut. © SM/Qobuz