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Die Alben

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Messen, Passionen, Requiems - Erschienen am 5. April 2019 | Rondeau

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
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Messen, Passionen, Requiems - Erschienen am 5. April 2019 | Christophorus

Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
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Messen, Passionen, Requiems - Erschienen am 30. November 2018 | Decca Music Group Ltd.

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Messa per Rossini ist eine Totenmesse, die aus 13 unabhängigen, von 13 verschiedenen Komponisten geschriebenen Stücken besteht. Kurz nach Rossinis Tod im Jahr 1868 hat Verdi an Ricordi geschrieben: „… Um das Andenken Rossinis zu ehren, möchte ich, dass die wichtigsten Komponisten Italiens eine Totenmesse komponieren, die an seinem Todestag gespielt werden soll. Ich möchte auf keinen Fall, dass ein ausländischer Komponist, eine Hand, die unsere Kunst nicht kennt und sei sie noch so gewaltig, uns hilft. In diesem Fall würde ich sofort von unserer Vereinigung zurücktreten. Wenn ich in der Gunst des Heiligen Vaters stünde, würde ich ihn anflehen, Frauen an der Ausübung dieser Musik teilnehmen zu lassen. Da dies nicht der Fall ist, wäre es wünschenswert, dass jemand anderes dies veranlassen könnte.“ Das Werk wurde zwar 1869 fertiggestellt, aber die Aufführung wurde abgesagt… schreckliche politische Differenzen. Verdi nahm seinen Beitrag, das abschließende Libera me in einer überarbeiteten Form für sein eigenes Requiem. Ein Vergleich der beiden Sätze, das Original für Rossini und die endgültige Fassung für Verdis Requiem, ist eine faszinierende Erkundung der Kompositionswerkstatt und der Entwicklung Verdis. Die 12 anderen Komponisten haben dem Test der Nachwelt kaum standgehalten. Es ist jedoch interessant zu sehen, was im Bereich der italienischen geistlichen Musik damals geschah. Die Messe für Rossini geriet in Vergessenheit, wurde erst in den 1970er Jahren wieder entdeckt und 1988 uraufgeführt. Hier ist sie unter der Leitung von Riccardo Chailly zu hören, mit dem Orchester und dem Chor der Mailänder Scala und vier führenden italienischen Solisten. © SM/Qobuz
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Messen, Passionen, Requiems - Erschienen am 5. Oktober 2018 | Chandos

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
With this surround-sound recording of Berlioz’s Requiem, Edward Gardner and the Bergen Philharmonic Orchestra tackle the infinite and the immeasurable. All the grandiose, striking beauty of the Requiem’s large-scale ceremonial is encapsulated by first-class vocal and orchestral forces, fully utilising the spatial possibilities of Grieghallen in Bergen. The matching of space and sonority was one of Berlioz’s lasting obsessions, one experience in St Paul’s Cathedral in London throwing Berlioz into a delirium of emotion from which he took days to recover. His Grande Messe des morts, notorious for its requirement of four brass bands in addition to a large orchestra and chorus, taken here from live concerts, has often been seen as one of the most emotionally powerful works of its kind. Setting a solemn and austere, even ascetic text, the music is not that of an orthodox believer but of a visionary, inspired by the dramatic implications of death and judgement. © Chandos
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Messen, Passionen, Requiems - Erschienen am 5. Oktober 2018 | Dynamic

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
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Messen, Passionen, Requiems - Erschienen am 23. März 2018 | Aparté

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In den ersten Jahren des 18. Jahrhunderts entwickelte sich im lutherischen Deutschland die Tradition, jedes Jahr in der Karwoche ein Passionsoratorium aufzuführen. In Hamburg, wo Telemann sechsundvierzig Jahre lang Musikdirektor war, hat er also ebenso viele Passionen aufgeführt. An seinen früheren Stellen hatte er ebenfalls Passionsoratorien aufführen lassen, wodurch sich die Zahl seiner Werke zu diesem Thema auf ungefähr sechzig (!) beläuft. Diese Passionen konnten entweder rein liturgischen Charakter haben, das heißt, sich streng an den Text eines der vier Evangelisten halten, oder aber die Passionserzählungen durch die Erzählung eines zeitgenössischen Autors frei umschreiben, oder auch Meditationen über diese Ereignisse enthalten. So ist es beim Seligen Erwägen von Telemann der Fall, dessen ausführliche Überschrift präzisiert: Oratorium von der Passion oder spirituelle Betrachtung über das bittere Leiden und den Tod Jesu Christi als Anstiftung zum Gebet, in verschiedenen Meditationen aus der Passionsgeschichte. Keine lineare Passionserzählung also wie bei Bach, sondern eine Folge einzelner musikalischer Meditationen. Das Werk ist anscheinend 1719 in einer Urfassung entstanden, wurde dann drei Jahre später für Hamburg überarbeitet und ergänzt, wo es am 19. März 1722 zum ersten Mal aufgeführt worden ist. Es hatte großen Erfolg und wurde in den folgenden Jahrzehnten häufig wiederaufgenommen. Es war vielleicht sogar die am häufigsten gespielte Passion des 18. Jahrhunderts, noch vor der Brockes Passion desselben Telemann… Es gibt weder Evangelisten noch Erzähler, sondern nur eine Erwähnung der wichtigsten Ereignisse der Leidensgeschichte. Daher enthält das Werk nur zwei Hauptrollen: Christus mit sechs Arien und sechs Rezitativen sowie die Allegorie der Frömmigkeit (Sopran oder Tenor), die die Gedanken der Gläubigen in acht Arien und acht Rezitativen zum Ausdruck bringt. Ansonsten bleiben nur Petrus mit seiner Leugnung und Verzweiflung und Kaiphas, der Hohepriester, der Jesus verurteilen wird, mit einer einzigen, aber sehr dramatischen Arie. Es handelt sich also tatsächlich um eine Folge einzelner meditativer Andachten. Die Instrumentierung ist außerordentlich abwechslungsreich. Zu den Streichern, dem Continuo und den gewohnten Holzbläsern wurden, aufgrund ihrer besonderer Klangfarben zwei Hörner, zwei Chalumeaus, Vorfahren der Klarinette eingesetzt – wie schade, dass Bach diese Klangfarben niemals verwendet hat! –, Echoeffekte mit Blockflöten, ein wunderschönes Fagott-Solo, das sich um die Sopranstimme rankt... kurz, Telemann beweist uns wieder einmal, dass er keineswegs ein übersprudelnder barocker Vielschreiber, sondern eines der größten musikalischen Genies seiner Zeit war. Es spielen das vorbildliche Freiburger Barockorchester mit einer wunderbaren solistischen Besetzung. © Marc Trautmann/Qobuz
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Messen, Passionen, Requiems - Erschienen am 23. März 2018 | Pan Classics

Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Jede einzelne Note dieser verblüffenden Missa de Beata Virgine von Ghiselin Danckerts (1510-1567) stammt aus der Hand des Komponisten. Diese Bemerkung ist durchaus nicht unerheblich, denn zu jener Zeit bestand ein großer Teil des gregorianischen Repertoires aus unzähligen Improvisationen nach mündlich überlieferten Vorschriften. Nun hat sich Danckerts die Mühe gemacht, sie detailliert niederzuschreiben, so dass wir heute genau wissen, was die Chöre und Solisten damals in den gregorianischen Passagen seiner Messe (Introitus, Halleluja…) gesungen und improvisiert haben: eine große Seltenheit also, umso mehr als der Komponist einige ungewöhnliche Dissonanzen, die sich aus der unerbittlichen Logik der Melodieführung ergeben, genau wiedergibt. Übrigens sind von ihm auch einige Schriften bekannt, in denen er ganz genau erklärt, wie Alterationen, Melismen etc. zu singen sind. Natürlich sind auch die polyphonen Stücke der Messe – Kyrie, Credo etc. – von einem außergewöhnlichen harmonischen und melodischen Reichtum. Kaum zu glauben, dass diese Musik bald ein halbes Jahrtausend alt ist. Danckerts wurde 1538 als Sänger an der päpstlichen Kapelle zugelassen und verließ diese erst 1565, nicht unbedingt freiwillig, denn im Entlassungsschreiben heißt es, er habe keine Stimme mehr, gebe sich weltlichen Freuden mit Damen hin, sei viel zu reich und viel zu krank, um weiterzuarbeiten. Die Kirche ließ ihn jedoch nicht ganz im Stich, denn obwohl er ein schrecklicher Sünder war, bekam er sein Gehalt noch bis zu seinem Tode zwei Jahre später ausbezahlt. Das ausgezeichnete Ensemble Cantar Lontano hat dieses wunderschöne Werk in zwei italienischen Barockkirchen mit perfekter Akustik, in Pesaro und in Castelbellino, aufgenommen. © SM/Qobuz
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Messen, Passionen, Requiems - Erschienen am 16. März 2018 | Deutsche Grammophon (DG)

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Choc de Classica
Die 1971 uraufgeführte Mass von Bernstein lässt sich nur schwer einordnen. Es ist keine echte Messe, sondern eine Art Demontage der traditionellen Messe. Der vollständige Titel lautet übrigens MASS: A Theatre Piece for Singers, Players, and Dancers („Messe: ein Theaterstück für Sänger, Instrumentalisten und Tänzer“). Die Handlung könnte man als eine Art Gottesdienst beschreiben, bei dem einiges schief läuft, bevor dann am Ende doch universeller Frieden eintritt. Am Anfang scheinen sich alle einig zu sein, dann aber beginnen die „Straßenmusiker“ die Notwendigkeit, ja sogar die Existenz Gottes in Frage zu stellen. Die sich daraus ergebende Kakophonie steigt zu einem katastrophalen Höhepunkt an und wird schließlich wieder besänftigt, indem der Zelebrant der Messe alle Geister um die Gottheit versammelt. Die Messe endet mit einem abschließenden „Gehet hin in Frieden“. Bernstein hat in seiner Partitur alle möglichen Elemente der Musik des 20. Jahrhunderts versammelt: Jazz, Blues, Rock, Broadway, Expressionismus, Zwölftontechnik, ein an Britten erinnernder Modernismus, Straßenmusik, Blaskapellenmusik, klassischer Gesang mit Jazz und Gospelrezitationen: ein wahrer Turm von Babel an Stilrichtungen, die nicht ganz einfach zusammengebaut werden können. Man kann sich jedoch auf Yannick Nézet-Séguin verlassen, dem es gelingt, die vielen verschiedenen Elemente miteinander zu verbinden. Die vorliegende live-Aufnahme ist bei einem Konzert mit einer verblüffenden räumlichen Anordnung entstanden. Der Geschichte des Werkes mangelt es nicht an Komik: der FBI – der keine Gelegenheit auslässt, um sich zu blamieren – qualifizierte Mass als pazifistische Kampagne gegen das Establishment und hat Nixon angewiesen, nicht an der Uraufführung teilzunehmen. Dabei wurde das Werk von Jackie Kennedy eigens zur Einweihung des Kennedy Center for the Arts in Washington bestellt, während sich die Vereinigten Staaten mitten im tiefsten Sumpf des Vietnamkrieges steckten… © Marc Trautmann/Qobuz
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Messen, Passionen, Requiems - Erschienen am 1. Dezember 2017 | Alia Vox

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Das Album In excelcis Deo mit zwei geistlichen Werken aus der Zeit des Spanischen Erbfolgekrieges stellt die Missa Scala Aretina für vier Chöre des katalanischen Komponisten Francesc Valls (1671-1747) und die Messe für zwei Chöre und zwei Orchester des französischen Komponisten Henry Desmarest (1661-1741) sozusagen spiegelbildlich gegenüber. Diese beiden ungewöhnlichen Werke liegen zeitlich sehr nahe beieinander, denn das eine ist auf das Jahr 1701 datiert, das andere von 1704. Zur Erinnerung: Der Spanische Erbfolgekrieg wütete von 1701 bis 1714 und es war der letzte große Krieg Ludwigs XIV. Bei diesem schrecklichen europäischen Konflikt ging es um die Nachfolge des Spanischen Throns, nachdem der letzte spanische Habsburger Karl II. kinderlos gestorben war (Epileptiker, Syphilitiker von Geburt an durch seine Mutter - doch, doch, das gibt es… - und steril) und dadurch auch die politische und wirtschaftliche Vormachtstellung in Europa. Schließlich verlor Spanien praktisch alle seine europäischen Besitztümer – in Italien, den Niederlanden, in Sardinien und sogar im eigenen Land, denn Gibraltar kam unter britische Kontrolle –, die Bourbonen gelangten auf den spanischen Thron (wo sie heute noch sind), während Barcelona zurückgewonnen wurde – Katalonien war zuvor für Österreich und die Habsburger eingetreten… Eine sehr verworrene Geschichte, deren Auswirkungen heute noch zu spüren sind! Das vorliegende, dank des Talentes von Jordi Savall ausgesprochen ökumenische Album, stellt Werke von Musikern aus verfeindeten Ländern nebeneinander, deren Messen in Barcelona und in Versailles gesungen wurden. Der Hörer bilde sich selbst eine Meinung darüber, ob die Musik der sehr katholischen Franzosen und der sehr katholischen Katalanen wirklich so verschieden ist! © SM/Qobuz
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Messen, Passionen, Requiems - Erschienen am 24. März 2017 | Ricercar

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Choc de Classica
Es ist natürlich nicht nur der aufregende, mit heftigen Dissonanzen in die Affektsituation der Passion einführende Beginn, der bei dieser Aufnahme aufhorchen lässt. Dabei handelt es sich zunächst noch nicht um die Passion selbst. Denn Alarcón greift immer wieder auf Sätze aus Scarlattis Responsori per la Settimana Santa zurück und gliedert damit auf Affektebene das Passionsgeschehen. Das ist nicht nur eine sinnvolle, sondern eine ungemein überzeugende und passende Idee. So lassen sich hier bereits die Schmerzen Jesu geradezu körperhaft erfühlen, die in der Passionsgeschichte nach Johannes breiten Raum einnehmen. Dass die Einleitung der eigentlichen Passion mit ihren einleitenden langen Vokalisen sogar stark an Vertonungen der Klagelieder des Jeremias gemahnt, macht deutlich, wie gut die von Alarcón hinzugefügten Sätze passen. Doch muss auch musikalisch eine Geschichte erzählt werden, wofür Scarlatti zwar durchaus opernhafte Gesten nutzt, um geschlossene Formen aber eher einen Bogen macht; dafür bricht er den rezitativischen Stil immer wieder mit ariosen Passagen auf. Durch die starke Einbeziehung von Chorsätzen in unterschiedlichsten Funktionen baut Scarlatti nicht nur harmonische Spannungen auf, sondern nutzt sie, wie ein Vierteljahrhundert später Bach, mit großer Effektivität zur Verdichtung der dramatischen Entwicklung. So gemahnen die kurzen Turbae-Chöre mit ihrer Schlagkraft bereits an den Leipziger Komponistenkollegen. Als Testo überzeugt Giuseppina Bridelli, die immer nur recht kurz die Affektsituation musikalisch ausleuchten darf. Salvo Vitales mächtig „schwarzer“ Bass verleiht dem Christus-Part eine gehörige Portion Stolz, zugleich aber auch den intensiven Ausdruck empfundener Schmerzen. Hauptakteur ist der formidable Chor aus Namur, der eine wahrlich traurige Atmosphäre schafft, zugleich aber als Volksmenge recht aggressiv wirken kann. Alles in allem ist dies eine veritable Alternative zu den Bach ̓schen Passionen. © Emans, Reinmar / www.fonoforum.de
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Messen, Passionen, Requiems - Erschienen am 17. März 2017 | ECM New Series

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Der gregorianische Choral als unstrittiges musikalisches Ur-Erbe? Nicht für Tigran Mansurian, den 1939 geborenen armenischen Komponisten. In seinem Requiem werden der einstimmige Gesang und der lateinische Text zum Ausgangspunkt für eine gedankenschwere Auseinandersetzung mit der Totenmesse. Das macht schon deren Widmung klar: dem Andenken der Opfer des Genozids an den Armeniern. Emotional aufgeladen wirkt das knapp dreiviertelstündige Chorwerk dennoch nicht. Ganz bewusst positionierte sich Mansurian in dieser Frage: Er stieß sich an dem „theatralisch-rituellen Aspekt, der sich in dieser Gattung im Laufe der Jahrhunderte in der europäischen Musik entwickelt hat“. Dennoch hat dieses Requiem neben seiner gedanklichen auch eine körperhaft-bewegte Ausführungs- und Rezeptionsebene, etwa mit den gestoßenen Noten im „Dies irae“. Statt in gregorianischer Melodik geht der Text bei Mansurian in altarmenischen einstimmigen Gesangslinien auf. Zudem hat der Komponist dem Chor viele homophone Akkorde notiert, die sich ineinander, aber auch an den vom Münchener Kammerorchester sensibel und weich gelegten Klanggründen sanft reiben. Insgesamt gleitet diese Musik größtenteils ohne Hast am Hörer vorbei, ist aber trotz der dezenten Grundhaltung kein Ohrenschmeichler. Neue Musik im Sinne der zentraleuropäischen Avantgarde akademischen Zuschnitts ist das aber natürlich nicht. Vielmehr geht es Mansurian um den Klang als Träger der Botschaft. Und diesem Klang lässt er Zeit und Raum, was in der Aufnahme in der Jesus-Christus-Kirche in Berlin-Dahlem besonders gut herauskommt. So hat das Requiem trotz des konkreten historischen und politischen Kontextes, in das Mansurian es stellt, etwas mystisch Entrücktes. Wovor soll man auch noch Angst haben, wenn das eigene Volk einem Völkermord zum Opfer fiel? © Schmitz, Johannes / www.fonoforum.de
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Messen, Passionen, Requiems - Erschienen am 10. März 2017 | SDG

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Gramophone Award - Gramophone Record of the Month - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Vor knapp 30 Jahren nahmen der Monteverdi Choir und die English Baroque Soloists unter der Leitung ihres Gründers John Eliot Gardiner die Matthäus-Passion für das Label Archiv Produktion auf. Damals bildete das Werk den Abschluss einer Gesamteinspielung der Oratorien von Bach, die unter Studio-Bedingungen stattfand. 2016 nahm eine neue Generation beider Ensembles die Matthäus-Passion auf eine europaweite Tournee mit. Die hier besprochene Aufnahme entstand „live“ im Dom von Pisa während des letzten von 16 Konzerten. Wenn man eine Nummer – Chor, Rezitativ, Arie oder Choral – nach der anderen hört, wird einem bewusst, wie sehr Sänger und Instrumentalisten mit dem Stück eins geworden sind. Jede Phrase, jede Pause „sitzt“ wie selbstverständlich: So und nicht anders geht es. Das Beiheft enthält Gardiners Notizen aus Proben und Konzerten. Daraus geht hervor (und wird durch ein Foto vom Konzert bewiesen), dass Chor und Solisten auswendig gesungen haben. Durch diese zusätzliche Belastung, die die Sänger auf sich genommen haben, ist eine Unmittelbarkeit entstanden, die sogar über Lautsprecher mit Händen zu greifen ist. Dazu trägt mit Sicherheit der Umstand bei, dass im Gegensatz zu Gardiners erster Aufnahme, die mit gastierenden Stars besetzt war, dieses Mal sämtliche Soli aus den Reihen des Monteverdi Choir besetzt worden sind. Ganz im Sinne des Erfinders, denn nicht anders ist Bach in der Thomaskirche verfahren. Gardiner gestaltet die Musik mit beeindruckender Souveränität. Den Chorälen wird jede „Viereckigkeit“ genommen durch eine textgebundene, im Sinne eines Enjambements über viele der Fermaten hinwegziehende Phrasierung. Es wird in Chor und Orchester aus der Sprache heraus musiziert, sodass Bachs meisterhafter Gebrauch der musikalischen Rhetorik zu voller Geltung kommt. In dieser Aufnahme ist die Erfahrung nicht nur der vorangegangenen Tournee, sondern eines ganzen künstlerischen Lebens enthalten. © Solare, Carlos Maria / www.fonoforum.de
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Messen, Passionen, Requiems - Erschienen am 2. Dezember 2016 | BIS

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Gramophone Award - Gramophone Editor's Choice - Herausragende Tonaufnahme - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Es ist wohl Constanze Mozart zu verdanken, dass ihr späterer Mann in seiner großen, aber unfertig gebliebenen c-Moll-Messe den Sopran mit besonders ausdrucksstarken Partien bedachte. Schließlich sollte sie sich damit im besten Licht präsentieren können. Das nutzt nun Carolyn Sampson: Inniger und klangschöner kann man diese Partien und die Solomotette „Exsultate, jubilate“ kaum singen. Suzukis Klangästhetik und seine so ungemein natürlich fließenden Tempi lassen in Verbindung mit seiner „redenden“ Umsetzung von kleineren Motivpartikeln, die wunderbar in den Gesamtverlauf eingebettet sind, eine neue Referenzaufnahme entstehen. © Emans, Reinmar / www.fonoforum.de
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Messen, Passionen, Requiems - Erschienen am 6. November 2015 | SDG

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 4 étoiles Classica
Für seine neueste Aufnahme dieses Bach-Monuments hat sich John Eliot Gardiner auf ein Kammerorchester beschränkt (keine geringeren als die English Baroque Soloists, die Gardiner vor 37 Jahren gegründet hat!), dem er einen Chor humaner Größe (der Monteverdi Choir, der gleiche Hintergrund…) zur Seite stellt. Mit diesen Zutaten gewinnt er an Leichtigkeit in den Artikulationen, den Phrasierungen, den Linien… man glaubt sich fast in einer Art Kammer-Oper. Angezogene Tempi, ein barockes Spiel in seiner schönsten Blüte, ein perfektes Gleichgewicht aus historischer Wahrheit und einer wunderbaren Suche nach Klangschönheit – Gardiner verfolgt keinerlei Dogmen und bringt mit dieser Aufnahme eine unentbehrliche Version dieser h-moll Messe. © SM/Qobuz
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Messen, Passionen, Requiems - Erschienen am 2. Juni 2015 | BR-Klassik

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Gramophone Editor's Choice
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Messen, Passionen, Requiems - Erschienen am 27. März 2015 | Sony Classical

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Messen, Passionen, Requiems - Erschienen am 24. März 2015 | Phi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 4F de Télérama
Nach der exzellenten, vor zwei Jahren erschienenen Einspielung des Stabat mater kehrt Philippe Herreweghe mit dieser Aufnahme zu Antonín Dvorák zurück: Die jüngste Produktion des Labels Phi widmet sich dem 1890 entstandenen Requiem von Dvorák. Mit dem viel zu selten aufgeführten Meisterwerk zeichnet der Komponist ein Gegenbild zum Klischee des munteren tschechischen Musikanten, der mit beschwingten Melodien und Rhythmen nur so um sich schmeißt: In der engen motivischen Verzahnung und der formalen Disposition offenbart sich ein hoher kompositorischer Anspruch; der Tonfall ist überwiegend rau und dunkel. Herreweghe – ansonsten ja eher für einen Hang zur Milde bekannt – fördert die Dramatik des Stücks mit recht straffen Tempi und erstaunlich schroffen Klängen zu Tage, etwa zu Beginn des „Dies Irae“, mit seinen knarzigen Tremoli und den gemeißelten Unisoni des Chores. Das Royal Flemish Philharmonic verbindet muskulöse Kraft mit einem eher schlanken Ton und ist damit ein passender Partner für Herreweghes Collegium Vocale Gent. Auch in der auf 60 Sänger erweiterten Besetzung wahrt das Ensemble seinen warmen, geschmeidigen Sound und seine gute Intonationskultur – nur vereinzelt, etwa in der a-cappella-Passage des Männerchores am Ende des zweiten Satzes, klingt der Chor nicht ganz so sauber, wie er könnte. Aus der Solistenriege ragen zwei Sänger heraus, die schon in der Aufnahme des Stabat mater für Glanzlichter gesorgt haben. Der Tenor Maximilian Schmitt, dessen junges, lyrisches Timbre mittlerweile von einer etwas dunkleren Färbung bereichert wird, und die Sopranistin Ilse Eerens, die auch im Requiem wieder Momente von himmlischer Schönheit zaubert. Neben diesen Kollegen klingt der Bass Nathan Berg etwas einfarbig; bei Bernarda Fink schlackert das Vibrato bisweilen über die Schönheitsgrenze hinaus und trübt so den Gesamteindruck. © Stäbler, Marcus / www.fonoforum.de
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Messen, Passionen, Requiems - Erschienen am 3. März 2015 | Carus

Auszeichnungen 5 de Diapason
Mit seinen drei Messen schuf William Byrd Werke, die in der anglikanischen Liturgie keine Verwendung fanden, aber zweifellos zu den Höhepunkten englischer Vokalmusik des Elisabethanischen Zeitalters gehören. Gleiches gilt für viele seiner Motetten, die vermutlich für private Andachten reicher katholischer Familien geschrieben wurden. „Infelix ego“, die expressive Vertonung einer Meditation des Florentiner Dominikanermönchs Girolamo Savonarola, wird von vielen sogar als die Krönung von Byrds geistlichem Werk angesehen. Dieses Repertoire gehörte (zumindest diskographisch) bisher nicht zum Kernbestand von Philippe Herreweghes Arbeit, doch dass der inzwischen 68-Jährige es sich nun vornimmt, passt gut zu seinem Anliegen, auf seinem eigenen CD-Label Phi die großen, ihm besonders wichtigen Fragen unabhängig von firmenpolitischen Überlegungen zu erörtern. Und so gelingt ihm mit seinem Collegium Vocale Gent eine sehr emotionale, intensive und klanglich vollkommen abgerundete Interpretation von Byrds Musik. Der Ansatz ist eher kammermusikalisch und erinnert oft an die Expressivität italienischer Madrigale. Über weite Strecken ist das sehr beeindruckend, zumal die stimmlichen Qualitäten der zwölf Sänger über alle Zweifel erhaben sind. In den Hintergrund tritt dabei allerdings die spezifisch englische Tradition der Kathedralchöre, die für Byrds Geisteswelt konstitutiv ist. Unmittelbar deutlich wird dies im Vergleich zu den Einspielungen der Cardinall’s Musick (zuerst bei ASV, später bei Hyperion) unter Leitung von Andrew Carwood (der übrigens den lesenswerten Einführungstext zu Herreweghes CD verfasst hat): Dort findet man den klaren Fokus und den direkten Zugriff, der hier manchmal etwas fehlt. © Hengelbrock, Matthias / www.fonoforum.de
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Messen, Passionen, Requiems - Erschienen am 1. Januar 2014 | Lauda

Auszeichnungen 5 de Diapason - Gramophone Editor's Choice - Choc de Classica
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Messen, Passionen, Requiems - Erschienen am 3. Januar 2012 | Novum

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