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Die Alben

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Classique - Erschienen am 7. Oktober 2016 | Deutsche Grammophon (DG)

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 4F de Télérama - Gramophone Award - Gramophone Record of the Month - Choc de Classica - Choc Classica de l'année
Daniil Trifonov, derzeit meistbewunderter und um die Welt hetzender Jungstar der Klavierszene, darf in seinem neuen Doppelalbum für die Deutsche Grammophon voll aufdrehen. Sein Liszt-Recital enthält nicht nur, wie der Titel erwarten lässt, die zwölf „Études d’exécution transcendante“, sondern gleich auch noch die Paganini-Etüden und die fünf „Études de Concert“ von „Il Lamento“ bis „Un sospiro“. Ein selbstbewusstes Programm des 25-Jährigen, dessen hohen technischen und musikalischen Ansprüchen er überzeugend, ja grandios gerecht wird. Was zunächst das Manuelle angeht: Man kann von keinem Twen der Welt die Wucht und Umriss-Schärfe erwarten, die beispielsweise ein Svjatoslav Richter in doppeltem Alter in sein Liszt- Spiel einbrachte. Manche mögen daher in Trifonovs Interpretationen das nackt und klar Etüdenhafte etwas vermissen. Aber er zeigt eine phänomenale spielerische Freiheit der Klavierbehandlung. Sie lässt sich – nur zwei Beispiele – an der ansatzlos im Prestissimo lospreschenden Passage zu Beginn der zweiten Paganini-Etüde ebenso ablesen wie an den filigran hingehauchten Doppelgriffen der „Feux follets“. Und vor allem: Trifonov macht mit seinen Mitteln aus jeder der „Transzendentalen Etüden“ ein klanglich üppiges und äußerst farbiges Tongemälde. Mir fällt jedenfalls keine Aufnahme ein, die die „Wilde Jagd“ so wild „malt“ oder in „Chasse-neige“ so suggestiv das Bild einer langsam im Schneegestöber versinkenden Landschaft erstehen lässt. Es gelingt Trifonov mit seinem hochsensiblen Interpretationsansatz sogar, dem eher nüchternen (und später von Komponisten bis hin zu Rachmaninow und Lutoslawski mehrfach variierten) a-Moll-Thema der sechsten Paganini-Etüde neue Züge abzugewinnen. Was auch immer in den kommenden Wochen noch kommen mag: Dies ist für mich eines der wesentlichen Klavieralben des Jahres 2016. Wirklich „transzendental“ – Grenzen überschreitend. © Harden, Ingo / www.fonoforum.de
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Classique - Erschienen am 4. November 2016 | Erato - Warner Classics

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Gramophone Award - Gramophone Editor's Choice - Choc de Classica - Herausragende Tonaufnahme - 5 Sterne Fono Forum Klassik
„Kunst ist ein beherzter Weg zum Frieden“, schreibt die US-amerikanische Mezzosopranistin Joyce DiDonato im Geleitwort zu ihrer neuen CD. „Harmonie durch Musik“ lautet das Bekenntnis, das sie mit ihrem neuen Konzeptalbum ablegen möchte. Und das gelingt ihr auch. Den außermusikalischen Rahmen steckt sie dabei sehr weit: Von Donna Leon bis zu Flüchtlingskindern zitiert das Beiheft persönliche Aussagen zu der Frage, die sie auch an den Hörer adressiert: „Mitten im Chaos, wo finden Sie Frieden?“ Die barocken Arien teilt sie in zwei Blöcke: Krieg und Frieden. Dennoch ist die Abfolge der Nummern sehr abwechslungsreich, denn Krieg kann zu tiefer, entkräfteter Verzweiflung führen – und die Freude über den Frieden sich in Jubelstürmen äußern. Etwa in Jomellis „Attilio Regolo“, einer Fundgrube für emotional erfüllte Bravourstücke, wo DiDonato ihre makellose Virtuosität und vollkommene Stimmkontrolle bis in die höchsten, feinsten Staccati mit konkurrenzloser Leichtigkeit vorführt. Egal in welcher Lage, bei welchen Sprüngen, in welcher Geschwindigkeit und Lautstärke: Die Sängerin macht ihre Stimme zu einem edlen Instrument, an dessen Wohlklang man sich nicht satt hören kann. Denn sie singt gleichzeitig so klug und geschmackvoll, dass der Wortsinn im Klang aufgeht. Innerhalb der Interpretation barocker Musik nimmt DiDonato eine Gegenposition zu Sängerinnen wie Anna Prohaska oder Simone Kermes ein. DiDonato geht nie von der Stimme weg, ihr Gesang bleibt immer im Fluss der Musik, ein Legato, das nur selten unterbrochen wird. Die Seelenzustände der Figuren stellen nicht den Vollzug perfekter Gesangskunst infrage. Damit bewegt sich DiDonato ganz in der Tradition einer Marilyn Horne oder Jennifer Larmore, die ebenfalls mit großer Stimme kleinste gesangliche und emotionale Bewegungen hörbar machen konnten. © Schmitz, Johannes / www.fonoforum.de
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Symphonies - Erschienen am 16. Juni 2017 | Deutsche Grammophon (DG)

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 4F de Télérama - Gramophone Record of the Month - 4 étoiles Classica - 5 Sterne Fono Forum Klassik
"Unter der musikalischen Leitung von Yannick Nézet-Séguin bringt das Chamber Orchestra of Europe die gesamten fünf Sinfonien Mendelssohns heraus, die zwischen 1824 und 1842 komponiert wurden. Als oftmals 'bestes Kammerorchester der Welt' deklariertes  Kammerorchester (BBC2 Television) ist das Chamber Orchestra of Europe vor ungefähr dreißig Jahren aus dem Bestreben junger Musiker des früheren EUYO entstanden, die gemeinsam das Abenteuer eines Orchesters eingehen wollten. Nach einigen - unvermeidbaren - Veränderungen in ihren Rängen hat sich dieses Ensemble in London niedergelassen und zeigt sich heute noch mit demselben Geist voller Zusammenhalt, Großzügigkeit und Freiheit, der sie zu Zeiten der Gründung geleitet hatte. Ohne musikalischen Leiter oder Dirigent, findet das Ensemble in Yannick Nézet-Séguin, wie er es selbst sagt 'eine einzigartige Verbindung'. Die neuesten gemeinsamen Aufnahmen, vor allem die Mozart-Opern, haben diesen geteilten Zusammenhalt gezeigt. Und einige Zeit später, nach der Schumann-Gesamtaufnahme, ist es ganz natürlich, dass der Dirigent und die Musiker das Lyrische entdecken und es in das 'Klassische' der deutschen Romantik mit den fünf Sinfonien von Felix Mendelssohn-Bartholdy einfließen lassen. Es handelt sich aber in Wirklichkeit darum, diese fünf Sinfonien und ihre unterschiedlichen Welten zu verteidigen: die so romantische 3. ‘Schottische' Sinfonie, bei der Wagner 'in erster Linie einen Landschaftsgestalter' sah, die 4. ‘Italienische' Sinfonie ist nahezu eine sinfonische Dichtung, wie sie zahlreiche Komponisten nach 1834 komponiert haben könnten; die 2. Sinfonie ‘Lobgesang', die in einer Kantate endet, die sich von Beethovens Neunter inspiriert, die 5. Sinfonie, die sich stark an der protestantischen Religion orientiert und das, indem ihr fugiertes Finale einige lutherische Choräle zitiert, die von Johann Sebastian Bach verwendet wurde: 'Eine feste Burg ist unser Gott' (Kantate BWV 80)." © Qobuz nach einer Programmbeschreibung der Philharmonie Paris während der Konzertsaison im Februar 2016.
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Messes, Passions, Requiems - Erschienen am 2. Dezember 2016 | BIS

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Gramophone Award - Gramophone Editor's Choice - Herausragende Tonaufnahme - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Es ist wohl Constanze Mozart zu verdanken, dass ihr späterer Mann in seiner großen, aber unfertig gebliebenen c-Moll-Messe den Sopran mit besonders ausdrucksstarken Partien bedachte. Schließlich sollte sie sich damit im besten Licht präsentieren können. Das nutzt nun Carolyn Sampson: Inniger und klangschöner kann man diese Partien und die Solomotette „Exsultate, jubilate“ kaum singen. Suzukis Klangästhetik und seine so ungemein natürlich fließenden Tempi lassen in Verbindung mit seiner „redenden“ Umsetzung von kleineren Motivpartikeln, die wunderbar in den Gesamtverlauf eingebettet sind, eine neue Referenzaufnahme entstehen. © Emans, Reinmar / www.fonoforum.de
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Classique - Erschienen am 17. März 2017 | harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 4F de Télérama - Gramophone Award - Gramophone Editor's Choice - 4 étoiles Classica
Zwei Einspielungen von Maurice Ravels „Daphnis et Chloé“ mit französischen Orchestern. Grundsätzlich unterscheidet beide Aufnahmen vor allem der jeweilige Orchesterklang: hier der ungleich geschmeidige Klang aus Lyon, tout en élégance – dort die Musiker von Les Siècles mit ihren historischen Instrumenten. Paris war zur Entstehungszeit dieses Werkes ein Zentrum des Blasinstrumentenbaus. Roth hat alle Umstände kritisch geprüft und die Partitur von Fehlern, die es bei aller Genauigkeit von Ravel gab, bereinigt. Auch was die Aufnahmetechnik betrifft, erscheint die Siècles-Einspielung prägnanter, klarer, unmittelbarer. Das passt zu Roths ästhetischem Ansatz. Sein Ravel klingt plastischer, in Details genauer, kontrastschärfer als bei Slatkin. Die Produktion aus Lyon klingt in allen Punkten sanfter. Anders gesagt: Schlanker und wendiger ist zweifellos die Aufnahme unter Roth, duftender, parfümierter die aus Lyon. Das zeigt sich vor allem bei der „Danse guerrière“, die unter Slatkin immer noch einen gewissen Wohlfühlfaktor bewahrt, während unter Roth das Ganze kriegerischer, kühner, unbedingter klingt. Der üppige Orchesterklang – nie hat Ravel für ein größeres Orchester komponiert – wird von Les Siècles flexibler umgesetzt, mal kammermusikalisch hauchzart und zerbrechlich, mal in all seiner Größe knorrig und überrumpelnd, zumal wenn das Schlagwerk hinzutritt. Das ist bei Slatkin weniger kontrastreich. Und dennoch muss man den Schick, den Wohlklang der Lyon-Aufnahme bewundern. Welcher Ansatz näher ans Original heranreicht, ist klar. Doch letztlich hat der Hörer die Wahl zwischen zwei unterschiedlichen Ansätzen, die jeweils überzeugend umgesetzt werden. © Vratz, Christoph / www.fonoforum.de
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Mélodies & Lieder - Erschienen am 25. Februar 2013 | harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Gramophone Editor's Choice - Le Choix de France Musique - 4 étoiles Classica - Hi-Res Audio
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Musique vocale sacrée - Erschienen am 25. Oktober 2010 | RCA Red Seal

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Gramophone Editor's Choice - Choc de Classica - Choc Classica de l'année - Hi-Res Audio
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Musique symphonique - Erschienen am 30. März 2009 | Chandos

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 4 étoiles Classica - Qobuz' Schallplattensammlung - Herausragende Tonaufnahme - Hi-Res Audio
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Classique - Erschienen am 30. September 2016 | Warner Classics

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Choc de Classica - Choc Classica de l'année - Herausragende Tonaufnahme
Vorab ein Wort zum Beiheft dieser neuen Sonaten-Gesamtaufnahme: Fazil Say hat die Texte selber geschrieben. Es sind zum Teil sehr persönliche Betrachtungen des Künstlers, die jeder Sonate je nach Charakter, persönlichem Bezug oder stilistischer Nähe eine Erkennungsmarke verpassen – etwa „Märchenbilder“ (KV 283), „Zwei Schwestern“ (KV 330), „Schweben“ (KV 333), „Sieben“ (KV 545, weil Say mit ihr als Siebenjähriger debütierte) oder „Scarlatti“, „Haydn“, sogar „Schubert“ (KV 310). Das ist hübsch und sicherlich oft hilfreich, auch wenn man man beim Lesen der deutschen Übersetzungen mehrmals ins Stolpern gerät. So heißt es zum Beispiel, dass Mozart „neben unzähligen Opern auch allerlei Solostücke für verschiedene Instrumente schrieb“. Oh ja... Da liest man doch besser das englische Original. Aber zu den Aufnahmen selber, die rundweg erfreulich sind: Say hat einen modernen Flügel gewählt, und er behandelt ihn, ohne Klang oder Dynamik sonderlich zurückzunehmen und sein Spiel „auf alt“ zu stilisieren. Er findet klanglich dennoch einen glücklichen Mittelweg etwa zwischen Arrau und jüngst Prosseda, wird vor allem jeder Sonate mit temperamentvoller Spannung gerecht, zeichnet dabei aber trotzdem das ständige Fluktuieren der Musik Mozarts einfühlsam und fantasievoll nach. Besonders charakteristisch seine konzentriert ernste und großzügige Gestaltung der c-Moll-Sonate und vor allem ihres „Vorspanns“, der Fantasie KV 475. Die Aufzeichnungen klingen nicht optimal leuchtkräftig, was sicherlich auch mit Instrument und Raum zu tun hat. Aber dies wie auch ein paar minimale Schönheitsflecken – manchmal etwas rüde abgerissene Phrasenschlüsse und leicht klapprige Akkorde – können den positiven Gesamteindruck nicht ernsthaft beeinträchtigen. In summa: Man kann mit dieser Mozart-Kassette Fazil Says als Grundausstattung gut leben. © Harden, Ingo / www.fonoforum.de
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Messes, Passions, Requiems - Erschienen am 3. März 2017 | SDG

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Gramophone Award - Gramophone Record of the Month - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Vor knapp 30 Jahren nahmen der Monteverdi Choir und die English Baroque Soloists unter der Leitung ihres Gründers John Eliot Gardiner die Matthäus-Passion für das Label Archiv Produktion auf. Damals bildete das Werk den Abschluss einer Gesamteinspielung der Oratorien von Bach, die unter Studio-Bedingungen stattfand. 2016 nahm eine neue Generation beider Ensembles die Matthäus-Passion auf eine europaweite Tournee mit. Die hier besprochene Aufnahme entstand „live“ im Dom von Pisa während des letzten von 16 Konzerten. Wenn man eine Nummer – Chor, Rezitativ, Arie oder Choral – nach der anderen hört, wird einem bewusst, wie sehr Sänger und Instrumentalisten mit dem Stück eins geworden sind. Jede Phrase, jede Pause „sitzt“ wie selbstverständlich: So und nicht anders geht es. Das Beiheft enthält Gardiners Notizen aus Proben und Konzerten. Daraus geht hervor (und wird durch ein Foto vom Konzert bewiesen), dass Chor und Solisten auswendig gesungen haben. Durch diese zusätzliche Belastung, die die Sänger auf sich genommen haben, ist eine Unmittelbarkeit entstanden, die sogar über Lautsprecher mit Händen zu greifen ist. Dazu trägt mit Sicherheit der Umstand bei, dass im Gegensatz zu Gardiners erster Aufnahme, die mit gastierenden Stars besetzt war, dieses Mal sämtliche Soli aus den Reihen des Monteverdi Choir besetzt worden sind. Ganz im Sinne des Erfinders, denn nicht anders ist Bach in der Thomaskirche verfahren. Gardiner gestaltet die Musik mit beeindruckender Souveränität. Den Chorälen wird jede „Viereckigkeit“ genommen durch eine textgebundene, im Sinne eines Enjambements über viele der Fermaten hinwegziehende Phrasierung. Es wird in Chor und Orchester aus der Sprache heraus musiziert, sodass Bachs meisterhafter Gebrauch der musikalischen Rhetorik zu voller Geltung kommt. In dieser Aufnahme ist die Erfahrung nicht nur der vorangegangenen Tournee, sondern eines ganzen künstlerischen Lebens enthalten. © Solare, Carlos Maria / www.fonoforum.de
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Classique - Erschienen am 15. Januar 2016 | Erato - Warner Classics

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Gramophone Editor's Choice - 4 étoiles Classica - 5 Sterne Fono Forum Klassik
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Musique de chambre - Erschienen am 8. Januar 2008 | Mirare

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 4F de Télérama - Choc de Classica - Choc Classica de l'année
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Cantates (profanes) - Erschienen am 23. November 2018 | Erato

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Gramophone Record of the Month - Choc de Classica - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Die hier vorgestellten drei italienischen Kantaten stammen alle aus Händels italienischer Periode, aus den Jahren zwischen 1707 und 1710. Damals war er damit beschäftigt, sich die Neuheiten der italienischen Kunstmusik anzueignen und arbeitete gleichzeitig für verschiedene wichtige Mäzene, die das große Potential des jungen Sachsen erkannt hatten. Diese Art Kantaten wurden im privaten Rahmen römischer Adelsresidenzen aufgeführt, denn der Kirchenstaat verbot Frauen, auf der Bühne zu singen, wodurch großen Sängerinnen das Recht verwehrt wurde, öffentlich aufzutreten. Diese Kantaten sind im Hinblick auf ihren Umfang und ihren reichen musikalischen Gehalt schon fast Opern, auch wenn a priori eine Inszenierung, Chöre oder eine großes Orchester nicht in Frage kamen. Der Geist der Oper ist jedoch in jedem Takt zu spüren. Zweifellos schätzte Händel seine Jugendkantaten durchaus, denn er sollte später reichlich daraus schöpfen: nach dem barocken Grundsatz der Wiederverwendung in Vergessenheit geratener älterer Werke – der Komponist hatte sie nicht vergessen und hielt sie sorgsam in der Hinterhand! Emmanuelle Haïm und ihr Ensemble Concert d’Astrée begleiten die Sopranistin Sabine Devieilhe und die Mezzosopranistin Léa Desandre. Beide sind ebensogut mit Händels Koloraturen als auch mit seinen ausgesprochen lyrischen Melodielinien vertraut. © SM/Qobuz
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Piano solo - Erschienen am 23. November 2018 | Deutsche Grammophon (DG)

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Gramophone Editor's Choice - 5 Sterne Fono Forum Klassik - 5 étoiles de Classica
Die immer etwas provokative chinesische Starpianistin Yuja Wang gab im Juni 2018 ein Konzert an der Berliner Philharmonie mit einem Programm, das zu drei Vierteln aus russischer und zu einem Viertel aus ungarischer Musik des 20. Jahrhunderts bestand. Rachmaninow, dessen Préludes aus seinem Op. 23 1901 noch ganz in poetischen Wolken à la Chopin, das Jahrhundert eröffneten. Skrjabin und seine 10. Sonate von 1913, deren Wolken von der Poesie zum Mysteriösen, Ungreifbaren und Unheimlichen hin schweben, was Yuja Wang ermöglicht, uns zu beweisen, dass sie das Klavier auch auf das Zarteste zu berühren versteht. Dann Prokofjew, dessen 8. Sonate aus dem Jahr 1944 von den drei „Kriegssonaten“ zweifellos am wenigsten brutal ist. Sie ist aber immer noch brutal genug, um Finger aus Stahl erforderlich zu machen, wovon Yuja mehr als genug besitzt. Das Album schließt 100 Jahre nach Rachmaninows Préludes mit einigen Études von Ligeti, deren letzte 2001 fertiggestellt wurde. Der ungarische Komponist verbindet darin alle Eigenheiten, die von den drei vorausgehenden Komponisten entwickelt worden waren: eine gewisse Spätromantik, Mysteriöses und entfesselte Wildheit. Ein sehr originelles Programm, das Yuja Wang mit Überzeugung darbietet. © SM/Qobuz
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Intégrales d'opéra - Erschienen am 22. Juni 2018 | Decca Music Group Ltd.

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Choc de Classica - Qobuzissime - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Es gibt tatsächlich eine neue Partitur von Bernstein zu entdecken, nämlich die von Garth Edwin Sunderland bearbeitete kammermusikalische Fassung von A Quiet Place. Sie wurde zum ersten Mal durch den Dirigenten Kent Nagano im Konzertsaal der Maison Symphonique in Montréal aufgeführt und mitgeschnitten. Das letzte Bühnenwerk des amerikanischen Komponisten war 1983 in der Houston Grand Opera uraufgeführt worden. Es wurde anschließend durch den Librettisten Stephen Wadsworth und den Komponisten überarbeitet, der Passagen des Einakters Trouble in Tahiti von 1951 einfügte. Anschließend wurde die Oper noch zweimal uraufgeführt (an der Scala in Mailand und in Washington). 1986 leitete der Komponist selbst die Uraufführung einer weiteren – und diesmal endgültigen – Version an der Wiener Staatsoper. Dieses Werk ist in jeder Hinsicht faszinierend, eine Art zeitgenössisches Intermezzo von Strauss. Es spiegelt in der Einsamkeit und der Existenzkrise eines Ehepaares (Trouble in Tahiti) und später der ganzen Familie die amerikanische Gesellschaft wider. In der Struktur orientierte sich Bernstein an Mahler und schuf einen letzten Satz voll „würdevoller Noblesse“, der an die Dritte und Neunte Sinfonie seines verehrten Vorbilds erinnert. Wie so oft bei ihm bewirkt die Verwendung verschiedenster Stile (Jazz, Chor, Broadway, Mahler, Berg, Britten, Copland…) einen explosiven Mix, der eher zu einem musikalisch untermalten Gespräch als zur großen Oper passt. Aber paradoxerweise wird genau dadurch dieses Werk so besonders … und spannend. Sie können es mit seinem ehemaligen Schüler und Getreuen Kent Nagano an der Spitze ausgezeichneter Solisten neu entdecken und werden verstehen, wo der „stille Ort“ liegt, an dem „uns die Liebe Harmonie und Vergebung lehren wird“. © Franck Mallet/Qobuz
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Piano solo - Erschienen am 5. Oktober 2018 | Sony Classical

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 4F de Télérama - Gramophone Editor's Choice - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Life mit „f“: Es geht im neuen Doppelalbum Igor Levits nicht um „live“ mitgeschnittene Konzertaufzeichnungen, sondern um, wie der Pianist formuliert, ein „Lebensfeierprogramm“. Es entstand unter dem Eindruck des frühen Unfalltodes seines engsten Freundes und reiht sieben Werke aneinander, die alle – „im Hellen wie im Dunklen“ – an existenzielle Fragen rühren oder sie aufwerfen können: Eingerahmt von der „Bach-Fantasie“ Ferruccio Busonis und Bill Evans ̓ „Peace piece“ von 1958, einer Art Chopin-Berceuse en état de jazz (wie Alexis Weissenberg es wohl ausgedrückt hätte), hat Levit hier Raritäten wie Schumanns späte „Geister-Variationen“, die Trauermusik „A mensch“ von Rzewski und Liszts sehr selten gespielte hypertrophe Fantasie über das „Ad nos, ad salutarem undam (venite!)“ aus Meyerbeers Oper „Le Prophète“ versammelt, außerdem zwei Wagner-Transkriptionen und die große Bach-Chaconne, ausnahmsweise aber in Brahms' Bearbeitung für die linke Hand. Außergewöhnlich wie das Programm sind auch die Interpretationen. Der 31-jährige Levit, seit Jahren schon mit einem grenzwertig umfangreichen Pensum an Auftritten und einem gewaltigen Repertoire unterwegs, hat seine anspruchsvolle und kennerische Programmfolge ganz ohne Schwachstellen zu Protokoll geben können. Er wird den wilden Akkordstürmen etwa der Fuge in der von Busoni aufs Klavier übertragenen Orgelfantasie Liszts ebenso gerecht wie Schumanns versunkener Lyrik, und er lässt dank seiner konzentrierten Hochlevel-Pianistik die Konturen der Sätze auch in den dynamischen Extrembereichen niemals ausfransen. Fast noch stärker allerdings hat mich ein Zuwachs an emotionaler Vertiefung beeindruckt, der in seinem Spiel durchgehend spürbar wird. Kein Album für jedermann, aber eines, das nach Inhalt und Ausführung den Rahmen des Gewohnten faszinierend aufbricht. © Harden, Ingo / www.fonoforum.de
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Classique - Erschienen am 10. Februar 2013 | Universal Music Division Decca Records France

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Pianiste Maestro - Choc de Classica - Qobuzissime
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Symphonies - Erschienen am 6. Juli 2018 | Deutsche Grammophon (DG)

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Gramophone Editor's Choice - Choc de Classica - Grammy Awards
Die Vierte Sinfonie und Elfte Sinfonie, als Das Jahr 1905 bekannt, sind beide mindestens eine Stunde lang und gehören damit zu den längsten Symphonien Schostakowitschs. Das Erstaunliche daran ist, dass die Vierte bereits im Jahr 1936 fertig geschrieben war, jedoch erst 1961 aufgeführt wurde, vier Jahre nach der Elften im Jahre 1957. Dies lag daran, dass der arme Komponist plötzlich ins Schwitzen kam, nachdem Stalin den bedauerlicherweise sehr berühmten Artikel « Chaos anstelle von Musik » für die Pravda diktierte, in welchem er Die Oper Lady Macbeth von Mtsensk niedermachte. Die Vierte verschwand daraufhin klammheimlich in einer verschlossenen Schublade, um erst nach dem Tod des Diktators wieder neu ausgegraben zu werden. Man kann das Vorgehen des Komponisten nur allzu gut nachvollziehen, denn diese vierte Symphonie klingt in keinster Weise optimistisch. Man hört hier und da dunkle Akzente, die an Mahler erinnern, Abzweigungen, die nach Verzweiflung klingen und Harmonien, die einen gequälten Geist heraushören lassen. Die Elfte ist nach einem politischen Programm konstruiert, das die Revolutionäre von 1905 und die traurigen Ereignisse des Roten Sonntags feiert, bei dem die russische Armee auf die Bevölkerung schoss und zwischen 96 offiziell bestätigte und tausend weitere Menschen in den Tod zog. Dabei klingt der Ton etwas optimistischer, auch wenn man nur allzu gut weiß, was Optimismus in Schostakowitschs Leben bedeutete. Die Aufnahmen stammen von öffentlichen Konzerten, die vom Boston Symphony Orchestra und seinem musikalischen Leiter Andris Nelsons im Herbst 2017 und im Frühling 2018 aufgeführt wurden. © SM/Qobuz
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Musique de chambre - Erschienen am 29. September 2017 | Evidence

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 4 étoiles Classica - 5 Sterne Fono Forum Klassik - 5 Sterne Fono Forum Jazz
Beethovens Violinsonaten sind Ikonen des Repertoires, Geiger und Pianist begegnen sich hier auf Augenhöhe. Einige Jahre haben der aus Albanien stammende Geiger Tedi Papavrami und sein französischer Klavierpartner François-Frédéric Guy an den Sonaten gefeilt, jetzt liegt das künstlerische Resultat als Gesamtaufnahme vor. Entstanden ist eine musikalisch fundierte Interpretation, die Akzente klug, aber nicht überspitzt oder gar exaltiert setzt. Hier werden die Proportionen gewahrt, was sich auch in der klanglichen Balance widerspiegelt, Geige und Klavier teilen sich den Raum. Papavrami und Guy sind ein eingespieltes Team, sie blicken gemeinsam auf das Ganze. © Hornig, Norbert / www.fonoforum.de
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Quatuors - Erschienen am 26. Januar 2018 | La Dolce Volta

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 4F de Télérama - Choc de Classica - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Zwei Jahre nach ihrer Aufnahme der drei Schumann-Quartette, die viel Aufmerksamkeit erregt hat, nimmt sich das Hermès Quartett – dessen Gründung nun schon zehn Jahre zurückliegt – drei unumgängliche französische Werke vor: die Quartette von Ravel und Debussy (zwei monumentale „Jugend“werke, aufgenommen bis zum Gehtnichtmehr, aber sollte man sich darüber beklagen?) sowie das Quartett Ainsi la nuit von Dutilleux. Drei „Einzelkinder“, denn die drei Komponisten haben jeweils nur ein einziges Quartett geschrieben. Zur Erinnerung: Das Quartett von Debussy gehört noch ins 19. Jh. –es stammt aus dem Jahr 1893 und ist in einem formell an Franck angelehnten Stil geschrieben (auch wenn die Akkordreihungen bereits eindeutig Debussys Handschrift tragen) –, während das Quartett von Ravel von 1903 mit seinen wilden Fauré’schen Anklängen das 20. Jh. einläutet… Das Quartett von Dutilleux stammt dagegen von 1976, aus der Reifezeit des Komponisten. Ein unumgängliches Monument der französischen Kammermusik des 20. Jh., vom Hermès-Quartett delikat und transparent gespielt, das seinen Platz am Firmament der großen Quartette unserer Zeit dadurch wiederholt bestätigt. © SM/Qobuz